Entries tagged as Umwelt
Vorsicht bei Duftspendern
Eitketten lesen ist angesagt.
Meines Erachtens sollte jeder eine Substanz meiden, die derartige Auswirkungen hat...
Man fragt sich allerdings schon, wieso die Schädlichkeit von1,4-Dichlorbenzol irgendjemanden überrascht.
Aus der Schadstoffliste (sic!) der enius AG:
Eine in Reinigungsmitteln und Duftspendern enthaltene Chemikalie hat sich als offenbar sehr gefährlich herausgestellt. Der Stoff Dichlorbenzol bewirkt laut einer amerikanischen Studie eine reduzierte Lungenfunktion. Das könnte auf Schädigungen der Organe hinweisen. Zum Schutz vor allem von Kindern mit Atemwegserkrankungen solle man Produkte mit der Substanz meiden. -- Quelle: RP Online
Meines Erachtens sollte jeder eine Substanz meiden, die derartige Auswirkungen hat...
Man fragt sich allerdings schon, wieso die Schädlichkeit von1,4-Dichlorbenzol irgendjemanden überrascht.
Aus der Schadstoffliste (sic!) der enius AG:
Gesundheitsgefährdung:
Einatmen oder Verschlucken kann zu Gesundheitsschäden führen.
Gesundheitsschädlich beim Verschlucken.
Kann die Atemwege reizen: z.B. Brennen der Nasen- und Rachenschleimhaut, Reizhusten, Atemnot.
möglicherweise krebserzeugend
Nervenschäden sind möglich, z.B. Krämpfe, Zittern, Lähmungen
Reizt die Augen und die Haut.
Risiko der Fruchtschädigung nicht zu befürchten
Schädigung des Blutes
Schädigung von Leber und Nieren möglich
Posted by Ishtar on Monday, August 7. 2006 at 09:06 in Vermischtes
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Pestizide und Parkinson
Nach neuesten Erkenntnissen der Forschung haben Menschen, die häufig Kontakt mit Pestiziden haben, ein um 70 Prozent erhöhtes Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken.
Schon früher haben Studien gezeigt dass z.B. Organophosphate neurotoxisch sind und bei der Entstehung von Parkinson eine Rolle spielen können.
Besonders häufig waren in den Vergleichzahlen der Studie in der Landwirtschaft Tätige von Parkinson betroffen.
Aber die Pestizide betreffen nicht nur die unmittelbaren Verwender, sondern jeden der damit in Berührung kommt.
Schon früher haben Studien gezeigt dass z.B. Organophosphate neurotoxisch sind und bei der Entstehung von Parkinson eine Rolle spielen können.
Besonders häufig waren in den Vergleichzahlen der Studie in der Landwirtschaft Tätige von Parkinson betroffen.
There are lots of man-made pesticides that attack the neurological system. Many of the fundamental building blocks of life, be it hormones or neurotransmitters, are exactly the same in all living organisms. So if you put a pesticide on the market that is good at killing a pest, you have got to be extremely circumspect as to what it is going to do to humans. - Elizabeth Salter Green, WWF, nach Daily Mail
Aber die Pestizide betreffen nicht nur die unmittelbaren Verwender, sondern jeden der damit in Berührung kommt.
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Posted by Ishtar on Tuesday, June 27. 2006 at 10:18 in Aus aller Welt
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Alles Pollen oder was?
Dieses Jahr beutelt mich der Heuschnupfen mal wieder so richtig. Damit bin ich nicht alleine...
Die Pollenbelastung in Deutschland ist nach Expertenauskunft so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. „Die Anzahl der Pollen hat in diesem Jahr deutlich zugenommen“, sagte der Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (Ecarf), Torsten Zuberbier. (...) Nach dem ungewöhnlich harten Winter versuchen die Bäume jetzt, ihr Wachstum zu beschleunigen und bilden dafür massiv Pollen nach“, sagte Zuberbier. Die Belastung für Allergiker stieg durch den Regen in den vergangenen Wochen allerdings noch weiter an. „Mit dem Regen sinken die Pollen zwar kurzfristig zum Boden, aber am Anfang eines Schauers werden die Pollen durch die Tropfen aufgebrochen und setzen so die im Inneren enthaltenen Allergene frei.“
Bisher flogen vor allem Pollen von frühblühenden Bäumen wie Birken durch die Luft. Das wird sich aber schon bald ändern. Dann werden Gräserpollen umherfliegen. „Wie stark die Belastung durch die Gräserpollen sein wird, kann niemand mit Sicherheit sagen“, sagte Zuberbier. Der Regen habe den Pflanzen in den vergangenen Wochen aber optimale Wachstumsbedingungen geboten. „Daher kann man annehmen, dass sich auch die Gräser prächtig entwickelt haben.“ - Quelle: Handelsblatt, Hervorhebung durch mich
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Posted by Ishtar on Wednesday, June 14. 2006 at 08:21 in Vermischtes
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Face the Sun! - Aktion gegen Hautkrebs
Jeder fünfte Mann und jede zehnte Frau zwischen 20 und 40 Jahren in Deutschland haben ein erhöhtes Risiko für Schwarzen Hautkrebs. Das teilen die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) in Berlin mit. - Quelle: n-tv
Unter dem Titel "Face the Sun" hat deswegen die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention eine Initiative gestartet, die vor allem jungen Erwachsenen einen verantwortungsbewußten Umgang mit den bräunenden Sonnenstrahlen nahebringen soll.
Die Webseite zur Aktion gibt sich betont cool und hip und jugendlich und liefert eine (unnötigerweise mit Flash) modern aufgemachte FAQ, de unter anderem solche Infotexte bietet:
Warum steigt die Zahl der Hautkrebserkrankungen?
Vor allem, weil wir uns viel mehr der UV-Strahlung aussetzen als früher. Wir haben heute nämlich immer mehr Freizeit. Und die verbringen wir gerne in der Sonne. Ob beim Latte Macchiato im Straßencafe oder bei Funsportarten wie Surfen, Kitesegeln, Biken, Snowbording, immer ist die UV-Strahlung der Sonne dabei. Außerdem hält der Reiseboom in südliche Länder oder Skigebiete an und mit ihm der Sonnenkonsum. Kein Wunder also, dass sich in Deutschland die Hautkrebsfälle in den letzten zehn Jahren verdoppelt haben. Tendenz steigend.
Aha, der Latte Macchiato und die Funsportarten also...
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Posted by Ishtar on Wednesday, May 10. 2006 at 13:01 in Vermischtes
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Heilpflanzen vor dem Aussterben?
Eine Agenturmeldung von heute, gefunden bei der taz:
Liebe Landwirte da draussen, die Ihr mit dem Anbau von Kartoffeln und Getreide für die EU am Existenzminimum krebst, wie wär's denn statt dessen mit blühenden Arnikafeldern? Bio, versteht sich...
Die Naturschutzorganisation WWF hat anlässlich des heutigen Weltgesundheitstags vor einem Raubbau an natürlichen Heilpflanzen gewarnt. Die sanfte Medizin sei inzwischen so begehrt, dass sich viele Pflanzenarten, die als Tropfen, Salben oder in Tees für Linderung von Beschwerden sorgen, nicht mehr erholen könnten, erklärte der Word Wildlife Fund (WWF). Etwa 15.000 der schätzungsweise bis zu 70.000 Heilpflanzenarten seien bereits bedroht. "Deutschland ist mit einem Verbrauch von über 45.000 Tonnen im Jahr Spitzenreiter in Europa." Deshalb trage Deutschland eine besondere Verantwortung für den Schutz der Heilpflanzen. Von der bei Verletzungen begehrten Arnikablüte etwa verbrauche der deutsche Markt etwa 50.000 Kilo im Jahr.
Liebe Landwirte da draussen, die Ihr mit dem Anbau von Kartoffeln und Getreide für die EU am Existenzminimum krebst, wie wär's denn statt dessen mit blühenden Arnikafeldern? Bio, versteht sich...
Posted by Ishtar on Friday, April 7. 2006 at 07:46 in Alternativ Heilen, Vermischtes
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Defined tags for this entry: Phytotherapie, Umwelt
Umweltkrankheit Heuschnupfen
Als multiple Allergikerin kann ich ein Lied davon singen. Jedes Jahr scheint die Heuschnupfen-Saison früher zu beginnen - 2006 ist nur wegen des ungewöhnlich lange kalten Frühlings eine Ausnahme - und länger zu dauern, und die Intensität wird auch immer schlimmer.
Was habe ich nicht alles für Erklärungsmodelle durchlitten, von den schlechten Genen bis zur psychischen Verweigerungshaltung... Tatsache ist, daß Menschen deren Eltern Allergiker sind, eine höhere Chance haben, ebenfalls allergisch zu reagieren.
Ein Freund fragte mich neulich, ob es nicht absurd sei, auf etwas Natürliches wie Pollen allergisch zu reagieren. So absurd ist das jedoch gar nicht, und eigentlich auch nicht krank, sondern eine gesunde Reaktion des Immunsystems. In der WELT am Sonntag ist heute ein sehr gut aufbereiteter Artikel zum Thema Heuschnupfen erschienen, dessen Lektüre ich allen Betroffenen wie Nicht-Betroffenen ans Herz legen möchte.
Daraus:
Was habe ich nicht alles für Erklärungsmodelle durchlitten, von den schlechten Genen bis zur psychischen Verweigerungshaltung... Tatsache ist, daß Menschen deren Eltern Allergiker sind, eine höhere Chance haben, ebenfalls allergisch zu reagieren.
Ein Freund fragte mich neulich, ob es nicht absurd sei, auf etwas Natürliches wie Pollen allergisch zu reagieren. So absurd ist das jedoch gar nicht, und eigentlich auch nicht krank, sondern eine gesunde Reaktion des Immunsystems. In der WELT am Sonntag ist heute ein sehr gut aufbereiteter Artikel zum Thema Heuschnupfen erschienen, dessen Lektüre ich allen Betroffenen wie Nicht-Betroffenen ans Herz legen möchte.
Daraus:
Der letzte Schnee ist kaum geschmolzen, schon macht sich der Frühling für Millionen Menschen nachhaltig bemerkbar: Die Nase trieft, die Augen brennen. Die Heuschnupfensaison beginnt.
Jedes Jahr dauert sie ein bißchen länger - als Folge der globalen Erwärmung. Die Menge der pro Pflanze freigesetzten Pollen wächst, und der Blütenstaub wirkt immer aggressiver. Das führt zu einer steigenden Zahl von Heuschnupfenpatienten auch in Altersklassen, die bisher kaum betroffen waren.
"In der Sprechstunde sehen wir zunehmend Patienten, die mit 70 oder 75 Jahren erstmals über Heuschnupfen klagen", sagt Torsten Zuberbier, Allergologe an der Berliner Charité. Einen ähnlichen Trend beobachtet Hartwig Lauter, Chefarzt am Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft im sauerländischen Schmallenberg: "Der Anteil der über 50jährigen, die eine Pollenallergie neu entwickeln, nimmt dramatisch zu." Parallel leiden immer jüngere Altersklassen unter dem Pollenflug. "Mittlerweile sind schon Babys im ersten Lebensjahr von Heuschnupfen betroffen."
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Posted by Ishtar on Sunday, April 2. 2006 at 12:00 in Aus aller Welt, Vermischtes
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Feinstaub geht auf's Herz
Fein(st)staub ist nicht nur in Deutschland ein Thema.
Tja, wer hätte gedacht, daß auch Herzerkrankungen umweltbedingt sein können...
Voller Artikel im Ärzteblatt: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23352
Immer wenn in US-Städten der Feinststaubgehalt der Luft ansteigt, werden vermehrt ältere Menschen mit der Diagnose Herzinsuffizienz in Kliniken eingewiesen. Eine neue landesweite Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2006; 295: 1127-1134) an 11,5 Millionen Mitgliedern der staatlichen Gesundheitskasse für Senioren (Medicare) bestätigt die Risiken, die von den winzigen Staubpartikeln ausgehen.
Als Feinstaub (Particulate Matter, PM) werden alle Schwebteilchen in der Luft bezeichnet, die eine Größe von unter 10 Mikrometern haben (PM10). Diese gelangen nach dem Einatmen bis in die feinen Verästelungen des Bronchialbaums. Noch tiefer - bis in die Alveolen - gelangt Feinststaub mit einer Größe von unter 2,5 Mikrometern (PM2,5). Viele Experten gehen davon aus, dass Feinstaub auch ins Blut übergeht, was zahlreiche epidemiologische Befunde erklären würde, die in den letzten Jahren erhoben wurden. Die Feinststaub-Exposition war demnach nicht nur mit einem Anstieg von Atemwegserkrankungen verbunden, der durch die Ablagerungen in den Lunge erklärt werden kann. Es wurden auch wiederholt Assoziationen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefunden, die sich am besten erklären lassen, wenn die Partikel auch in das Blut gelangen.
Die Feinstaubexposition hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen, nicht zuletzt wegen des technischen Fortschritts. Moderne Dieselmotoren oder Öl-Heizungen verbrennen den Rohstoff besser, es kommt zu weniger Ruß, dafür entsteht aber mehr Feinstaub.
Tja, wer hätte gedacht, daß auch Herzerkrankungen umweltbedingt sein können...
Voller Artikel im Ärzteblatt: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23352
Posted by Ishtar on Thursday, March 9. 2006 at 14:03 in Aus aller Welt
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