Entries tagged as Immunologie
Kurzmeldung: Asbesterkrankungen steigen.
Obwohl Asbest in Deutschland seit 1993 verboten ist, wird der Höhepunkt an Asbest bedingten Erkrankungen erst zwischen 2010 und 2020 erwartet. „Dann muss hier zu Lande mit bis zu 110.000 Fällen gerechnet werden,“ warnt Prof. Dieter Köhler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und Leiter der Fachklinik Kloster Grafschaft in Schmallenberg.
Das liegt an der langen Inkubationszeit von 10 bis 40 Jahren, die vom Beginn einer Belastung mit Asbest bis zum Auftreten der ersten Krankheitsbeschwerden vergehen kann. Schon jetzt gibt es unter den Berufserkrankungen mehr Tote durch Asbest als tödliche Arbeitsunfälle.
Quelle und voller Text: Deutliche Zunahme von Asbesterkrankungen befürchtet (bei Krankenkassenratgeber.de)
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Pilzerkrankungen
Morgen, am Dienstag, dem 4. Juli, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Pilzerkrankungen
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Hans-Christian Korting, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität, München
Moderation: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Nahrungsmittelallergien
Morgen, am Dienstag, dem 25. April, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Priv.-Doz. Dr. Jörg Kleine-Tebbe, Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Umweltkrankheit Heuschnupfen
Was habe ich nicht alles für Erklärungsmodelle durchlitten, von den schlechten Genen bis zur psychischen Verweigerungshaltung... Tatsache ist, daß Menschen deren Eltern Allergiker sind, eine höhere Chance haben, ebenfalls allergisch zu reagieren.
Ein Freund fragte mich neulich, ob es nicht absurd sei, auf etwas Natürliches wie Pollen allergisch zu reagieren. So absurd ist das jedoch gar nicht, und eigentlich auch nicht krank, sondern eine gesunde Reaktion des Immunsystems. In der WELT am Sonntag ist heute ein sehr gut aufbereiteter Artikel zum Thema Heuschnupfen erschienen, dessen Lektüre ich allen Betroffenen wie Nicht-Betroffenen ans Herz legen möchte.
Daraus:
Der letzte Schnee ist kaum geschmolzen, schon macht sich der Frühling für Millionen Menschen nachhaltig bemerkbar: Die Nase trieft, die Augen brennen. Die Heuschnupfensaison beginnt.
Jedes Jahr dauert sie ein bißchen länger - als Folge der globalen Erwärmung. Die Menge der pro Pflanze freigesetzten Pollen wächst, und der Blütenstaub wirkt immer aggressiver. Das führt zu einer steigenden Zahl von Heuschnupfenpatienten auch in Altersklassen, die bisher kaum betroffen waren.
"In der Sprechstunde sehen wir zunehmend Patienten, die mit 70 oder 75 Jahren erstmals über Heuschnupfen klagen", sagt Torsten Zuberbier, Allergologe an der Berliner Charité. Einen ähnlichen Trend beobachtet Hartwig Lauter, Chefarzt am Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft im sauerländischen Schmallenberg: "Der Anteil der über 50jährigen, die eine Pollenallergie neu entwickeln, nimmt dramatisch zu." Parallel leiden immer jüngere Altersklassen unter dem Pollenflug. "Mittlerweile sind schon Babys im ersten Lebensjahr von Heuschnupfen betroffen."
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Weihnachtsbäume werden zu Tamiflu
Ein kanadischer Arzneimittelhersteller will aus weggeworfenen Weihnachtsbäumen das Grippemittel Oseltamivir herstellen. "Aus Bäumen, die nach Weihnachten normalerweise im Häcksler gelandet wären, wird ein Medikament gemacht, das die Menschen vor einer möglichen Massenerkrankung schützen soll, die Millionen Menschen töten könnte", erklärte die Firmengründerin von Biolyse Pharma, Brigitte Kiecken. Die Pharmafirma will aus Tannennadeln Shikimik-Säure gewinnen, die Hauptbestandteil des Grippemittels Oseltamivir beziehungsweise Tamiflu ist. Derzeit sei Shikimik nur in kleinen Mengen zu erhalten, sagte Kiecken. Im vergangenen Jahr sei der Kilopreis für den Rohstoff von 45 auf 600 Dollar hochgeschnellt. AFP
taz Nr. 7858 vom 30.12.2005, Seite 14, 26 Zeilen (Agentur)
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Wundheilung
Übermorgen, am Dienstag, dem 29. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Wundheilung
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Dr. med. Gernold Wozniak, Klinik für Gefäßchirurgie Körperschaftskrankenhaus Bottrop
Moderation: Judith Grümmer
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Neurodermitis
Morgen, am Dienstag, dem 22. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Neurodermitis
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogäste: Dr. Regina Fölster-Holst, Leiterin der Neurodermitis-Sprechstunde der Universitäts-Hautklinik Kiel und Thomas Schwennesen, 1. Vorsitzender des Deutschen Neurodermitis Bundes, Hamburg
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Unerwartete Spätfolgen
Den Wissenschaftlern war ein starker Anstieg schwerer Atemwegsinfektionen bei Kleinkindern aufgefallen. Die Infektionen werden von dem RS-Virus verursacht, einem Verwandten des Masernerregers. 1973 wurde in Deutschland die Masernimpfung eingeführt. Diese Generation bekommt nun Kinder, und hier zeigen sich die Spätfolgen in Form der lebensbedrohlichen Atemwegsinfektionen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen...
Voller Artikel in der WELT
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Zuckercouleur bremst das Immunsystem
Jason Cyster, Professor für Mikrobiologie und Immunologie an der University of California, San Francisco School of Medicine, hält jedoch fest, dass in der an Mäusen vorgenommenen Studie die verwendeten Mengen an Karamellfarbstoff E 150 die in Lebensmitteln vorhandenen Mengen überstiegen.
Dennoch könnte die Studie von Jason Cyster und Timothy Hla, die in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science erscheint, wichtig werden. Gerade wegen der immunsuppressiven Wirkung könnten die isolierten Stoffe irgendwann als Medikamente für Transplantationen interessant werden, oder auch für hyperallergische Patienten.
Die WELT bemerkt
Doch gesundheitspolitisch ist der Befund der US-Forscher deshalb brisant, weil E 150 eigentlich die Zulassungen entzogen und vielleicht sogar als pharmakologischer Wirkstoff deklariert werden muß. Das hätte weitreichende Konsequenzen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie.
Bislang galt Zuckercouleur als vollkommen harmlos und darf unbeschränkt verwendet werden. Eventuell muss diese Position überdacht werden, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Erneut zeigt sich, dass auch vorgeblich unbedenkliche Zusatzstoffe durchaus Wirkungen entfalten könnten, mit denen wir nicht gerechnet haben - von der Wechselwirkung mit anderen Substanzen ganz zu schweigen.
In der Wikipedia finden sich Informationen zu verschiedenen Formen von Zuckercouleur und Anwendungsbereichen.
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