Entries tagged as Qualität
Herzlichen Glückwunsch, es ist eine Blähung
Erst in der Notaufnahme einer Klinik hat eine Frau in Alcalá de Henares in Mittelspanien erfahren, dass sie nicht, wie von ihr selbst vermutet, unter Blähungen litt. Sie war schwanger. Darüber hinaus stellten die Mediziner zu ihrer Überraschung fest, dass die Geburt sogar unmittelbar bevorstand. Die 43-jährige Griselda N. hatten die Ärzten bis dahin irrtümlich wegen vorzeitiger Menopause, Allergien oder Blähungen behandelt.
Es geht eben nichts über eine genaue und gründliche Diagnose vom Fachmann...
Qualität sichtbar machen
Krankenhausunternehmen stellen ihre Qualität offensiv dar und scheuen sich dabei nicht, auch weniger gute Ergebnisse offen zu legen.
Zumindest theoretisch.
Praktisch haben gerade einmal 30% aller Krankenhäuser an dieser Studie mitgewirkt, und von Qualität und Transparenz kann keine Rede sein.
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Arbeitsmedizin
Morgen, am Dienstag, dem 1. August, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Arbeitsmedizin
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Andreas Weber, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Institutes für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation an der Sporthochschule Köln
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde Naturheilverfahren
Morgen, am Dienstag, dem 16. Mai, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Naturheilverfahren
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Joseph Beuth, Direktor des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren an der Universitätsklinik Köln
Moderation: Barbara Winkler
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Wer will gute und engagierte Ärzte?
Ich bekomme bereits jetzt wieder eine gewisse Panik in Bezug auf meine Bewerbung für Humanmedizin für das Wintersemester 2006/07. Ich warte bereits drei Jahre auf mein Medizinstudium. Wegen meinem Abitur von 2,5. Dieser Notendurchschnitt bescheinigt mir meine Unfähigkeit für das Studium. Da hilft mir meine ganze Arbeit im Rettungsdienst nichts. Dass ich weiß, worauf ich mich einlasse, dass ich ein klares Ziel habe (Anästhesist/Intensivmedizin), dass ich in Stresssituationen fast immer angemessen und korrekt handele, dass es mir nicht an Objektivität in Bezug zum Patienten fehlt, dass ich mit den Arbeitszeiten und dem Druck zurecht komme, dass ich Anatomie und Physiologie lerne, mit äußerster Disziplin.
Brain Farts
Das gesamte Blog ist uneingeschränkt lesenswert.
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Omega 3 Fettsäuren - Esst mehr Fisch?
Eßt mehr Fisch! tönte es vor einer Weile mal wieder durch die Presse. Diesesmal als Allheilmittel des Aufmerksamkeits Defizit Syndrom, statt böser Psychopharmaka.
Während der Artikel der Welt sogar noch verhältnismäßig ausgewogen ist, da nicht nur auf Fisch sondern auch auf Leinsamen verwiesen wird, blieb im Rundfunk oder diversen TV-Shows nur der Ratschlag hyperaktive Kinder mehr fetten Fisch essen zu lassen.
Nicht immer darf Information auf einen winzigen Kern reduziert werden. In diesem Fall aus zwei verschiedenen Gründen.
Omega-3 Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fettsäuren, was bedeutet dass sie lebensnotwendig sind, aber vom Körper nicht selbst hergestellt werden können.
Inzwischen wird davon ausgegangen, dass sie sich auf verschiedene Zivilisationskrankheiten positiv auswirken können. Sie gelten als Hilfe gegen ein geschwächtes Immunsystem, gegen die Demineralisierung der Knochen, gegen Herzinfarkte, Bluthochdruck und Erkrankungen der Herzkranzgefäße, senken den Cholesterinspiegel, sollen sich ausserdem positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit bei Alzheimer oder Autismus auswirken und frühzeitig bei Übergewicht und Neigung zu Diabetes gegensteuern.
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Österreich: Zweiklassenmedizin
So wird um Windeln für Pflegebedürftige genauso gestritten wie um Transporte schwer Kranker. Es entbehrt schon nicht eines gewissen Zynismus, wenn man Krebspatienten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Chemo schickt und dabei nur darauf verweist, dass die Patienten ja ihre Therapie weiter erhalten. Wie sie dagegen in ihrem geschwächten Zustand dorthin und wieder zurückkommen, ist ihr Privatproblem.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es ist, nach einer Chemotherapie im Bus nach Hause fahren zu müssen...
Ein Meinungsforschungsinstitut hat in einer telefonischen Blitzumfrage bei den Österreichern nachgehakt, wie sie ihr Gesundheitssystem derzeit bewerten. Das Ergebnis: Für 61 Prozent ist die Zwei-Klassen-Medizin längst Realität
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Da machen wir einen Zinkleimverband...
Ein Zinkleimverband ist so etwas wie die Vorstufe zum Gips und insbesondere bei Arthrose ein angezeigtes Behandlungsmittel.
Es geht eine Woche ins Land. Es geht eine weitere Woche ins Land. Mit Ausnahme der Tatsache, dass Andrea M. ziemlich genervt ist, da sie mit dem Verband schlecht schlafen und noch schwieriger duschen kann, verändert sich nichts. Das Handgelenk tut nach wie vor höllisch weh. Der Arzt vermutet, die Patientin habe das Gelenk "heimlich" belastet. Fehlanzeige. Zwei weitere Wochen mit frischem Zinkleimverband vergehen, der Arbeitgeber von Andrea M. ist mittlerweile schwer genervt und versteht nicht, wieso das so lange dauert. Der Arzt beschließt, nun sei es Zeit für den Gips.
Es folgen zwei Wochen mit einem eingegipsten Arm und Andrea M. ist froh, beidhändig veranlagt zu sein, da der Gips die Hand von den Fingerspitzen bis zum Ellbogen lahmlegt. Nach den beiden Wochen kommt der Gips ab. Die Schmerzen sind immer noch da. Da nicht sein kann, was nicht sein darf, erklärt der Mediziner Andrea M. für "geheilt" und verordnet ihr Physiotherapie bzw. Krankengymnastik.
Folgsam - sie möchte ihren Job behalten - tappt Andrea M. mit schmerzendem Arm zur Arbeit und des Abends in eine physiotherapeutische Praixs. Die Therapeutin, die ihre Behandlung an diesem Tag übernimmt, ist Spezialistin für Tuina, eine chinesische Heilmassage. Sie fragt Andrea M., ob sie mit einer entsprechenden Akupressurmassage für den Anfang einverstanden ist. Andrea M. bejaht. Die Patientin legt sich auf die Massageliege und springt laut schreiend beinahe wieder auf, als ihre Physiotherapeutin beginnt, am Arm einen Druckpunkt zu berühren, so intensiv ist der Schmerz.
"Können Sie das nicht etwas vorsichtiger machen?" Die Therapeutin bleibt ganz gelassen und demonstriert Andrea M. den Massagegriff am gesunden Arm - ein harmloser, milder Druck.
Die erstaunte Patientin legt sich wieder hin. Bei einem erneuten Fingerdruck berichtet sie, dass das davon ausgelöste Gefühl 'bis zum Ohr ziehe'. "Ahja?" bemerkt die Therapeutin freundlich und neugierig und setzt einen weiteren Griff an. "Und das?"
Mit insgesamt 4 Druckpunktgriffen kreist die Tuina-Masseurin das Problem ein, zwischendrin saß Andrea M. dafür aufrecht.
"Legen Sie sich doch nochmal hin." Andrea M. tut, wie ihr geheißen. Die Therapeutin umfaßt ihren Kopf und bringt mit einem sanften Rucken und einem leisen Knirschen zwei Wirbel in der Halswirbelsäule wieder an ihre angestammte Position. Andrea M. berichtet, das sie sich den Rest des Tages fühlt, als ob sie eine Flasche Sekt getrunken hätte. Die Schmerzen im Arm sind weg. Ein für alle Mal, mit nur einer Behandlung.
Diagnose: Sehnenscheidentzündung... und 6 Wochen Arm im Verband.
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Die Säulen der Gesundheit
1. Patienten...
... wollen im Endeffekt vor allem Gesundheit. Dazu wünschen sie die Sicherheit, nicht durch Krankheit oder Behinderung um ihre Existenz gebracht zu werden. Sie wünschen kompetente Beratung, dass ihre Sorgen und Nöte ernst genommen werden, Aufklärung über Themen die sie nicht verstehen oder die furchterregend scheinen, Betreuung und Begleitung.
Sie wünschen die effektivste Behandlung für ihre Probleme ohne Nebenwirkungen oder Folgeschäden fürchten zu müssen - eine Behandlung die auf sie als Person zugeschnitten ist, statt dass sie aus lediglich allgemeinen Erkenntnissen hergeleitet wird.
Sie wünschen nicht, dem behandelnden Arzt ausgeliefert zu sein.
Durch die monatlichen Zahlungen sollten alle auftretenden Probleme abgefangen werden. Auch seltene, alltägliche oder massive Beschwerden sollten weder die Existenz gefährden, noch den Alltag zur Hölle werden lassen.
2. Ärzte...
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