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Wer abnehmen will, braucht drei Dinge:
Richtig?
Nein. Grundfalsch. Und zwar in allen Punkten.
oder, etwas knapper und prägnanter: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter."
- einen starken Willen
- eine kalorienreduzierte Diät
- reichlich Bewegung
Richtig?
Nein. Grundfalsch. Und zwar in allen Punkten.
Diäten sind sinnlos und machen die meisten Menschen dicker, sagt der Ernährungsexperte Udo Pollmer. Warum dennoch immer wieder neue Wunderdiäten angeboten werden und Millionen Menschen - den seit langem bekannten Jo-Jo-Effekt ignorierend - jedes Mal von neuem darauf anspringen, erklärt er in seinem neuesten Buch. "Esst endlich normal! Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht", lautet der Titel, erschienen im Piper-Verlag.schreibt etwa 3sat in der Wissenschaftssendung nano zu einem Interview mit Udo Pollmer zu seinem neuen Buch
oder, etwas knapper und prägnanter: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter."
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Posted by Ishtar on Sunday, March 25. 2007 at 11:25 in Gesundheitspolitik, Vermischtes
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Das Wort zum Sonntag: Armut und Krankheit, das dynamische Duo
Armut macht immer mehr Deutsche krank. Wer arbeitslos ist, braucht mehr Medikamente, erkrankt schneller psychisch oder stirbt früher. Wissenschaftler und Sozialverbände schlagen Alarm und üben harsche Kritik am Gesundheitssystem in der Bundesrepublik.schreibt die Financial Times.
Wer in Deutschland arm ist, hat ein doppelt so hohes Risiko, krank zu werden, wie Menschen mit höherem Einkommen – und eine um bis zu zehn Jahre geringere Lebenserwartungnotiert der Tagesspiegel, und weist auch gleich darauf hin, dass nicht nur jeder 5. Einwohner Berlins, sondern auch jedes 5. Kind in Deutschland in Armut lebt. Da stößt dann das kürzliche Urteil des Bundessozialgerichtes, das die Hartz IV-Sätze als verfassungsgemäß verabschiedete, doppelt sauer auf, denn
Gerade Kinder und Jugendliche würden am schlimmsten unter Armut leiden, da z.B. für Schulbedarf überhaupt kein Betrag im Eckregelsatz vorhanden sein. Zudem bekämen diese nur 60 bzw. 80 Prozent der Leistungen. -- Quelle: Erwerbslosenforum.de
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Posted by Ishtar on Sunday, December 3. 2006 at 06:46 in Gesundheitspolitik
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Radiotipp: DLF - Marktplatz - Zahnspangen
Morgen, am Donnerstag, dem 2. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" den Marktplatz
Thema:
Fest, locker oder unsichtbar? - Zahnspangen für gesundes Kauen und strahlendes Lächeln
Am Mikrofon: Ursula Mense
Kaum ein Kindergesicht - so der subjektive Eindrück - kommt heute mehr ohne aus: Beim ersten Lächeln sieht man sie blitzen, die stählernen Bröckchen. Silberdraht verbindet die »Brackets« wie sie neudeutsch heißen, die fest montiert die Zähne in Form zwingen sollen. Für gesünderes Kauen und mehr Ästhetik - später einmal. Zunächst verheißen Zahnspangen wenig Attraktivität - und das über Jahre. Viele Kinder sind aber heutzutage ganz wild auf den Draht im Mund. Selten sind Kieferorthopäden dann anderer Ansicht. Wann braucht ein Kind oder auch ein Erwachsener eine Zahnspange? Welche ist die richtige, was kostet eine solche Behandlung und was zahlen die Kassen? Diese und andere Fragen rund um das Thema »Zahnspange« diskutiert Ursula Mense mit ihren Gästen im heutigen »Marktplatz«. Hörerfragen sind, wie immer, willkommen.
Hörertel.: 008 00.44644464
Hörerfax: 00800.44644465
marktplatz@dradio.de
Deutschlandfunk, 02.11.2006 10:10 Uhr
Posted by Ishtar on Wednesday, November 1. 2006 at 10:00 in Vermischtes
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Reizgas im Hallenbad
Heute berichten die Medien (hier z.B. bei FOCUS) darüber, dass Hallenbäder - besonders bei Kindern - Asthma fördern können. Hintergrund ist die Chlorung des Schwimmbadwassers, im geschlossenen Raum des Hallenbades wirkt das Chlor besonders gut.
Mehr dazu gibt es heute um 14:30 Uhr auch bei BR alpha in der Sendung nano.
Mir fällt dazu nur ein, daß ich mal einen Arzt gefeuert habe, nachdem er mir erklärte, meine Asthmaattacken in Hallenbädern seien psychosomatisch bedingt. (notabene, ich liebe Schwimmen).
Plantschen im Becken macht Spaß und Schwimmen ist gesund. Allerdings nicht immer, ergab eine neue europäische Studie. Kinder, die oft ins Hallenbad gehen, leiden demnach häufiger an Atemwegserkrankungen und Asthma. (...)
Schuld an den Atemwegserkrankungen sei wahrscheinlich die chemische Verbindung Stickstoff-Trichlorid, vermutet Studienleiter Alfred Bernard von der Louvain-Universität in Brüssel. Das Reizgas entstünde, wenn sich gechlortes Wasser mit Urin, Schweiß und anderen organischen Stoffen im Wasser verbinde und sei leicht einzuatmen. - Quelle: BR
Mehr dazu gibt es heute um 14:30 Uhr auch bei BR alpha in der Sendung nano.
Mir fällt dazu nur ein, daß ich mal einen Arzt gefeuert habe, nachdem er mir erklärte, meine Asthmaattacken in Hallenbädern seien psychosomatisch bedingt. (notabene, ich liebe Schwimmen).
Posted by Ishtar on Wednesday, July 19. 2006 at 10:04 in Vermischtes
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Rauchverbot für Ärzte und Erzieher
In öffentlichen Verkehrsmitteln ist Rauchen schon lange verboten. Der Bremer Senat ist jedoch noch einen Schritt weiter gegangen. Künftig darf weder in Krankenhäusern noch in Kindergärten oder Schulen der Glimmstängel rausgeholt werden.
-- Quelle: STERN
Ich warte ja schon drauf dass jetzt jemand sein verfassungsmässiges Recht auf freie Glimmstängelentfaltung einklagt. Aber ich kann nur sagen: richtig so. Wer in einem Krankenhaus als Ärztin oder Pfleger arbeitet, sollte auf das Rauchen verzichten - den Patienten zuliebe. Wer Patient ist sollte ohnehin nicht rauchen. Und Lehrerinnen und Erzieher haben eine Vorbildfunktion, die impliziert, dass man selbst nicht raucht, wenn es den Schülern verboten ist.
Ich hoffe, es schließen sich noch mehr Bundesländer an.
Posted by Ishtar on Sunday, July 16. 2006 at 08:39 in Vermischtes
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Antibiotika bei chronischen Ohrenentzündungen nutzlos
Dass Antibiotika bei Ohrenentzündungen von Kindern aus vielerlei Gründen nicht immer erste Wahl bei der Behandlung sind (oder sein sollten), haben wir schon hier und hier berichtet.
Wie nun neueste Forschungsergebnisse zeigen, sind Antibiotika bei chronischen Ohrenentzündungen ohnehin wirkungslos.
Anstelle der Antibiotikagaben ist bei einer lang anhaltenden Mittelohrentzündung nach Meinung der Wissenschaftler eine Trommelfellpunktion angezeigt, um die Flüssigkeit abzuleiten.
Wie nun neueste Forschungsergebnisse zeigen, sind Antibiotika bei chronischen Ohrenentzündungen ohnehin wirkungslos.
Wenn Kinder unter chronischen Mittelohrentzündungen leiden, ist daran fast immer ein Biofilm schuld. Solche "Bakterienrasen" bilden eine Schutzschicht, die Antibiotika unwirksam machen. -- Quelle: Die WELT
Anstelle der Antibiotikagaben ist bei einer lang anhaltenden Mittelohrentzündung nach Meinung der Wissenschaftler eine Trommelfellpunktion angezeigt, um die Flüssigkeit abzuleiten.
Posted by Ishtar on Wednesday, July 12. 2006 at 11:29 in Vermischtes
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Mit Fruchtbarkeitsbehandlungen gegen die Überalterung?
Vorsicht: bissig.
Heute in der WELT zu lesen:
Hallo? Realität an Politik und Forschung? Was auch schon in den Köpfen von Leuten wie der Bundesfortpflanzungsministerin nicht angekommen zu sein scheint: auf diesem Planeten herrscht kein Mangel an Kindern, im Gegenteil.
Heute in der WELT zu lesen:
Regierungen sollten den Einsatz von Fortpflanzungstechnologien zur Steigerung der Geburtenraten in Erwägung ziehen, sagte der Vorsitzende des unabhängigen Forschungsinstituts RAND Europa, Jonathan Grant, bei einer Tagung in Prag. Im Schnitt haben europäische Frauen inzwischen weniger als zwei Kinder. Dabei reicht die Spanne der Geburtenraten von 1,9 Kindern in Frankreich und Irland bis zu 1,3 in Spanien und Italien. In Deutschland liegt die Geburtenrate bei etwas über 1,3 Prozent. Demographen zufolge müßte statistisch gesehen aber jede Frau 2,1 Kinder bekommen, damit die Bevölkerungszahl konstant bleibt.
Hallo? Realität an Politik und Forschung? Was auch schon in den Köpfen von Leuten wie der Bundesfortpflanzungsministerin nicht angekommen zu sein scheint: auf diesem Planeten herrscht kein Mangel an Kindern, im Gegenteil.
Die Weltbevölkerung (ist) seit 1999 um mehr als eine halbe Milliarde gewachsen. Und sie wächst weiter: alle zwei Sekunden um fünf Menschen. Das sind mehr als 1,5 Millionen pro Woche und etwa 80 Millionen jährlich. Fast so viele Menschen, wie Deutschland Einwohner hat. 95 Prozent dieses Wachstums findet in den Entwicklungsländern statt. - Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
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Britische Jugendliche sind zu fett
Mehr als ein Viertel der Kinder an weiterführenden Schulen in Großbritannien sind gesundheitsbedrohlich übergewichtig, meldet der Guardian unter Berufung auf eine nationale Gesundheitsstatistik. Der Anteil der fettleibigen Kinder hat sich damit binnen eines Jahrzehnts verdoppelt.
Gesundheitsexperten warnen, daß die Folgeerscheinungen massiven Übergewichts - Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes - schon bald diese Generation sehr viel früher und stärker treffen werden als die vorangegangenen.
Gesundheitsexperten warnen, daß die Folgeerscheinungen massiven Übergewichts - Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes - schon bald diese Generation sehr viel früher und stärker treffen werden als die vorangegangenen.
This is serious news, because obesity in adolescence is associated with the premature onset of Type 2 diabetes and cardiovascular diseases.
"It really augurs very badly for the future health of the population as these children move from adolescence to adulthood. We are in danger of raising a generation of people who have a shorter life expectancy than their parents."
He said that increased inactivity among children, such as not walking or cycling to school, coupled with more "energy dense foods" was fuelling the crisis. "Being obese at adolescence increases the cancer risk by 21% for girls and 14% for boys."
"In my youth, playing cricket and tennis were the norm. These have now been replaced by watching television and playing video games." -- Colin Waine, Chairman des National Obesity Forum
Posted by Ishtar on Saturday, April 22. 2006 at 07:52 in Aus aller Welt
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Hochbegabte sind Spätzünder
Heute in der WELT:
Schon länger weiß man, daß das reine Volumen des Gehirns nichts über die Intelligenz aussagt. Forscher in den Vereinigten Staaten haben mehrere Jahre lang die Gehirne von Kindern mit MRI-Scans vermessen und kamen dabei zu dem Schluß, daß bei durchschnittlichen Kindern die Dicke der Hirnrinde etwa im Alter von 8 Jahren ihren Höhepunkt erreicht. Bei hochbegabten / hochintelligenten Kindern jedoch, die mit einer auffällig dünnen Hirnrinde ins Leben starten, dauert dieses Hirnwachstum zunächst sehr viel länger. Erst im Alter von 12 haben sie die maximale Dicke der Gehirnrinde ereicht. Dafür bechleunigt sich das Wachstum der Gehirnrinde im Alter von etwa 11 massiv, und ihre Hirnrinden sind auch dicker als die der Altersgenossen.
Offenbar liegt Hochintelligenz zumindest zum Teil in den Genen. Die Forscher stellen laut Scientific American aber heraus, daß auch eine Umgebung, die eine Vielfalt von Erfahrungen fördert und ermöglicht, intelligenzsteigernd wirkt.
Besondere kindliche Intelligenz liegt in Entwicklung der Hirnrinde - Sie wächst drei Jahre länger als bei normalen Kindern
Schon länger weiß man, daß das reine Volumen des Gehirns nichts über die Intelligenz aussagt. Forscher in den Vereinigten Staaten haben mehrere Jahre lang die Gehirne von Kindern mit MRI-Scans vermessen und kamen dabei zu dem Schluß, daß bei durchschnittlichen Kindern die Dicke der Hirnrinde etwa im Alter von 8 Jahren ihren Höhepunkt erreicht. Bei hochbegabten / hochintelligenten Kindern jedoch, die mit einer auffällig dünnen Hirnrinde ins Leben starten, dauert dieses Hirnwachstum zunächst sehr viel länger. Erst im Alter von 12 haben sie die maximale Dicke der Gehirnrinde ereicht. Dafür bechleunigt sich das Wachstum der Gehirnrinde im Alter von etwa 11 massiv, und ihre Hirnrinden sind auch dicker als die der Altersgenossen.
Offenbar liegt Hochintelligenz zumindest zum Teil in den Genen. Die Forscher stellen laut Scientific American aber heraus, daß auch eine Umgebung, die eine Vielfalt von Erfahrungen fördert und ermöglicht, intelligenzsteigernd wirkt.
Although such intelligence seems to be genetic, the child-rearing environment may play an even more critical role, the researchers stress. Studies in rats have shown that cortex thickness depends on the richness of experience.
Posted by Ishtar on Thursday, March 30. 2006 at 08:08 in Alles nur im Kopf
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Antibiotika, Asthma und Ohrenentzündung
Es gibt immer mehr Beweise für einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Antibiotika in der frühen Kindheit und einer späteren Asthmaerkrankung. Eine Studie der University of British Columbia mit 12.082 Teilnehmern ist zu dem Ergebnis gekommen, dass jene Kinder, die unter einem Jahr mit Antibiotika behandelt wurden, über ein doppelt so hohes Asthmarisiko verfügen. Die Wissenschafter schreiben in dem Fachmagazin Chest, dass weitere Antibiotikagaben innerhalb des ersten Lebensjahres das Asthmarisiko noch weiter steigerten. -- Quelle: Der Standard
Die Wissenschaftler gehen davon aus, daß die Antibiotikagaben im jungen Alter gutartige Bakterien der Darmflora schädigen und das Immunsystem damit stark beeinträchtigen. Besonders oft werden Antibiotika im Kleinkindalter bei Ohrenentzündungen gegeben, die jedoch häufig durch Viren statt durch Bakterien verursacht sind.
GlaxoSmithKline kündigte gerade groß einen Impfstoff gegen Ohrenentzündungen an, und besonders Eltern damit geplagter Kinder dürften über die Nachricht glücklich sein.
Hauptauslöser der Ohrenentzündung sind zwei Bakterienstämme, nämlich Streptococcus pneumoniae und Haemophilus influenzae. Bisherige Impfstoffe schützten wohl vor den Streptokokken, nicht aber vor den anderen Erregern. Dieser Mangel wurde nun bei der neuen Impflösung behoben, indem man elf unterschiedliche Streptokokken-Stämme mit dem Protein des Influenza-Stammes zusammenbrachte. - Quelle: taz
Allerdings hat die Impfung bei bestimmten Erregertypen - auf die sie spezifisch angelegt ist - nur eine Erfolgsquote von 35 Prozent.
Und die Gabe von Antibiotika könnte sich auch bei bakteriellen Ohrenentzündungen erübrigen - ebenfalls im oben genannten taz-Artikel zu lesen:
Die Wissenschaftler träufelten 15 Patienten mehrmals täglich einige verdünnte Essigtropfen ins Ohr und verglichen ihr Wohlergehen mit 15 Patienten, die per antibiotischer Ohrenlösung behandelt wurden. Drei Wochen später waren die Essig-Anwender komplett beschwerdefrei, die Heilungsquote bei den Antibiotikum-Probanden lag hingegen nur bei 65 Prozent.
Posted by Ishtar on Thursday, March 16. 2006 at 18:48 in Vermischtes
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