Entries tagged as Vorsorge
Related tags
Abtreibung ADS AIDS Alzheimer AntiAgeing Antibiotika Armut Aspirin Bücher Cholera Cholesterin Depression Dermatologie Diabetes Ernährung Forschung Frauen FSME Gesundheitsversorgung Grippe gynäkologie Hepatitis Hormone Ibuprofen Immunologie Impfungen Infektionen Kardiologie Kinder Klima Krankenhaus Krankenkassen Krebs Kreislauf Medikamente Moskitos MRSA Muscheln Notfallmedizin Orthopädie Pandemie Patienten Pharmaindustrie Phytotherapie PMS Politik Presse Qualität Radio Rauchen Reisen Resistenzen Schule Senioren Sport USA Verhütung Viren Vitamine Vogelgrippe WHO Zahnmedizin Zecken ÄrzteEin paar Reserven schaden nicht
"Du mußt doch was zum Zusetzen haben." habe ich noch im Ohr und "Junge, isst Du auch genug?" beides von einer fast 100-jähigen Frau, die zwei Weltkriege durchgemacht hatte, an meinen damaligen, sehr dünnen Lebenspartner gerichtet, ihren Enkelsohn.
Während heutzutage Anorexie auch für Männer ein erstrebenswertes Ziel zu sein scheint, auch wenn Männern ein höherer BMI immer noch eher verziehen wird als Frauen, die sich gefälligst an den Maßen von Barbie oder wenigstens Supermodels zu orientieren haben, scheint es, daß die alten Weisheiten nicht bloß im Hinblick auf drohende Hungersnöte ihre Berechtigung hatten.
"Iss Dich alt - Studie zeigt - Länger leben durch Übergewicht" betitelt die Rheinische Post heute einen Beitrag über eine aktuelle Studie, die erstaunliche Erkenntnisse für das Zeitalter des Fitness- und Diätwahns mit sich bringt.
Die Sterberate der Untergewichtigen war demnach am höchsten, dicht gefolgt von denen mit sogenanntem 'klinischem' Übergewicht (BMI >30).
Kritiker wie Udo Pollmer stellen den Wert des BMI (Body Mass Index) schon länger in Frage. Seine ausgezeichneten Beiträge zu Ernährungsthemen für den Deutschlandfunk kann man auch als Audio-on-Demand nachhören. Ein Interview mit ihm - u.a. zum Thema ernährungsgestörte Diät-Fachleute - findet man bei der WELT.
Während heutzutage Anorexie auch für Männer ein erstrebenswertes Ziel zu sein scheint, auch wenn Männern ein höherer BMI immer noch eher verziehen wird als Frauen, die sich gefälligst an den Maßen von Barbie oder wenigstens Supermodels zu orientieren haben, scheint es, daß die alten Weisheiten nicht bloß im Hinblick auf drohende Hungersnöte ihre Berechtigung hatten.
"Iss Dich alt - Studie zeigt - Länger leben durch Übergewicht" betitelt die Rheinische Post heute einen Beitrag über eine aktuelle Studie, die erstaunliche Erkenntnisse für das Zeitalter des Fitness- und Diätwahns mit sich bringt.
Wer leichtes Übergewicht hat, kann damit rechnen, länger zu leben. Diese überraschende Erkenntnis fördert eine amerikanische Studie zu Tage: Die Sterblichkeitsrate von über 80-Jährigen mit leichtem Übergewicht ist niedriger als die von Menschen mit einem normalen Body-Mass-Index (BMI)
Die Sterberate der Untergewichtigen war demnach am höchsten, dicht gefolgt von denen mit sogenanntem 'klinischem' Übergewicht (BMI >30).
Kritiker wie Udo Pollmer stellen den Wert des BMI (Body Mass Index) schon länger in Frage. Seine ausgezeichneten Beiträge zu Ernährungsthemen für den Deutschlandfunk kann man auch als Audio-on-Demand nachhören. Ein Interview mit ihm - u.a. zum Thema ernährungsgestörte Diät-Fachleute - findet man bei der WELT.
Doppelte Moral
In den USA ist der Krieg gegen die Abtreibung fast ein alltägliches Thema. Dabei könnten viele Abtreibungen von vorn herein vermieden werden, wenn man die Zahl der unerwünschten Schwangerschaften senken würde.
"The most powerful and least divisive way to decrease abortion is to reduce unintended pregnancy." -- Sarah Brown, Direktor der National Campaign to Prevent Teen Pregnancy.
Continue reading "Doppelte Moral"
Posted by Ishtar on Wednesday, March 1. 2006 at 12:11 in Aus aller Welt, Gesundheitspolitik
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: Abtreibung, armut, frauen, gynäkologie, politik, USA, Verhütung, vorsorge
Vogelgrippe-Hysterie
Der Morgen beginnt mit dem Radiowecker und dem NDR, der verkündet, daß die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern den Katastrophenfall ausgerufen hat - wegen der Vogelgrippe. Genauer:
Im Radio Berichte von der "Entseuchung" auf Rügen: wer mit dem Auto die Insel verläßt, muß über Desinfektionsmatten fahren, die Räder von LKWs werden von einer speziell ausgerüsteten Einheit der Bundeswehr einzeln mit Desinfektionsmitteln besprüht.
Ich frage mich, ob ich in einer realsatirischen Variante von "Outbreak" gelandet bin, und damit bin ich nicht alleine. Welchen Sinn macht es, Fahrzeuge zu desinfizieren, aber beispielsweise keine Schuhe? (Die Neuseeländer verstehen davon was). Und solange dieSeevögel ungehindert (und wer will sie hindern) herumflattern, sieht das alles mehr nach Panikmache und vorsorglichem "Cover Your Ass" (WIR haben was unternommen) aus als nach einer sinnvollen Aktion.
Nach dem Übergreifen der Vogelgrippe auf das Festland haben am Montag auch die Landkreise Nord- und Ostvorpommern den Katastrophenfall ausgerufen. Alle Landkreise und großen Städte an der Küste erklärten die Behörden zur Überwachungszone. Dort werde gezielt nach toten Vögeln gesucht. Nach Rügen forderte auch Ostvorpommern Hilfe von der Bundeswehr bei der Seuchenabwehr an. Die Stadt Stralsund wurde zur Schutzzone erklärt. Zusätzlich steht die gesamte Küste von Mecklenburg-Vorpommern sowie ein angrenzender zehn Kilometer breiter Streifen ins Inland unter Beobachtung.
Im Radio Berichte von der "Entseuchung" auf Rügen: wer mit dem Auto die Insel verläßt, muß über Desinfektionsmatten fahren, die Räder von LKWs werden von einer speziell ausgerüsteten Einheit der Bundeswehr einzeln mit Desinfektionsmitteln besprüht.
Ich frage mich, ob ich in einer realsatirischen Variante von "Outbreak" gelandet bin, und damit bin ich nicht alleine. Welchen Sinn macht es, Fahrzeuge zu desinfizieren, aber beispielsweise keine Schuhe? (Die Neuseeländer verstehen davon was). Und solange dieSeevögel ungehindert (und wer will sie hindern) herumflattern, sieht das alles mehr nach Panikmache und vorsorglichem "Cover Your Ass" (WIR haben was unternommen) aus als nach einer sinnvollen Aktion.
Vorsorge beim Skilaufen
Sonny Bono und Michael Kennedy könnten noch leben, hätten sie beim Skilaufen einen Helm getragen. Nach einem Bericht der Los Angeles Times tragen immer mehr Skiläufer und Snowboarder in den USA Helme - und das, obwohl weder die Skiausrüster noch die Skiregionen das Tragen von Helmen besonders fördern.
Die Hersteller fürchten sich vermutlich vor Schadenersatzklagen, die Skiregionen möchten vermeiden, daß skifahren als gefährlicher, lebensbedrohlicher Sport wahrgenommen wird. Die Benutzung eines Helmes kann jedoch das Risiko einer schweren Schädelverletzung um 66 Prozent reduzieren, für Snowboarder sogar um 80 %.
Der Wert von Helmen war bisher umstritten, da die meisten Skihelme nur bei niedrigen Geschwindigkeiten getestet wurden. Das klingt für mich nach einer flachen Ausrede - Profi-Skirennfahrer tragen auf Abfahrtsrennen schon lange Helme, die unter realen Hochgeschwindigkeitsbedingungen bereits ihre Wirkung bewiesen haben, und die Frage des Aufprallschutzes sollte sich nicht so rudimentär von der von Motorradhelmen unterscheiden, die ihre Wirksamkeit schon lange unter Beweis gestellt haben.
Die LA Times führt beispielhaft den Fall von Denver Haslam auf, der nur überlebte, weil er für das Studienprojekt seines Profs einen Helm trug:
Wer mit viel Speed - und Tempo 30 ist ohne schützendes Auto sehr viel - skifährt oder sich aufs Snowboard stellt, sollte erwägen, das eigene Hirn gegen einen Aufprall zu schützen - und Helm zu tragen.
Die Hersteller fürchten sich vermutlich vor Schadenersatzklagen, die Skiregionen möchten vermeiden, daß skifahren als gefährlicher, lebensbedrohlicher Sport wahrgenommen wird. Die Benutzung eines Helmes kann jedoch das Risiko einer schweren Schädelverletzung um 66 Prozent reduzieren, für Snowboarder sogar um 80 %.
Levy, who has reviewed more than 700 cases of skiers and snowboarders with head injuries, presented data at a neurosurgery conference last spring that showed helmet use cut the rate of head injuries by two-thirds and reduced the risk of skier and snowboarder fatalities by 80%. Levy says that while skiing is a relatively safe sport, head injuries are the leading cause of death and critical injury in skiing and snowboarding accidents. - Quelle: LA Times (free subscription may be required)Kanadische Forscher melden ganz ähnliche Zahlen - bei Helmträgern sind die schweren Kopfverletzungen um 56 % zurückgegangen. Insbesondere jungen Menschen empfehlen die Wissenschaftler, einen Helm zu tragen. Zusätzliche Rücken- oder Halswirbelverletzungen durch einen Helm können die Forscher bislang nicht ausmachen.
Der Wert von Helmen war bisher umstritten, da die meisten Skihelme nur bei niedrigen Geschwindigkeiten getestet wurden. Das klingt für mich nach einer flachen Ausrede - Profi-Skirennfahrer tragen auf Abfahrtsrennen schon lange Helme, die unter realen Hochgeschwindigkeitsbedingungen bereits ihre Wirkung bewiesen haben, und die Frage des Aufprallschutzes sollte sich nicht so rudimentär von der von Motorradhelmen unterscheiden, die ihre Wirksamkeit schon lange unter Beweis gestellt haben.
Die LA Times führt beispielhaft den Fall von Denver Haslam auf, der nur überlebte, weil er für das Studienprojekt seines Profs einen Helm trug:
The 50 mph crash shattered the college student's right shoulder and rib cage, broke his vertebra and left femur, split his kidney, ruptured his spleen, punctured his lungs and lacerated his pancreas. The ambulance nurse on the ride to Denver's St. Anthony Central Hospital called him a "talking corpse."
Haslam was alive and talking because he was one of a growing number of skiers wearing a helmet, say his doctors.
Wer mit viel Speed - und Tempo 30 ist ohne schützendes Auto sehr viel - skifährt oder sich aufs Snowboard stellt, sollte erwägen, das eigene Hirn gegen einen Aufprall zu schützen - und Helm zu tragen.
Posted by Ishtar on Tuesday, February 7. 2006 at 08:50 in Aus aller Welt
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Herzbeschwerden? Sofort den Arzt rufen
Wenn das Herz schlapp macht, ist oft ein Herzinfarkt schuld - dabei zählt jede Minute bis zur Erstversorgung. Diese kann aber nur ein Rettungswagen bzw. Notarzt mit Defibrillator sicherstellen. Immer mehr Menschen rufen den Arzt jedoch viel zu spät.
Viele sterben, weil sie den Rettungswagen zu spät rufen.
"Manche Menschen riskieren aus Bescheidenheit ihr Leben, sie denken, das wird schon wieder, sie wollen keine Umstände machen" (Karl-Heinz Ladwig, Professor für Psychosomatische Medizin an der TU München, zitiert in der WELT)Am 11.11. ging die deutsche Herzwoche 2005 zuende, die die Bewußtheit für das Problem wecken will.

Viele sterben, weil sie den Rettungswagen zu spät rufen.
"Etwa jeder zweite Patient wartet über vier Stunden, bevor er Hilfe ruft, jeder zehnte sogar länger als zwölf Stunden". (Ladwig)
Continue reading "Herzbeschwerden? Sofort den Arzt rufen"
Posted by Ishtar on Wednesday, November 16. 2005 at 08:53 in Vermischtes
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: Kardiologie, Vorsorge
England wird rauchfrei
Die britische Regierung hat ein Gesetz verabschiedet, nach dem ab 2007 an allen Arbeitsplätzen des Vereinigten Königreichs, einschließlich Restaurants und Pubs welche Essen verkaufen, nicht mehr geraucht werden darf. Einzige Ausnahme werden private Clubs und Pubs ohne Essen auf der Karte sein.
"This legislation is a huge step forward for public health and will help reduce deaths from cancer, heart disease and other smoking-related diseases." Patricia Hewitt, Health Sercertary, zitiert bei der BBC
Posted by Ishtar on Friday, October 28. 2005 at 08:07 in Aus aller Welt
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Adipositas und Übergewicht
Morgen, am Dienstag, dem 25. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Adipositas und Übergewicht
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Alfred Wirth, Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, Teutoburger-Wald-Klinik, Bad Rothenfelde
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Posted by Ishtar on Monday, October 24. 2005 at 12:18 in Vermischtes
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Eine kurze Geschichte vom Fisch
Wissenschaftler der Universität Harvard und anderer Universitäten haben untersucht, wie weit regelmäßiger Fischverzehr gesund oder auch schädlich für den Menschen ist. Ihre Arbeit galt vor allem einer Risikoabwägung - was wiegt schwerer, der Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Fischverzehr, oder die Belastung des Körpers durch Schwermetalle, insbesondere Quecksilber? So gut wie alle Fischpopulationen in den Weltmeeren sind mit Quecksilber und Blei belastet.
Ihre Ergebnisse:
Auch Schwangeren bzw. gebärfähigen Frauen empfehlen die Wissenschaftler den Fischverzehr, sie sollten aber darauf achten, besonders stark mit Quecksilber und Blei belastete Fischsorten (z.B. Haifisch, Schwertfisch, Königsmakrele) zu meiden. Die möglichen langfristigen Auswirkungen einer Schwermetallvergiftung sind nach Aussage der Forscher weniger schwerwiegend als der Velust der protektiven Wirkungen von Fisch für die Gesamtgesundheit, insbesondere das kardiovaskuläre System.
Voller Artikel u.a. bei medpagetoday.com
Ihre Ergebnisse:
- Selbst der regelmäßige Verzehr kleiner Mengen Fisch senkt das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, um 17 %. Mit jeder weiteren Portion Fisch kann man das Risiko um weitere 3-4 Prozent reduzieren.
- Ein moderater Fischverzehr geht mit einer Absenkung des Risikos für nicht-tödliche Herzinfarkte um fast 30 % einher. Hier bringt eine weitere Erhöhung der Fischmenge keine messbaren Veränderungen des Risikos.
- Regelmäßiger Fischverzehr reduziert auch das Schlaganfall-Risiko um 12 %, mit weiteren Portionen Fisch die Woche um jeweils 2 % pro Fischmahlzeit.
Auch Schwangeren bzw. gebärfähigen Frauen empfehlen die Wissenschaftler den Fischverzehr, sie sollten aber darauf achten, besonders stark mit Quecksilber und Blei belastete Fischsorten (z.B. Haifisch, Schwertfisch, Königsmakrele) zu meiden. Die möglichen langfristigen Auswirkungen einer Schwermetallvergiftung sind nach Aussage der Forscher weniger schwerwiegend als der Velust der protektiven Wirkungen von Fisch für die Gesamtgesundheit, insbesondere das kardiovaskuläre System.
Voller Artikel u.a. bei medpagetoday.com
Posted by Ishtar on Saturday, October 22. 2005 at 08:08 in Vermischtes
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Antibakterielle Seife ist überflüssig
"Antibakteriell" scheint das Zauberwort zu sein für so manches Reinigungsmittel im Haushalt, von der Handseife bis zum Reinigungstuch, und die Werbung suggeriert, dass verantwortungsbewußte Eltern die Gesundheit ihrer Familie so schützen könnten. Die oberste Gesundheitsbehörder der USA, die FDA, erklärte nun, daß normale Seife und alkoholische Reinigungstücher genauso gut desinfizieren wie ihre als "antibakteriell" verkauften Verwandten. Hinzu kommt, dass mit antibakteriell ausgerüsteten Reinigern die Gefahr besteht, sehr viel schädlichere, resistente Erregerstämme geradezu heran zu züchten.
Auch die Verwendung von antiseptischen Waschlotionen etwa in Kindergärten oder Schulen führt nicht dazu, dass weniger Infektionskrankheiten weitergegeben werden. Experten gaben zu bedenken, dass dies auch darauf zurückzuführen sei, dass vor allem die Handwaschtechniken nicht dazu geeignet seien, die bakterielle Last abzusenken.
Fazit: für den Endverbraucher sind antibakterielle Seifen und Waschlotionen im Normalfall reine Geldverschwendung.
Voller Artikel bei medopagetoday.com
Auch die Verwendung von antiseptischen Waschlotionen etwa in Kindergärten oder Schulen führt nicht dazu, dass weniger Infektionskrankheiten weitergegeben werden. Experten gaben zu bedenken, dass dies auch darauf zurückzuführen sei, dass vor allem die Handwaschtechniken nicht dazu geeignet seien, die bakterielle Last abzusenken.
Fazit: für den Endverbraucher sind antibakterielle Seifen und Waschlotionen im Normalfall reine Geldverschwendung.
Voller Artikel bei medopagetoday.com
Posted by Ishtar on Friday, October 21. 2005 at 08:49 in Aus aller Welt
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Tamiflu - was ist das eigentlich?
Nachdem immer mehr Besucher des Medblog sich für Tamiflu interessieren und auch in der Öffentlichkeit das Medikament große Aufmerksamkeit genießt, wollen wir versuchen, ein paar Fragen zu Tamiflu zu klären.
Was ist Tamiflu und wie wirkt es?
Tamiflu® ist der Markenname des Roche-Konzerns für ein Medikament, das pharmazeutisch als Oseltavimir-Phosphat bezeichnet wird. Es ist ein sogenannter Neuraminidase-Hemmer, das bedeutet, das Medikament blockiert bestimmte Substanzen, die ein Grippevirus benötigt um sich zu vermehren. Der Virus wird also nicht durch das Medikament eliminiert, aber er kann sich auch nicht weiter im Körper ausbreiten, womit das Immunsystem besser Karten hat, den Eindringling zu bekämpfen. Neben Tamiflu gibt es nur noch ein weiteres Antigrippemedikament, das ähnlich arbeitet, Relenza® (Zanamivir) von GlaxoSmithKline.
Zu Tamiflu und Zanamivir gibt es zwei ausgezeichnete und aktuelle Wikipedia-Artikel.
gesundheit.com schreibt
Soll ich Tamiflu sicherheitshalber kaufen?
Tamiflu ist aus gutem Grund ein verschreibungspflichtiges Medikament. Ohne Rezept geht gar nichts und ein Arzt darf das Rezept nicht einfach so aus Gefälligkeit ausstellen. Im kleinen (Bürger) wie im großen (Regierungen) sind aber derzeit regelrechte Hamsterkäufe losgebrochen. Eine verständliche Reaktion, denn wenn eine Vogelgrippe-Pandemie ausbricht, wird vermutlich nicht für alle genug des Medikamentes da sein, und wer wäre nicht gern gerüstet, statt vielleicht dann in eine virenverseuchte Arztpraxis hinaus zu müssen. Während sonst gern die Eigenverantwortung des Bürgers für seine Gesundheitsvorsorge angemahnt wird, soll er sich hier darauf verlassen, dass der Staat es schon richten wird. Eine Empfehlung dazu können wir nicht abgeben. Die Meinung eines Arztes zum Thema kann man hier in den Kieler Nachrichten lesen.
Auf keinen Fall sollte Tamiflu jedoch ohne ärztliches Anraten eingenommen werden. Die Gefahr, durch übereilte Anwendung eines solchen Medikamentes, das dem Notfall vorbehalten bleiben muss, nicht nur den eigenen Körper zu schädigen, sondern vor allem auch neue resistente Stämme zu schaffen, ist riesengroß.
Dazu passt auch die Meldung, dass es bereits Vogelgrippe-Erreger gibt, die gegen Tamiflu resistent sind, was uns zur nächsten Frage bringt.
Hilft Tamiflu gegen die Vogelgrippe?
boerse.ard.de schreibt:
Was ist Tamiflu und wie wirkt es?
Tamiflu® ist der Markenname des Roche-Konzerns für ein Medikament, das pharmazeutisch als Oseltavimir-Phosphat bezeichnet wird. Es ist ein sogenannter Neuraminidase-Hemmer, das bedeutet, das Medikament blockiert bestimmte Substanzen, die ein Grippevirus benötigt um sich zu vermehren. Der Virus wird also nicht durch das Medikament eliminiert, aber er kann sich auch nicht weiter im Körper ausbreiten, womit das Immunsystem besser Karten hat, den Eindringling zu bekämpfen. Neben Tamiflu gibt es nur noch ein weiteres Antigrippemedikament, das ähnlich arbeitet, Relenza® (Zanamivir) von GlaxoSmithKline.
Zu Tamiflu und Zanamivir gibt es zwei ausgezeichnete und aktuelle Wikipedia-Artikel.
gesundheit.com schreibt
Tamiflu hat sich in verschiedenen Situationen als wirksames Mittel zur Grippeverhütung erwiesen, indem es bei Ausbruch einer Grippewelle einen sofortigen Schutz gewährt.und spricht sogar von der "ultimativen Waffe gegen die Grippe." Das ist so nicht richtig. Tamiflu kann den Verlauf einer Grippe mildern. Verhindern kann es die Infektion jedoch nicht, ebensowenig wie eine (dennoch anzuratende) Grippeschutzimpfung.
Soll ich Tamiflu sicherheitshalber kaufen?
Tamiflu ist aus gutem Grund ein verschreibungspflichtiges Medikament. Ohne Rezept geht gar nichts und ein Arzt darf das Rezept nicht einfach so aus Gefälligkeit ausstellen. Im kleinen (Bürger) wie im großen (Regierungen) sind aber derzeit regelrechte Hamsterkäufe losgebrochen. Eine verständliche Reaktion, denn wenn eine Vogelgrippe-Pandemie ausbricht, wird vermutlich nicht für alle genug des Medikamentes da sein, und wer wäre nicht gern gerüstet, statt vielleicht dann in eine virenverseuchte Arztpraxis hinaus zu müssen. Während sonst gern die Eigenverantwortung des Bürgers für seine Gesundheitsvorsorge angemahnt wird, soll er sich hier darauf verlassen, dass der Staat es schon richten wird. Eine Empfehlung dazu können wir nicht abgeben. Die Meinung eines Arztes zum Thema kann man hier in den Kieler Nachrichten lesen.
Auf keinen Fall sollte Tamiflu jedoch ohne ärztliches Anraten eingenommen werden. Die Gefahr, durch übereilte Anwendung eines solchen Medikamentes, das dem Notfall vorbehalten bleiben muss, nicht nur den eigenen Körper zu schädigen, sondern vor allem auch neue resistente Stämme zu schaffen, ist riesengroß.
Dazu passt auch die Meldung, dass es bereits Vogelgrippe-Erreger gibt, die gegen Tamiflu resistent sind, was uns zur nächsten Frage bringt.
Hilft Tamiflu gegen die Vogelgrippe?
boerse.ard.de schreibt:
Tamiflu werden von Experten die besten Chancen eingeräumt, eine mögliche Vogelgrippe-Epidemie in Zaum zu halten. Das Mittel hatte sich für Roche zum Kassenschlager entwickelt, nachdem es die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Schutz vor einer massenhaften Verbreitung der Vogelgrippe empfohlen hatte.Ob Tamiflu jedoch tatsächlich helfen wird, wenn ein auf Menschen übertragbares Vogelgrippevirus entsteht, ist unklar. Es besteht die Wahrscheinlichkeit und Hoffnung, dass das Medikament ggf. helfen kann, die Erkrankung einzudämmen. Sicher ist das aber nicht.
View as PDF: This month | Full blog

