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Die Sozialarbeiterin und die Psychiatrie: Scharmützel
Später am Tag ruft sie bei uns im Büro an. Das ist bemerkenswert, weil das sonst nie vorkommt. Sie klingt munter und guter Dinge. „Hallo Frau Tüchtig, wissen Sie denn gar nicht, dass ich im Krankenhaus bin?“
Weiß ich nicht.
Ich bin überrascht.
Beim letzten Termin wirkte sie nicht im Geringsten psychotisch, und auch jetzt klingt sie nicht so. Ich fahre noch am gleichen Nachmittag in der Klinik vorbei.
Beim ersten Anblick kriege ich einen Schreck. Frau Blank sieht richtig schlimm aus. Sie hat ein Pflaster an der Schläfe und ein geschwollenes, blutunterlaufenes Auge. Ist sie etwa verprügelt worden?
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Dauert nur 'ne halbe Stunde
Ich gehöre zu den glücklichen Menschen die abgesehen bei der Geburt und diversen Besuchen nie in ein Krankenhaus mussten. Und wisst Ihr was? Nach dem, was ich erlebt habe, bin ich darüber verdammt froh, und hoffe inständig, dass ich da niemals rein muss.
Vor nicht allzu langer Zeit machte die Grippe die Runde in unserer Gegend, und wie es der Zufall wollte, wurde ein mir nahestehender Verwandter Opfer eben dieser bösen Grippe. Da dieser Verwandte dem männlichen Geschlecht zuzuordnen ist und damit zu den notorischen Arztverweigerern gehört, war das Erstaunen doch recht groß, als man ihn - nach einer Woche Zur-Arbeit-Schleppen - zu Hause antraf und er im Brustton der Überzeugung röchelte: Ich glaube ich sterbe.
Er starb natürlich nicht, aber sein Hausarzt nutzte wohlgemut die wahrlich seltene Gelegenheit, ihn gleich einmal komplett zu untersuchen. Von Belastungs-EKG bis Röntgen war alles dabei und er wurde sogar als fast gesund erklärt.
Seitdem darf er täglich seinen Zuckerspiegel prüfen und diverse Pillen schlucken, aber darum geht es im Moment nicht. Auslöser der folgenden Misere war ein Röntgenbild. Ein Röntgenbild der Lunge, um genau zu sein. Darauf nun sah man etwas: einige kleinere schwarze Flecken nämlich.
Die lapidare Bemerkung des Hausarztes lautete in etwa sinngemäß: Das is' sicher nur altes Narbengewebe. Am besten lassen wir das und kontrollieren alle halbe Jahre ob sich was verändert.
Doch da unser Patient sich dank der Grippe bereits dem Tode nahe fühlte, konnte er diese Erklärung so natürlich nicht auf sich sitzen lassen, ergo wurde ein Spezialist zu Rate gezogen, der sogleich empfahl eine Gewebeprobe nehmen zu lassen. Schließlich wollte man ja auf Nummer sicher gehen.
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Die Sozialarbeiterin und die Psychiatrie: Action!!!
Es ist Mittag im Büro. Mein nächster Klient ist gerade zum Einzelgespräch erschienen, und ich kämpfe tapfer gegen ein Kreislauftief an.
Während ich hin und her laufe und Kaffeetassen in den Gesprächsraum trage, klingelt das Telefon.
Eine Krankenschwester von der B- Klinik Station 13 meldet sich.
Ich erfahre von ihr, dass meine Klientin Frau Wirr morgen früh in die Reha verlegt werden soll, nach Unterdorf. Das ist ungefähr eine Stunde Zugfahrt von Oberstadt entfernt.
Ich finde es sehr nett, dass sie mich darüber informiert. Wir sind an diesem Punkt so gar nicht verwöhnt. Ich habe vor einigen Wochen aus Versehen eine Tür aufbrechen lassen, während die Klientin schon lange in der Klinik war. (Diese Geschichte wird auch noch erzählt!)
Die Krankenschwester sagt, Frau Wirr hat keine Kleidung mehr, sie bräuchte bis morgen dringend ein paar Klamotten.
Ich setze mich erst mal.
„Das ist aber verdammt kurzfristig!“ sage ich zu der Schwester. „Kann Ihnen so was nicht ein bisschen früher einfallen?“ Die Schwester stottert ein bisschen und behauptet, sie hätten das auch gerade erst erfahren.
Ich könnte jetzt nachfragen.
Ich könnte meine Energie aber auch sinnvoller einsetzen.
„Ich weiß nicht, ob ich da heute noch was machen kann.“ Sage ich streng zu der Schwester. Vorsichtshalber.
Derweil rattert es schon in meinem Kopf.
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Mein Hallux Valgus, das Gesundheitswesen und ich. 1.Teil
Ich habe gehört, das ist so etwas wie eine Volkskrankheit, viele haben das. Der Ballen vorne bei den Zehen wird immer breiter, der große Zeh wird schief, irgendwann kann man keine normalen Schuhe mehr tragen und alles tut weh.
Mein linker Fuß tat mir sehr weh, und im Sommer konnte ich keine Sandalen mehr tragen.
Auf einer Party zeigten mir Bekannte, die das auch hatten, ihre Füße. Sie hatten sich operieren lassen und waren jetzt sehr zufrieden.
Ich sprach mit meinem Hausarzt. Der fand eine Operation richtig und angemessen und empfahl mir einen Orthopäden, den er für kompetent und erfahren hielt. Mein Hausarzt war prima und ich hielt große Stücke auf seine Meinung. Also ging ich zu diesem Orthopäden.
Der Orthopäde empfahl mir eine Lapidus- Arthrodese.
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Die Sozialarbeiterin und die Psychiatrie: Vom Türen Aufbrechen. 1. Teil
Wenn jemand eine fremde Tür aufbricht, dann ist er entweder ein Einbrecher, oder er arbeitet bei der Feuerwehr.
Deswegen brechen wir Sozialarbeiter auch keine Türen auf. Aber wir sind vor Ort und kennen unsere Klienten. Wenn wir denken, dass Gefahr im Verzug ist, müssen wir die ganze Kette in Gang setzen, die manchmal damit endet, dass eine Tür aufgebrochen wird. Das ist nicht schön, und es kommt Gott sei Dank nicht allzu häufig vor.
Wenn eine Tür aufgebrochen wird, ist das immer ein spektakuläres und dramatisches Ereignis, für alle Beteiligten.
Und nachher hat man das Problem, wer die Tür repariert.
Wenn unsere Klienten in einer schlimmen Krise sind, versuchen wir deswegen beharrlich, Kontakt aufzunehmen, so lange, bis derjenige doch noch die Tür öffnet. Meistens schaffen wir es auch. Wir schaffen es auch oft, ihn zu überreden, freiwillig in die Klinik zu gehen, bevor es ganz schlimm wird. Aber nicht immer.
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Ärztestreik in aller Munde
Den Krankenkassen geht es mies, den Beitragszahlern erst recht, die Finanzierungslöcher werden immer größer - wo bitte sollen die öffentlichen Arbeitgeber, denn genau die betrifft es, die zusätzlichen Gelder hernehmen? Es ist ja nun nicht so als würde der durchschnittliche Mediziner am Hungertuch nagen.
Mit der Autoscheiben-Putzaktion an einer Kölner Kreuzung wollten die Mediziner auf "lukrativere Jobs" als den Arztberuf aufmerksam machen, sagte der NRW-Verbandssprecher Michael Helmkamp. Zum Hintergrund: Ein Assistenzarzt an der Kölner Universitätsklinik steigt mit 3.000 Euro brutto im Monat ein - je nach Bereitschaftsdienstzeiten steigt dies Gehalt mit jedem Berufsjahr steil an. - Quelle: taz
Den Arzt möchte ich sehen, der mit Autowaschen so viel Geld verdienen kann. Und wenn, dann kann er ja Auto waschen gehen...
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Schwellungen und Ödeme
Morgen, am Dienstag, dem 10. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Schwellungen und Ödeme
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Dr. Klaus Peter Martin, Oberarzt, Fachklinik für Lymphologie, Freiburg
Moderation: Judith Grümmer
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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MRSA auch in der Schweiz auf dem Vormarsch
Mit 23,5 Prozent am höchsten war der Anteil infizierter Patienten in den Intensivstationen, gefolgt von Chirurgie (8,3%), Medizin (5,6%), Gynäkologie (3,3%) und Geburtshilfe (2,2%). An der Spitze der häufigsten Infektionsarten stehen chirurgische Wundinfektionen (28,7%), Pneumonien (19,7%) und Harnwegsinfektionen (19,6%). (via espace.ch)
Einer Schweizer Studie zufolge reinigen 43 % aller Ärzte ihre Hände nicht vorschriftsgemäß, ehe sie Patienten untersuchen.
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Auf in die Traumatologie...
Auf meiner letzten Station (Neurochirurgie) habe ich an meinem letzten Tag noch einmal ein großes Blech Kuchen ausgegeben. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und empfand die meisten Patienten als sehr interessant und nett. Das Personal war auch immer hilfsbereit und geduldig mit mir.
Danach hatte ich mir eine kleine Liste in meinem Büchlein angelegt (wo ich auch immer Fragen aufschreibe, die ich während der Arbeit habe, oder Begriffe, die ich erklärt haben will), in dem ich die Stationen nach Schulnoten bewerte. Dabei nehme ich nicht nur die Arbeitsweisen als Anhaltspunkt, sondern auch Krankheitsbilder, Kollegen, Ärzte, Arbeitsablauf, Dienstplangestaltung und vielleicht noch mehr, wenn mir noch was einfällt. Ich denke, dass es eine recht gute Idee ist. Vor allem, wenn man dann übernommen wird und seine Wunschstation äußern kann. Ob sie jedoch realisierbar ist, ist wieder eine andere Frage.
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Es darf abgerechnet werden
Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) haben sich auf die maßgeblichen Bausteine des Klinik-Abrechnungssystems 2006 geeinigt. Kern der Vereinbarung ist der Fallpauschalen- oder DRG-Katalog (Diagnosis Related Groups), der im Jahr 2006 insgesamt 954 Fallgruppen enthält. Damit verfügt der im Vergleich zum Vorjahr in Teilen umstrukturierte und erweiterte Katalog über 76 zusätzliche Fallpauschalen. Komplexe Behandlungsgeschehen werden nach Angaben der Beteiligten nun genauer differenziert. Die Selbstverwaltungspartner gehen davon aus, dass dadurch eine adäquatere Vergütung möglich wird.
Gleichzeitig erfolgte eine Einigung bei den Abrechnungsbestimmungen und bei der Festlegung von Zusatzentgelten, das heißt für Leistungen, die neben den DRG-Pauschalsätzen abgerechnet werden können. Für 2006 wurden insgesamt 83 Zusatzentgelte vereinbart – 12 mehr als im Jahr 2005 (71 Zusatzentgelte). (nach zvk.org)
Wenig erreicht wurde allerdings bei sogenannten teilstationären Behandlungen. Ursprünglich sollten auch diese Leistungen vollständig mit eigenen Fallpauschalen erfasst werden, man konnte sich aber nur auf zwei Fälle einigen.
Ausführliche Informationen zu den Fallpauschalen gibt es bei http://www.g-drg.de/
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