Entries tagged as Schmerzen
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Morbus Bechterew
Morgen, am Dienstag, dem 30. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Morbus Bechterew
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogäste: Prof. Dr. med. Joachim Sieper, Leiter der Abteilung für Rheumatologie an der Charité, Berlin, und Ludwig Hammel, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew, Schweinfurt
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Sodbrennen
Morgen, am Dienstag, dem 12. Dezember, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Echt ätzend - wenn Sodbrennen chronisch wird
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Live aus der Uniklinik für Viszerale und Gefäßchirurgie Köln
Moderation: Christian Floto und Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Bandscheibenvorfall - OP oder nicht?
Eine Untersuchung belegt: Physiotherapie hilft bei Bandscheiben-Vorfall ähnlich gut wie eine OP. Die Entfernung von Bandscheiben zählt indes zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen bei Menschen mit Rückenschmerzen. -- Quelle WELT
Wo man auch hinschaut - die OP beim Bandscheibenvorfall ist heutzutage quasi ein Routineeingriff. Steht man als Betroffener aber vor der Frage, OP oder nicht, wird es schon schwieriger.
Ist immer eine Operation notwendig?
Nein. Die Literatur geht von etwa 70% aller Bandscheibenvorfälle aus, die konservativ, d.h. ohne Operation, durch zeitweise Schonung, Medikamentengabe, Physiotherapie und Physikalische Therapie erfolgreich behandelt werden kann. Unter günstigen Umständen kann ein Bandscheibenvorfall nach etwa 4 Wochen schrumpfen. Er macht dadurch weniger Beschwerden und ist besser therapierbar. - Quelle: www.bandscheibe.de
Eine individuelle Antwort auf die Frage kann man nur gemeinsam mit dem behandelnden Arzt finden.
Wichtig scheint allerdings vor allem zu sein, daß der Patient sich aktiv für die OP entscheidet, wenn es denn eine OP sein soll.
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Schmerzmittel Wärmflasche
Ein unwahrscheinlicherer Forschungsgegenstand als die Wärmflasche ist im Hochsommer kaum vorstellbar. Dennoch fanden britische Mediziner heraus: Das Hausmittel macht nicht nur kalte Winternächte kuschlig, sondern wirkt in den Zellen wie ein Schmerzmittel. -- Quelle: Spiegel online
Ich musste bei den Zeilen erst mal grinsen... ist es doch hier gerade eher tropisch und was mich interessiert ist vor allem Kühlung. aber es ist doch schön zu lesen, dass alte Hausmittelchen ihre Berechtigung haben und dem nun auch die Wissenschaft zustimmt.
Und wie funktioniert das nun?
"Schmerzen bei Bauchkrämpfen, Blasenentzündung oder bei der Menstruation entstehen durch verminderte Durchblutung und durch Dehnung der inneren Organe", sagte der Physiologe Brian King vom University College London bei der Jahrestagung der Physiological Society. Dabei würden Schmerzrezeptoren aktiviert.
Wird jedoch die Haut in der Nähe des Schmerzherdes auf über 40 Grad Celsius erwärmt, springen bestimmte Wärmerezeptoren an. Das konnten King und seine Kollegen in Untersuchungen nachweisen. Die Sensoren für Wärme wiederum können jene für Schmerzen blockieren - so dass der Schmerz nicht mehr wahrgenommen wird.
Natürlich wollen die Forscher ihren Patienten jetzt nicht Wärmflaschen empfehlen - daran ließe sich wohl auch nicht genug verdienen. Statt dessen wollen sie mit den Erkenntnissen aus ihren Experimenten versuchen, Medikamente zu entwickeln, die gezielt am gleichen Rezeptortyp andocken können und damit Schmerzen langfristig hemmen sollen.
Ich nehme dann die Wärmflasche, vielen Dank.
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Lesetipp: Musiktherapie
Unter dem Titel "Heilende Töne" ist zu lesen:
Musiktherapeuten helfen Patienten dort, wo Psychologen und Psychiater an ihre Grenzen stoßen.
Der Artikel reißt an, in welchen Gebieten Musiktherapeuten tätig werden, welche Voraussetzungen man für diesen Beruf braucht und welche Mängel bei einheitlichen Standards in Ausbildung und Bezahlung derzeit bestehen.
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Eine Frage der Wahrnehmung
Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen in Zukunft die Kosten einer Akupunkturbehandlung nur noch bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen übernehmen. (Hervorhebung durch mich)
Hintergrund ist eine Langzeitstudie, die die Wirksamkeit von Akupunktur und Pseudoakupunkur untersucht hat.
Danach brachte die Akupunktur nur bei chronischen Schmerzen in Knie und Rücken bessere Therapieerfolge als die Standardtherapie, sagte der Vorsitzende des Bundesausschusses, Rainer Hess.
Interessant. Wenn alle Therapiemethoden dermassen genau auf ihre Wirksamkeit hin untersucht würden und dann ggf. bei nachweislich schlechter Wirksamkeit aus dem Leistungskatalog genommen würden, wäre das Angebot von Therapieleistungen vermutlich weit übersichtlicher.
Bei der Tagesschau etwa ist zu lesen:
Für die Behandlung von Kopfschmerzen wurde den Angaben zufolge zwischen beiden Akupunkturformen und der Standardtherapie kein Unterschied festgestellt.Anders gesagt, die nebenwirkungsfreie Akupunktur wird deswegen nicht bezahlt, weil sie genauso gut wie die nebenwirkungsbehaftete Behandlung mit Schmerzmitteln wirkt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Siemens BKK hat eine Beschwerde beim Bundesgesundheitsministerium angekündigt.
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Dauert nur 'ne halbe Stunde
Ich gehöre zu den glücklichen Menschen die abgesehen bei der Geburt und diversen Besuchen nie in ein Krankenhaus mussten. Und wisst Ihr was? Nach dem, was ich erlebt habe, bin ich darüber verdammt froh, und hoffe inständig, dass ich da niemals rein muss.
Vor nicht allzu langer Zeit machte die Grippe die Runde in unserer Gegend, und wie es der Zufall wollte, wurde ein mir nahestehender Verwandter Opfer eben dieser bösen Grippe. Da dieser Verwandte dem männlichen Geschlecht zuzuordnen ist und damit zu den notorischen Arztverweigerern gehört, war das Erstaunen doch recht groß, als man ihn - nach einer Woche Zur-Arbeit-Schleppen - zu Hause antraf und er im Brustton der Überzeugung röchelte: Ich glaube ich sterbe.
Er starb natürlich nicht, aber sein Hausarzt nutzte wohlgemut die wahrlich seltene Gelegenheit, ihn gleich einmal komplett zu untersuchen. Von Belastungs-EKG bis Röntgen war alles dabei und er wurde sogar als fast gesund erklärt.
Seitdem darf er täglich seinen Zuckerspiegel prüfen und diverse Pillen schlucken, aber darum geht es im Moment nicht. Auslöser der folgenden Misere war ein Röntgenbild. Ein Röntgenbild der Lunge, um genau zu sein. Darauf nun sah man etwas: einige kleinere schwarze Flecken nämlich.
Die lapidare Bemerkung des Hausarztes lautete in etwa sinngemäß: Das is' sicher nur altes Narbengewebe. Am besten lassen wir das und kontrollieren alle halbe Jahre ob sich was verändert.
Doch da unser Patient sich dank der Grippe bereits dem Tode nahe fühlte, konnte er diese Erklärung so natürlich nicht auf sich sitzen lassen, ergo wurde ein Spezialist zu Rate gezogen, der sogleich empfahl eine Gewebeprobe nehmen zu lassen. Schließlich wollte man ja auf Nummer sicher gehen.
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Narkose und Schmerztherapie
Morgen, am Dienstag, dem 7. März, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Narkose und Schmerztherapie
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Dr. Esther Pogatzki-Zahn, Oberärztin Klinik für Anästhesiologie, Münster
Moderation: Barbara Weber
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Heilende Magnete
Denn nach aktuellen Studien wirken Magnete schmerzlindernd bei Neuropathien, Entzündungen und Fibromyalgien sowie postoperativen Schmerz und erreichen dabei einen Wirksamkeitsgrad von 75 Prozent, was mit dem Wirkungsgrad üblicherweise verschriebener Schmerzmittel vergleichbar ist - ohne Nebenwirkungen.
Wie allerdings die Magnete wirken, weiß die Wissenschaft nicht genau:
Einige Laborversuche ergaben, daß Magnete den Blutfluß verbessern und die Blutgefäße erweitern. Doch in anderen Untersuchungen zeigte sich der entgegengesetzte Effekt, daß nämlich die Durchblutung gedrosselt wurde. Es ist also nicht klar, ob Magnete eher wärmend oder aber kühlend zur Schmerzlinderung beitragen. Möglich ist auch, daß sie auf die Nervenwege einwirken. - Quelle: WELT
Der Titel des Artikels bezieht sich also nicht auf Heilmagnete allgemein, sondern auf die Heilsversprechen, die insbesondere älteren Menschen auf Kaffeefahrten angedient werden, um sie zum Kauf sogenannter Magnetdecken zu bewegen - eine solche Decke kann schon mal gut und gern 1.000 Euro kosten, und soll gegen Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Altersercsheinungen helfen. Über die Wirkung solcher Magnetdecken gibt es so gut wie keine gesicherten Erkenntnisse; sicher ist nur daß Einzelmagnete schmerzlindernd wirken.
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The ShareCare Experience
ShareCare bedeutet soviel wie geteilte Pflege/Sorge, ein Teilhaben am Heilungsprozess, hat aber auch noch eine Unterbedeutung von achtsamem Sich-Kümmern, die ganz gut zur Heilmethode der Craniosacral-Schule passt. Wer sich damit auseinandersetzen möchte, findet erste Infos auf der oben genannten Website oder im Buch (s.o.),
Vergangenes Wochenende begab ich mich also zu einem Share-Care-Seminar, das von 9-17 Uhr in einer physiotherapeutischen Praxis stattfand, und für welches ich eine Gebühr von 58 Euro bezahlte.
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