Entries tagged as Klima
Tropenkrankheit macht den Sprung nach Europa
Das Chikungunya-Fieber wird durch verschiedene Moskito-Arten übertragen: die Anopheles-Mücke, die auch Malaria überträgt, die Aedes-Mücke, Träger des Dengue-Fiebers, und den Tiger Moskito:

Tiger Mosquito, picture by Sean McCann
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Posted by Ishtar on Thursday, September 6. 2007 at 16:07 in Aus aller Welt
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Heuschnupfen im Winter
Allergiker, die sich fragen, ob sie gerade an eingebildeten Symptomen leidet, können (nicht) aufatmen: die Symptome sind real.
Es ist schlicht und ergreifend zu warm, und obwohl die Pollen z.B. der Haselnüsse erst Mitte bis Ende Januar "fällig" sind, fliegen sie in vielen Regionen Deutschlands bereits jetzt. Wer also eine Erkältung vermutet, könnte auch an Heuschnupfen leiden - mitten im Dezember.
Wird es kälter, setzt der Pollenflug aus, aber sobald es wieder wärmer wird, geht der Pollenflug weiter, und damit auch der Heuschnupfen. Schöne Aussichten...
Erkältung oder allergisches Asthma? Ich bin derzeit wohl nicht die einzige die sich diese Frage stellt. Vielleicht sollte ich Antihistamine statt Schleimlöser einnehmen...
Heuschnupfen-Allergiker haben bereits irritiert die Ärzte aufgesucht: Zum ersten Mal überhaupt sind in verschiedenen Teilen Deutschlands zu dieser Jahreszeit Pollen von Haselnuss, Birke und Erle gemessen worden.schreibt die WELT
Es ist schlicht und ergreifend zu warm, und obwohl die Pollen z.B. der Haselnüsse erst Mitte bis Ende Januar "fällig" sind, fliegen sie in vielen Regionen Deutschlands bereits jetzt. Wer also eine Erkältung vermutet, könnte auch an Heuschnupfen leiden - mitten im Dezember.
Wird es kälter, setzt der Pollenflug aus, aber sobald es wieder wärmer wird, geht der Pollenflug weiter, und damit auch der Heuschnupfen. Schöne Aussichten...
Erkältung oder allergisches Asthma? Ich bin derzeit wohl nicht die einzige die sich diese Frage stellt. Vielleicht sollte ich Antihistamine statt Schleimlöser einnehmen...
Umweltkrankheit Heuschnupfen
Als multiple Allergikerin kann ich ein Lied davon singen. Jedes Jahr scheint die Heuschnupfen-Saison früher zu beginnen - 2006 ist nur wegen des ungewöhnlich lange kalten Frühlings eine Ausnahme - und länger zu dauern, und die Intensität wird auch immer schlimmer.
Was habe ich nicht alles für Erklärungsmodelle durchlitten, von den schlechten Genen bis zur psychischen Verweigerungshaltung... Tatsache ist, daß Menschen deren Eltern Allergiker sind, eine höhere Chance haben, ebenfalls allergisch zu reagieren.
Ein Freund fragte mich neulich, ob es nicht absurd sei, auf etwas Natürliches wie Pollen allergisch zu reagieren. So absurd ist das jedoch gar nicht, und eigentlich auch nicht krank, sondern eine gesunde Reaktion des Immunsystems. In der WELT am Sonntag ist heute ein sehr gut aufbereiteter Artikel zum Thema Heuschnupfen erschienen, dessen Lektüre ich allen Betroffenen wie Nicht-Betroffenen ans Herz legen möchte.
Daraus:
Was habe ich nicht alles für Erklärungsmodelle durchlitten, von den schlechten Genen bis zur psychischen Verweigerungshaltung... Tatsache ist, daß Menschen deren Eltern Allergiker sind, eine höhere Chance haben, ebenfalls allergisch zu reagieren.
Ein Freund fragte mich neulich, ob es nicht absurd sei, auf etwas Natürliches wie Pollen allergisch zu reagieren. So absurd ist das jedoch gar nicht, und eigentlich auch nicht krank, sondern eine gesunde Reaktion des Immunsystems. In der WELT am Sonntag ist heute ein sehr gut aufbereiteter Artikel zum Thema Heuschnupfen erschienen, dessen Lektüre ich allen Betroffenen wie Nicht-Betroffenen ans Herz legen möchte.
Daraus:
Der letzte Schnee ist kaum geschmolzen, schon macht sich der Frühling für Millionen Menschen nachhaltig bemerkbar: Die Nase trieft, die Augen brennen. Die Heuschnupfensaison beginnt.
Jedes Jahr dauert sie ein bißchen länger - als Folge der globalen Erwärmung. Die Menge der pro Pflanze freigesetzten Pollen wächst, und der Blütenstaub wirkt immer aggressiver. Das führt zu einer steigenden Zahl von Heuschnupfenpatienten auch in Altersklassen, die bisher kaum betroffen waren.
"In der Sprechstunde sehen wir zunehmend Patienten, die mit 70 oder 75 Jahren erstmals über Heuschnupfen klagen", sagt Torsten Zuberbier, Allergologe an der Berliner Charité. Einen ähnlichen Trend beobachtet Hartwig Lauter, Chefarzt am Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft im sauerländischen Schmallenberg: "Der Anteil der über 50jährigen, die eine Pollenallergie neu entwickeln, nimmt dramatisch zu." Parallel leiden immer jüngere Altersklassen unter dem Pollenflug. "Mittlerweile sind schon Babys im ersten Lebensjahr von Heuschnupfen betroffen."
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Posted by Ishtar on Sunday, April 2. 2006 at 12:00 in Aus aller Welt, Vermischtes
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Überraschung: Hitzetote sterben an Hitze
Manchmal liest man Nachrichten, bei denen man sich wirklich fragt, ob die Forscher nichts Wichtigeres zu tun haben. So heute bei der BBC;
Die Kurzfassung: Die meisten Menschen, die während einer Hitzewelle sterben, tun dies, weil sie ihren Körper nicht ausreichend gekühlt haben.
Hintergrund ist, dass oft Todesfälle den erhöhnten Ozon- oder Schadstoffwerten in der Luft zugeschrieben werden, wenn die Temperaturen steigen. Tatsächlich sterben aber vor allem Senioren, die unter gestiegenen Temperaturen besonders leiden, während Hitzewellen an Überwärmung des Körpers. Auffällig ist, dass die Sterberaten am Anfang des Sommers höher sind als im heißeren Spätsommer, es findet also eine Anpassung an die warmen Temperaturen statt, bzw. die Leute sind dann besser vorbereitet auf die Hitze.
In Großbritannien sterben jährlich etwa 800 Menschen in Wärmeperioden als Folge der Hitze, im Rekordsommer 2003 waren es mehr als 3.000. Angesichts der klimatischen Veränderungen rechnen Experten damit, dass wir es häufiger mit extremen Wetterlagen und deren gesundheitlichen Auswirkungen zu tun bekommen werden.
A study by University College London found the more fundamental problem is that too many people fail to keep themselves cool during a hot snap. The researchers found that long runs of successive hot days were particularly associated with higher death rates. The study is published online in the journal Environmental Research.
Die Kurzfassung: Die meisten Menschen, die während einer Hitzewelle sterben, tun dies, weil sie ihren Körper nicht ausreichend gekühlt haben.
Hintergrund ist, dass oft Todesfälle den erhöhnten Ozon- oder Schadstoffwerten in der Luft zugeschrieben werden, wenn die Temperaturen steigen. Tatsächlich sterben aber vor allem Senioren, die unter gestiegenen Temperaturen besonders leiden, während Hitzewellen an Überwärmung des Körpers. Auffällig ist, dass die Sterberaten am Anfang des Sommers höher sind als im heißeren Spätsommer, es findet also eine Anpassung an die warmen Temperaturen statt, bzw. die Leute sind dann besser vorbereitet auf die Hitze.
In Großbritannien sterben jährlich etwa 800 Menschen in Wärmeperioden als Folge der Hitze, im Rekordsommer 2003 waren es mehr als 3.000. Angesichts der klimatischen Veränderungen rechnen Experten damit, dass wir es häufiger mit extremen Wetterlagen und deren gesundheitlichen Auswirkungen zu tun bekommen werden.
Posted by Ishtar on Thursday, October 13. 2005 at 08:03 in Aus aller Welt
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Hitzealarm
Die klimatische Erwärmung ist nicht aufzuhalten. Mit ihr zusammen haben wir uns neuen Gesundheitsrisiken zu stellen - zum Beispiel den vorrückenden Zecken, gedeihenden Salmonellen und Legionellen, oder auch massenhaft als Ohnmacht und Kollaps zu Tage tretenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Der Artikel in der ZEIT, trefflich betitelt mit "Deutschland im Fieber" , befasst sich sehr ausführlich mit der Erwärmung Deutschlands. Sehenswert ist z.B. die Grafik auf der zweiten Seite zur Temperaturverteilung.
Deutsche Behörden sind einem Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" zufolge nicht ausreichend auf länger andauernde Hitzeperioden vorbereitet. Dem Bericht zufolge hatte der Leiter für Medizin-Meteorologie beim Deutschen Wetterdienst, Gerd Jendritzky, am vergangenen Wochenende für den Südwesten Deutschlands Hitzealarm ausgelöst. Besonders alte und kranke Menschen sollten wegen des extrem warmen Wetter gewarnt werden. Die Warnungen seien allerdings in weiten Teilen Deutschlands verpufft, da die Gesundheitsämter vieler Bundesländer nicht einmal alle Adressen der Altenheime zur Verfügung gehabt hättenso der SPIEGEL in seiner Online-Ausgabe.
Der Artikel in der ZEIT, trefflich betitelt mit "Deutschland im Fieber" , befasst sich sehr ausführlich mit der Erwärmung Deutschlands. Sehenswert ist z.B. die Grafik auf der zweiten Seite zur Temperaturverteilung.
Posted by Ishtar on Thursday, June 23. 2005 at 13:45 in Vermischtes
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