Heute in der
WELT:
Besondere kindliche Intelligenz liegt in Entwicklung der Hirnrinde - Sie wächst drei Jahre länger als bei normalen Kindern
Schon länger weiß man, daß das reine Volumen des Gehirns nichts über die Intelligenz aussagt. Forscher in den Vereinigten Staaten haben mehrere Jahre lang die Gehirne von Kindern mit
MRI-Scans vermessen und kamen dabei zu dem Schluß, daß bei durchschnittlichen Kindern die Dicke der Hirnrinde etwa im Alter von 8 Jahren ihren Höhepunkt erreicht. Bei hochbegabten / hochintelligenten Kindern jedoch, die mit einer auffällig dünnen Hirnrinde ins Leben starten, dauert dieses Hirnwachstum zunächst sehr viel länger. Erst im Alter von 12 haben sie die maximale Dicke der Gehirnrinde ereicht. Dafür bechleunigt sich das Wachstum der Gehirnrinde im Alter von etwa 11 massiv, und ihre Hirnrinden sind auch dicker als die der Altersgenossen.
Offenbar liegt Hochintelligenz zumindest zum Teil in den Genen. Die Forscher stellen laut
Scientific American aber heraus, daß auch eine Umgebung, die eine Vielfalt von Erfahrungen fördert und ermöglicht, intelligenzsteigernd wirkt.
Although such intelligence seems to be genetic, the child-rearing environment may play an even more critical role, the researchers stress. Studies in rats have shown that cortex thickness depends on the richness of experience.