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Zum Wochenende ein bisschen Satire zum Thema:
Posted by Ishtar on Saturday, November 17. 2007 at 12:52 in Vermischtes
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Radiotipp: Zeitreisen - Contergan
Morgen, am Mittwoch, 31. Oktober, widmet sich Deutschlandradio Kultur der vor 50 Jahre ihren Anfang genommen habenden Contergan-Krise und der Geschichte des Medikaments:
"Skandalmedikament und Hoffnungsträger" - Die wechselvolle Geschichte des Contergan.
Deutschlandradio Kultur, 31.10.2007, 19:30 Uhr
"Skandalmedikament und Hoffnungsträger" - Die wechselvolle Geschichte des Contergan.
Deutschlandradio Kultur, 31.10.2007, 19:30 Uhr
Posted by Ishtar on Tuesday, October 30. 2007 at 15:59 in Pharmaindustrie
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Defined tags for this entry: Medikamente, Radio
Aber sonst gesund
Ein schöner Kommentar zum Gesundheitswesen 
Posted by rola on Tuesday, October 2. 2007 at 06:21 in Vermischtes
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Antibiotika - mehr fürs Geld
Nein, dieser Eintrag befaßt sich nicht mit günstigen Medikamenteneinkäufen. Den Titel konnte ich mir einfach nicht verkneifen -warum, erkläre ich gleich.
Angesichts einer in der aktuellen Ausgabe des renommierten Mediziner-Fachblatts The Lancet veröffentlichten Studie über den "ursächlichen Zusammenhang zwischen Antibiotikaverschreibung und -resistenz" (im Abstract und Artikel steht dann korrekterweise 'Gebrauch' stattt 'Verschreibung') überschlagen sich die Medien gerade mit Berichten zur Resistenzenbildung durch Antibiotika, und ich möchte frei nach Loriot einfach nur "Ach?" sagen.
Stellvertretend n-tv:
[mode: Ironie] Nein, wirklich?! [mode: Ironie off]
Angesichts einer in der aktuellen Ausgabe des renommierten Mediziner-Fachblatts The Lancet veröffentlichten Studie über den "ursächlichen Zusammenhang zwischen Antibiotikaverschreibung und -resistenz" (im Abstract und Artikel steht dann korrekterweise 'Gebrauch' stattt 'Verschreibung') überschlagen sich die Medien gerade mit Berichten zur Resistenzenbildung durch Antibiotika, und ich möchte frei nach Loriot einfach nur "Ach?" sagen.
Stellvertretend n-tv:
Vorsicht bei Antibiotika - Bakterien rasch resistent
Was bereits lange vermutet wurde, ist nun bewiesen: Der Einsatz von Antibiotika macht Bakterien rasch unempfindlich gegen einige dieser Substanzen. (...)Mediziner sollten deshalb genau überlegen, wie oft und für welche Fälle sie die Mittel einsetzen. Resistenzen führen zunehmend zu massiven Problemen, weil einige Antibiotika ihre Wirksamkeit gegen bestimmte Erreger komplett verloren haben.
[mode: Ironie] Nein, wirklich?! [mode: Ironie off]
Antidepressiva per Geschmackssinn auswählen?
Kann man in Zukunft mit einem einfachen Geschmackstest herausfinden, welches das richtige (wirksame) Medikament bei der Behandlung von Depressionen ist?
Das zumindest hoffen britische Forscher, die mit gesunden Testpersonen Geschmackstests durchgeführt haben bei denen gezielt bestimmte Neurotransmitter im Hirn blockiert wurden.
Während Veränderungen des Geschmackssinns bislang vor allem zu den "Nebenwirkungen" bzw. Symptomen einer Depression / eines gestörten Neurotransmitterhaushaltes zählen, könnte genau diese Veränderung des Geschmackssinnes künftig dabei helfen, das am Besten wirkende Medikament auszuwählen.
Das zumindest hoffen britische Forscher, die mit gesunden Testpersonen Geschmackstests durchgeführt haben bei denen gezielt bestimmte Neurotransmitter im Hirn blockiert wurden.
Während Veränderungen des Geschmackssinns bislang vor allem zu den "Nebenwirkungen" bzw. Symptomen einer Depression / eines gestörten Neurotransmitterhaushaltes zählen, könnte genau diese Veränderung des Geschmackssinnes künftig dabei helfen, das am Besten wirkende Medikament auszuwählen.
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Posted by Ishtar on Thursday, December 7. 2006 at 07:06 in Aus aller Welt
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Migräne und Trexima
"Do you get a lot of migraines, Gil? You should ask your doctor for a prescription of sumatripton. works for me."- CSI, ep. 7x06: Burn Out
Gestern sah ich die oben genannte Folge CSI und machte mich neugierig auf die Suche nach Sumatripton. Sumatripton, oder bekannter unter seinem Markennamen Imitrex, manchmal auch als Sumatripan bezeichnet, wirkt am Serotoninrezeptor ähnlich wie auch Serotonin:
Imitrex mimics certain actions of serotonin, a naturally-occurring neurotransmitter that plays a role in several biological functions in the body, including some in the brain. Serotonin affects nerve cells by stimulating and interacting with various types of receptors, which in turn trigger certain responses in the cells.
Unlike other migraine medications, Imitrex selectively activates (as an agonist) the receptors that constrict blood vessels in the head, which are thought to be dilated and distended during a migraine attack. Because Imitrex is highly selective to a particular receptor (5-HT1), it is able to achieve increased therapeutic advantages. - Quelle: Glaxo Wellcome Pressemeldung
Nun ist Imitrex ein alter Hut für die meisten Migränepatienten, aber seit einiger Zeit macht eine Neuentwicklung bei Migränetabletten von sich reden: Trexima.
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Posted by Ishtar on Tuesday, November 21. 2006 at 07:49 in Pharmaindustrie
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Schmerzmittel Wärmflasche
Ein unwahrscheinlicherer Forschungsgegenstand als die Wärmflasche ist im Hochsommer kaum vorstellbar. Dennoch fanden britische Mediziner heraus: Das Hausmittel macht nicht nur kalte Winternächte kuschlig, sondern wirkt in den Zellen wie ein Schmerzmittel. -- Quelle: Spiegel online
Ich musste bei den Zeilen erst mal grinsen... ist es doch hier gerade eher tropisch und was mich interessiert ist vor allem Kühlung. aber es ist doch schön zu lesen, dass alte Hausmittelchen ihre Berechtigung haben und dem nun auch die Wissenschaft zustimmt.
Und wie funktioniert das nun?
"Schmerzen bei Bauchkrämpfen, Blasenentzündung oder bei der Menstruation entstehen durch verminderte Durchblutung und durch Dehnung der inneren Organe", sagte der Physiologe Brian King vom University College London bei der Jahrestagung der Physiological Society. Dabei würden Schmerzrezeptoren aktiviert.
Wird jedoch die Haut in der Nähe des Schmerzherdes auf über 40 Grad Celsius erwärmt, springen bestimmte Wärmerezeptoren an. Das konnten King und seine Kollegen in Untersuchungen nachweisen. Die Sensoren für Wärme wiederum können jene für Schmerzen blockieren - so dass der Schmerz nicht mehr wahrgenommen wird.
Natürlich wollen die Forscher ihren Patienten jetzt nicht Wärmflaschen empfehlen - daran ließe sich wohl auch nicht genug verdienen. Statt dessen wollen sie mit den Erkenntnissen aus ihren Experimenten versuchen, Medikamente zu entwickeln, die gezielt am gleichen Rezeptortyp andocken können und damit Schmerzen langfristig hemmen sollen.
Ich nehme dann die Wärmflasche, vielen Dank.
Posted by Ishtar on Thursday, July 6. 2006 at 11:20 in Vermischtes
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Prozac - neue Hoffnung bei Alzheimer?
Gefunden in der WELT:
Besonders bei degenerativen Hirnerkrankungen könnte sich dieser Wirkmechanismus von Fluoetin als nützlich erweisen. Dem gehen die Forscher jetzt nach.
Der Wirkstoff Fluoxetin, besser bekannt unter dem Handelsnamen Prozac, ist eines der Medikamente, die weltweit am häufigsten gegen schwere Formen der Depression verschrieben werden. Wie ein US-Forscherteam am Cold Spring Harbor Laboratory auf Long Island nun im Fachblatt "PNAS" berichtet, läßt sich die Wirkungsweise des Medikaments möglicherweise auch für die Behandlung von anderen neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson nutzbar machen.
(...)
Es zeigte sich, daß Prozac die Bildung spezieller Vorläufer-Nervenzellen (ANP, Amplifying Neural Progenitors) anregt. Die Zellen vermitteln die Bildung von reifen Nervenzellen aus Stammzellen und übernehmen damit eine wichtige Hilfsfunktion.
Besonders bei degenerativen Hirnerkrankungen könnte sich dieser Wirkmechanismus von Fluoetin als nützlich erweisen. Dem gehen die Forscher jetzt nach.
Posted by Ishtar on Tuesday, May 16. 2006 at 15:28 in Alles nur im Kopf, Aus aller Welt
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Kamillentee mit Nebenwirkungen
Auch wenn alternative Medizin, darunter besonders die Phytotherapie, als "sanftere" Methode gilt, sollte man vorsichtig sein, wenn man konventionelle Medikation und Naturheilverfahren mischt, meinen zumindest Forscher des McGill University Health Centre (MUHC) in Montreal.
Ganz besonders gilt das, wenn man sehr starke und massiv mit (Neben-) Wirkungen behaftete Medikamente einnimmt. In dem Fall, der die Forscher zu ihrer Warnung veranlasste, war ein Patient, der nach einer Herz-OP einen Gerinnungshemmer (Warfarin) nehmen musste, nach dem Verzehr von Kamllentee mit schweren inneren Blutungen eingeliefert worden.
Offensichtlich hat hier der Tee die gerinnungshemmende Wirkung des Cumarinderivats verstärkt. Andere Lebensmittel, die solche Wirkungen verstärken können, sind zum Beispiel Wolkenohrpilze, Knoblauch und Ingwer.
Kamillentee wird gern gegen Übelkeit und Verdauungsbeschwerden und als Einschlafhilfe eingesetzt und ist auch in Krankenhäusern durchaus ein übliches Getränk. Sicherheitshalber warnen die Wissenschaftler auch vor dem Gebrauch von Kamillenlotion, wenn man Gerinnungshemmer einnimmt.
Das zeigt wieder einmal sehr schön, dass auch unsere Nahrung einen erheblichen Einfluß auf unser Wohlbefinden hat und es mit einer bloßen Medikamentengabe keinesfalls getan ist.
Ganz besonders gilt das, wenn man sehr starke und massiv mit (Neben-) Wirkungen behaftete Medikamente einnimmt. In dem Fall, der die Forscher zu ihrer Warnung veranlasste, war ein Patient, der nach einer Herz-OP einen Gerinnungshemmer (Warfarin) nehmen musste, nach dem Verzehr von Kamllentee mit schweren inneren Blutungen eingeliefert worden.
Warfarin is derived from coumarin, a chemical compound with anti-coagulant properties found in many plants, including chamomile. "It seems the chamomile acted synergistically with the warfarin in this case," says Dr. Pilote. -- Quelle: medicalnewstoday.com
Offensichtlich hat hier der Tee die gerinnungshemmende Wirkung des Cumarinderivats verstärkt. Andere Lebensmittel, die solche Wirkungen verstärken können, sind zum Beispiel Wolkenohrpilze, Knoblauch und Ingwer.
Kamillentee wird gern gegen Übelkeit und Verdauungsbeschwerden und als Einschlafhilfe eingesetzt und ist auch in Krankenhäusern durchaus ein übliches Getränk. Sicherheitshalber warnen die Wissenschaftler auch vor dem Gebrauch von Kamillenlotion, wenn man Gerinnungshemmer einnimmt.
Das zeigt wieder einmal sehr schön, dass auch unsere Nahrung einen erheblichen Einfluß auf unser Wohlbefinden hat und es mit einer bloßen Medikamentengabe keinesfalls getan ist.
Posted by Ishtar on Sunday, May 14. 2006 at 07:22 in Alternativ Heilen, Aus aller Welt, Vermischtes
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Anti-AIDS-Gel geht in die Erprobungsphase
Bei einem südafrikanischen Nachrichtendienst ist zu lesen:
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
Manto gives anti-Aids gel green light.
Health Minister Manto Tshabalala-Msimang told delegates: "Microbicides represent empowerment for many women who need to protect themselves from the risk associated with unprotected sex."
Microbicides in development take the form of a gel, cream, sponge or ring that releases an active ingredient that can kill or deactivate HIV cells during sexual intercourse.
"The invention of an effective microbicide will ensure that the health of women in relation to sexually transmitted infections will no longer depend on their ability to negotiate safer sex and the balance of power in their relationship with men," Tshabalala-Msimang said.
Tshabalala-Msimang said several potential microbicides were being tested globally, with five out of six products in an advanced stage of being tested in South Africa and elsewhere.
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
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Posted by Ishtar on Friday, April 28. 2006 at 01:00 in Aus aller Welt
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