Entries tagged as Gynäkologie
Herzlichen Glückwunsch, es ist eine Blähung
In der netzeitung gefunden:
Es geht eben nichts über eine genaue und gründliche Diagnose vom Fachmann...
Erst in der Notaufnahme einer Klinik hat eine Frau in Alcalá de Henares in Mittelspanien erfahren, dass sie nicht, wie von ihr selbst vermutet, unter Blähungen litt. Sie war schwanger. Darüber hinaus stellten die Mediziner zu ihrer Überraschung fest, dass die Geburt sogar unmittelbar bevorstand. Die 43-jährige Griselda N. hatten die Ärzten bis dahin irrtümlich wegen vorzeitiger Menopause, Allergien oder Blähungen behandelt.
Es geht eben nichts über eine genaue und gründliche Diagnose vom Fachmann...
Doppelte Moral
In den USA ist der Krieg gegen die Abtreibung fast ein alltägliches Thema. Dabei könnten viele Abtreibungen von vorn herein vermieden werden, wenn man die Zahl der unerwünschten Schwangerschaften senken würde.
"The most powerful and least divisive way to decrease abortion is to reduce unintended pregnancy." -- Sarah Brown, Direktor der National Campaign to Prevent Teen Pregnancy.
Continue reading "Doppelte Moral"
Posted by Ishtar on Wednesday, March 1. 2006 at 12:11 in Aus aller Welt, Gesundheitspolitik
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: Abtreibung, armut, frauen, gynäkologie, politik, USA, Verhütung, vorsorge
SSRI in der späten Schwangerschaft schlecht fürs Kind
Ein aktueller Artikel aus dem Ärzteblatt bringt mich gleich in zweifacher Hinsicht zum Kopfschütteln. Auszug:
Das erste was ins Auge sticht ist die starke Häufung vonFachchinesisch Medizinerlatein. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, daß ein Fachblatt sich einer gewissen Fachsprachlichkeit bedient, aber man kann es auch übertreiben. Zum Beispiel existieren so schöne Wörter wie Häufigkeit (statt Inzidenz), Kinderärztin (Pädiaterin) oder Erweiterung (statt Dilatation), und bei "Exposition mit Antidepressiva" verlässt es mich völlig... die schwangere Patientin wurde nicht "dem Medikament ausgesetzt" das irgendwo durchs All schwebte, sondern sie hat es - vermutlich aufgrund ärztlicher Verordnung - eingenommen.
Womit wir beim zweiten Punkt wären... welcher Arzt verordnet um Himmels willen einer hochschwangeren Patientin Medikamente, die dermaßen massiv in endokrinologische Vorgänge eingreifen? Eine Schwangerschaft ist eine so starke hormonelle und psychische Veränderung, daß Eingriffe in den ohnehin labilen Neurotransmitterhaushalt sich per se verbieten sollten; und jede Frau die einigermaßen bei Sinnen ist sollte wissen, daß alle Arten von verabreichten Medikamenten im Körper einer Schwangeren (und damit im Blutkreislauf des Kindes) nur im absoluten Notfall etwas verloren haben...
Das soll nun nicht rechtfertigen, daß den Kindern spätere Schäden bleiben durch eine medizinisch notwendige Behandlung der Mutter, aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Medikation sollte man sich meines Erachtens als allererstes stellen...
Die Exposition mit Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI in der Spätschwangerschaft kann möglicherweise eine schwere pulmonale Hypertonie des Neugeborenen auslösen. Die Erkrankung ist selten, kann aber tödlich verlaufen, weshalb die Ergebnisse einer Fall-Kontroll-Studie im New England Journal of Medicine (2006; 354: 579-587) die US-amerikanische Aufsichtsbehörde FDA auf den Plan gerufen hat.
Die Pädiaterin Christina Chambers von der Universität von Kalifornien in San Diego hatte 377 Frauen befragt, deren Kinder nach der Geburt eine primäre pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) entwickelt hatten. Diese Erkrankung ist relativ selten, aber gravierend. Die Inzidenz wird auf 1 bis 2 pro 1.000 Geburten geschätzt, von denen 10 bis 20 Prozent an den Folgen einer respiratorischen Insuffizienz sterben. Ursache ist eine fehlende Dilatation der Lungengefäße nach der Geburt.
Das erste was ins Auge sticht ist die starke Häufung von
Womit wir beim zweiten Punkt wären... welcher Arzt verordnet um Himmels willen einer hochschwangeren Patientin Medikamente, die dermaßen massiv in endokrinologische Vorgänge eingreifen? Eine Schwangerschaft ist eine so starke hormonelle und psychische Veränderung, daß Eingriffe in den ohnehin labilen Neurotransmitterhaushalt sich per se verbieten sollten; und jede Frau die einigermaßen bei Sinnen ist sollte wissen, daß alle Arten von verabreichten Medikamenten im Körper einer Schwangeren (und damit im Blutkreislauf des Kindes) nur im absoluten Notfall etwas verloren haben...
Das soll nun nicht rechtfertigen, daß den Kindern spätere Schäden bleiben durch eine medizinisch notwendige Behandlung der Mutter, aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Medikation sollte man sich meines Erachtens als allererstes stellen...
Arzt haftet für fehlgeschlagene Verhütung
Aus dem Handelblatt:
(voller Artikel hier)
Ich finde das Urteil in mehrererlei Hinsicht interessant.
Irgendwie kann ich mich über das Urteil nicht freuen.
Damit gab das OLG einer jungen Frau Recht, die im Jahr 2002 einen Sohn bekommen hatte. Die damals 21-Jährige hatte sich zuvor von einem Gynäkologen ein langwirkendes Verhütungsmittel (Kontrazeptivum) in einem Plastikröhrchen oberhalb der Ellenbeuge unter die Haut einsetzen lassen, weil sie in ihrer erst wenige Monate alten Beziehung nicht schwanger werden und außerdem einen guten Job antreten wollte. Der Eingriff schlug fehl, die Frau wurde schwanger. (Az: 13 U 134/04 vom 1. Februar 2006)
Das Gericht bekräftigte im Anschluss an frühere Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshof (BGH), dass die Unterhaltslast für das ungewollte Kind „einen Schaden im Rechtssinne darstellt“.
(voller Artikel hier)
Ich finde das Urteil in mehrererlei Hinsicht interessant.
- Es ist positiv, daß hier ein Gericht einen Arzt für seine (Fehl-) Leistung haftbar macht. Es wäre wünschenswert, wenn die Gesetzeshüter auch bei anderen Fehlleistungen von Ärzten so konsequent pro Patient entscheiden würden.
- Aber, und das erstaunt mich an der Sache - alle Verhütungsmethoden, einschließlich der Sterilisation (mit Ausnahme einer Totaloperation der Frau) haben ein gewisses Restrisiko, über das ein(e) Patient(in) zu informieren ist. Wie sehr muß der Arzt gepfuscht haben, um dennoch verurteilt zu werden? Hormonelle Verhütung ist unzuverlässig und stellt per se einen möglicherweise schädlichen Eingriff in den Körper des Patienten dar, der die Berufsethik berührt. Des weiteren ist bekannt, daß Implantate dieser Art in genügend Fällen aufgrund individueller Faktoren unzuverlässig arbeiten können (von den Nebenwirkungen ganz zu schweigen),
- Wenn Ärzte für die Unterhaltskosten von ihnen verursachter Kinder haftbar gemacht werden, ist die Frage, wie viele Ärzte in Zukunft noch ohne einen 70seitige Rechtliche Absicherung und erhöhte Versicherungsprämien der Berufshaftpflicht ein solches Risiko für ihr eigenes Leben auf sich nehmen.
- Wenn die frischgebackenen Eltern die offenbar weder Kind noch Partnerschaft wollten (herzlichen Glückwunsch) die Schwangerschaft unterbrochen hätten , wäre das langfristige "Schadens"-Potential (ein Kind ist also nach Rechtsauffassung ein wirtschaftlicher Schaden, und das mit Segen höchster Richter!) für die Eltern wie für den behandelnden Arzt deutlich niedriger ausgefallen.
- Zu guter Letzt... Verhütung ist natürlich auch hier exklusiv und mit einem schädlichen Eingriff allein Sache der Frau...
Irgendwie kann ich mich über das Urteil nicht freuen.
Posted by Ishtar on Saturday, February 4. 2006 at 08:41 in Gesundheitspolitik
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Jörg Blech - Heillose Medizin
Jörg Blech, Wissenschaftsjournalist in Diensten von Stern, ZEIT und zuletzt dem SPIEGEL, untertitelt sein Buch mit "Fragwürdige Therapien und wie Sie sich davor schützen können". Sehr viel prägnanter allerdings ist sein Einleitungssatz in das Buch:
Das muß man erst mal wirken lassen. Den Beleg für diesen Satz liefert das Buch mehr als einmal. Da wären die Fachärzte zu nennen, die sich in mehrheitlich großer Zahl den gepriesenen Standardtherapien ihrer eigenen Profession nicht unterziehen würden, müssten sie die Entscheidung treffen, da ist die Tatsache, daß gebildete Menschen deutlich seltener invasiven und schädlichen Therapien ausgesetzt werden, aber auch die Tendenz, Wohlhabenden mit vorgegaukelten sinnlosen Sonderleistungen in die Geldbeutel zu greifen.
Blech hat für sein Buch Experten befragt, allesamt Mediziner und Spezialisten in ihrer Disziplin. Viele davon sind an Unikliniken tätig und selbst oft kritisch, was den lässigen Umgang ihrer Zunftgenossen mit Medikamenten und Operationen angeht.
"Je schlechter Menschen informiert sind, desto häufiger werden sie medizinisch behandelt."
Das muß man erst mal wirken lassen. Den Beleg für diesen Satz liefert das Buch mehr als einmal. Da wären die Fachärzte zu nennen, die sich in mehrheitlich großer Zahl den gepriesenen Standardtherapien ihrer eigenen Profession nicht unterziehen würden, müssten sie die Entscheidung treffen, da ist die Tatsache, daß gebildete Menschen deutlich seltener invasiven und schädlichen Therapien ausgesetzt werden, aber auch die Tendenz, Wohlhabenden mit vorgegaukelten sinnlosen Sonderleistungen in die Geldbeutel zu greifen.

Jörg Blech - Heillose Medizin
Blech hat für sein Buch Experten befragt, allesamt Mediziner und Spezialisten in ihrer Disziplin. Viele davon sind an Unikliniken tätig und selbst oft kritisch, was den lässigen Umgang ihrer Zunftgenossen mit Medikamenten und Operationen angeht.
Continue reading "Jörg Blech - Heillose Medizin"
Posted by Ishtar on Saturday, January 14. 2006 at 14:43 in Vermischtes
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: Bücher, Chirurgie, Gynäkologie, Kardiologie, Kosten, Krebs, Medikamente, Orthopädie, Osteoporose, Patienten, Pharmaindustrie
Pressen, Baby - oder doch nicht?
Durch aktives Pressen kann eine werdende Mutter den Geburtsvorgang beschleunigen. Das "Pressen" nach Anleitung des Partners oder der Hebamme unter Verwendung einer als Bauchpresse bekannten Technik ist Usus bei vielen Geburten. Dabei stemmen u.a. Geburtshelfer zur Unterstützung ihre Knie gegen den Bauch der Gebärenden.
Nach neuesten Erkenntnissen bringt die kürzere Geburt jedoch keine gesundheitlichen Vorteile für Mutter und Kind.
Nachdem homo sapiens 2 Millionen Jahre das Gebären ganz prima hinbekommen hat, verstehe ich ohnehin nicht, warum immer wieder Experten meinen, das besser zu können. Bei einer gesunden Frau sollte man(n) einfach der Natur freien Lauf lassen und die Frau gefälligst so gebären lassen, wie es für sie am angenehmsten ist.
Nach neuesten Erkenntnissen bringt die kürzere Geburt jedoch keine gesundheitlichen Vorteile für Mutter und Kind.
In der Studie, deren Ergebnisse Steven Bloom vom Southwestern Medical Center der Universität von Texas und Mitarbeiter, jetzt vorstellen, wurden 157 Erstgebärende mit unkompliziertem Schwangerschaftsverlauf gebeten, der Natur freien Lauf zu lassen. Sie durften pressen, wenn sie das Bedürfnis dazu hatten. Es wurde ihnen aber nicht aufgezwungen im Gegensatz zu 163 Schwangeren der Vergleichsgruppe, wo das aktive Pressen praktiziert wurde.
Im Ergebnis wurde durch das Pressen die zweite Phase der Entbindung um 13 Minuten (von 59 auf 46 Minuten) verkürzt. Andererseits stieg die Rate der Mekonium-Verfärbungen des Fruchtwassers. Ob Letzteres die Folge des Pressens war, bleibt jedoch fraglich, weil die Verfärbungen in den meisten Fällen vor dem aktiven Pressen bemerkt wurden. Doch die Verkürzung der Austreibung hatte weder für das Neugeborene noch für die Mutter positive Auswirkungen. Apgar-Sore und Nabelschnur-pH-Wert waren identisch. Es gab keine erhöhte Rate von Zangengeburten oder Kaiserschnitten, und die Rate der Dammverletzungen bei der Frau war gleich. Aus medizinischer Sicht besteht deshalb nach Ansicht von Bloom eigentlich kein Grund für das aktive Pressen. Bloom sieht sogar potenzielle Gefahren, ohne diese allerdings durch die Studie belegen zu können. Er glaubt, dass das Pressen möglicherweise für Störungen der Beckenbodenmuskulatur und damit für Harninkontinenzen verantwortlich sein könnte. -- Quelle: Ärzteblatt
Nachdem homo sapiens 2 Millionen Jahre das Gebären ganz prima hinbekommen hat, verstehe ich ohnehin nicht, warum immer wieder Experten meinen, das besser zu können. Bei einer gesunden Frau sollte man(n) einfach der Natur freien Lauf lassen und die Frau gefälligst so gebären lassen, wie es für sie am angenehmsten ist.
Posted by Ishtar on Wednesday, January 4. 2006 at 09:07 in Vermischtes
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: Frauen, Gynäkologie
Abtreibung, die 2.
Die Bush-Regierung hat beim US Supreme Court ein Gesetz zur Prüfung vorgelegt, das (erneut) die vorsätzliche Abtreibung durch Geburtseinleitung für Arzt & Patient unter Strafe stellt. Demnach ist es untersagt, absichtlich eine vaginale Geburt einzuleiten, ehe entweder der volle Kopf des Kindes oder aber der Rumpf bis zum Nabel (mit Kopf in der Mutter) auf natürlichem Wege geboren wurden, um dann einen Eingriff vorzunehmen, der das Kind voraussichtlich töten wird. Das Gesetz, 2003 von Bush verabschiedet, war auf die Klage eines Arztes hin von einem Berufungsgericht gestoppt worden, da es keine Klausel enthält, die Leib und Leben einer werdenden Mutter schützen soll und in diesem Fall einen solchen Eingriff möglich macht.
Nach Meinung von Experten ist das Gesetz überflüssig, da es nur eine medizinische Vorgehensweise unter Strafe stellt, die ohnehin so gut wie nie ausgeführt wird, da sie längst durch effektivere Methoden ersetzt wurde bzw. medizinisch niemals notwendig ist. Auch an den Diskussionen um das Gesetz kann man sehen, dass es hier vor allem um Politik geht - der Generalstaatsanwalt beklagt, dass sich hier niedrigrangigere Gerichte in Bundesgesetze eingemischt hätten, die sie nichts angehen, und wirft den Gerichten vor, sie hätten sich bei der Entscheidungsfindung statt an medizinische Experten in der Sache an den Kongress wenden sollen. (Klingt logisch. Was wissen Experten schon darüber.)
Allerdings hat der US Supreme Court dem klagenden Arzt aus Nebraska schon einmal in der gleichen Sache gegen ein Landesgesetz Recht gegeben. Es bleibt abzuwarten ob die Neubesetzung eines Richtersessels im Supreme Court durch einen Bush-Getreuen die Meinung des Gerichtes nun signifikant ändern wird.
(via medicalnewstoday.com)
Nach Meinung von Experten ist das Gesetz überflüssig, da es nur eine medizinische Vorgehensweise unter Strafe stellt, die ohnehin so gut wie nie ausgeführt wird, da sie längst durch effektivere Methoden ersetzt wurde bzw. medizinisch niemals notwendig ist. Auch an den Diskussionen um das Gesetz kann man sehen, dass es hier vor allem um Politik geht - der Generalstaatsanwalt beklagt, dass sich hier niedrigrangigere Gerichte in Bundesgesetze eingemischt hätten, die sie nichts angehen, und wirft den Gerichten vor, sie hätten sich bei der Entscheidungsfindung statt an medizinische Experten in der Sache an den Kongress wenden sollen. (Klingt logisch. Was wissen Experten schon darüber.)
Allerdings hat der US Supreme Court dem klagenden Arzt aus Nebraska schon einmal in der gleichen Sache gegen ein Landesgesetz Recht gegeben. Es bleibt abzuwarten ob die Neubesetzung eines Richtersessels im Supreme Court durch einen Bush-Getreuen die Meinung des Gerichtes nun signifikant ändern wird.
(via medicalnewstoday.com)
Posted by Ishtar on Thursday, September 29. 2005 at 08:32 in Aus aller Welt
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Abtreibung, die 1.
Governor Arnold Schwarzenegger unterstützt in Kalifornien eine Gesetzesvorlage mit der Bezeichnung Proposition 73, die regeln soll, dass vor Abtreibungen bei Minderjährigen die Eltern der Schwangeren informiert werden müssen und ab diesem Zeitpunkt mindestens 48 Stunden vergehen müssen, ehe die Abtreibung stattfinden kann. Schwarzeneggers Sprecher, Rob Stutzman, begründete dies damit, dass Eltern bei allen medizinischen Belangen ihrer minderjährigen Kinder ein gesetzliches Mitspracherecht haben und ein so schwerwiegender Eingriff wie eine Abtreibung da keine Ausnahme bilden sollte.
Der Demokrat Phil Angelides, möglicher Kandidat für den Governor-Posten in Kalifornien im nächsten Jahr, erklärte dagegen, dass er die Proposition 73 ablehnt. Als Vater dreier Töchter findet er es unverantwortlich, dass die Anti-Abtreibungspolitik von Bush und Schwarzenegger jungen Frauen den Zugang zu einer sicheren, professionellen medizinischen Hilfe in Krisensituationen weiter erschwere.
(gefunden u.a. bei medicalnewstoday.com)
Der Demokrat Phil Angelides, möglicher Kandidat für den Governor-Posten in Kalifornien im nächsten Jahr, erklärte dagegen, dass er die Proposition 73 ablehnt. Als Vater dreier Töchter findet er es unverantwortlich, dass die Anti-Abtreibungspolitik von Bush und Schwarzenegger jungen Frauen den Zugang zu einer sicheren, professionellen medizinischen Hilfe in Krisensituationen weiter erschwere.
(gefunden u.a. bei medicalnewstoday.com)
Posted by Ishtar on Thursday, September 29. 2005 at 08:06 in Aus aller Welt
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Verhindert die Pille Multiple Sklerose ?
Aus dem Ärzteblatt:
Volle Artikel unter http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21370
Anders als vielfach angenommen scheinen orale Kontrazeptiva das Risiko einer Multiplen Sklerose (MS) nicht zu erhöhen. In einer Fall-Kontroll-Studie in den Archives of Neurology (2005; 62: 1362-1365) erkrankten regelmäßige Anwenderinnen der “Pille” sogar zu 40 Prozent seltener als die Kontrollen. Ein weiterer Befund ist ein erhöhtes Erkrankungsrisiko in den ersten 6 Monaten nach der Entbindung.
Die Ursachen der multiplen Sklerose, die zu den Autoimmunerkrankungen zählt, liegen völlig im Dunkeln. Umso heftiger sind die Spekulationen. Da Frauen doppelt so häufig erkranken wie Männer, wird häufig ein Einfluss der weiblichen Geschlechtshormone angenommen. Es soll sogar Experten geben, die Frauen mit einer familiären Belastung von der Einnahme der “Pille” abraten. Nach den Ergebnissen der jetzt vorliegenden Studie von Álvaro Alonso von der Harvard School of Public Health in Boston besteht hierzu jedoch kein Anlass.
Volle Artikel unter http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21370
Posted by Ishtar on Wednesday, September 14. 2005 at 08:52 in Aus aller Welt
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Ein Kind mit drei Eltern
Zwei britische Wissenschaftler haben eine neue Medizinethikdebatte entfacht, meldet die BBC. Hintergrund sind Versuche, Embryonen mit dem genetischen Material dreier Menschen zu erzeugen.
Voller Artikel bei BBC News (in Englisch).

Image: BBC
Voller Artikel bei BBC News (in Englisch).
Posted by Ishtar on Tuesday, September 13. 2005 at 08:54 in Aus aller Welt
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
View as PDF: This month | Full blog

