Entries tagged as Patienten
Related tags
Behandlung Beratung Bücher Chirurgie Datenschutz Depression EU Forschung Frauen Gesundheitsversorgung Gynäkologie Heilung HighTech Kardiologie Korruption Kosten Krankenhaus Krankenkassen Krebs Magen Medikamente Netzwelt Operation Organspende Orthopädie Osteoporose Pflege Pharmaindustrie Placebo Politik Psychiatrie Psychologie Qualität Radio Recht Rechte Schmerzen Sozialarbeit Vorsorge Übergewicht ÄrzteSpender wider Willen?
Rund 1000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland, obwohl sie mit einem Spenderorgan gerettet werden könnten. Tausende weitere warten darauf, dass beispielsweise eine neue Niere ihr Leben zumindest erleichtert. Um dem Mangel abzuhelfen, plädiert der Nationale Ethikrat für eine Neuregelung der Organspende.schreibt die sz-online.
Das Problem: bislang muss ein potenzieller Spender ausdrücklich zugestimmt haben dass ihm nach dem Tode Organe entnommen werden dürfen (Organspendeausweis).
Da das Verfahren bei Menschen ohne entsprechende Willenserklärung (der Mehrheit) viel zu aufwändig ist - so müssen ggf. erst die Angehörigen befragt werden und diese eine rechtsverbindliche Entscheidung treffen - schlägt der Ethikrat vor, dass in Zukunft Schweigen, also das Nichtabgeben eines Nichteinverständnisses, automatisch als Zustimmung gewertet werden soll. Mit anderen Worten, wer nicht deutlich zu Lebzeiten sagt (und diese Information auch am Körper trägt) dass er nicht als Organspender zur Verfügung steht, wird von vornherein als Quelle für Organe in Betracht gezogen.
Continue reading "Spender wider Willen?"
Posted by Ishtar on Thursday, April 26. 2007 at 06:44 in Gesundheitspolitik
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Lesetipp: Wundregeneration
In der Online-Ausgabe der ZEIT kann man unter dem Titel "Schwierige Wunden" einen umfangreichen Artikel zum Thema Wundheilung, -behandlung und -regeneration lesen.
Lesenswert! Auch, weil man selbst mal eine Wundbehandlung brauchen könnte ... und sich mit dem Wissen aus diesem Artikel von keinem Pflegedienst mehr ein X für ein U vormachen lässt.
Verband wechseln, lüften, trockenlegen – so behandelten die meisten Ärzte chronische Blessuren. Die Patienten litten oft jahrelang. Neuerdings gilt: Das Pflaster bleibt drauf.Und, vielleicht noch interessanter:
Dabei weiß man schon lange, wie Wunden am schnellsten heilen, und neue Hightechverbände machen die Behandlung besser und einfacher. Die Tücke liegt darin, dass sich allzu viele um die Wunden kümmern: Chirurgen und Gefäßspezialisten, Hautärzte und Internisten, Klinik- und Hausärzte und nicht zuletzt Pfleger. Da sind die Meinungen zahlreich, die Aufgaben oft nicht klar verteilt und Kompetenzen rasch empfindlich infrage gestellt. Abrechnungssystem und Zuweisungsstrategie machen die Sache zusätzlich kompliziert: Spezialisierte Wundzentren wie an der Hamburger Klinik könnten auch ambulante Patienten optimal versorgen, dürfen aber meist nicht. Hausärzte hingegen dürfen, doch ihr Budget reicht häufig nur für veraltete Methoden.Unter'm Strich bezahlen die Kassen (und damit wir) Milliarden Euro für eine schlechte (Wund-) Versorgung und deren Folgeschäden, dabei ginge es effizienter und mit sehr viel bessern Heilungsaussichten für den Patienten, wenn Wundversorgung in Deutschland in allen Fällen professionell und richtig, statt nach GOÄ gemacht würde. Wieder einmal wird offensichtlich, dass unser Gesundheitssystem an ganz anderen Dingen krankt als daran, dass Oma Kasuppke mal zum Arzt geht wenn sie einen Gesprächspartner braucht oder wir alle nicht bereit seien, aktiv was für unsere Gesundheit zu tun...
Lesenswert! Auch, weil man selbst mal eine Wundbehandlung brauchen könnte ... und sich mit dem Wissen aus diesem Artikel von keinem Pflegedienst mehr ein X für ein U vormachen lässt.
Bandscheibenvorfall - OP oder nicht?
Eine Untersuchung belegt: Physiotherapie hilft bei Bandscheiben-Vorfall ähnlich gut wie eine OP. Die Entfernung von Bandscheiben zählt indes zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen bei Menschen mit Rückenschmerzen. -- Quelle WELT
Wo man auch hinschaut - die OP beim Bandscheibenvorfall ist heutzutage quasi ein Routineeingriff. Steht man als Betroffener aber vor der Frage, OP oder nicht, wird es schon schwieriger.
Ist immer eine Operation notwendig?
Nein. Die Literatur geht von etwa 70% aller Bandscheibenvorfälle aus, die konservativ, d.h. ohne Operation, durch zeitweise Schonung, Medikamentengabe, Physiotherapie und Physikalische Therapie erfolgreich behandelt werden kann. Unter günstigen Umständen kann ein Bandscheibenvorfall nach etwa 4 Wochen schrumpfen. Er macht dadurch weniger Beschwerden und ist besser therapierbar. - Quelle: www.bandscheibe.de
Eine individuelle Antwort auf die Frage kann man nur gemeinsam mit dem behandelnden Arzt finden.
Wichtig scheint allerdings vor allem zu sein, daß der Patient sich aktiv für die OP entscheidet, wenn es denn eine OP sein soll.
Continue reading "Bandscheibenvorfall - OP oder nicht?"
Posted by Ishtar on Friday, December 8. 2006 at 09:37 in Aus aller Welt
1 Comment Trackbacks (0)
1 Comment Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: Gesundheitsversorgung, Heilung, Operation, Orthopädie, Patienten, Schmerzen
Wer nicht abnimmt soll zahlen
Die CSU hat angekündigt, bei der nächsten Stufe der Gesundheitsreform Strafen gegen uneinsichtige Kranke beschließen zu wollen. So sollten zum Beispiel übergewichtige Kranke abnehmen - oder sonst notfalls mehr zahlen. -- Quelle: Spiegel Online
Mit sowas war ja irgendwie zu rechnen. Ich frage ich allerdings, wie das dann aussieht. Bleibt es dem Mediziner (der seinen Patienten frühzeitig fachgerecht hätte beraten und beim Abnehmen unterstützen müssen, auch unter Hinzuziehung von Optionen wie Kuren, die Geld der Krankenkassen kosten) überlassen, beim Blick auf die Waage und den BMI festzustellen, daß ein Patient klinisch übergewichtig ist, um ihm dann gleich vor Ort seine Zuzahlung abzuknöpfen?
Oder ist Übergewicht beim Arztbesuch bereits a priori moralisch verwerflich und wird der Einfachheit halber mit erhöhten Beiträgen bestraft?
Continue reading "Wer nicht abnimmt soll zahlen"
Posted by Ishtar on Friday, July 21. 2006 at 16:00 in Vermischtes
5 Comments Trackbacks (0)
5 Comments Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: Gesundheitsversorgung, Kosten, Krankenkassen, Patienten, Politik, Übergewicht
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Behandlungsfehler
Morgen, am Dienstag, dem 18. Juli, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde:Behandlungsfehler
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Matthias Schrappe, Dekan der Universität Witten-Herdecke, Vorsitzender Aktionsbündnis Patientensicherheit
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Posted by Ishtar on Monday, July 17. 2006 at 18:56 in Vermischtes
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Schmerzmittel Wärmflasche
Ein unwahrscheinlicherer Forschungsgegenstand als die Wärmflasche ist im Hochsommer kaum vorstellbar. Dennoch fanden britische Mediziner heraus: Das Hausmittel macht nicht nur kalte Winternächte kuschlig, sondern wirkt in den Zellen wie ein Schmerzmittel. -- Quelle: Spiegel online
Ich musste bei den Zeilen erst mal grinsen... ist es doch hier gerade eher tropisch und was mich interessiert ist vor allem Kühlung. aber es ist doch schön zu lesen, dass alte Hausmittelchen ihre Berechtigung haben und dem nun auch die Wissenschaft zustimmt.
Und wie funktioniert das nun?
"Schmerzen bei Bauchkrämpfen, Blasenentzündung oder bei der Menstruation entstehen durch verminderte Durchblutung und durch Dehnung der inneren Organe", sagte der Physiologe Brian King vom University College London bei der Jahrestagung der Physiological Society. Dabei würden Schmerzrezeptoren aktiviert.
Wird jedoch die Haut in der Nähe des Schmerzherdes auf über 40 Grad Celsius erwärmt, springen bestimmte Wärmerezeptoren an. Das konnten King und seine Kollegen in Untersuchungen nachweisen. Die Sensoren für Wärme wiederum können jene für Schmerzen blockieren - so dass der Schmerz nicht mehr wahrgenommen wird.
Natürlich wollen die Forscher ihren Patienten jetzt nicht Wärmflaschen empfehlen - daran ließe sich wohl auch nicht genug verdienen. Statt dessen wollen sie mit den Erkenntnissen aus ihren Experimenten versuchen, Medikamente zu entwickeln, die gezielt am gleichen Rezeptortyp andocken können und damit Schmerzen langfristig hemmen sollen.
Ich nehme dann die Wärmflasche, vielen Dank.
Posted by Ishtar on Thursday, July 6. 2006 at 11:20 in Vermischtes
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Livebericht Magenspiegelung
Medblog-Leser knutsen hat uns freundlicherweise seinen Erfahrungsbericht über den Verlauf einer Magenspiegelung mit allen Begleiterscheinungen zur Verfügung gestellt.
Sein Blog, das sich mit seinem Leben und Informatik-Studium befasst, findet Ihr unter http://www.datamoon.de/knutsen/, den Artikel-Text könnt Ihr mit seiner Erlaubnis (danke!) auch hier lesen:
Da ich vor einiger Zeit eine Magenschleimhautentzündung hatte und auch nach Absetzen der Medikamente noch nicht alle Beschwerden vorbei waren, überwand ich mich und ging zum Gastroenterologen, um mir eine Magenspiegelung verpassen zu lassen. Zumindest besprach ich mit ihm die Lage der Dinge und wartete, bis er das von sich aus vorschlug, was er schließlich auch tat. Zwei Wochen später, gestern, sollte die Sache über die Bühne gehen.
Interessanterweise verabschiedeten sich meine letzten Beschwerden einige Tage, nachdem ich den Termin gemacht habe. Das war noch so ein Indiz dafür, daß bei mir Probleme und schwere Entscheidungen immer sofort auf den Magen schlagen. In diesem Fall war es wohl mein Ringen, ob ich die Gastroskopie durchziehen sollte oder nicht. So resultierte auch die Magenschleimhautentzündung vermutlich aus einer Ansammlung von (teilweise selbstverursachtem und jetzt nicht mehr vorhandenem) Stress.
Auch wenn ich nunmehr ohne Beschwerden war, fand ich mich um 0800 in der Praxis ein; nüchtern und ohne Mahlzeit seit dem Vortag um 1800. Sicherlich hätte ich auch absagen können, aber ich wollte auch Sicherheit, daß die Sache jetzt endlich erledigt war. Nach kurzen fünf Minuten Wartezeit wurde ich in einen kleinen Raum mit einer Liege, einem Ultraschallgerät und einem Gerät zur Durchführung der Gastroskopie geführt. Vermutlich befand sich noch mehr darin, aber mein Blick und mein Wissen reichte nicht aus, die Dinge näher zu spezifizieren.
Sein Blog, das sich mit seinem Leben und Informatik-Studium befasst, findet Ihr unter http://www.datamoon.de/knutsen/, den Artikel-Text könnt Ihr mit seiner Erlaubnis (danke!) auch hier lesen:
Da ich vor einiger Zeit eine Magenschleimhautentzündung hatte und auch nach Absetzen der Medikamente noch nicht alle Beschwerden vorbei waren, überwand ich mich und ging zum Gastroenterologen, um mir eine Magenspiegelung verpassen zu lassen. Zumindest besprach ich mit ihm die Lage der Dinge und wartete, bis er das von sich aus vorschlug, was er schließlich auch tat. Zwei Wochen später, gestern, sollte die Sache über die Bühne gehen.
Interessanterweise verabschiedeten sich meine letzten Beschwerden einige Tage, nachdem ich den Termin gemacht habe. Das war noch so ein Indiz dafür, daß bei mir Probleme und schwere Entscheidungen immer sofort auf den Magen schlagen. In diesem Fall war es wohl mein Ringen, ob ich die Gastroskopie durchziehen sollte oder nicht. So resultierte auch die Magenschleimhautentzündung vermutlich aus einer Ansammlung von (teilweise selbstverursachtem und jetzt nicht mehr vorhandenem) Stress.
Auch wenn ich nunmehr ohne Beschwerden war, fand ich mich um 0800 in der Praxis ein; nüchtern und ohne Mahlzeit seit dem Vortag um 1800. Sicherlich hätte ich auch absagen können, aber ich wollte auch Sicherheit, daß die Sache jetzt endlich erledigt war. Nach kurzen fünf Minuten Wartezeit wurde ich in einen kleinen Raum mit einer Liege, einem Ultraschallgerät und einem Gerät zur Durchführung der Gastroskopie geführt. Vermutlich befand sich noch mehr darin, aber mein Blick und mein Wissen reichte nicht aus, die Dinge näher zu spezifizieren.
EU-Gesundheitsportal geht an den Start
Informationen zu einer Vielzahl von Themen rund um die Gesundheit liefert ein neues elektronisches Portal der Europäischen Kommission. Auf der für Laien und Fachleute zugänglichen Homepage gibt die Brüsseler Behörde zum Beispiel Antworten auf Fragen zu ansteckenden Krankheiten, den Gefahren des Bioterrorismus oder des Drogenkonsums, Ernährungstipps und gesundheitliche Ratschläge für die Reise. - Quelle: Ärzteblatt
Die Adresse des neuen Dienstes: http://health.europa.eu
Noch sind die meisten der Informationen nur auf Englisch verfügbar, aber die Übersetzung in die Amtssprachen der EU soll folgen. Neben nützlichen Hinweisen für Laien sind hier auch Datenerhebungen der EU zu verschiedenen Gesundheitsthemen zu finden, sowie weiterführende Informationen zu laufenden EU-Projekten und Themenschwerpunkten rund um Medizin, Gesellschaft und Gesundheit.
Posted by Ishtar on Thursday, May 11. 2006 at 19:13 in Aus aller Welt
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Radiotipp: DLF - Rebellion im Krankenzimmer
Morgen, am Freitag, dem 28. April, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Reihe Dossier um 19:15 Uhr das Feature:
Den vollen Infotext zur Sendung gibt es hier.
Rebellion im Krankenzimmer - Der Streit um die Wissenschaft in der Heilkunst
Den vollen Infotext zur Sendung gibt es hier.
Posted by Ishtar on Thursday, April 27. 2006 at 14:01 in Vermischtes
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Die Sozialarbeiterin und die Psychiatrie: Action!!!
Manche von meinen Arbeitstagen sehen so aus:
Es ist Mittag im Büro. Mein nächster Klient ist gerade zum Einzelgespräch erschienen, und ich kämpfe tapfer gegen ein Kreislauftief an.
Während ich hin und her laufe und Kaffeetassen in den Gesprächsraum trage, klingelt das Telefon.
Eine Krankenschwester von der B- Klinik Station 13 meldet sich.
Ich erfahre von ihr, dass meine Klientin Frau Wirr morgen früh in die Reha verlegt werden soll, nach Unterdorf. Das ist ungefähr eine Stunde Zugfahrt von Oberstadt entfernt.
Ich finde es sehr nett, dass sie mich darüber informiert. Wir sind an diesem Punkt so gar nicht verwöhnt. Ich habe vor einigen Wochen aus Versehen eine Tür aufbrechen lassen, während die Klientin schon lange in der Klinik war. (Diese Geschichte wird auch noch erzählt!)
Die Krankenschwester sagt, Frau Wirr hat keine Kleidung mehr, sie bräuchte bis morgen dringend ein paar Klamotten.
Ich setze mich erst mal.
„Das ist aber verdammt kurzfristig!“ sage ich zu der Schwester. „Kann Ihnen so was nicht ein bisschen früher einfallen?“ Die Schwester stottert ein bisschen und behauptet, sie hätten das auch gerade erst erfahren.
Ich könnte jetzt nachfragen.
Ich könnte meine Energie aber auch sinnvoller einsetzen.
„Ich weiß nicht, ob ich da heute noch was machen kann.“ Sage ich streng zu der Schwester. Vorsichtshalber.
Derweil rattert es schon in meinem Kopf.
Es ist Mittag im Büro. Mein nächster Klient ist gerade zum Einzelgespräch erschienen, und ich kämpfe tapfer gegen ein Kreislauftief an.
Während ich hin und her laufe und Kaffeetassen in den Gesprächsraum trage, klingelt das Telefon.
Eine Krankenschwester von der B- Klinik Station 13 meldet sich.
Ich erfahre von ihr, dass meine Klientin Frau Wirr morgen früh in die Reha verlegt werden soll, nach Unterdorf. Das ist ungefähr eine Stunde Zugfahrt von Oberstadt entfernt.
Ich finde es sehr nett, dass sie mich darüber informiert. Wir sind an diesem Punkt so gar nicht verwöhnt. Ich habe vor einigen Wochen aus Versehen eine Tür aufbrechen lassen, während die Klientin schon lange in der Klinik war. (Diese Geschichte wird auch noch erzählt!)
Die Krankenschwester sagt, Frau Wirr hat keine Kleidung mehr, sie bräuchte bis morgen dringend ein paar Klamotten.
Ich setze mich erst mal.
„Das ist aber verdammt kurzfristig!“ sage ich zu der Schwester. „Kann Ihnen so was nicht ein bisschen früher einfallen?“ Die Schwester stottert ein bisschen und behauptet, sie hätten das auch gerade erst erfahren.
Ich könnte jetzt nachfragen.
Ich könnte meine Energie aber auch sinnvoller einsetzen.
„Ich weiß nicht, ob ich da heute noch was machen kann.“ Sage ich streng zu der Schwester. Vorsichtshalber.
Derweil rattert es schon in meinem Kopf.
Continue reading "Die Sozialarbeiterin und die Psychiatrie: Action!!!"
Posted by Brangäne on Tuesday, April 4. 2006 at 21:10 in Alles nur im Kopf, Erfahrungsberichte
1 Comment Trackbacks (0)
1 Comment Trackbacks (0)
View as PDF: This month | Full blog

