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Akupunktur Armut Behinderte Datenschutz Diabetes geld Gesundheitsversorgung Heilung HighTech In eigener Sache Jugendliche Kinder Korruption Kosten Krankenhaus Medblog Medikamente Orthopädie Patienten Pharmaindustrie Politik Presse Qualität Radio Schmerzen Schweiz Senioren Transsexualität TV verschwendung Vorsorge Übergewicht Zahnmedizin ÄrzteWo geht das Geld der Kassen hin?
Die Kassen sind leer, hört man allen Ortens. Und doch scheinen sie immer mal wieder Finanzen für ein paar Extras locker machen zu können. Aber nicht für Oma Trude die mit ihrem Rheuma dringend mal wieder in Kur müsste, nein ... da muss man schon Vorstand sein:
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
In einem Fall berichte der Rechnungshof von einer ungenannten Krankenkasse, die ihren Verwaltungsräten Leistungen erstattet habe, die nicht im Katalog der gesetzlichen Versicherung enthalten seien.
Dazu hätten das Potenzmittel Viagra, Haarwuchsmittel und orthopädische Matratzen gehört. Auch hätten Vorstand und Verwaltungsrat auf Kassenkosten mehrtägige Reisen unternommen, an denen auch die jeweiligen Lebenspartner teilgenommen hätten.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Posted by Mela on Wednesday, August 6. 2008 at 08:42 in Krankenkassen
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2007. die Gesundheitsreform und das Medblog
Ich wünsche allen Lesern des Medblogs ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2007.
2007 wird sich einiges ändern, zu diesen uns ins Haus stehenden Änderungen gehört auch die Gesundheitsreform. Dachte ich zumindest mal. Dachten wir alle mal. Und in der Tat merken wir, dass sich etwas tut - an steigenden Beiträgen für ein Gesundheitssystem, das denen die es bezahlen immer weniger bereit ist zurückzugeben. Und ab 2009 sollte, wird, würde, könnte ein Gesundheitsfonds angeblich "erstmals Finanzströme im Gesundheitssystem transparent" machen - jedenfalls will man uns das so verkaufen.
Es wird dreist beschönigt und gelogen, was das Zeug hält (hat bei Hartz IV ja auch funktioniert) - da werden zum Beispiel bei der Berechnung der Ausgaben für die Gesundheitskarte, die alles regeln soll, Kosten in Höhe von 585 Millionen bei einer Kalkulation schlicht vergessen oder Kosten für das Austatten der Rettungsdienste einfach wegignoriert, und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. rechnet uns vor, dass zusätzliche Ausgaben von 15 Milliarden (!) Euro zu Kostensenkungen im Gesundheitswesen führen. Dabei wäre das alles ganz einfach gewesen, schon damals, als wir alle eine Krankenversicherungskarte ausgehändigt bekamen.
Deswegen mein ganz einfacher Reformvorschlag zum Jahr 2007: Alle Patienten müssen eine im Klartext formulierte Rechnung ihres Arztes gegenzeichnen und damit bestätigen dass sie die abgerechneten Leistungen auch tatsächlich erhalten haben, ehe der Arzt die Rechnung bei der Krankenkasse eintreiben kann. (Immerhin funkioniert das System bei privaten Krankenkassen ja auch, nur dass dort der Versicherte erst mal selbst die Rechnung begleichen darf.) Das hätte einige Folgen.
Aber natürlich kann man dem Patienten nicht zumuten mit so viel Wissen umzugehen, schließlich ist der Patient blöd und muß blöd gehalten werden.
Deswegen kriegen wir dann auch die Gesundheitskarte, weil: die macht ja alles besser. Am besten mit biometrischen Ausweisfunktionen, damit endlich dem bösen bösen das System mißbrauchenden Patienten auf die Finger gehauen werden kann, jawoll!
2007 wird sich einiges ändern, zu diesen uns ins Haus stehenden Änderungen gehört auch die Gesundheitsreform. Dachte ich zumindest mal. Dachten wir alle mal. Und in der Tat merken wir, dass sich etwas tut - an steigenden Beiträgen für ein Gesundheitssystem, das denen die es bezahlen immer weniger bereit ist zurückzugeben. Und ab 2009 sollte, wird, würde, könnte ein Gesundheitsfonds angeblich "erstmals Finanzströme im Gesundheitssystem transparent" machen - jedenfalls will man uns das so verkaufen.
Es wird dreist beschönigt und gelogen, was das Zeug hält (hat bei Hartz IV ja auch funktioniert) - da werden zum Beispiel bei der Berechnung der Ausgaben für die Gesundheitskarte, die alles regeln soll, Kosten in Höhe von 585 Millionen bei einer Kalkulation schlicht vergessen oder Kosten für das Austatten der Rettungsdienste einfach wegignoriert, und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. rechnet uns vor, dass zusätzliche Ausgaben von 15 Milliarden (!) Euro zu Kostensenkungen im Gesundheitswesen führen. Dabei wäre das alles ganz einfach gewesen, schon damals, als wir alle eine Krankenversicherungskarte ausgehändigt bekamen.
Deswegen mein ganz einfacher Reformvorschlag zum Jahr 2007: Alle Patienten müssen eine im Klartext formulierte Rechnung ihres Arztes gegenzeichnen und damit bestätigen dass sie die abgerechneten Leistungen auch tatsächlich erhalten haben, ehe der Arzt die Rechnung bei der Krankenkasse eintreiben kann. (Immerhin funkioniert das System bei privaten Krankenkassen ja auch, nur dass dort der Versicherte erst mal selbst die Rechnung begleichen darf.) Das hätte einige Folgen.
- Patienten sähen mit eigenen Augen was bestimmte Leistungen kosten, und welche Leistungen dem Gesundheitssystem etwas wert sind und welche nicht. Sie bekämen ein realistisches Gefühl dafür, was der schnelle Arztbesuch tatsächlich kostet.
- Ärzte müssten gegenüber ihren Patienten erklären (a) was sie tun (b) warum sie es tun (c) welchen angeblichen oder echten Nutzen der Patient davon hat.
- Krankenkassen müssten die Zeit die ein Arzt für den Patienten aufbringt, endlich höher bewerten als den Einsatz eines technischen Gerätes.
- Der Abrechnungspfuscherei wäre ein Riegel vorgeschoben. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute die sich nur ein Rezept beim Arzt abgeholt haben, ob für Verhütung oder eine Dauermedikation, laut Papierpfad auch noch eine gynäkologische Regeluntersuchung, ein Beratungsgespräch oder ein EKG oder ähnliches "erhalten" haben...
Aber natürlich kann man dem Patienten nicht zumuten mit so viel Wissen umzugehen, schließlich ist der Patient blöd und muß blöd gehalten werden.
Deswegen kriegen wir dann auch die Gesundheitskarte, weil: die macht ja alles besser. Am besten mit biometrischen Ausweisfunktionen, damit endlich dem bösen bösen das System mißbrauchenden Patienten auf die Finger gehauen werden kann, jawoll!
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Posted by Ishtar on Friday, January 5. 2007 at 11:03 in Gesundheitspolitik, Vermischtes
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Defined tags for this entry: Gesundheitsversorgung, In eigener Sache, Kosten, Krankenkassen, Medblog, Politik
Das Wort zum Sonntag: Armut und Krankheit, das dynamische Duo
Armut macht immer mehr Deutsche krank. Wer arbeitslos ist, braucht mehr Medikamente, erkrankt schneller psychisch oder stirbt früher. Wissenschaftler und Sozialverbände schlagen Alarm und üben harsche Kritik am Gesundheitssystem in der Bundesrepublik.schreibt die Financial Times.
Wer in Deutschland arm ist, hat ein doppelt so hohes Risiko, krank zu werden, wie Menschen mit höherem Einkommen – und eine um bis zu zehn Jahre geringere Lebenserwartungnotiert der Tagesspiegel, und weist auch gleich darauf hin, dass nicht nur jeder 5. Einwohner Berlins, sondern auch jedes 5. Kind in Deutschland in Armut lebt. Da stößt dann das kürzliche Urteil des Bundessozialgerichtes, das die Hartz IV-Sätze als verfassungsgemäß verabschiedete, doppelt sauer auf, denn
Gerade Kinder und Jugendliche würden am schlimmsten unter Armut leiden, da z.B. für Schulbedarf überhaupt kein Betrag im Eckregelsatz vorhanden sein. Zudem bekämen diese nur 60 bzw. 80 Prozent der Leistungen. -- Quelle: Erwerbslosenforum.de
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Posted by Ishtar on Sunday, December 3. 2006 at 06:46 in Gesundheitspolitik
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Defined tags for this entry: Armut, Behinderte, Gesundheitsversorgung, Jugendliche, Kinder, Kosten, Krankenkassen, Politik, Senioren
Kliniken verschwenden Milliarden
Während für Behandlungen immer weniger Geld da ist, und wir alle mehr für die Krankenversicherung zahlen und im Krankenhaus auch noch kräftig zuzahlen dürfen, gehen viele der Empfänger unserer hart verdienten Euros relativ lax mit unserem Geld um.
Im Kreuzfeuer der Kritik stehen besonders nicht privatisierte Kliniken, die oft eine zu schwerfällige Bürokratie haben, das meiste Geld werde "in den Verwaltungsetagen" sinnlos verbraten.
Das AOK-Institut legt einen neuen Krankenhausreport vor. Danach wären bei den deutschen Kliniken Einsparungen von fast vier Milliarden Euro in der Verwaltung möglich. Hauptproblem ist der Mangel an Effizienz.
-- Quelle: DIE WELT, image: annia316
Im Kreuzfeuer der Kritik stehen besonders nicht privatisierte Kliniken, die oft eine zu schwerfällige Bürokratie haben, das meiste Geld werde "in den Verwaltungsetagen" sinnlos verbraten.
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Posted by Ishtar on Thursday, November 30. 2006 at 14:07 in Vermischtes
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Erwischt!
Eine Mitarbeiterin des schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wurde entlassen, da sie offenbar Interna ausgeplaudert hat. Das ist im Prinzip eigentlich keine Nachricht wert - auch für deutsche Arbeitnehmer gelten Regelungen wie Geheimhaltungspflicht und Treuegebot.
Pikant ist allerdings, dass besagte Mitarbeiterin nicht die einzige ist, die "erwischt" wurde.
Die Initiative "Ja zur Komplementärmedizin" will die Schweizer Behörden und Krankenkassen dazu bringen, ein integratives medizinisches Modell anzustreben, in dem "Schulmedizin" und "alternative Medizin" gleichermassen angemessen berücksichtigt werden. Hier startet also eine Behörde, die eigentlich den Weisungen des Bundesrates und Parlamentes zu folgen hat, an den gewählten Volksvertretern und ihrer ausstehenden Entscheidung vorbei eine Kampagne gegen bestimmte Heilmethoden...
Von der Webseite des BAG:
Ich verstehe dass man der Mitarbeiterin technisch gesehen - kündigen musste. Eigentlich hätte sie aber ein Lob verdient.
Nicht nur in Deutschland tut es offenbar dringend Not, den Behörden genau auf die Finger zu schauen, besonders wenn sie an externe Firmen Aufträge vergeben...
Pikant ist allerdings, dass besagte Mitarbeiterin nicht die einzige ist, die "erwischt" wurde.
Sie hatte öffentlich gemacht, dass das BAG zur Bekämpfung der Initiative "Ja zur Komplementärmedizin" eine Zürcher PR-Firma engagierte. Pikant am Engagement der PR-Firma ist: Bis jetzt hat sich weder der Bundesrat noch das Parlament zur Initiative geäussert. Der Bundesrat hat bis Mitte September Zeit, dem Parlament eine Botschaft zuzuleiten. Danach wird sich dieses mit der Volksinitiative befassen. -- Quelle: Tages-Anzeiger
Die Initiative "Ja zur Komplementärmedizin" will die Schweizer Behörden und Krankenkassen dazu bringen, ein integratives medizinisches Modell anzustreben, in dem "Schulmedizin" und "alternative Medizin" gleichermassen angemessen berücksichtigt werden. Hier startet also eine Behörde, die eigentlich den Weisungen des Bundesrates und Parlamentes zu folgen hat, an den gewählten Volksvertretern und ihrer ausstehenden Entscheidung vorbei eine Kampagne gegen bestimmte Heilmethoden...
Von der Webseite des BAG:
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist Teil des Eidgenössischen Departements des Innern. Es vertritt als nationale Behörde die Schweiz in Gesundheitsbelangen in internationalen Organisationen und gegenüber anderen Staaten. Im Landesinnern ist es - zusammen mit den Kantonen - verantwortlich für die öffentliche Gesundheit und für die Entwicklung der nationalen Gesundheitspolitik.
Ich verstehe dass man der Mitarbeiterin technisch gesehen - kündigen musste. Eigentlich hätte sie aber ein Lob verdient.
Nicht nur in Deutschland tut es offenbar dringend Not, den Behörden genau auf die Finger zu schauen, besonders wenn sie an externe Firmen Aufträge vergeben...
Posted by Ishtar on Wednesday, August 23. 2006 at 09:33 in Alternativ Heilen, Aus aller Welt, Gesundheitspolitik
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Qualität sichtbar machen
Qualität sichtbar machen steht auf der Startseite für den BQS-Qualitätsreport 2005, "mehr Informationen, mehr Transparenz" wird da versprochen und
Zumindest theoretisch.
Praktisch haben gerade einmal 30% aller Krankenhäuser an dieser Studie mitgewirkt, und von Qualität und Transparenz kann keine Rede sein.
Krankenhausunternehmen stellen ihre Qualität offensiv dar und scheuen sich dabei nicht, auch weniger gute Ergebnisse offen zu legen.
Zumindest theoretisch.
Praktisch haben gerade einmal 30% aller Krankenhäuser an dieser Studie mitgewirkt, und von Qualität und Transparenz kann keine Rede sein.
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Posted by Ishtar on Saturday, August 19. 2006 at 09:09 in Gesundheitspolitik
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Buntes Krankenkassenkaleidoskop
Die kleine Presseschau am Samstag. Spricht für sich selbst.
Das Handelsblatt von gestern:
So geheim sind die Geheimpläne also. Dazu gehört unter anderem, Bundestagsabgeordnete mit sachlicher Kritik zu konfrontieren. Das geht nun wirklich nicht!
Ein Ministerpräsident kommt den Kassen mit:
Das Handelsblatt von gestern:
Die Krankenkassen planen entgegen offiziellen Bekundungen offenbar doch eine massive Kampagne gegen die schwarz-rote Gesundheitsreform. Dies geht aus vertraulichen Unterlagen der Spitzenverbände der Krankenkassen hervor, die dem Handelsblatt vorliegen.
So geheim sind die Geheimpläne also. Dazu gehört unter anderem, Bundestagsabgeordnete mit sachlicher Kritik zu konfrontieren. Das geht nun wirklich nicht!
Ein Ministerpräsident kommt den Kassen mit:
es gehe den Kassen nur um ihre Macht-Position, nicht um das Wohl der Menschen. - Quelle: MDRDas ist ausgerechnet von einem Politiker eine starke Nummer.
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Posted by Ishtar on Saturday, July 29. 2006 at 15:00 in Gesundheitspolitik, Krankenkassen
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Gesundheitsreform: Mehrkosten in Milliardenhöhe?
Heute im Hamburger Abendblatt zu lesen:
Auch die Arbeitgeber halten von den neuesten Plänen von Ulla Schmidt und Co. nicht wirklich viel, wenn auch aus anderen Gründen.
Einen ausführlichen Artikel über die Kritikpunkte am geplanten Gesundheitsfond und seine zu erwartenden technischen Schwierigkeiten und Kosten findet man beim Handelsblatt:
Der geplante Aufbau eines Gesundheitsfonds wird nach Berechnungen der gesetzlichen Krankenkassen "verheerende Auswirkungen" haben und Zusatzkosten in Milliardenhöhe verursachen. Die Verwaltungskosten, um die Beiträge einzuziehen, stiegen demnach von 1,3 auf 2,5 Milliarden Euro pro Jahr.
(...)
Die Bundesverbände von AOK, BKK und IKK sowie die Kassenverbände warnten, der Fonds und seine regionalen Inkassostellen würden ein organisatorisches Chaos wie zuletzt bei der Bundesagentur für Arbeit produzieren, weil Technik und Mitarbeiter fehlten. Normalerweise benötige man für eine funktionierende Infrastruktur mehrere Jahre Vorlauf.
Auch die Arbeitgeber halten von den neuesten Plänen von Ulla Schmidt und Co. nicht wirklich viel, wenn auch aus anderen Gründen.
Der Fonds bedeute "noch mehr Staat in der Gesundheitspolitik - das Gegenteil wäre aber richtig". "Auf der Einnahmenseite ist der Status Quo immer noch besser als ein solcher Fonds, der für lange Zeit die falschen Strukturen zementieren würde."zitiert das Manager-Magazin Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
Die Koalition solle zunächst durch zusätzlichen Wettbewerb für mehr Effizienz im Gesundheitswesen sorgen und "auf der Ausgabenseite ansetzen".Nötig sei ein Konzept, das bei allen Beteiligten - Ärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen, Industrie - für mehr Wettbewerb sorge.
Einen ausführlichen Artikel über die Kritikpunkte am geplanten Gesundheitsfond und seine zu erwartenden technischen Schwierigkeiten und Kosten findet man beim Handelsblatt:
Posted by Ishtar on Tuesday, July 25. 2006 at 07:58 in Krankenkassen
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Wer nicht abnimmt soll zahlen
Die CSU hat angekündigt, bei der nächsten Stufe der Gesundheitsreform Strafen gegen uneinsichtige Kranke beschließen zu wollen. So sollten zum Beispiel übergewichtige Kranke abnehmen - oder sonst notfalls mehr zahlen. -- Quelle: Spiegel Online
Mit sowas war ja irgendwie zu rechnen. Ich frage ich allerdings, wie das dann aussieht. Bleibt es dem Mediziner (der seinen Patienten frühzeitig fachgerecht hätte beraten und beim Abnehmen unterstützen müssen, auch unter Hinzuziehung von Optionen wie Kuren, die Geld der Krankenkassen kosten) überlassen, beim Blick auf die Waage und den BMI festzustellen, daß ein Patient klinisch übergewichtig ist, um ihm dann gleich vor Ort seine Zuzahlung abzuknöpfen?
Oder ist Übergewicht beim Arztbesuch bereits a priori moralisch verwerflich und wird der Einfachheit halber mit erhöhten Beiträgen bestraft?
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Posted by Ishtar on Friday, July 21. 2006 at 16:00 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Gesundheitsversorgung, Kosten, Krankenkassen, Patienten, Politik, Übergewicht
Aktueller TV-Tipp: Ärzte, Kassen, Lobbyisten
Heute abend um 23:00 sendet das ZDF im Rahmen von "Berlin Mitte" eine Talkshow zum Thema Ärztestreik, bei der alle Parteien zu Wort kommen sollen:
Gäste:
Wolfgang Böhmer (CDU), Ministerpräsident Sachsen-Anhalt
Daniel Bahr (FDP), gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion
Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes
Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Marburger Bundes
Anke Martiny, stellvertretende Vorsitzende von Transparency International Deutschland
Die volle Beschreibung der Sendung gibt es hier beim ZDF.
Gäste:
Wolfgang Böhmer (CDU), Ministerpräsident Sachsen-Anhalt
Daniel Bahr (FDP), gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion
Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes
Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Marburger Bundes
Anke Martiny, stellvertretende Vorsitzende von Transparency International Deutschland
Die volle Beschreibung der Sendung gibt es hier beim ZDF.
Posted by Ishtar on Thursday, May 18. 2006 at 13:39 in Vermischtes
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