Entries tagged as Orthopädie
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Fußorthopädie
Morgen, am Dienstag, dem 9. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Fußorthopädie
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Dr. Daniel Frank, Präsident der Deutschen Assoziation für Fuß- und Sprunggelenk e.V., Remigius-Krankenhaus Opladen, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Morbus Bechterew
Morgen, am Dienstag, dem 30. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Morbus Bechterew
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogäste: Prof. Dr. med. Joachim Sieper, Leiter der Abteilung für Rheumatologie an der Charité, Berlin, und Ludwig Hammel, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew, Schweinfurt
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Bandscheibenvorfall - OP oder nicht?
Eine Untersuchung belegt: Physiotherapie hilft bei Bandscheiben-Vorfall ähnlich gut wie eine OP. Die Entfernung von Bandscheiben zählt indes zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen bei Menschen mit Rückenschmerzen. -- Quelle WELT
Wo man auch hinschaut - die OP beim Bandscheibenvorfall ist heutzutage quasi ein Routineeingriff. Steht man als Betroffener aber vor der Frage, OP oder nicht, wird es schon schwieriger.
Ist immer eine Operation notwendig?
Nein. Die Literatur geht von etwa 70% aller Bandscheibenvorfälle aus, die konservativ, d.h. ohne Operation, durch zeitweise Schonung, Medikamentengabe, Physiotherapie und Physikalische Therapie erfolgreich behandelt werden kann. Unter günstigen Umständen kann ein Bandscheibenvorfall nach etwa 4 Wochen schrumpfen. Er macht dadurch weniger Beschwerden und ist besser therapierbar. - Quelle: www.bandscheibe.de
Eine individuelle Antwort auf die Frage kann man nur gemeinsam mit dem behandelnden Arzt finden.
Wichtig scheint allerdings vor allem zu sein, daß der Patient sich aktiv für die OP entscheidet, wenn es denn eine OP sein soll.
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Rund um das Knie
Morgen, am Dienstag, dem 17. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Rund um das Knie - Regenerative und rekonstruktive Medizin
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Live aus der Klinik für Orthopädie der TU München (Klinikum rechts der Isar)
mit Klinikdirektor Prof. Dr. Reiner Gradinger
Moderation: Christian Floto und Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Arbeitsmedizin
Morgen, am Dienstag, dem 1. August, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Arbeitsmedizin
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Andreas Weber, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Institutes für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation an der Sporthochschule Köln
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde Knochenkrankheiten
Morgen, am Dienstag, dem 9. Mai, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Knochenkrankheiten - Osteoporose und Morbus Paget
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Dr. Jutta Semler, Chefärztin der Abt. Stoffwechselerkrankungen des Immanuel-Krankenhauses, Berlin
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Eine Frage der Wahrnehmung
Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen in Zukunft die Kosten einer Akupunkturbehandlung nur noch bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen übernehmen. (Hervorhebung durch mich)
Hintergrund ist eine Langzeitstudie, die die Wirksamkeit von Akupunktur und Pseudoakupunkur untersucht hat.
Danach brachte die Akupunktur nur bei chronischen Schmerzen in Knie und Rücken bessere Therapieerfolge als die Standardtherapie, sagte der Vorsitzende des Bundesausschusses, Rainer Hess.
Interessant. Wenn alle Therapiemethoden dermassen genau auf ihre Wirksamkeit hin untersucht würden und dann ggf. bei nachweislich schlechter Wirksamkeit aus dem Leistungskatalog genommen würden, wäre das Angebot von Therapieleistungen vermutlich weit übersichtlicher.
Bei der Tagesschau etwa ist zu lesen:
Für die Behandlung von Kopfschmerzen wurde den Angaben zufolge zwischen beiden Akupunkturformen und der Standardtherapie kein Unterschied festgestellt.Anders gesagt, die nebenwirkungsfreie Akupunktur wird deswegen nicht bezahlt, weil sie genauso gut wie die nebenwirkungsbehaftete Behandlung mit Schmerzmitteln wirkt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Siemens BKK hat eine Beschwerde beim Bundesgesundheitsministerium angekündigt.
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Mein Hallux Valgus, das Gesundheitswesen und ich. 1.Teil
Ich habe gehört, das ist so etwas wie eine Volkskrankheit, viele haben das. Der Ballen vorne bei den Zehen wird immer breiter, der große Zeh wird schief, irgendwann kann man keine normalen Schuhe mehr tragen und alles tut weh.
Mein linker Fuß tat mir sehr weh, und im Sommer konnte ich keine Sandalen mehr tragen.
Auf einer Party zeigten mir Bekannte, die das auch hatten, ihre Füße. Sie hatten sich operieren lassen und waren jetzt sehr zufrieden.
Ich sprach mit meinem Hausarzt. Der fand eine Operation richtig und angemessen und empfahl mir einen Orthopäden, den er für kompetent und erfahren hielt. Mein Hausarzt war prima und ich hielt große Stücke auf seine Meinung. Also ging ich zu diesem Orthopäden.
Der Orthopäde empfahl mir eine Lapidus- Arthrodese.
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Meniskusoperationen sind langfristig schädlich
Dazu medpagetoday.com:
Removal part or all of a damaged meniscus to ease osteoarthritic knee pain may be detrimental to the joint over the long haul, a study here suggested.
Reductions in the thickness of menisci or the amount of joint area they covered were significantly associated with subsequent loss of cartilage in the knee, reported David J. Hunter, M.D., of Boston University in the March issue of Arthritis & Rheumatism.
Because menisci pad the medial and lateral joint surfaces of the knee, providing stability, shock absorption, and lubrication, the absence or reduction of menisci likely cause more wear and tear on the joint, resulting in cartilage loss.
Bezeichnend ist auch die Empfehlung am Anfang des Artikels:
# Explain to interested patients with osteoarthritis of the knee that, according to this study, meniscectomy or arthroscopic debridement may place patients at increased risk for loss of cartilage in the joint.
# Consider non-surgical alternatives to managing knee pain in osteoarthritis patients, including weight loss and exercise, knee braces, motion control shoes, and analgesics and anti-inflammatory drugs.
Sollte das nicht selbstverständlich sein, daß Ärzte andere Optionen vor einem chirurgischen Eingriff erwägen und ihre Patienten über mögliche Risiken aufklären?
Jörg Blech - Heillose Medizin
"Je schlechter Menschen informiert sind, desto häufiger werden sie medizinisch behandelt."
Das muß man erst mal wirken lassen. Den Beleg für diesen Satz liefert das Buch mehr als einmal. Da wären die Fachärzte zu nennen, die sich in mehrheitlich großer Zahl den gepriesenen Standardtherapien ihrer eigenen Profession nicht unterziehen würden, müssten sie die Entscheidung treffen, da ist die Tatsache, daß gebildete Menschen deutlich seltener invasiven und schädlichen Therapien ausgesetzt werden, aber auch die Tendenz, Wohlhabenden mit vorgegaukelten sinnlosen Sonderleistungen in die Geldbeutel zu greifen.

Jörg Blech - Heillose Medizin
Blech hat für sein Buch Experten befragt, allesamt Mediziner und Spezialisten in ihrer Disziplin. Viele davon sind an Unikliniken tätig und selbst oft kritisch, was den lässigen Umgang ihrer Zunftgenossen mit Medikamenten und Operationen angeht.
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