Entries tagged as Heilung
Lesetipp: Wundregeneration
Verband wechseln, lüften, trockenlegen – so behandelten die meisten Ärzte chronische Blessuren. Die Patienten litten oft jahrelang. Neuerdings gilt: Das Pflaster bleibt drauf.Und, vielleicht noch interessanter:
Dabei weiß man schon lange, wie Wunden am schnellsten heilen, und neue Hightechverbände machen die Behandlung besser und einfacher. Die Tücke liegt darin, dass sich allzu viele um die Wunden kümmern: Chirurgen und Gefäßspezialisten, Hautärzte und Internisten, Klinik- und Hausärzte und nicht zuletzt Pfleger. Da sind die Meinungen zahlreich, die Aufgaben oft nicht klar verteilt und Kompetenzen rasch empfindlich infrage gestellt. Abrechnungssystem und Zuweisungsstrategie machen die Sache zusätzlich kompliziert: Spezialisierte Wundzentren wie an der Hamburger Klinik könnten auch ambulante Patienten optimal versorgen, dürfen aber meist nicht. Hausärzte hingegen dürfen, doch ihr Budget reicht häufig nur für veraltete Methoden.Unter'm Strich bezahlen die Kassen (und damit wir) Milliarden Euro für eine schlechte (Wund-) Versorgung und deren Folgeschäden, dabei ginge es effizienter und mit sehr viel bessern Heilungsaussichten für den Patienten, wenn Wundversorgung in Deutschland in allen Fällen professionell und richtig, statt nach GOÄ gemacht würde. Wieder einmal wird offensichtlich, dass unser Gesundheitssystem an ganz anderen Dingen krankt als daran, dass Oma Kasuppke mal zum Arzt geht wenn sie einen Gesprächspartner braucht oder wir alle nicht bereit seien, aktiv was für unsere Gesundheit zu tun...
Lesenswert! Auch, weil man selbst mal eine Wundbehandlung brauchen könnte ... und sich mit dem Wissen aus diesem Artikel von keinem Pflegedienst mehr ein X für ein U vormachen lässt.
Bandscheibenvorfall - OP oder nicht?
Eine Untersuchung belegt: Physiotherapie hilft bei Bandscheiben-Vorfall ähnlich gut wie eine OP. Die Entfernung von Bandscheiben zählt indes zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen bei Menschen mit Rückenschmerzen. -- Quelle WELT
Wo man auch hinschaut - die OP beim Bandscheibenvorfall ist heutzutage quasi ein Routineeingriff. Steht man als Betroffener aber vor der Frage, OP oder nicht, wird es schon schwieriger.
Ist immer eine Operation notwendig?
Nein. Die Literatur geht von etwa 70% aller Bandscheibenvorfälle aus, die konservativ, d.h. ohne Operation, durch zeitweise Schonung, Medikamentengabe, Physiotherapie und Physikalische Therapie erfolgreich behandelt werden kann. Unter günstigen Umständen kann ein Bandscheibenvorfall nach etwa 4 Wochen schrumpfen. Er macht dadurch weniger Beschwerden und ist besser therapierbar. - Quelle: www.bandscheibe.de
Eine individuelle Antwort auf die Frage kann man nur gemeinsam mit dem behandelnden Arzt finden.
Wichtig scheint allerdings vor allem zu sein, daß der Patient sich aktiv für die OP entscheidet, wenn es denn eine OP sein soll.
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde Naturheilverfahren
Morgen, am Dienstag, dem 16. Mai, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Naturheilverfahren
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Joseph Beuth, Direktor des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren an der Universitätsklinik Köln
Moderation: Barbara Winkler
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Im Zweifel für den Patienten?
Krankenkassen müssen bei lebensbedrohlichen Krankheiten auch die Kosten für Behandlungsmethoden außerhalb der Schulmedizin übernehmen. Das gilt nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts dann, wenn damit eine "nicht ganz entfernt liegende Aussicht" auf Heilung oder Besserung besteht.
Voraussetzung für die Kostenübernahme sei jedoch, dass es keine anerkannten schulmedizinischen Behandlungsmethoden gebe und dass es sich um eine lebensbedrohlich oder tödlich verlaufende Erkrankung handle. -- (via tagesschau.de)
Leider werden von dieser Regelung nur eine abzählbare Zahl Patienten profitieren, die an so exotischen Autoimmun- oder ähnlichen Erkrankungen leiden, dass es für die Medizinindustrie nicht lukrativ genug ist, Therapieformen zu entwickeln. Krebspatienten etwa, denen die sogenannten anerkannten Therapieformen nicht helfen (oder die Lage verschlimmern) bleibt auch weiter nur, selbst zu zahlen oder sich in ihr Schicksal zu fügen. Dennoch ist es ein wesentlicher Schritt für die Patientenrechte.
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The ShareCare Experience
ShareCare bedeutet soviel wie geteilte Pflege/Sorge, ein Teilhaben am Heilungsprozess, hat aber auch noch eine Unterbedeutung von achtsamem Sich-Kümmern, die ganz gut zur Heilmethode der Craniosacral-Schule passt. Wer sich damit auseinandersetzen möchte, findet erste Infos auf der oben genannten Website oder im Buch (s.o.),
Vergangenes Wochenende begab ich mich also zu einem Share-Care-Seminar, das von 9-17 Uhr in einer physiotherapeutischen Praxis stattfand, und für welches ich eine Gebühr von 58 Euro bezahlte.
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Wundheilung
Übermorgen, am Dienstag, dem 29. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Wundheilung
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Dr. med. Gernold Wozniak, Klinik für Gefäßchirurgie Körperschaftskrankenhaus Bottrop
Moderation: Judith Grümmer
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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B. Albers-Timm, S. Terrahe - Der innere Kompass

Birgit Albers-Timm & Sybille Terrahe: Der innere Kompass
Wegweiser für ein gesundes Leben
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John E. Upledger - Auf den inneren Arzt hören

John E. Upledger - Auf den inneren Arzt hören
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Stiftung Warentest: Alternativmedizin meist wirkungslos

Die andere Medizin (hier bei Stiftung Warentest bestellen)
Einen guten ersten Überblick über einige gängige Heilverfahren und den Befund der Stiftung Warentest dazu findet man bei der Tagesschau: Welche Alternativmedizin hilft wann?
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