Entries tagged as Neurologie
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Morbus Bechterew
Morgen, am Dienstag, dem 30. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Morbus Bechterew
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogäste: Prof. Dr. med. Joachim Sieper, Leiter der Abteilung für Rheumatologie an der Charité, Berlin, und Ludwig Hammel, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew, Schweinfurt
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Schlaganfall-Reha in neuem Licht
Menschen, die nach einem Schlaganfall die gelähmte Seite mehr trainieren, sind erfolgreicher als Patienten mit einer "normalen" Reha.schreibt die WELT.
Hintergrund ist eine Untersuchung über CIMT (constraint-induced movement therapy), die gerade im Jounal of the American Medical Association (JAMA) erschienen ist.
Constraint Induced Mouvement Therapie (CIMT) ist eine in der Rehabilitation von erwachsenen Patienten mit Halbseitenlähmungen bereits mit gutem Erfolg angewandte und gut untersuchte Therapiemethode zur Rehabilitation der Armfunktion. Das Prinzip der Therapie besteht aus einer Ruhigstellung des nicht-betroffenen Armes durch eine Schiene (Constraint). Mit dieser Vorgehensweise wird die betroffene Seite herausgefordert, aktiv zu werden, und die Regenerations- und Reparationsvorgänge des Gehirns unterstützt, die auch als Neuroplastizität bezeichnet werden. -- Quelle: ETHZ
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Schizophrenie - bald einfachere Diagnose?
Wissenschafter der Universitäten Köln sowie Cambridge und London haben erste Biomarker für Schizophrenie entdeckt. Damit ist erstmals ein messbarer Nachweis der Schizophrenie möglich, wie die Uni Köln am Dienstag mitteilte. - Quelle: APA / AFP - DerStandard
Quer durch die Medien zieht sich der Bericht über die Entdeckung des Biomarkers für Schizophrenie, meist recht euphorisch betitelt, da ist von Meilensteinen die Rede oder der "erstmals möglichen sicheren Diagnose" der Schizophrenie.
Was genau ist eigentlich ein Biomarker?
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Kann eine einzelne Hirnzelle denken?
Ein Team von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) und des California Institute of Technology (Caltech) hat entdeckt, dass einzelne Nervenzellen (Neuronen) in der Lage sind, eine Art Vorstellung von Dingen oder Personen zu entwickeln. Diese Forschung widerspricht der Auffassung der meisten Neurowissenschaftler, wonach einzelne Zellen nichts anderes sind, als kleine Pixel in einem großen, sehr komplexen System. Die Frage lautet also: "Kann eine einzelne Nervenzelle denken?", so Dr. Christof Koch vom Caltech, der die Ergebnisse dieser Forschung am 9. Juli auf dem Forum of European Neuroscience Societies (FENS) 2006 in Wien vorstellte.
"Was ist Bewusstsein? Das ist eine grundlegende Frage, die beantwortet werden muss", sagte Dr. Koch.
Voller Artikel in der ZEIT:
Kann eine einzelne Nervenzelle denken? Oder was hat Hirnforschung mit Jennifer Aniston zu tun?
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Ein Mann wacht auf
Aus Gründen, die die Forscher noch untersuchen, haben die Enden seiner durchtrennten (aber noch lebendigen) Nervenzellen vor etwa 3 Jahren begonnen, neue Verbindungen zum umliegenden Hirngewebe herzustellen, und Terry Wallis kann wieder sprechen.
Er braucht noch Hilfe beim Essen und beim Gehen, aber er kann sich an sein Leben vor dem Unfall erinnern. Glücklicherweise, muß man wohl sagen, erinnert er sich nicht an die fast zwei Jahrzehnte seines Dahindämmerns.
Was wie eine plötzliche Wunderheilung aussieht, ist vermutlich ein langwieriger Prozesss gewesen.
The new research suggests that instead of the sudden recovery Wallis seemed to make when he began speaking and moving three years ago, he actually may have been slowly recovering all along, as nerves in his brain formed new connections at a glacial pace until enough were present to make a network.
Eine solche Entwicklung ist dennoch aussergewöhnlich und nicht in anderen Patienten reproduzierbar.
Voller Artikel im Sydney Morning Herald: "Victim's brain rewires itself".
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Pestizide und Parkinson
Schon früher haben Studien gezeigt dass z.B. Organophosphate neurotoxisch sind und bei der Entstehung von Parkinson eine Rolle spielen können.
Besonders häufig waren in den Vergleichzahlen der Studie in der Landwirtschaft Tätige von Parkinson betroffen.
There are lots of man-made pesticides that attack the neurological system. Many of the fundamental building blocks of life, be it hormones or neurotransmitters, are exactly the same in all living organisms. So if you put a pesticide on the market that is good at killing a pest, you have got to be extremely circumspect as to what it is going to do to humans. - Elizabeth Salter Green, WWF, nach Daily Mail
Aber die Pestizide betreffen nicht nur die unmittelbaren Verwender, sondern jeden der damit in Berührung kommt.
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Prozac - neue Hoffnung bei Alzheimer?
Der Wirkstoff Fluoxetin, besser bekannt unter dem Handelsnamen Prozac, ist eines der Medikamente, die weltweit am häufigsten gegen schwere Formen der Depression verschrieben werden. Wie ein US-Forscherteam am Cold Spring Harbor Laboratory auf Long Island nun im Fachblatt "PNAS" berichtet, läßt sich die Wirkungsweise des Medikaments möglicherweise auch für die Behandlung von anderen neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson nutzbar machen.
(...)
Es zeigte sich, daß Prozac die Bildung spezieller Vorläufer-Nervenzellen (ANP, Amplifying Neural Progenitors) anregt. Die Zellen vermitteln die Bildung von reifen Nervenzellen aus Stammzellen und übernehmen damit eine wichtige Hilfsfunktion.
Besonders bei degenerativen Hirnerkrankungen könnte sich dieser Wirkmechanismus von Fluoetin als nützlich erweisen. Dem gehen die Forscher jetzt nach.
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Hochbegabte sind Spätzünder
Besondere kindliche Intelligenz liegt in Entwicklung der Hirnrinde - Sie wächst drei Jahre länger als bei normalen Kindern
Schon länger weiß man, daß das reine Volumen des Gehirns nichts über die Intelligenz aussagt. Forscher in den Vereinigten Staaten haben mehrere Jahre lang die Gehirne von Kindern mit MRI-Scans vermessen und kamen dabei zu dem Schluß, daß bei durchschnittlichen Kindern die Dicke der Hirnrinde etwa im Alter von 8 Jahren ihren Höhepunkt erreicht. Bei hochbegabten / hochintelligenten Kindern jedoch, die mit einer auffällig dünnen Hirnrinde ins Leben starten, dauert dieses Hirnwachstum zunächst sehr viel länger. Erst im Alter von 12 haben sie die maximale Dicke der Gehirnrinde ereicht. Dafür bechleunigt sich das Wachstum der Gehirnrinde im Alter von etwa 11 massiv, und ihre Hirnrinden sind auch dicker als die der Altersgenossen.
Offenbar liegt Hochintelligenz zumindest zum Teil in den Genen. Die Forscher stellen laut Scientific American aber heraus, daß auch eine Umgebung, die eine Vielfalt von Erfahrungen fördert und ermöglicht, intelligenzsteigernd wirkt.
Although such intelligence seems to be genetic, the child-rearing environment may play an even more critical role, the researchers stress. Studies in rats have shown that cortex thickness depends on the richness of experience.
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Epilepsie
Morgen, am Dienstag, dem 21. Februar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Epilepsie
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Christian Helger, Direktor der Epileptologie, Universitätsklinik Bonn
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Daniel G. Amen - Healing ADD

Daniel G. Amen - Healing ADD
Wie der Titel schon deutlich macht, geht es hier vor allem um die 6 Typen ADD, die Amen anhand von unterschiedlichen Durchblutungsmustern im Gehirn und damit korrelierenden Verhaltens- und Reaktionsauffälligkeiten ausgemacht haben will. Diese 6 Typen nennt er Klassisches, Unaufmerksames, Überfokussiertes, Temporales, Limbisches und Ring-des-Feuers ADD. Diesen Typen ordnet er bestimmte Verhaltensweisen zu, und in einem Selbsttest soll der Leser sich selbst auch in einem - oder mehreren - dieser Typen wiederfinden können. Eine genaue Einordnung ist allerdings nur mit einem speziellen Hirnscan möglich, den Amen extra weiterentwickelt hat.
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