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Das Wort zum Sonntag: Armut und Krankheit, das dynamische Duo
Armut macht immer mehr Deutsche krank. Wer arbeitslos ist, braucht mehr Medikamente, erkrankt schneller psychisch oder stirbt früher. Wissenschaftler und Sozialverbände schlagen Alarm und üben harsche Kritik am Gesundheitssystem in der Bundesrepublik.schreibt die Financial Times.
Wer in Deutschland arm ist, hat ein doppelt so hohes Risiko, krank zu werden, wie Menschen mit höherem Einkommen – und eine um bis zu zehn Jahre geringere Lebenserwartungnotiert der Tagesspiegel, und weist auch gleich darauf hin, dass nicht nur jeder 5. Einwohner Berlins, sondern auch jedes 5. Kind in Deutschland in Armut lebt. Da stößt dann das kürzliche Urteil des Bundessozialgerichtes, das die Hartz IV-Sätze als verfassungsgemäß verabschiedete, doppelt sauer auf, denn
Gerade Kinder und Jugendliche würden am schlimmsten unter Armut leiden, da z.B. für Schulbedarf überhaupt kein Betrag im Eckregelsatz vorhanden sein. Zudem bekämen diese nur 60 bzw. 80 Prozent der Leistungen. -- Quelle: Erwerbslosenforum.de
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Radiotipp: DLF - Marktplatz - Selbstbestimmt Leben
Morgen, am Donnerstag, dem 19. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" den Marktplatz
Thema:
Selbstbestimmt leben - Hilfsmittel und Dienstleistungen für Behinderte und Pflegebedürftige
Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann
Live von der Rehacare auf dem Messegelände in Düsseldorf
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
marktplatz@dradio.de
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Kurzmeldung: Übergewicht hilft dem Herzen
Ältere Patienten mit Herzinsuffizienz haben eine bessere Lebenserwartung, wenn sie deutliches Übergewicht (Body-Mass-Index über 35) haben.
Dies ist das Ergebnis einer Studie des Klinikums Ludwigshafen, die an über 2600 Patienten durchgeführt wurde. Vermutlich, so die Forscher, machten die ausreichenden Fettreserven die Patienten robuster gegenüber Belastungen. Allerdings konnte dieser Effekt nur bei über 65jährigen beobachtet werden.
Radiotipp - DLF: Sprechstunde - Erkrankungen im Hohen Alter
Morgen, am Dienstag, dem 06 Juni, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Erkrankungen im hohen Alter
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Cornel sieber, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin un Geriatrie, Klinikum Nürnberg-Nord
Moderation: Carsten Schroeder/p>
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Überraschung: Hitzetote sterben an Hitze
A study by University College London found the more fundamental problem is that too many people fail to keep themselves cool during a hot snap. The researchers found that long runs of successive hot days were particularly associated with higher death rates. The study is published online in the journal Environmental Research.
Die Kurzfassung: Die meisten Menschen, die während einer Hitzewelle sterben, tun dies, weil sie ihren Körper nicht ausreichend gekühlt haben.
Hintergrund ist, dass oft Todesfälle den erhöhnten Ozon- oder Schadstoffwerten in der Luft zugeschrieben werden, wenn die Temperaturen steigen. Tatsächlich sterben aber vor allem Senioren, die unter gestiegenen Temperaturen besonders leiden, während Hitzewellen an Überwärmung des Körpers. Auffällig ist, dass die Sterberaten am Anfang des Sommers höher sind als im heißeren Spätsommer, es findet also eine Anpassung an die warmen Temperaturen statt, bzw. die Leute sind dann besser vorbereitet auf die Hitze.
In Großbritannien sterben jährlich etwa 800 Menschen in Wärmeperioden als Folge der Hitze, im Rekordsommer 2003 waren es mehr als 3.000. Angesichts der klimatischen Veränderungen rechnen Experten damit, dass wir es häufiger mit extremen Wetterlagen und deren gesundheitlichen Auswirkungen zu tun bekommen werden.
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Fisch gegen Altersdemenz
Ihr Ergebnis:
Mindestens eine Fischmahlzeit die Woche macht jünger und verzögert degenerative Erscheinungen im Gehirn.
“Dietary intake of fish was inversely associated with cognitive decline over six years in this older, biracial community study,” the researchers report. “The rate of decline was reduced by 10 percent to 13 percent per year among persons who consumed one or more fish meals per week compared with those with less than weekly consumption. The rate reduction is the equivalent of being three to four years younger in age.” (via medicalnewstoday.com)Interessanterweise hatten der Obst- und Gemüseverzehr keine signifikanten Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten. Die Wirkung des Fischverzehrs auf die geistige Leistung wird u.a. den protektiven Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren zugeschrieben.
Es ist davon auszugehen, dass die untersuchten Personen nicht unbedingt hochwertigen Fisch aus Wildfang aßen. Eine bessere Versorgung des Körpers mit Omega-3-Fettsäuren, egal aus welcher Quelle, scheint auf jeden Fall sinnvoll.
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Tod in der Nacht
Wissenschafter der University of California haben das Rätsel gelöst, warum manche Menschen im Schlaf einfach aufhören zu atmen. Sie gehen davon aus, dass ein geballter Verlust von Gehirnzellen in dem Bereich, der die Atmung kontrolliert, verantwortlich ist. Dadurch würde eine zentrale Schlaf-Apnoe ausgelöst. Die Forscher glauben, dass viele derartige Todesfälle bei älteren Menschen fälschlicherweise als Herzversagen diagnostiziert werden. Die Details der Studie wurden in Nature Neuroscience veröffentlicht.(heute an verschiedenen Stellen zu lesen, z.B. im Innovations-Report).
Eine zentrale Schlaf-Apnoe unterscheidet sich elementar von der bekannteren Version, bei der Patienten durch Übergewicht, Zungendruck u.ä. kurzzeitige Atemaussetzer im Schlaf erleiden. Statt dessen verliert eine bestimmte Region des Hirnstammes, die die autonome Atmung bei Säugetieren regelt, im Lauf des Lebens Zellen durch Alterung und funktioniert dann nicht mehr zuverlässig. Dadurch werden vermutlich auch Atembeschwerden bei Menschen über 65 ausgelöst.
Auch für Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen könnten dei Erkenntnisse eventuell bedeutsam sein.
The scientists suspect central sleep apnea also strikes people suffering the late stages of neurodegenerative disorders, such as Parkinson's disease, Lou Gehrig's disease and multiple system atrophy, all serious conditions that lead to movement problems.
"People with these diseases breathe normally when they are awake, but many of them have breathing difficulties during sleep," said Wiktor Janczewski, assistant researcher in neurobiology. "When central sleep apnea strikes, they are already very ill and their sleep‑disordered breathing may go unnoticed.
"As the patients grow sicker, their nighttime threshold for wakefulness rises," he said. "Eventually, their bodies reach a point when they are unable to rouse themselves from sleep when they stop breathing, and they die from lack of oxygen.
Mehr zur Studie ist auf der Seite der Universität von Los Angeles in Kalifornien (UCLA) zu lesen.
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Vitaminpillen ohne Wirkung
Regular use of commonly available multivitamin and multimineral supplements is unlikely to reduce the number of self-reported infections.Neben dem Gesundheitszustand überwachten die Wissenschaftler auch die Zahl der Einweisungen ins Krankenhaus und der Antibiotika-Verschreibungen.
Die Autoren machten allerdings klar, dass sie damit keine generelle Aussage über die Wirksamkeit von Vitamintabletten treffen können, ja nicht einmal klar ist, ob das Ergebnis zum Beispiel auf ältere Menschen in Pflegeheimen übertragbar ist.
"It remains to be seen whether those at higher risk of infections, such as older people living in care, would benefit from supplementation."
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