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Zum Wochenende ein bisschen Satire zum Thema:
Posted by Ishtar on Saturday, November 17. 2007 at 12:52 in Vermischtes
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Aber sonst gesund
Ein schöner Kommentar zum Gesundheitswesen 
Posted by rola on Tuesday, October 2. 2007 at 06:21 in Vermischtes
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Antibiotika - mehr fürs Geld
Nein, dieser Eintrag befaßt sich nicht mit günstigen Medikamenteneinkäufen. Den Titel konnte ich mir einfach nicht verkneifen -warum, erkläre ich gleich.
Angesichts einer in der aktuellen Ausgabe des renommierten Mediziner-Fachblatts The Lancet veröffentlichten Studie über den "ursächlichen Zusammenhang zwischen Antibiotikaverschreibung und -resistenz" (im Abstract und Artikel steht dann korrekterweise 'Gebrauch' stattt 'Verschreibung') überschlagen sich die Medien gerade mit Berichten zur Resistenzenbildung durch Antibiotika, und ich möchte frei nach Loriot einfach nur "Ach?" sagen.
Stellvertretend n-tv:
[mode: Ironie] Nein, wirklich?! [mode: Ironie off]
Angesichts einer in der aktuellen Ausgabe des renommierten Mediziner-Fachblatts The Lancet veröffentlichten Studie über den "ursächlichen Zusammenhang zwischen Antibiotikaverschreibung und -resistenz" (im Abstract und Artikel steht dann korrekterweise 'Gebrauch' stattt 'Verschreibung') überschlagen sich die Medien gerade mit Berichten zur Resistenzenbildung durch Antibiotika, und ich möchte frei nach Loriot einfach nur "Ach?" sagen.
Stellvertretend n-tv:
Vorsicht bei Antibiotika - Bakterien rasch resistent
Was bereits lange vermutet wurde, ist nun bewiesen: Der Einsatz von Antibiotika macht Bakterien rasch unempfindlich gegen einige dieser Substanzen. (...)Mediziner sollten deshalb genau überlegen, wie oft und für welche Fälle sie die Mittel einsetzen. Resistenzen führen zunehmend zu massiven Problemen, weil einige Antibiotika ihre Wirksamkeit gegen bestimmte Erreger komplett verloren haben.
[mode: Ironie] Nein, wirklich?! [mode: Ironie off]
Migräne und Trexima
"Do you get a lot of migraines, Gil? You should ask your doctor for a prescription of sumatripton. works for me."- CSI, ep. 7x06: Burn Out
Gestern sah ich die oben genannte Folge CSI und machte mich neugierig auf die Suche nach Sumatripton. Sumatripton, oder bekannter unter seinem Markennamen Imitrex, manchmal auch als Sumatripan bezeichnet, wirkt am Serotoninrezeptor ähnlich wie auch Serotonin:
Imitrex mimics certain actions of serotonin, a naturally-occurring neurotransmitter that plays a role in several biological functions in the body, including some in the brain. Serotonin affects nerve cells by stimulating and interacting with various types of receptors, which in turn trigger certain responses in the cells.
Unlike other migraine medications, Imitrex selectively activates (as an agonist) the receptors that constrict blood vessels in the head, which are thought to be dilated and distended during a migraine attack. Because Imitrex is highly selective to a particular receptor (5-HT1), it is able to achieve increased therapeutic advantages. - Quelle: Glaxo Wellcome Pressemeldung
Nun ist Imitrex ein alter Hut für die meisten Migränepatienten, aber seit einiger Zeit macht eine Neuentwicklung bei Migränetabletten von sich reden: Trexima.
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Posted by Ishtar on Tuesday, November 21. 2006 at 07:49 in Pharmaindustrie
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Grüntee schützt das Herz
Eine mehr als zehn Jahre andauernde Studie, an der rund 40.000 Japaner teil genommen haben, liefert neue Erkenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen eines regelmäßgen Grünteekonsums, berichtet The New Scientist.
Während in früheren Studien oft von einer Schutzwirkung des grünen Tees bei bestimmten Krebsarten berichtet wurde, konnten die Forscher hier keine solchen Effekte bestätigen. Dafür senkt aber der Verzehr von mindestens einem halben Liter grünem Tee pro Tag das Risiko für Herzkreislauferkrankungen um etwa 25 %, selbst wenn man alle anderen Lebensstilfaktoren herausrechnet, die das Ergebnis beeinträchtigen könnten.
Wie genau der grüne Tee diesen Schutz im Körper bewirkt, ist noch unklar. Forscher vermuten, es könne mit bestimmten Antioxdantien im Tee, den Polyphenolen, zusammen hängen. Polyphenole beeinflussen im Tierversuch u.a. den Fettstoffwechsel.
Ein kürzlich in The New Scientist veröffentlichter (und bereits heftig umstrittener) Artikel mit dem Titel "The Antioxidant Myth" wirft allerdings ein anderes Bild auf die Wirkung von Antioxidantien.
Das, was Naturheilkundler und alternative Mediziner schon seit langem behaupten, erweist sich nun auch für die klassische Medizin als Faktum - synthetische Vitamine und zusätzlich geschluckte Kapseln sind oft wirkungslos, wenn nicht sogar schädlich:
Während in früheren Studien oft von einer Schutzwirkung des grünen Tees bei bestimmten Krebsarten berichtet wurde, konnten die Forscher hier keine solchen Effekte bestätigen. Dafür senkt aber der Verzehr von mindestens einem halben Liter grünem Tee pro Tag das Risiko für Herzkreislauferkrankungen um etwa 25 %, selbst wenn man alle anderen Lebensstilfaktoren herausrechnet, die das Ergebnis beeinträchtigen könnten.
Wie genau der grüne Tee diesen Schutz im Körper bewirkt, ist noch unklar. Forscher vermuten, es könne mit bestimmten Antioxdantien im Tee, den Polyphenolen, zusammen hängen. Polyphenole beeinflussen im Tierversuch u.a. den Fettstoffwechsel.
Ein kürzlich in The New Scientist veröffentlichter (und bereits heftig umstrittener) Artikel mit dem Titel "The Antioxidant Myth" wirft allerdings ein anderes Bild auf die Wirkung von Antioxidantien.
Das, was Naturheilkundler und alternative Mediziner schon seit langem behaupten, erweist sich nun auch für die klassische Medizin als Faktum - synthetische Vitamine und zusätzlich geschluckte Kapseln sind oft wirkungslos, wenn nicht sogar schädlich:
While the epidemiological evidence linking dietary antioxidant intake and reduce incidence of risks of a range of disease is strong, when such antioxidants have been extracted, purified, or synthesised and put into supplements, the results, according to the randomized clinical trials (RCTs), do not produce the same benefits, and may even be harmful. - Quelle: Foodnavigator.com
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Posted by Ishtar on Thursday, September 14. 2006 at 14:08 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Ernährung, Forschung, Functional Food, Kardiologie, Pharmaindustrie, Tee, Vitamine
Buntes Krankenkassenkaleidoskop
Die kleine Presseschau am Samstag. Spricht für sich selbst.
Das Handelsblatt von gestern:
So geheim sind die Geheimpläne also. Dazu gehört unter anderem, Bundestagsabgeordnete mit sachlicher Kritik zu konfrontieren. Das geht nun wirklich nicht!
Ein Ministerpräsident kommt den Kassen mit:
Das Handelsblatt von gestern:
Die Krankenkassen planen entgegen offiziellen Bekundungen offenbar doch eine massive Kampagne gegen die schwarz-rote Gesundheitsreform. Dies geht aus vertraulichen Unterlagen der Spitzenverbände der Krankenkassen hervor, die dem Handelsblatt vorliegen.
So geheim sind die Geheimpläne also. Dazu gehört unter anderem, Bundestagsabgeordnete mit sachlicher Kritik zu konfrontieren. Das geht nun wirklich nicht!
Ein Ministerpräsident kommt den Kassen mit:
es gehe den Kassen nur um ihre Macht-Position, nicht um das Wohl der Menschen. - Quelle: MDRDas ist ausgerechnet von einem Politiker eine starke Nummer.
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Posted by Ishtar on Saturday, July 29. 2006 at 15:00 in Gesundheitspolitik, Krankenkassen
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Schmerzmittel Wärmflasche
Ein unwahrscheinlicherer Forschungsgegenstand als die Wärmflasche ist im Hochsommer kaum vorstellbar. Dennoch fanden britische Mediziner heraus: Das Hausmittel macht nicht nur kalte Winternächte kuschlig, sondern wirkt in den Zellen wie ein Schmerzmittel. -- Quelle: Spiegel online
Ich musste bei den Zeilen erst mal grinsen... ist es doch hier gerade eher tropisch und was mich interessiert ist vor allem Kühlung. aber es ist doch schön zu lesen, dass alte Hausmittelchen ihre Berechtigung haben und dem nun auch die Wissenschaft zustimmt.
Und wie funktioniert das nun?
"Schmerzen bei Bauchkrämpfen, Blasenentzündung oder bei der Menstruation entstehen durch verminderte Durchblutung und durch Dehnung der inneren Organe", sagte der Physiologe Brian King vom University College London bei der Jahrestagung der Physiological Society. Dabei würden Schmerzrezeptoren aktiviert.
Wird jedoch die Haut in der Nähe des Schmerzherdes auf über 40 Grad Celsius erwärmt, springen bestimmte Wärmerezeptoren an. Das konnten King und seine Kollegen in Untersuchungen nachweisen. Die Sensoren für Wärme wiederum können jene für Schmerzen blockieren - so dass der Schmerz nicht mehr wahrgenommen wird.
Natürlich wollen die Forscher ihren Patienten jetzt nicht Wärmflaschen empfehlen - daran ließe sich wohl auch nicht genug verdienen. Statt dessen wollen sie mit den Erkenntnissen aus ihren Experimenten versuchen, Medikamente zu entwickeln, die gezielt am gleichen Rezeptortyp andocken können und damit Schmerzen langfristig hemmen sollen.
Ich nehme dann die Wärmflasche, vielen Dank.
Posted by Ishtar on Thursday, July 6. 2006 at 11:20 in Vermischtes
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Nanopartikel - Risiko und Chance
Vor kurzem brachte der NDR eine Infosendung mit dem Schwerpunkt Nanopartikel / Nanotechnologie.
Aber auch in Kosmetika sind Nanopartikel zu finden, und die Folgen für die Gesundheit sind bislang faktisch unbekannt.
In immer mehr Produkten sind Nanopartikel enthalten, da sie fast universell einsetzbar sind. Dazu gehören zum Beispiel Wandfarben, Autolacke, Haushaltsreiniger, Medikamente und Regenjacken. Durch die Nanos erhalten die Produkte ganz neue Eigenschaften. Waschbecken und Glastische bleiben immer sauber, Regenjacken und mit Spezialspray behandelte Schuhe sind monatelang wasserdicht.
Aber auch in Kosmetika sind Nanopartikel zu finden, und die Folgen für die Gesundheit sind bislang faktisch unbekannt.
Nanopartikel stellen eine besondere Zustandsform der Materie zwischen dem einzelnen Molekül und dem festen Körper mit neuen Eigenschaften dar. Sie sind nicht nur 10.000 Mal kleiner als der Durchmesser eines Menschenhaares, sie sind auch rund tausend Mal kleiner als rote Blutkörperchen und können deshalb beliebig durch die feinsten menschlichen Blutgefäße strömen und anschließend von Tumorzellen millionenfach aufgenommen werden. - Quelle: 3sat
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Posted by Ishtar on Friday, June 23. 2006 at 09:31 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Dermatologie, Forschung, Functional Food, HighTech, Pharmaindustrie, Politik
Gates Foundation spendet 104 Millionen für TB-Bekämpfung
Die Gates Foundation, eine Stiftung von Microsoft-Chef Bill Gates und seiner Ehefrau Melinda, hat gerade 104 Mio. US-Dollar für die Global Alliance for TB Drug Development (TB Alliance) gespendet.
Die TB Alliance befasst sich mit der Erforschung neuer Medikamente gegen Tuberkulose, mit dem Ziel eine "schnellere und effektivere Behandlung" der Tuberkulose zu entwickeln.
Angesichts der Tatsache, daß immer mehr Erreger gegen Antibiotika resistent werden, ist das auch dringend nötig. Wir alle möchten nicht auf einem Planeten leben, auf dem durch Tröpfcheninfektion übertragene TB-Erreger gegen Penicillin resistent geworden sind... ein weiteres Problem ist, daß die derzeitige Behandlung aufwändig und langwierig ist. Bislang sind bis zu 130 Dosen der gängigen Medikation über einen Zeitraum von 6 Monaten nötig, das Ziel ist eine Therapie, die mit ungefähr 10 Dosen auskommt (und dabei die 4 bislang verwendeten Medikamente vom Markt verdrängen soll).
Von der Spende der Gates Foundation profitiert u.a. auch der Bayer Konzern, der mit der TB Alliance ein neues Breitband-Antibiotikum entwickelt, Moxifloxacin, und im Gegenzug versprochen hat, das Medikament in den Ländern die es am dringendsten benötigen, zu niedrigen Preisen auf den Markt zu bringen.
Die TB Alliance befasst sich mit der Erforschung neuer Medikamente gegen Tuberkulose, mit dem Ziel eine "schnellere und effektivere Behandlung" der Tuberkulose zu entwickeln.
Angesichts der Tatsache, daß immer mehr Erreger gegen Antibiotika resistent werden, ist das auch dringend nötig. Wir alle möchten nicht auf einem Planeten leben, auf dem durch Tröpfcheninfektion übertragene TB-Erreger gegen Penicillin resistent geworden sind... ein weiteres Problem ist, daß die derzeitige Behandlung aufwändig und langwierig ist. Bislang sind bis zu 130 Dosen der gängigen Medikation über einen Zeitraum von 6 Monaten nötig, das Ziel ist eine Therapie, die mit ungefähr 10 Dosen auskommt (und dabei die 4 bislang verwendeten Medikamente vom Markt verdrängen soll).
The four standard drugs used to treat tuberculosis are more than 40 years old and take at least six months to work effectively. When the long treatment is not completed or drug supply is interrupted, multi-drug resistant forms of TB can emerge. In addition, TB is a leading killer of people living with HIV/AIDS, but current TB treatment cannot easily be combined with the anti-retrovirals used to treat HIV. - Quelle: Medicalnewstoday.com
Von der Spende der Gates Foundation profitiert u.a. auch der Bayer Konzern, der mit der TB Alliance ein neues Breitband-Antibiotikum entwickelt, Moxifloxacin, und im Gegenzug versprochen hat, das Medikament in den Ländern die es am dringendsten benötigen, zu niedrigen Preisen auf den Markt zu bringen.
Posted by Ishtar on Friday, May 26. 2006 at 08:07 in Aus aller Welt
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Anti-AIDS-Gel geht in die Erprobungsphase
Bei einem südafrikanischen Nachrichtendienst ist zu lesen:
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
Manto gives anti-Aids gel green light.
Health Minister Manto Tshabalala-Msimang told delegates: "Microbicides represent empowerment for many women who need to protect themselves from the risk associated with unprotected sex."
Microbicides in development take the form of a gel, cream, sponge or ring that releases an active ingredient that can kill or deactivate HIV cells during sexual intercourse.
"The invention of an effective microbicide will ensure that the health of women in relation to sexually transmitted infections will no longer depend on their ability to negotiate safer sex and the balance of power in their relationship with men," Tshabalala-Msimang said.
Tshabalala-Msimang said several potential microbicides were being tested globally, with five out of six products in an advanced stage of being tested in South Africa and elsewhere.
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
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Posted by Ishtar on Friday, April 28. 2006 at 01:00 in Aus aller Welt
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