Entries tagged as Resistenzen
Gentechnik und die Folgen
Vermutlich versaue ich mir mit dem Posten dieses Beitrags jede Chance, jemals in die USA einreisen zu dürfen... sei es drum, ich halte den Beitrag von Jeffrey Smith für extrem wichtig - er zeigt die medizinischen Risiken von genetisch veränderten Nahrungsmitteln und per Gentechnik erzeugten Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln auf. Technikfolgenabschätzung heisst das schöne deutsche Wort, das die Gentechniklobby fröhlich ignoriert.
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Gefährliche Supererreger
Die WELT betitelt heute einen Artikel über den massiven Anstieg von Antibiotikaresistenzen mit "Gefährliche Super-Erreger bedrohen Patienten", und unwillkürlich drängt sich mir ein Bild auf wie ein lebensgroßer Staphylokokkus vor einem Menschen steht und sagt "BUH, Geld her oder ich beiße Dich...".
Erstaunlich ist an dem Bericht der WELT eigentlich nur, dass er so tut als sei MRSA ganz plötzlich und über Nacht aufgetaucht (oder als seien alle gefährlichen Resistenzen und iatrogenen Infektionen Abarten von Staphylococcus Aureus).
Auch hier im Medblog haben wir schon einige Male über MRSA berichtet,
Erstaunlich ist an dem Bericht der WELT eigentlich nur, dass er so tut als sei MRSA ganz plötzlich und über Nacht aufgetaucht (oder als seien alle gefährlichen Resistenzen und iatrogenen Infektionen Abarten von Staphylococcus Aureus).
Auch hier im Medblog haben wir schon einige Male über MRSA berichtet,
Die Zahl der Patienten, die nach harmlosen Operationen lebensbedrohlich erkranken, steigt: Jährlich infizieren sich in deutschen Kliniken über 500.000 Menschen mit resistenten Bakterien. Berichte aus Gerichtsakten klingen wie ein Albtraum. Ein neuer Antibiotika-Resistenz-Pass soll das Problem eindämmen.steht im oben verlinkten Welt-Artikel als Teaser. Ein Pass soll helfen? Erschlägt man damit die Erreger? Oder werden Patienten die ggf. resistent sind zu ihrer eigenen Sicherheit gar nicht erst im Krankenhaus aufgenommen?
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Posted by Ishtar on Thursday, October 18. 2007 at 08:20 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Antibiotika, Gesundheitsversorgung, Immunologie, Infektionen, Krankenhaus, MRSA, Resistenzen, Vorsorge
Antibiotika - mehr fürs Geld
Nein, dieser Eintrag befaßt sich nicht mit günstigen Medikamenteneinkäufen. Den Titel konnte ich mir einfach nicht verkneifen -warum, erkläre ich gleich.
Angesichts einer in der aktuellen Ausgabe des renommierten Mediziner-Fachblatts The Lancet veröffentlichten Studie über den "ursächlichen Zusammenhang zwischen Antibiotikaverschreibung und -resistenz" (im Abstract und Artikel steht dann korrekterweise 'Gebrauch' stattt 'Verschreibung') überschlagen sich die Medien gerade mit Berichten zur Resistenzenbildung durch Antibiotika, und ich möchte frei nach Loriot einfach nur "Ach?" sagen.
Stellvertretend n-tv:
[mode: Ironie] Nein, wirklich?! [mode: Ironie off]
Angesichts einer in der aktuellen Ausgabe des renommierten Mediziner-Fachblatts The Lancet veröffentlichten Studie über den "ursächlichen Zusammenhang zwischen Antibiotikaverschreibung und -resistenz" (im Abstract und Artikel steht dann korrekterweise 'Gebrauch' stattt 'Verschreibung') überschlagen sich die Medien gerade mit Berichten zur Resistenzenbildung durch Antibiotika, und ich möchte frei nach Loriot einfach nur "Ach?" sagen.
Stellvertretend n-tv:
Vorsicht bei Antibiotika - Bakterien rasch resistent
Was bereits lange vermutet wurde, ist nun bewiesen: Der Einsatz von Antibiotika macht Bakterien rasch unempfindlich gegen einige dieser Substanzen. (...)Mediziner sollten deshalb genau überlegen, wie oft und für welche Fälle sie die Mittel einsetzen. Resistenzen führen zunehmend zu massiven Problemen, weil einige Antibiotika ihre Wirksamkeit gegen bestimmte Erreger komplett verloren haben.
[mode: Ironie] Nein, wirklich?! [mode: Ironie off]
Südafrika: Medikamentenresistente Tuberkulose breitet sich aus
Super TB 'now endemic in KZN' kann man bei der südafrikanischen Zeitung "The Mercury" (hier bei Independent Online) lesen. KZN steht für KwaZulu-Natal, auch die Gartenprovinz genannt, eine sehr fruchtbare Gegend Südafrikas, in der die meisten Zulus leben.
In Anbetracht der Tatsache, dass zwischen 2002 und 2004 weltweit gerade einmal 347 Menschen an XDR-TB, einer extrem gegen Medikamente resistenten Variante des Tuberkulose-Erregers, gestorben sind, sind 60 Todesfälle innerhalb nicht einmal eines Jahres in einer relativ kleinen Region extrem Besorgnis erregend.
Auch wenn die bisherigen Opfer fast alle HIV-positiv waren, steht zu befürchten, dass sich derartige Erreger weiter verbreiten und auch weiter mutieren.
Medical officials in Tugela Ferry have warned that the Extreme Drug Resistant Tuberculosis (XDR-TB) outbreak, which has killed 60 people in the area since January last year, could get worse. This included eight people admitted to hospital with XDR-TB between March and August this year who have also died.
Dr Tony Moll, Principal Medical Officer at the Church of Scotland Hospital in Tugela Ferry, said three patients remained at the hospital with XDR-TB. He had hope that "at least one of them will survive".
XDR-TB is a virulent form of TB which is resistant to the two drugs used to treat multi-drug resistant TB, and to which people with HIV and Aids are particularly susceptible.
In Anbetracht der Tatsache, dass zwischen 2002 und 2004 weltweit gerade einmal 347 Menschen an XDR-TB, einer extrem gegen Medikamente resistenten Variante des Tuberkulose-Erregers, gestorben sind, sind 60 Todesfälle innerhalb nicht einmal eines Jahres in einer relativ kleinen Region extrem Besorgnis erregend.
Auch wenn die bisherigen Opfer fast alle HIV-positiv waren, steht zu befürchten, dass sich derartige Erreger weiter verbreiten und auch weiter mutieren.
Posted by Ishtar on Monday, September 11. 2006 at 11:25 in Aus aller Welt
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Kurzmeldung: Hygiene mangelhaft
Aus der WELT
Und da wundert sich noch jemand über iatrogene Krankheiten oder die Ausbreitung resistenter Staphylokokken?
Viele Ärzte in Großbritannien waschen sich nicht regelmäßig die Hände und verschleppen damit unter anderem so gefährliche Krankheitserreger wie die Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA), die schwere Entzündungen auslösen können. 38 Prozent der Mediziner reinigten ihre Hände selbst dann nicht, nachdem sie mit Blut in Berührung gekommen waren, berichtet jetzt eine Gruppe um Professor Ben Fletcher von der Universität in Hertfordshire im "Journal of Hospital Infection". Demnach hätten 25 Prozent der Mediziner selbst nach dem Kontakt mit Fäkalien auf eine Handwäsche verzichtet.
Und da wundert sich noch jemand über iatrogene Krankheiten oder die Ausbreitung resistenter Staphylokokken?
Posted by Ishtar on Monday, July 31. 2006 at 09:22 in Aus aller Welt
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Am Ende der Nahrungskette
Titelzeile eines Artikels bei EurekAlert:
Australien hat die Verwendung von Antibiotika der Gruppe Fluoroquinolone in Tierfutter verboten. In der Folge sanken bei menschlichen Patienten die Infektionen mit antibiotikaresistenten Stämen von Campylobacter jejuni, einem Bakterium, das typische Durchfallerkranungen nach Kontakt mit verunreinigten Lebensmitteln auslöst.
Fluoroquinolone sind in den meisten Industrienationen in Tierfutter zulässig. In Norwegen und Schweden, wo das Mittel schon geraume Zeit verboten ist, treten weniger schwere Infektionen mit resistenten Formen von Campylobacter jenuni auf:
Eine großangelegte wissenschaftliche Studie zu Fluoroquinolonen und Campylobacter jenuni erscheint in der aktuellen Ausgabe von Clinical Infectious Diseases :
Low-Level Fluoroquinolone Resistance among Campylobacter jejuni Isolates in Australia
Wieder einmal zeigt sich sehr schön, daß Antibiotika die Nahrungskette hindurchwandern - ein Punkt, den ich aus eigener Erfahrung kenne, da ich gegen einige in der Tierzucht verwendete Antibiotika allergisch bin - und daß wir uns keinen Gefallen damit tun, Stoffe, die für uns medizinisch überlebensnotwendig sein könnten, ihrer Funktion zu berauben, indem wir auf Wegen wie Tierfutter resistente Stämme heranzüchten.
Less antibiotic use in food animals leads to less drug resistance in people, study shows
Australien hat die Verwendung von Antibiotika der Gruppe Fluoroquinolone in Tierfutter verboten. In der Folge sanken bei menschlichen Patienten die Infektionen mit antibiotikaresistenten Stämen von Campylobacter jejuni, einem Bakterium, das typische Durchfallerkranungen nach Kontakt mit verunreinigten Lebensmitteln auslöst.
Fluoroquinolone sind in den meisten Industrienationen in Tierfutter zulässig. In Norwegen und Schweden, wo das Mittel schon geraume Zeit verboten ist, treten weniger schwere Infektionen mit resistenten Formen von Campylobacter jenuni auf:
Campylobacter isolates were collected from almost 600 patients in five Australian states. Only 2 percent were resistant to ciprofloxacin, a type of fluoroquinolone. In countries that allow fluoroquinolone use in animals, the prevalence of drug resistance can be as high as 29 percent. -- mercola.com
Eine großangelegte wissenschaftliche Studie zu Fluoroquinolonen und Campylobacter jenuni erscheint in der aktuellen Ausgabe von Clinical Infectious Diseases :
Low-Level Fluoroquinolone Resistance among Campylobacter jejuni Isolates in Australia
Wieder einmal zeigt sich sehr schön, daß Antibiotika die Nahrungskette hindurchwandern - ein Punkt, den ich aus eigener Erfahrung kenne, da ich gegen einige in der Tierzucht verwendete Antibiotika allergisch bin - und daß wir uns keinen Gefallen damit tun, Stoffe, die für uns medizinisch überlebensnotwendig sein könnten, ihrer Funktion zu berauben, indem wir auf Wegen wie Tierfutter resistente Stämme heranzüchten.
Posted by Ishtar on Sunday, May 7. 2006 at 08:02 in Aus aller Welt
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Erste Tamiflu-Resistenzen
Aus Vietnam kommen Meldungen, dass dort bereits Patienten an einer H5N1-Infektion (vulgo: Vogelgrippe) gestorben sind, bei der die Erreger gegen Oseltamivir (Tamiflu) resistent waren. Auch von anderen Vogelgrippe-Erregern ist bekannt, daß sie Resistenzen gegen das Mittel entwickeln bzw. Mutationen sich durchsetzen, die auf das Medikament nicht mehr reagieren.
Besonders oft entwickeln sich solche Resistenzen nach Aussage von Forschern bei Kindern, die nicht viele natürliche Antikörper gegen 'ältere' Viruserkrankungen besitzen. Verfrühte und falsche Selbstmedikation mit Tamiflu kann die Gefahr der Entwicklung resistenter Viren noch beschleunigen, warnen die Wissenschaftler.
Bedenklich ist aber vor allem, daß sich weltweit alle Strategien gegen eine Vogelgrippe Pandemie ausschließlich auf Tamiflu stützen. Tamiflu "heilt" die Vogelgrippe nicht etwa, indem die Erreger davon abgetötet werden, es unterstützt nur das Immunsystem bei der Bekämpfung, indem es die Viren an der Fortpflanzung hindert. Wird dieser Mechanismus von den Viren ausgehebelt, ist das Medikament nutzlos.
Ausführlicher Artikel bei The Guardian (in Englisch)
Besonders oft entwickeln sich solche Resistenzen nach Aussage von Forschern bei Kindern, die nicht viele natürliche Antikörper gegen 'ältere' Viruserkrankungen besitzen. Verfrühte und falsche Selbstmedikation mit Tamiflu kann die Gefahr der Entwicklung resistenter Viren noch beschleunigen, warnen die Wissenschaftler.
Bedenklich ist aber vor allem, daß sich weltweit alle Strategien gegen eine Vogelgrippe Pandemie ausschließlich auf Tamiflu stützen. Tamiflu "heilt" die Vogelgrippe nicht etwa, indem die Erreger davon abgetötet werden, es unterstützt nur das Immunsystem bei der Bekämpfung, indem es die Viren an der Fortpflanzung hindert. Wird dieser Mechanismus von den Viren ausgehebelt, ist das Medikament nutzlos.
"This frightening report should inspire us to devise pandemic strategies that do not favor the development of oseltamivir-resistant strains." -- (Anne Moscona, M.D.,Weill Cornell Medical College in New York, zitiert nach medpagetoday.com)
Ausführlicher Artikel bei The Guardian (in Englisch)
Posted by Ishtar on Thursday, December 22. 2005 at 07:50 in Vermischtes
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Abschied vom Penicillin
Aus dem Ärzteblatt:
Bislang verabreichen bis zu 80 % der Ärzte bei Streptokokken-Angina Amoxicillin, und immer noch 10-20 Prozent Penicillin. Penicilling ist aber nicht nur wegen der steigenden Risstenz der Erreger kritisch, sondern weil es auch andere Bakterien im Körper schädigt, die quasi natürliche Gegner von Streptokokken sind. Darüber hianus muss Penicillin 10 Tage eingenommen werden. Moderne Cephalospirine (die teurer sind) müssen nur 5 Tage lang eingenommen werden, was zu weniger vorzeitigen Therapieabbrüchen führt. Durch die bessere Heilungsrate könnten Cephalosporine die Penicilline gut und kostenneutral (weniger Medikamente insgesamt, weniger sekundäre und Reinfektionen und weniger erneute Azrtbesuche) ersetzen.
Momentan sind jedoch Penicilline in den Behandlungsrichtlinien der WHO wie in Deutschland DAS Mittel der Wahl, obwohl die oben angesprochenen Probleme schon lange bekannt sind - so tauchten sie bereits im Detail in einer Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie aus dem Jahr 1988 auf.
Bei jedem vierten Kind (25 Prozent) mit Streptokokken-Angina versagen Penicilline. Fast jedes fünfte Kind (18 Prozent) bleibt nach einer Behandlung mit Amoxicillin symptomatisch. Angesichts dieser Zahlen fordern US-Experten die Abkehr von Penicillinen als Mittel der ersten Wahl.
Bislang verabreichen bis zu 80 % der Ärzte bei Streptokokken-Angina Amoxicillin, und immer noch 10-20 Prozent Penicillin. Penicilling ist aber nicht nur wegen der steigenden Risstenz der Erreger kritisch, sondern weil es auch andere Bakterien im Körper schädigt, die quasi natürliche Gegner von Streptokokken sind. Darüber hianus muss Penicillin 10 Tage eingenommen werden. Moderne Cephalospirine (die teurer sind) müssen nur 5 Tage lang eingenommen werden, was zu weniger vorzeitigen Therapieabbrüchen führt. Durch die bessere Heilungsrate könnten Cephalosporine die Penicilline gut und kostenneutral (weniger Medikamente insgesamt, weniger sekundäre und Reinfektionen und weniger erneute Azrtbesuche) ersetzen.
Momentan sind jedoch Penicilline in den Behandlungsrichtlinien der WHO wie in Deutschland DAS Mittel der Wahl, obwohl die oben angesprochenen Probleme schon lange bekannt sind - so tauchten sie bereits im Detail in einer Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie aus dem Jahr 1988 auf.
Posted by Ishtar on Tuesday, December 20. 2005 at 07:58 in Pharmaindustrie, Vermischtes
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Clostridium difficile breitet sich aus
Das Bakterium Clostridium difficile, einer der gern auch als Super- oder Killer-Bakterien bezeichneten Erreger. scheint sich nach letzten Erkenntnissen sehr viel stärker auszubreiten, als man bisher angenommen hatte.
Clostridium difficile löst vor allem starke Durchfälle und eine Darmentzündung aus, die bei ungünstigem Krankheitsverlauf tödlich enden kann. Antibiotika-Behandlungen gehören zu den Risikofaktoren für den Befall mit dem Bakterium.
Während vor allem die in Kanada aufgetretenen Erkrankungen mit einer stark toxischen Version des Bakteriums Bekanntheit erlangt haben, berichten nun die Centers of Disease Control (CDC), die obersten US-amerikanischen Seuchenhüter, dass immer mehr Fälle auftreten, in denen die Erkrankten vorher gesund waren, sich das Bakterium nicht in Krankenhäusern oder Pflegeheimen zugezogen haben und auch keine die Darmflora schädigenden Antibiotika eingenommen haben.
Die CDC warnen, dass Patienten mit starken Durchfällen unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten.
Clostridium difficile löst vor allem starke Durchfälle und eine Darmentzündung aus, die bei ungünstigem Krankheitsverlauf tödlich enden kann. Antibiotika-Behandlungen gehören zu den Risikofaktoren für den Befall mit dem Bakterium.
One of the 33 patients died. She was a 31-year-old Pennsylvania woman who was 14 weeks pregnant, and was expecting twins. She went to an emergency room with symptoms. Despite treatment with antibiotics that were considered effective against Clostridium difficile, she lost the fetuses and then died. The woman had been treated three months earlier for a urinary tract infection with an antibiotic, trimethoprim-sulfamethoxazole. -- (Quelle: boston.com)
Während vor allem die in Kanada aufgetretenen Erkrankungen mit einer stark toxischen Version des Bakteriums Bekanntheit erlangt haben, berichten nun die Centers of Disease Control (CDC), die obersten US-amerikanischen Seuchenhüter, dass immer mehr Fälle auftreten, in denen die Erkrankten vorher gesund waren, sich das Bakterium nicht in Krankenhäusern oder Pflegeheimen zugezogen haben und auch keine die Darmflora schädigenden Antibiotika eingenommen haben.
Die CDC warnen, dass Patienten mit starken Durchfällen unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten.
Posted by Ishtar on Saturday, December 3. 2005 at 07:49 in Vermischtes
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Vogelgrippe: Blick in die Vergangenheit
US-Forscher haben den Erreger der Spanischen Grippe von 1918 rekonstruiert - und Mediziner weltweit elektrisiert. Die Überraschung: Das Killervirus entstand allein durch Mutationen. Nun herrscht Rätselraten, ob die in Asien grassierende Vogelgrippe noch gefährlicher ist als befürchtet. (via SPIEGEL online)
Die spanische Grippe, an der 1918 geschätzte 50 Millionen Menschen weltweit starben, war ursprünglich ebenfalls eine Geflügelgrippe, die heute die Bezeichung H1N1 trägt; die Vogelgrippe über die wir heute sprechen trägt die Bezeichung H5N1.
Die sensationellen Forschungsergebnisse des Armed Forces Institute of Pathology (warum wohl Militärs uralte tödliche Erreger untersuchen? Bestimmt nur zum Schutz der Bevölkerung...) haben ergeben, dass der Ursprungserreger der spanischen Grippe seine Gefährlichkeit allein durch spontane Mutationen erlangte, nicht aber durch die Verbindung mit einem Virus für menschliche Influenza, wie es zum Beispiel bei der Hongkong-Grippe von 1968 der Fall war (und wie man es derzeit für die asiatische Vogelgrippe befürchtet). Einige der Mutationen, die die Wissenschaftler bei der Spanischen Grippe gefunden haben, lassen sich heute bei H5N1 nachweisen.
Sorgen macht den Forschern auch die Panik vor einer Grippe-Pandemie, sie befürchten, daß durch vorschnellen Einsatz von entsprechenden antiviralen Mitteln neue, noch gefährlichere resistente Stämme entstehen könnten.
Posted by Ishtar on Friday, October 7. 2005 at 07:56 in Vermischtes
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