Entries tagged as Infektionen
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Influenza & Co.
Morgen, am Dienstag, dem 30. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Influenza & Co.
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Bernd Salzberger, Leiter des Bereichs Infektiologie Klinik 1 für Innere Medizin der Universität Regensburg
Moderation: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Gefährliche Supererreger
Erstaunlich ist an dem Bericht der WELT eigentlich nur, dass er so tut als sei MRSA ganz plötzlich und über Nacht aufgetaucht (oder als seien alle gefährlichen Resistenzen und iatrogenen Infektionen Abarten von Staphylococcus Aureus).
Auch hier im Medblog haben wir schon einige Male über MRSA berichtet,
Die Zahl der Patienten, die nach harmlosen Operationen lebensbedrohlich erkranken, steigt: Jährlich infizieren sich in deutschen Kliniken über 500.000 Menschen mit resistenten Bakterien. Berichte aus Gerichtsakten klingen wie ein Albtraum. Ein neuer Antibiotika-Resistenz-Pass soll das Problem eindämmen.steht im oben verlinkten Welt-Artikel als Teaser. Ein Pass soll helfen? Erschlägt man damit die Erreger? Oder werden Patienten die ggf. resistent sind zu ihrer eigenen Sicherheit gar nicht erst im Krankenhaus aufgenommen?
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Tropenkrankheit macht den Sprung nach Europa

Tiger Mosquito, picture by Sean McCann
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Harnwegsinfektionen
Morgen, am Dienstag, dem 23. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Harnwegsinfektionen
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Jan Fichtner, Chefarzt der Urologischen Klinik am Evangelischen Johanniter Klinikum Niederrhein, Oberhausen
Moderation: Christian Floto
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Über 2000 Tote durch Cholera in Angola
Epidemien wie die jüngste Cholera-Epidemie in Angola dagegen sind oft nur am Rande erwähnenswert, sei es weil Cholera für uns fern scheint, sei es weil ohnehin nur wieder ein paar Afrikaner daran sterben.
Lesetipp: Fat Factors
Der englischsprachige Artikel ist sehr lang, zeigt aber einige sehr spannende Faktoren auf - wie etwa Zusammenhänge bestimmter Formen von Fettleibigkeit mit Infektionen mit einer Art Vogelgrippe (SMAM-1) und einem Adenovirus-Typ. Die Forscher sprechen auch von "infectobesity".
Weit davon entfernt, endgültige Ergebnisse präsentieren zu wollen, bietet der Artikel einen recht umfangreichen Überblick über die neueste Forschung. Empfehlenswerte Lektüre.
New York Times - Fat Factors - By ROBIN MARANTZ HENIG
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: HNO
Morgen, am Dienstag, dem 8. August, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: HNO - Poylpen, Infekte & Co.
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Dr. med. Karl-Bernd Hüttenbrink, Direktor der Hals-Nasen-Ohrenklinik der Universität zu Köln
Moderation: Christian Floto
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Kurzmeldung: Hygiene mangelhaft
Viele Ärzte in Großbritannien waschen sich nicht regelmäßig die Hände und verschleppen damit unter anderem so gefährliche Krankheitserreger wie die Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA), die schwere Entzündungen auslösen können. 38 Prozent der Mediziner reinigten ihre Hände selbst dann nicht, nachdem sie mit Blut in Berührung gekommen waren, berichtet jetzt eine Gruppe um Professor Ben Fletcher von der Universität in Hertfordshire im "Journal of Hospital Infection". Demnach hätten 25 Prozent der Mediziner selbst nach dem Kontakt mit Fäkalien auf eine Handwäsche verzichtet.
Und da wundert sich noch jemand über iatrogene Krankheiten oder die Ausbreitung resistenter Staphylokokken?
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Pestausbruch im Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo sind bei einem Ausbruch der Pest mehr als 100 Menschen gestorben. Die Fälle würden aus dem Osten des afrikanischen Landes gemeldet, teilt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch mit. 19 kämen aus der Umgebung des Bezirks Ituri im Nordosten, der mit 1000 Pestfällen jährlich eines der am stärksten von der Seuche betroffenen Gebiete weltweit ist. Nun seien 100 Menschen mit Lungenpest und eine unbekannte Zahl mit Beulenpest registriert worden. Experten der WHO, der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sowie des kongolesischen Gesundheitsministeriums untersuchten die Lage vor Ort.
Die deutschen Soldaten, die im Rahmen der Sicherung der ersten freien Wahlen ind en Kongo abgeordnet wurden, sind allerdings nicht in den betroffenen Gebieten sondern primär in der Hauptstadt Kinshasa im Einsatz.
Die Lungenpest hat laut Wikipedia eine Sterblichkeitsrate von 95%.
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Masern im Anmarsch
Zwischen Rhein und Ruhr grassiert die schwerste Masern-Epidemie seit vier Jahren. Vor allem Jugendliche sind betroffen, einige mussten ins Krankenhaus. In Nordrhein-Westfalen sind verstärkt Masernerkrankungen aufgetreten. Nach Angaben des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) handelt es sich um den größten Masernausbruch in Deutschland seit vier Jahren. Mittlerweile gebe es an Rhein und Ruhr mehr als 350 Fälle. -- Quelle: HZ online
Aus dem Raum Stuttgart wird ebenfalls ein starker Masernausbruch gemeldet, allerdings eine andere Variante des Erregers.
Erwachsene, die die Masern noch nicht hatten, sollten äußerst sensibel auf Meldungen von Erkrankungen aus dem Bekanntenkreis reagieren. da für sie die Gefahr bleibender Schäden (Hirnhautentzündung!) sehr viel höher ist. Gegen Masern gibt es keine Therapie, es können nur Symptome wie etwa Fieber oder Sekundärinfektionen gelindert werden, den Rest muß der Körper allein schaffen.
Zum Weiterlesen:
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