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Dringend eine Apotheke gesucht... Wochenende?
Wer sein Handy dabei hat und die Postleitzahl der Gegend weiss, in der er sich befindet, kann sich die Adresse der nächsten gerade diensthabenden Nacht- und Not-Apotheke jetzt per SMS kommen lassen.
So geht's:
SMS mit folgendem Text erstellen: NOTAPO PLZ (also z.B. NOTAPO 22765)
SMS senden an: 82682 (ohne Vorwahl)
Daraufhin kommt eine Antwort-SMS mit Namen, Öffnungszeit, Straße und Postleizahl der apotheke, die gerade Notdienst hat.
Die SMS an den Service kostet etwa 49 Cent (je nach Provider), die Antwort-SMS ist kostenfrei.
Wer sein Handy dabei hat und die Postleitzahl der Gegend weiss, in der er sich befindet, kann sich die Adresse der nächsten gerade diensthabenden Nacht- und Not-Apotheke jetzt per SMS kommen lassen.
So geht's:
SMS mit folgendem Text erstellen: NOTAPO PLZ (also z.B. NOTAPO 22765)
SMS senden an: 82682 (ohne Vorwahl)
Daraufhin kommt eine Antwort-SMS mit Namen, Öffnungszeit, Straße und Postleizahl der apotheke, die gerade Notdienst hat.
Die SMS an den Service kostet etwa 49 Cent (je nach Provider), die Antwort-SMS ist kostenfrei.
Und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
Gerade in der Apotheke. Ich hole ein Medikament ab.
"Davon dürfen Sie maximal zwei am Tag nehmen." sagt die Apotheken-Fachverkäuferin zu mir. Ich stutze innerlich, nicke, bezahle. Wie ich sehr wohl weiß, beträgt schon die Initialdosis dieses Medikaments zwei Stück. Ich vergewissere mich auf dem Heimweg, dass das die richtige Dosierung ist - es ist.
Zu Hause der Blick auf den Beipackzettel:
bzw. weiter im Text: "Je nach Stärke der Beschwerden alle 6 bis 8 Stunden 1 Tablette, maximal 3 Tabletten am Tag."
Es geht eben nichts über (ungefragt gelieferte) Beratung durch jemanden mit einer Fachausbildung.
"Davon dürfen Sie maximal zwei am Tag nehmen." sagt die Apotheken-Fachverkäuferin zu mir. Ich stutze innerlich, nicke, bezahle. Wie ich sehr wohl weiß, beträgt schon die Initialdosis dieses Medikaments zwei Stück. Ich vergewissere mich auf dem Heimweg, dass das die richtige Dosierung ist - es ist.
Zu Hause der Blick auf den Beipackzettel:
Erstdosis: 2 Tabletten. Folgedosis: 1 Tablette. Tageshöchstdosis: 3 Tabletten.
bzw. weiter im Text: "Je nach Stärke der Beschwerden alle 6 bis 8 Stunden 1 Tablette, maximal 3 Tabletten am Tag."
Es geht eben nichts über (ungefragt gelieferte) Beratung durch jemanden mit einer Fachausbildung.
Posted by Ishtar on Thursday, April 6. 2006 at 09:42 in Erfahrungsberichte, Vermischtes
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Aktueller TV-Tipp: Plusminus, heute 21:50 Uhr
Aus der Pressemeldung auf www.plusminus.de:
Eine Vorankündigung für die Sendung habe ich gerade im Morgenmagazin gesehen, zu sehen war u.a. Gelomyrtol, ein von mir bislang geschätztes Erkältungsmedikament. Vermutlich dienen die Phtalate als Weichmacher in den Gelkapseln. Nach Aussage des Moderators war bislang kein Pharmakonzern zu einer Stellungnahme bereit.
Bezeichnend: die Phtalate sind auf dem Beipackzettel ordnungsgemäß aufgeführt, gleichzeitig steht im Beipackzettel, das Medikament sei für Schwangere unbedenklich. Phtalate sind als Weichmacher z.B. aus Kinderspielzeugen gebannt, da sie erbgut- und keimzellenschädigend sind...
Schwangere Frauen und Eltern greifen aus gesundheitlichen Gründen gerne auf pflanzliche Arzneimittel zurück. Da diese Mittel meist kaum Nebenwirkungen haben, können sie nicht schaden, so eine viel verbreitete Meinung. Ein Test des ARD-Magazins [plusminus (Das Erste, 7. März 2006, 21.50 Uhr) hat ergeben, dass dies eine fatale Fehleinschätzung sein kann, wenn die verabreichten Medikamente neben den eigentlichen Wirkstoffen die Chemikalie Dibutylphthalat (DBP) enthält.
Gemeinsam mit dem Institut für Umwelt- und Arbeitsmedizin der Universität Erlangen untersuchte das ARD-Magazin Urinproben von neun Männern und Frauen auf die Konzentration des gefährlichen Weichmachers DBP in ihrem Körper. Er bewirkt, dass sich die Inhaltsstoffe des jeweiligen Medikaments noch nicht im Magen auflösen. Alle Testpersonen nahmen jeweils ein freiverkäufliches pflanzliches Mittel gegen Erkältung ein. Das Ergebnis der Untersuchung: Der Grenzwert der Europäischen Lebensmittelbehörde für die Langzeiteinnahme von DBP wurde bis zu 63-mal überschritten.
Eine Vorankündigung für die Sendung habe ich gerade im Morgenmagazin gesehen, zu sehen war u.a. Gelomyrtol, ein von mir bislang geschätztes Erkältungsmedikament. Vermutlich dienen die Phtalate als Weichmacher in den Gelkapseln. Nach Aussage des Moderators war bislang kein Pharmakonzern zu einer Stellungnahme bereit.
Bezeichnend: die Phtalate sind auf dem Beipackzettel ordnungsgemäß aufgeführt, gleichzeitig steht im Beipackzettel, das Medikament sei für Schwangere unbedenklich. Phtalate sind als Weichmacher z.B. aus Kinderspielzeugen gebannt, da sie erbgut- und keimzellenschädigend sind...
Posted by Ishtar on Tuesday, March 7. 2006 at 07:59 in Vermischtes
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Narkose und Schmerztherapie
Morgen, am Dienstag, dem 7. März, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Narkose und Schmerztherapie
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Dr. Esther Pogatzki-Zahn, Oberärztin Klinik für Anästhesiologie, Münster
Moderation: Barbara Weber
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Posted by Ishtar on Monday, March 6. 2006 at 09:41 in Vermischtes
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Grapefruits und Cholesterin
Heute in der WELT zu lesen:
Ob ein gesenkter Cholesterinspiegel das Herz vor Erkrankungen schützt, ist eine andere Frage... eventuell produziert auch der Körper wegen des gestressten Herzmuskels das entzündungshemmende, glättende, Löcher flickende Cholesterin. Dennoch ist die Studie interessant, vor allem für Menschen denen ihre Ärzte Lipidabsenker verschrieben haben - die Grapefruit ist nicht nur gesünder sondern auch billiger und hat den zusätzlichen Vorteil, Vitamine mitzubringen.
A grapefruit a day...
Im Auge behalten sollte man ausserdem, daß der Verzehr von Grapefruits ohnehin anscheinend pharmakologisch bedeutsam ist - so wird u.a. auf die Problematik hingewiesen, daß Cholesterinsenker und Grapefruitsaft sich nicht vertragen, und generell Grapefruitsaft in der Kombination mit Medikamenten erwünschte und unerwünschte Nebenwirkungen verstärken kann.
Forscher der Hebrew University School of Pharmacy in Jerusalem haben in einer Studie nachgewiesen, daß durch den Verzehr von Grapefruits der Cholesterinspiegel im Blut deutlich gesenkt wird. Damit können sie Herzerkrankungen vorbeugen. Unter Leitung von Shela Gorinstein waren drei Gruppen von Testpersonen untersucht worden. In einer Gruppe wurden keine Grapefruits verkostet; die Teilnehmer der beiden anderen Gruppen aßen 30 Tage lang täglich eine Grapefruit - und zwar in der einen Gruppe rote, in der anderen helle Pampelmusen. Bei allen Grapefruit-Essern senkte sich der Cholesterinspiegel deutlich, während er in der Kontrollgruppe unverändert blieb. Noch überraschender: Die Wirkung der roten Grapefruits war nochmals signifikant größer als bei den hellen Früchten. Die Forscher kennen die Ursache für diesen Effekt nicht, vermuten jedoch, daß die roten Früchte Wirkstoffe enthalten, die hellen Pampelmusen fehlen.
Ob ein gesenkter Cholesterinspiegel das Herz vor Erkrankungen schützt, ist eine andere Frage... eventuell produziert auch der Körper wegen des gestressten Herzmuskels das entzündungshemmende, glättende, Löcher flickende Cholesterin. Dennoch ist die Studie interessant, vor allem für Menschen denen ihre Ärzte Lipidabsenker verschrieben haben - die Grapefruit ist nicht nur gesünder sondern auch billiger und hat den zusätzlichen Vorteil, Vitamine mitzubringen.
A grapefruit a day...
Im Auge behalten sollte man ausserdem, daß der Verzehr von Grapefruits ohnehin anscheinend pharmakologisch bedeutsam ist - so wird u.a. auf die Problematik hingewiesen, daß Cholesterinsenker und Grapefruitsaft sich nicht vertragen, und generell Grapefruitsaft in der Kombination mit Medikamenten erwünschte und unerwünschte Nebenwirkungen verstärken kann.
Posted by Ishtar on Thursday, February 16. 2006 at 08:51 in Vermischtes
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SSRI in der späten Schwangerschaft schlecht fürs Kind
Ein aktueller Artikel aus dem Ärzteblatt bringt mich gleich in zweifacher Hinsicht zum Kopfschütteln. Auszug:
Das erste was ins Auge sticht ist die starke Häufung vonFachchinesisch Medizinerlatein. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, daß ein Fachblatt sich einer gewissen Fachsprachlichkeit bedient, aber man kann es auch übertreiben. Zum Beispiel existieren so schöne Wörter wie Häufigkeit (statt Inzidenz), Kinderärztin (Pädiaterin) oder Erweiterung (statt Dilatation), und bei "Exposition mit Antidepressiva" verlässt es mich völlig... die schwangere Patientin wurde nicht "dem Medikament ausgesetzt" das irgendwo durchs All schwebte, sondern sie hat es - vermutlich aufgrund ärztlicher Verordnung - eingenommen.
Womit wir beim zweiten Punkt wären... welcher Arzt verordnet um Himmels willen einer hochschwangeren Patientin Medikamente, die dermaßen massiv in endokrinologische Vorgänge eingreifen? Eine Schwangerschaft ist eine so starke hormonelle und psychische Veränderung, daß Eingriffe in den ohnehin labilen Neurotransmitterhaushalt sich per se verbieten sollten; und jede Frau die einigermaßen bei Sinnen ist sollte wissen, daß alle Arten von verabreichten Medikamenten im Körper einer Schwangeren (und damit im Blutkreislauf des Kindes) nur im absoluten Notfall etwas verloren haben...
Das soll nun nicht rechtfertigen, daß den Kindern spätere Schäden bleiben durch eine medizinisch notwendige Behandlung der Mutter, aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Medikation sollte man sich meines Erachtens als allererstes stellen...
Die Exposition mit Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI in der Spätschwangerschaft kann möglicherweise eine schwere pulmonale Hypertonie des Neugeborenen auslösen. Die Erkrankung ist selten, kann aber tödlich verlaufen, weshalb die Ergebnisse einer Fall-Kontroll-Studie im New England Journal of Medicine (2006; 354: 579-587) die US-amerikanische Aufsichtsbehörde FDA auf den Plan gerufen hat.
Die Pädiaterin Christina Chambers von der Universität von Kalifornien in San Diego hatte 377 Frauen befragt, deren Kinder nach der Geburt eine primäre pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) entwickelt hatten. Diese Erkrankung ist relativ selten, aber gravierend. Die Inzidenz wird auf 1 bis 2 pro 1.000 Geburten geschätzt, von denen 10 bis 20 Prozent an den Folgen einer respiratorischen Insuffizienz sterben. Ursache ist eine fehlende Dilatation der Lungengefäße nach der Geburt.
Das erste was ins Auge sticht ist die starke Häufung von
Womit wir beim zweiten Punkt wären... welcher Arzt verordnet um Himmels willen einer hochschwangeren Patientin Medikamente, die dermaßen massiv in endokrinologische Vorgänge eingreifen? Eine Schwangerschaft ist eine so starke hormonelle und psychische Veränderung, daß Eingriffe in den ohnehin labilen Neurotransmitterhaushalt sich per se verbieten sollten; und jede Frau die einigermaßen bei Sinnen ist sollte wissen, daß alle Arten von verabreichten Medikamenten im Körper einer Schwangeren (und damit im Blutkreislauf des Kindes) nur im absoluten Notfall etwas verloren haben...
Das soll nun nicht rechtfertigen, daß den Kindern spätere Schäden bleiben durch eine medizinisch notwendige Behandlung der Mutter, aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Medikation sollte man sich meines Erachtens als allererstes stellen...
Ende der Geschenkekultur?
Eine Gruppe renommierter Ärzte, darunter Dr. Jerome Kassirer, ehemals Chefredakteur des New England Journal of Medicine; Dr. Jordan Cohen, Präsident der Association of American Medical Colleges und Dr. David Blumenthal, Leiter des Institute for Health Policy am Massachusetts General Hospital, haben in der aktuellen Ausgabe des Journal of the American Medical Association ein generelles Verbot von Geschenken an Ärzte durch Pharma- und Medizintech-Konzerne gefordert.
Amerikanische Pharmakonzerne investieren rund 21 Milliarden Dollar in Marketing, davon gehen 90 % an Ärzte.
Amerikanische Pharmakonzerne investieren rund 21 Milliarden Dollar in Marketing, davon gehen 90 % an Ärzte.
Continue reading "Ende der Geschenkekultur?"
Posted by Ishtar on Thursday, January 26. 2006 at 07:09 in Aus aller Welt, Pharmaindustrie
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Jörg Blech - Heillose Medizin
Jörg Blech, Wissenschaftsjournalist in Diensten von Stern, ZEIT und zuletzt dem SPIEGEL, untertitelt sein Buch mit "Fragwürdige Therapien und wie Sie sich davor schützen können". Sehr viel prägnanter allerdings ist sein Einleitungssatz in das Buch:
Das muß man erst mal wirken lassen. Den Beleg für diesen Satz liefert das Buch mehr als einmal. Da wären die Fachärzte zu nennen, die sich in mehrheitlich großer Zahl den gepriesenen Standardtherapien ihrer eigenen Profession nicht unterziehen würden, müssten sie die Entscheidung treffen, da ist die Tatsache, daß gebildete Menschen deutlich seltener invasiven und schädlichen Therapien ausgesetzt werden, aber auch die Tendenz, Wohlhabenden mit vorgegaukelten sinnlosen Sonderleistungen in die Geldbeutel zu greifen.
Blech hat für sein Buch Experten befragt, allesamt Mediziner und Spezialisten in ihrer Disziplin. Viele davon sind an Unikliniken tätig und selbst oft kritisch, was den lässigen Umgang ihrer Zunftgenossen mit Medikamenten und Operationen angeht.
"Je schlechter Menschen informiert sind, desto häufiger werden sie medizinisch behandelt."
Das muß man erst mal wirken lassen. Den Beleg für diesen Satz liefert das Buch mehr als einmal. Da wären die Fachärzte zu nennen, die sich in mehrheitlich großer Zahl den gepriesenen Standardtherapien ihrer eigenen Profession nicht unterziehen würden, müssten sie die Entscheidung treffen, da ist die Tatsache, daß gebildete Menschen deutlich seltener invasiven und schädlichen Therapien ausgesetzt werden, aber auch die Tendenz, Wohlhabenden mit vorgegaukelten sinnlosen Sonderleistungen in die Geldbeutel zu greifen.

Jörg Blech - Heillose Medizin
Blech hat für sein Buch Experten befragt, allesamt Mediziner und Spezialisten in ihrer Disziplin. Viele davon sind an Unikliniken tätig und selbst oft kritisch, was den lässigen Umgang ihrer Zunftgenossen mit Medikamenten und Operationen angeht.
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Posted by Ishtar on Saturday, January 14. 2006 at 14:43 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Bücher, Chirurgie, Gynäkologie, Kardiologie, Kosten, Krebs, Medikamente, Orthopädie, Osteoporose, Patienten, Pharmaindustrie
Zuzahlungsregelung unter der Lupe
Die CDU hat vorgeschlagen, die bestehenden Zuzahlungsregelungen für Medikamente zu ändern. Das entbehrt nicht einer gewissen Komik, denn diese Regelungen gehen im wesentlichen auf einen Vorschlag der Union zurück. Momentan bezahlen Patienten 5 Euro zu jedem Medikament dazu, egal ob das Medikament 5 oder 50 Euro kostet. Durch eine Anpassung der Zuzahlungsregelung sollen die Patienten (ahja?) ermutigt werden, dem günstigeren Medikament den Vorzug zu geben. Über eine Absenkung der Zuzahlung für niedrigpreisige Medikamente wird nachgedacht. Da das Zuzahlungsvolumen jedoch gleich bleiben soll, wird es im Endeffekt wohl auf eine proportionale Zahlung hinauslaufen, mit anderen Worten, wer teure Medikamente braucht, muß tiefer in die Tasche greifen.
So sehr ich dafür bin, günstige Medikamente einzusetzen, so sehr frage ich mich doch, wem diese Regelung letztendlich dient und wen sie erziehen soll.
So sehr ich dafür bin, günstige Medikamente einzusetzen, so sehr frage ich mich doch, wem diese Regelung letztendlich dient und wen sie erziehen soll.
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Posted by Ishtar on Saturday, January 7. 2006 at 09:01 in Gesundheitspolitik
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Weihnachtsbäume werden zu Tamiflu
Gefunden in der taz:
Ein kanadischer Arzneimittelhersteller will aus weggeworfenen Weihnachtsbäumen das Grippemittel Oseltamivir herstellen. "Aus Bäumen, die nach Weihnachten normalerweise im Häcksler gelandet wären, wird ein Medikament gemacht, das die Menschen vor einer möglichen Massenerkrankung schützen soll, die Millionen Menschen töten könnte", erklärte die Firmengründerin von Biolyse Pharma, Brigitte Kiecken. Die Pharmafirma will aus Tannennadeln Shikimik-Säure gewinnen, die Hauptbestandteil des Grippemittels Oseltamivir beziehungsweise Tamiflu ist. Derzeit sei Shikimik nur in kleinen Mengen zu erhalten, sagte Kiecken. Im vergangenen Jahr sei der Kilopreis für den Rohstoff von 45 auf 600 Dollar hochgeschnellt. AFP
taz Nr. 7858 vom 30.12.2005, Seite 14, 26 Zeilen (Agentur)
Posted by Ishtar on Friday, December 30. 2005 at 07:27 in Aus aller Welt
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