Entries tagged as HighTech
Sonderausstellung: Computer.Medizin
Die Objekte sind spektakulär und die Darstellung einmalig: Die Sonderausstellung Computer.Medizin im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum präsentiert vom 25. Oktober bis 1. Mai den Einsatz moderner Computertechnologie in der Medizin. Auf 1.000 Quadratmetern sind über 100 Exponate zu sehen, davon 35 interaktiv. (...)
Drei kleinere Ausstellungen ergänzen bis zum 1. Mai die große Ausstellung Computer.Medizin. Vom 5. November bis 3. Januar präsentieren elf Künstlerinnen, die mehrheitlich an Brustkrebs erkrankt sind, im Showroom ihre Werke unter dem Titel Brust.Lust.Frust. Einen historischen Blick bietet die Ausstellung „Diabetes“, die die Entwicklung von der „Zuckerkrankheit“ bis zu heutigen Therapieformen aufzeigt. Witziger ist es bei einer Ausstellung im Foyer, die ab dem 13. März unter dem Titel „Die Anästhesie im Spiegel der Karikatur“ im Foyer zu sehen sein wird.
zitiert nach den offiziellen Pressemeldungen der Ausstellung.
"Computer.Medizin" ist bis zum 1. Mai 2007 im Heinz Nixdorf MuseumsForum, Fürstenallee 7, 33102 Paderborn zu sehen. Eintritt: Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Mehr dazu beim Stern oder auf der Website der Sonderausstellung Computer.Medizin
Posted by Ishtar on Wednesday, October 25. 2006 at 12:38 in Vermischtes
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Notfall-Wundversorgung mit Ultraschall
"Ultrasound to treat war wounds" - etwa: Ultraschall zur Behandlung von Kriegsverletzungen - betitelt die BBC einen Artikel über eine im Entstehen begriffene neue medizintechnische Entwicklung, die aus Mitteln der US-Militärs finanziert wird.
Das Gerät soll als eine Art Bandage um zu behandelnde Körperzonen gelegt werden können und mittels Ultraschall zunächst gerissene Gefäße und Blutungen lokalisieren, dafür wird ein sogenannter "Doppler-Ultraschall" (Doppler-Sonographie) eingesetzt. Das ist kein neues Verfahren - neu wird allerdings sein, dass es sich um ein besonders kleines, leichtgewichtiges Gerät handeln soll, das auch von Laien (Soldaten) nach kurzer Einweisung angewendet werden kann.
Neu ist auch, daß ein Ultraschall-Impuls erzeugt werden soll, der dann die lokalisierten Gewebs- bzw. Gefäßrupturen verschließen (kauterisieren) soll.
Das Projekt mit dem Namen Deep Bleeder Acoustic Coagulation (DBAC) wird von zwei Forscherteams verfolgt, die beide Gelder von der entsprechenden US-Behörde bekommen haben. Auf der einen Seite forscht ein Team von Siemens, auf der anderen Seite ein Team von Philips, jeweils mit Unterstützung aus Universitäten. Für die kommenden 4 Jahre sind 50 Mio. Dollar für das Projekt veranschlagt.
Die medizinische Seite ist klar, aber die technische ist kompliziert. Man darf also gespannt sein...
Ich finde es interessant, daß solche Anwendungen vom Militär und für das Militär entwickelt werden. Ein transportables Gerät, das auch von Nichtmedizinern bedient werdn kann, wäre auch für die zivile Notfallversorgung sicher interessant. Falls die Militärs damit rausrücken.
Zum Weiterlesen:
Voller Artikel bei der BBC
Das Gerät soll als eine Art Bandage um zu behandelnde Körperzonen gelegt werden können und mittels Ultraschall zunächst gerissene Gefäße und Blutungen lokalisieren, dafür wird ein sogenannter "Doppler-Ultraschall" (Doppler-Sonographie) eingesetzt. Das ist kein neues Verfahren - neu wird allerdings sein, dass es sich um ein besonders kleines, leichtgewichtiges Gerät handeln soll, das auch von Laien (Soldaten) nach kurzer Einweisung angewendet werden kann.
Neu ist auch, daß ein Ultraschall-Impuls erzeugt werden soll, der dann die lokalisierten Gewebs- bzw. Gefäßrupturen verschließen (kauterisieren) soll.
Das Projekt mit dem Namen Deep Bleeder Acoustic Coagulation (DBAC) wird von zwei Forscherteams verfolgt, die beide Gelder von der entsprechenden US-Behörde bekommen haben. Auf der einen Seite forscht ein Team von Siemens, auf der anderen Seite ein Team von Philips, jeweils mit Unterstützung aus Universitäten. Für die kommenden 4 Jahre sind 50 Mio. Dollar für das Projekt veranschlagt.
Die medizinische Seite ist klar, aber die technische ist kompliziert. Man darf also gespannt sein...
Ich finde es interessant, daß solche Anwendungen vom Militär und für das Militär entwickelt werden. Ein transportables Gerät, das auch von Nichtmedizinern bedient werdn kann, wäre auch für die zivile Notfallversorgung sicher interessant. Falls die Militärs damit rausrücken.
Zum Weiterlesen:
Voller Artikel bei der BBC
Posted by Ishtar on Saturday, July 1. 2006 at 11:22 in Aus aller Welt
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Nanopartikel - Risiko und Chance
Vor kurzem brachte der NDR eine Infosendung mit dem Schwerpunkt Nanopartikel / Nanotechnologie.
Aber auch in Kosmetika sind Nanopartikel zu finden, und die Folgen für die Gesundheit sind bislang faktisch unbekannt.
In immer mehr Produkten sind Nanopartikel enthalten, da sie fast universell einsetzbar sind. Dazu gehören zum Beispiel Wandfarben, Autolacke, Haushaltsreiniger, Medikamente und Regenjacken. Durch die Nanos erhalten die Produkte ganz neue Eigenschaften. Waschbecken und Glastische bleiben immer sauber, Regenjacken und mit Spezialspray behandelte Schuhe sind monatelang wasserdicht.
Aber auch in Kosmetika sind Nanopartikel zu finden, und die Folgen für die Gesundheit sind bislang faktisch unbekannt.
Nanopartikel stellen eine besondere Zustandsform der Materie zwischen dem einzelnen Molekül und dem festen Körper mit neuen Eigenschaften dar. Sie sind nicht nur 10.000 Mal kleiner als der Durchmesser eines Menschenhaares, sie sind auch rund tausend Mal kleiner als rote Blutkörperchen und können deshalb beliebig durch die feinsten menschlichen Blutgefäße strömen und anschließend von Tumorzellen millionenfach aufgenommen werden. - Quelle: 3sat
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Posted by Ishtar on Friday, June 23. 2006 at 09:31 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Dermatologie, Forschung, Functional Food, HighTech, Pharmaindustrie, Politik
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Herzschrittmacher
Morgen, am Dienstag, dem 20 Juni, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Herzschrittmacher
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Dietrich Pfeiffer, Leiter der Abt. für Kardiologie und Angiologie, Universitätsklinikum Leipzig
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Posted by Ishtar on Monday, June 19. 2006 at 03:14 in Vermischtes
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Notapotheke per SMS
Dringend eine Apotheke gesucht... Wochenende?
Wer sein Handy dabei hat und die Postleitzahl der Gegend weiss, in der er sich befindet, kann sich die Adresse der nächsten gerade diensthabenden Nacht- und Not-Apotheke jetzt per SMS kommen lassen.
So geht's:
SMS mit folgendem Text erstellen: NOTAPO PLZ (also z.B. NOTAPO 22765)
SMS senden an: 82682 (ohne Vorwahl)
Daraufhin kommt eine Antwort-SMS mit Namen, Öffnungszeit, Straße und Postleizahl der apotheke, die gerade Notdienst hat.
Die SMS an den Service kostet etwa 49 Cent (je nach Provider), die Antwort-SMS ist kostenfrei.
Wer sein Handy dabei hat und die Postleitzahl der Gegend weiss, in der er sich befindet, kann sich die Adresse der nächsten gerade diensthabenden Nacht- und Not-Apotheke jetzt per SMS kommen lassen.
So geht's:
SMS mit folgendem Text erstellen: NOTAPO PLZ (also z.B. NOTAPO 22765)
SMS senden an: 82682 (ohne Vorwahl)
Daraufhin kommt eine Antwort-SMS mit Namen, Öffnungszeit, Straße und Postleizahl der apotheke, die gerade Notdienst hat.
Die SMS an den Service kostet etwa 49 Cent (je nach Provider), die Antwort-SMS ist kostenfrei.
4 Milliarden für die Gesundheitskarte
Aus der Financial Times:
Verkauft wird dem Patienten (der keine Wahl hat, insofern wird sie uns aufgezwungen) die Karte als das ultimative Mittel zur Kosteneinsparung und natürlich dient das Ganze allein zum Segen des Patienten und zur Gesundung des Gesundheitswesens.Vor gar nicht allzu langer Zeit bezifferte das Bundesgesundheitsministerium die Kosten noch auf 1,4 Mrd. Euro, u.A. unter Auslassung der investiven und laufenden Kosten für Arztpraxen.
Kostensteigerungen bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte könnten sich in den kommenden Jahren zu einer Belastung für die gesetzlichen Krankenkassen entwickeln. Nach Schätzung des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV) werden die Kosten für die Ausgabe der 80 Millionen Karten und den Aufbau der Infrastruktur bei 4 Mrd. Euro liegen.
Verkauft wird dem Patienten (der keine Wahl hat, insofern wird sie uns aufgezwungen) die Karte als das ultimative Mittel zur Kosteneinsparung und natürlich dient das Ganze allein zum Segen des Patienten und zur Gesundung des Gesundheitswesens.Vor gar nicht allzu langer Zeit bezifferte das Bundesgesundheitsministerium die Kosten noch auf 1,4 Mrd. Euro, u.A. unter Auslassung der investiven und laufenden Kosten für Arztpraxen.
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Posted by Ishtar on Saturday, January 28. 2006 at 05:52 in Gesundheitspolitik, Krankenkassen
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Hörgeräte für Afrika
Gern werden in Deutschland Brillen, Rollstühle und ähnliches Gerät für afrikanische Länder gesammelt. Schwierig wird es bei Hightech, die nicht nur vor Ort wartbar sein muß, sondern auch spezifischen Anforderungen genügen sollte.
Der einzige Hersteller für Hörgeräte in Afrika, Godisa in Botswana, hat sich auf preisgünstige Hörgeräte für Entwicklungsländer spezialisiert und ein besonders robustes kleines Solar-Hörgerät extra für die Länder südlich der Sahara produziert:
Quelle: BoingBoing - danke für den Hinweis an nasebaer.
Der einzige Hersteller für Hörgeräte in Afrika, Godisa in Botswana, hat sich auf preisgünstige Hörgeräte für Entwicklungsländer spezialisiert und ein besonders robustes kleines Solar-Hörgerät extra für die Länder südlich der Sahara produziert:
Quelle: BoingBoing - danke für den Hinweis an nasebaer.
Posted by Ishtar on Wednesday, January 25. 2006 at 08:24 in Vermischtes
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Wie zu erwarten war
Das, was sich jeder mit ein wenig Verständnis für Großprojekte an einem (!) Finger abzählen konnte, wird nun von der Erwartung zur Realität - die vorgebliche Gesundheitskarte, die noch vorgeblicher Kosten sparen sollte, wird uns alle sehr viel mehr kosten, als man uns wissen lassen wollte. Stellvertretend für viele andere Medien sei hier golem.de zitiert:
Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, die ab 2006 beginnen soll, werden nach Einschätzung des Bundesverbands der privaten Krankenversicherung (PKV) deutlich höhere Kosten verursachen als von der Bundesregierung geschätzt. Nach einem Bericht des Focus soll das Projekt nicht 1,4, sondern eher 4 Milliarden Euro kosten.und weiter:
Der Sprecher der Techniker Krankenkasse (TKK), Hermann Bärenfänger, bezweifelte die Verlässlichkeit sämtlicher Schätzungen: "Kein Mensch weiß, was das kosten wird, bis heute nicht." Ausgaben, die der Kasse aufgebürdet würden, müssten "letztlich auch von den Beitragszahlern bezahlt werden". -- (Hervorhebung durch mich)
Posted by Ishtar on Tuesday, December 13. 2005 at 07:08 in Vermischtes
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Bluetooth beim Schlaganfall
Britische Forscher sind dabei, einen neuartigen Gehirnscanner zu entwickeln, mit dem die Erstversorgung von Schlaganfallpatienten erheblich verbessert werden könnte. Das Gerät, das mittels Elektrischer Impedanz Tomographie (EIT) funktionieren soll, könnte bereits vor Ort beim Patienten eingesetzt werden, um festzustellen, welche Art Schlaganfall ein Patient erlitten hat, und so die Behanldung zu optimieren. Die Daten des Gerätes sollen dann per Bluetooth in den Rettungswagen übertragen und dort ausgewertet werden.
In der Erstversorgung get es um Minuten - jede Minute die das Gehirn ohne ausreichende Blutversorgung bleibt ist eine zuviel. Bevor jedoch ggf. wirksame Medikamente, die Blutgerinnsel auflösen, gegeben werden können, muss bislang mittels CT oder MRI festgestellt werden, welche Art Schlaganfall der Patient erlitten hat. Diese Untersuchungen können erst im Krankenhaus durchgeführt werden, was sich auch aus Kapazitätsgründen an Kliniken als Flaschenhals erweisen kann.
Bei einer zügigen Behandlung innerhalb der ersten drei Stunden besteht für viele Patienten die Chance einer vollständigen Wiederherstellung. In Großbritannien erleiden laut BBC 130.000 Personen im Jahr einen Sschlaganfall, beinahe die Hälfte aller Patienten stirbt daran.
Dr. Alistair McEwan, Leiter der Forschungsgruppe, sagte
In der Erstversorgung get es um Minuten - jede Minute die das Gehirn ohne ausreichende Blutversorgung bleibt ist eine zuviel. Bevor jedoch ggf. wirksame Medikamente, die Blutgerinnsel auflösen, gegeben werden können, muss bislang mittels CT oder MRI festgestellt werden, welche Art Schlaganfall der Patient erlitten hat. Diese Untersuchungen können erst im Krankenhaus durchgeführt werden, was sich auch aus Kapazitätsgründen an Kliniken als Flaschenhals erweisen kann.
Bei einer zügigen Behandlung innerhalb der ersten drei Stunden besteht für viele Patienten die Chance einer vollständigen Wiederherstellung. In Großbritannien erleiden laut BBC 130.000 Personen im Jahr einen Sschlaganfall, beinahe die Hälfte aller Patienten stirbt daran.
Dr. Alistair McEwan, Leiter der Forschungsgruppe, sagte
"This is just the beginning. It's possible, for example, that images could be sent over the Internet to the hospital from the ambulance, and be reported by a radiologist, so that the hospital can be prepared for the patient before they arrive."Möglicherweise lässt sich die Technologie auch zur Untersuchung von Migräne, Tumoren, Lebererkrankungen und kardiologischen Symptomen einsetzen.
Posted by Ishtar on Wednesday, August 17. 2005 at 07:41 in Aus aller Welt
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Infrarotmessungen am Flughafen helfen Viren zu erkennen
In Taiwan hat man eine neue Methode entwickelt, einreisende Passagiere am Flughafen mit Hilfe von Infrarotkameras auf Erkrankungen hin zu untersuchen. Spätesten seit SARS ist man in Südostasien empfindlich geworden, was Infektionen angeht. Mit Hilfe dieser neuartigen Screeningmethode, die Patienten mit einer Körpertemperatur über 38 Grad anzeigt und diese gleich an die Gesundheitsbehörden weiterleitet, konnten im vergangenen Jahr 83 % aller importierten Fälle von Dengué-Fieber in Taiwan rechtzeitig diagnostiziert werden.
Die Passagiere, die bei den Infrarottests mit Verdacht auf Dengué-Fieber auffällig waren, mussten eine Blutprobe abgeben und bekamen ein Moskitonetz ausgehändigt, um evtl. Erreger nicht an heimische Moskitos weiterzureichen. Nach 24 Stunden mussten sie wieder bei den Behörden vorstellig werden, bis dahin waren die Blutproben ausgewertet.
Während die frühere Methode, Passagiere Fragebögen ausfüllen zu lassen, keine Infektionen frühzeitig erkannte, wurden im vergangenen Jahr 40 importierte Fälle von Dengué-Fieber erkannt.
Die Kosten der neuen Technik an beiden internationalen Flughäfen einschließlich Gehälter für geschultes Personal beliefen sich für Taiwan auf rund 85.000 Dollar. Jeder eingeschleppte und unerkannt gebliebene Fall von Dengué-Fieber führt zu rund 85 Folgeerkrankungen, von denen jeder einzelne durchschnittlich 1000 Dollar für die Behandlung verschlingt - die 85.000 Dollar sind also gut investiertes Geld.
Vermutlich werden auch andere Flughäfen in Asien und vielleicht in aller Welt bald mit Infrarotkameras Passagiere auf Erkrankungen checken - mit fortschreitender Technik können dann vielleicht auch andere Erkrankungen durch schnelles Screening erkannt werden. Es ist allerdings auch damit zu rechnen, dass dann Passagiere evtl. wegen bestimmter Erkrankungen gar nicht mehr ins Land gelassen werden - bei Einreise Blutprobe, Schweissanalyse oder ähnliches könnte obligatorisch werden, und fremde Staaten fröhlich im Zuge der eigenen Gesundheitsvorsorge medizinische Daten über Passagiere sammeln, die sie rein gar nichts angehen - ein zweischneidiges Schwert.
Die Passagiere, die bei den Infrarottests mit Verdacht auf Dengué-Fieber auffällig waren, mussten eine Blutprobe abgeben und bekamen ein Moskitonetz ausgehändigt, um evtl. Erreger nicht an heimische Moskitos weiterzureichen. Nach 24 Stunden mussten sie wieder bei den Behörden vorstellig werden, bis dahin waren die Blutproben ausgewertet.
Während die frühere Methode, Passagiere Fragebögen ausfüllen zu lassen, keine Infektionen frühzeitig erkannte, wurden im vergangenen Jahr 40 importierte Fälle von Dengué-Fieber erkannt.
Die Kosten der neuen Technik an beiden internationalen Flughäfen einschließlich Gehälter für geschultes Personal beliefen sich für Taiwan auf rund 85.000 Dollar. Jeder eingeschleppte und unerkannt gebliebene Fall von Dengué-Fieber führt zu rund 85 Folgeerkrankungen, von denen jeder einzelne durchschnittlich 1000 Dollar für die Behandlung verschlingt - die 85.000 Dollar sind also gut investiertes Geld.
Vermutlich werden auch andere Flughäfen in Asien und vielleicht in aller Welt bald mit Infrarotkameras Passagiere auf Erkrankungen checken - mit fortschreitender Technik können dann vielleicht auch andere Erkrankungen durch schnelles Screening erkannt werden. Es ist allerdings auch damit zu rechnen, dass dann Passagiere evtl. wegen bestimmter Erkrankungen gar nicht mehr ins Land gelassen werden - bei Einreise Blutprobe, Schweissanalyse oder ähnliches könnte obligatorisch werden, und fremde Staaten fröhlich im Zuge der eigenen Gesundheitsvorsorge medizinische Daten über Passagiere sammeln, die sie rein gar nichts angehen - ein zweischneidiges Schwert.
Posted by Ishtar on Tuesday, June 21. 2005 at 10:09 in Aus aller Welt
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