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Olivenöl - die Schwester des Ibuprofen?
BILD erklärt mal wieder die Welt... "Olivenöl kann Leben verlängern" heisst es da mit gewohnter journalistischer Sorgfalt. Und weiter:
Schön, dass man sich hausintern beim Axel-Springer-Verlag einig ist. Die WELT überschreibt den Kurzartikel zum selben Thema (oder vielmehr die dpa-meldung dazu) mit: "Olivenöl lindert Schmerzen".
Wer es denn etwas genauer will, greift zu Nature, wo die Originalstudie erschienen ist, oder liest den informativen Artikel bei Spektrum der Wissenschaft mit dem auch sachlich stimmigen Titel "Olivenöl enthält natürlichen Entzündungshemmer" nach.
Fazit: Olivenöl taugt nicht als Schmerzmittel, aber gesund ist es dennoch, und jetzt kennen wir einen weiteren Grund dafür. Guten Appetit.
Das Geheimnis der Mittelmeer-Diät ist gelüftet. Die Extra-Portion Olivenöl macht’s. Sie beugt bestimmten Krebsarten und Herz-Kreislauf-Krankheiten vor.Ob tatsächlich das Olivenöl schuld ist oder nicht vielleicht etwas anderes - etwa die Kombination aus gesunden Fetten, Gemüsen, Fisch und weniger junk food, gepaart mit hochwertigen Nahrungsmitteln und einem Gläschen Wein zum Essen, ist keineswegs geklärt -- sicher ist nur dass Olivenöl daran einen Anteil hat. Die vorbeugende Wirkung, die BILD zitiert, bezieht sich aber auf Ibuprofen und andere NSAIDs, nicht explizit auf das Olivenöl. Völlig richtig stellt BILD dann auch alsbald fest:
Ein Löffel Olivenöl statt Schmerztablette? Das funktioniert leider nicht! Dafür ist die Wirkung des „grünen Goldes“ zu gering. Für die Dosis einer einzigen Ibuprofen-Tablette müßte man 500 Gramm extra natives (besonders hochwertiges) Olivenöl trinkenHier der BILD-Artikel über Olivenöl.
Schön, dass man sich hausintern beim Axel-Springer-Verlag einig ist. Die WELT überschreibt den Kurzartikel zum selben Thema (oder vielmehr die dpa-meldung dazu) mit: "Olivenöl lindert Schmerzen".
Wer es denn etwas genauer will, greift zu Nature, wo die Originalstudie erschienen ist, oder liest den informativen Artikel bei Spektrum der Wissenschaft mit dem auch sachlich stimmigen Titel "Olivenöl enthält natürlichen Entzündungshemmer" nach.
Fazit: Olivenöl taugt nicht als Schmerzmittel, aber gesund ist es dennoch, und jetzt kennen wir einen weiteren Grund dafür. Guten Appetit.
Posted by Ishtar on Friday, September 2. 2005 at 00:36 in Vermischtes
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Schmerzmittel senken Darmkrebsrisiko
Forscher der Universität Harvard haben festgestellt, dass der regelmässige Gebrauch nichtsteroidaler Analgetika (NSAIDs), also rezeptfreier handelsüblicher Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (Markenname Aspirin) oder Ibuprofen (Advil, Dolormin, Aktren) das Darmkrebsrisiko deutlich senkt.
Wieder einmal stammen die zugrundeliegenden Daten aus der Nurses Health Study. Die Forscher aus Harvard berichten, dass die langfristige Anwendung von Aspirin oder anderen NSAIDs das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, um bis zu 53% absenken kann. Die Absenkung ist abhängig von der Höhe der wöchentlichen Dosis und der Anzahl der Jahre, die das Medikament eingenommen wird. Die Wirkung ist erst nach frühestens 10 Jahren messbar.
Ob die Schmerzmittel eventuell als Antikrebsmedikamente oder Prävention eingesetzt werden können, muss erst noch erforscht werden. In der Krebs-Nachsorge bei Darmkrebs hat sich Aspirin ja bereits als hilfreich erwiesen. Die Forscher weisen allerdings auch darauf hin, dass eine Dauermedikation mit Aspirin nicht unbeträchtliche Nebenwirkungen, wie z.B. gastronintestinale Blutungen, mit sich bringt. Hier müssen Schaden und Nutzen gegeneinander abgewogen werden.
Die Studie erscheint in der aktuelle Ausgabe des Journal of the American Medical Association.
Artikel bei Forbes.com
Artikel bei BBC News
Wieder einmal stammen die zugrundeliegenden Daten aus der Nurses Health Study. Die Forscher aus Harvard berichten, dass die langfristige Anwendung von Aspirin oder anderen NSAIDs das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, um bis zu 53% absenken kann. Die Absenkung ist abhängig von der Höhe der wöchentlichen Dosis und der Anzahl der Jahre, die das Medikament eingenommen wird. Die Wirkung ist erst nach frühestens 10 Jahren messbar.
Ob die Schmerzmittel eventuell als Antikrebsmedikamente oder Prävention eingesetzt werden können, muss erst noch erforscht werden. In der Krebs-Nachsorge bei Darmkrebs hat sich Aspirin ja bereits als hilfreich erwiesen. Die Forscher weisen allerdings auch darauf hin, dass eine Dauermedikation mit Aspirin nicht unbeträchtliche Nebenwirkungen, wie z.B. gastronintestinale Blutungen, mit sich bringt. Hier müssen Schaden und Nutzen gegeneinander abgewogen werden.
Die Studie erscheint in der aktuelle Ausgabe des Journal of the American Medical Association.
Artikel bei Forbes.com
Artikel bei BBC News
Posted by Ishtar on Wednesday, August 24. 2005 at 07:30 in Aus aller Welt
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Aspirin und Ibuprofen erhöhen das Brustkrebsrisiko
Einer Studie des National Cancer Institute zufolge kann die regelmässige dauerhafte Verwendung sogenannter nichtsteroidaler Analgetika, wie Acetylsalicylsäure (Aspirin) und Ibuprofen bei Frauen das Brustkrebsrisiko deutlich erhöhen. Bei nur gelegentlicher Verwendung der Medikamente war dagegen keine signifikante Erhöhung feststellbar.
Diabetikern, Herz-Kreislauf-Patienten und Menschen mit entzündlichen Darmveränderungen wird auch in Deutschland zu einer täglichen Einnahme von Aspirin geraten. Ob das allerdings wirklich wirkungsvoll und sinnvoll ist, ist umstritten. Dafür ist vor allem die tägliche Anwendung über Jahre hinaus unter Umständen fatal.
Noch 2004 behauptete eine Studie, Aspirin könne bei bestimmten Brustkrebsvarianten sogar hilfreich sein.
Neither regular use (more than once a week) of any NSAID (aspirin and ibuprofen combined) nor regular use of aspirin was associated with breast cancer risk
Diabetikern, Herz-Kreislauf-Patienten und Menschen mit entzündlichen Darmveränderungen wird auch in Deutschland zu einer täglichen Einnahme von Aspirin geraten. Ob das allerdings wirklich wirkungsvoll und sinnvoll ist, ist umstritten. Dafür ist vor allem die tägliche Anwendung über Jahre hinaus unter Umständen fatal.
Taking ibuprofen every day for at least five years increased a woman's chance of developing breast cancer by 50 percent, compared to women who did not regularly take the drug.(www.mercola.com)
Daily use of aspirin for five years or more caused a woman's risk of ER/PR-negative breast cancer (not sensitive to estrogen or progesterone) to spike by 80 percent, compared to non-regular aspirin users.
Noch 2004 behauptete eine Studie, Aspirin könne bei bestimmten Brustkrebsvarianten sogar hilfreich sein.
Posted by Ishtar on Saturday, June 18. 2005 at 08:05 in Aus aller Welt
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