Entries tagged as Grippe
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Influenza & Co.
Morgen, am Dienstag, dem 30. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Influenza & Co.
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Bernd Salzberger, Leiter des Bereichs Infektiologie Klinik 1 für Innere Medizin der Universität Regensburg
Moderation: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Vitamin D, nicht C, gegen Grippe
Ebenso lange glauben wir, dass Vitamin C gut gegen Erkältungen und Grippeinfekte sein soll. Das ist umstritten, manche Studien suggerieren dass Vit. C wirkungslos ist, andere, dass Megadosen sehr wohl helfen.

picture: Mussels
Aber für die "echte" Grippe (Influenza) kommt nun eine Vitamin-Hoffnung aus ganz anderer Ecke.
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Lungenentzündung und Bronchitis
Morgen, am Dienstag, dem 12. September, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Lungenentzündung und Bronchitis
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Tobias Welte, Direktor der Abteilung für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Dauert nur 'ne halbe Stunde
Ich gehöre zu den glücklichen Menschen die abgesehen bei der Geburt und diversen Besuchen nie in ein Krankenhaus mussten. Und wisst Ihr was? Nach dem, was ich erlebt habe, bin ich darüber verdammt froh, und hoffe inständig, dass ich da niemals rein muss.
Vor nicht allzu langer Zeit machte die Grippe die Runde in unserer Gegend, und wie es der Zufall wollte, wurde ein mir nahestehender Verwandter Opfer eben dieser bösen Grippe. Da dieser Verwandte dem männlichen Geschlecht zuzuordnen ist und damit zu den notorischen Arztverweigerern gehört, war das Erstaunen doch recht groß, als man ihn - nach einer Woche Zur-Arbeit-Schleppen - zu Hause antraf und er im Brustton der Überzeugung röchelte: Ich glaube ich sterbe.
Er starb natürlich nicht, aber sein Hausarzt nutzte wohlgemut die wahrlich seltene Gelegenheit, ihn gleich einmal komplett zu untersuchen. Von Belastungs-EKG bis Röntgen war alles dabei und er wurde sogar als fast gesund erklärt.
Seitdem darf er täglich seinen Zuckerspiegel prüfen und diverse Pillen schlucken, aber darum geht es im Moment nicht. Auslöser der folgenden Misere war ein Röntgenbild. Ein Röntgenbild der Lunge, um genau zu sein. Darauf nun sah man etwas: einige kleinere schwarze Flecken nämlich.
Die lapidare Bemerkung des Hausarztes lautete in etwa sinngemäß: Das is' sicher nur altes Narbengewebe. Am besten lassen wir das und kontrollieren alle halbe Jahre ob sich was verändert.
Doch da unser Patient sich dank der Grippe bereits dem Tode nahe fühlte, konnte er diese Erklärung so natürlich nicht auf sich sitzen lassen, ergo wurde ein Spezialist zu Rate gezogen, der sogleich empfahl eine Gewebeprobe nehmen zu lassen. Schließlich wollte man ja auf Nummer sicher gehen.
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Weihnachtsbäume werden zu Tamiflu
Ein kanadischer Arzneimittelhersteller will aus weggeworfenen Weihnachtsbäumen das Grippemittel Oseltamivir herstellen. "Aus Bäumen, die nach Weihnachten normalerweise im Häcksler gelandet wären, wird ein Medikament gemacht, das die Menschen vor einer möglichen Massenerkrankung schützen soll, die Millionen Menschen töten könnte", erklärte die Firmengründerin von Biolyse Pharma, Brigitte Kiecken. Die Pharmafirma will aus Tannennadeln Shikimik-Säure gewinnen, die Hauptbestandteil des Grippemittels Oseltamivir beziehungsweise Tamiflu ist. Derzeit sei Shikimik nur in kleinen Mengen zu erhalten, sagte Kiecken. Im vergangenen Jahr sei der Kilopreis für den Rohstoff von 45 auf 600 Dollar hochgeschnellt. AFP
taz Nr. 7858 vom 30.12.2005, Seite 14, 26 Zeilen (Agentur)
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Vogelgrippe: Blick in die Vergangenheit
US-Forscher haben den Erreger der Spanischen Grippe von 1918 rekonstruiert - und Mediziner weltweit elektrisiert. Die Überraschung: Das Killervirus entstand allein durch Mutationen. Nun herrscht Rätselraten, ob die in Asien grassierende Vogelgrippe noch gefährlicher ist als befürchtet. (via SPIEGEL online)
Die spanische Grippe, an der 1918 geschätzte 50 Millionen Menschen weltweit starben, war ursprünglich ebenfalls eine Geflügelgrippe, die heute die Bezeichung H1N1 trägt; die Vogelgrippe über die wir heute sprechen trägt die Bezeichung H5N1.
Die sensationellen Forschungsergebnisse des Armed Forces Institute of Pathology (warum wohl Militärs uralte tödliche Erreger untersuchen? Bestimmt nur zum Schutz der Bevölkerung...) haben ergeben, dass der Ursprungserreger der spanischen Grippe seine Gefährlichkeit allein durch spontane Mutationen erlangte, nicht aber durch die Verbindung mit einem Virus für menschliche Influenza, wie es zum Beispiel bei der Hongkong-Grippe von 1968 der Fall war (und wie man es derzeit für die asiatische Vogelgrippe befürchtet). Einige der Mutationen, die die Wissenschaftler bei der Spanischen Grippe gefunden haben, lassen sich heute bei H5N1 nachweisen.
Sorgen macht den Forschern auch die Panik vor einer Grippe-Pandemie, sie befürchten, daß durch vorschnellen Einsatz von entsprechenden antiviralen Mitteln neue, noch gefährlichere resistente Stämme entstehen könnten.
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Grippeviren mutieren schneller als gedacht
US-amerikanische Forscher haben nun festgestellt, dass Influenzaviren vom Typ A sich sehr viel schneller und grundlegender durch genetische Anpassungen verändern, als bislang angenommen. Die Forscher untersuchten Influenza-A-Viren aus einem Zeitraum von knapp 4 Jahren, aus denen sich 2004 - relativ unerwartet - eine heftige Grippewelle mit dem Fujian-Subtyp entwickelt hatte. Dabei stellten sie eine große genetische Bandbreite fest und fanden Viren, die sich innerhalb kürzester Zeit 4 mal sehr stark verändert hatten.
Eine ähnliche Mutabilität ist auch für andere Grippdviren, wie den Vogelgrippe-Erreger, anzunehmen, genetische Kreuzungen zwischen menschlichen Influenza-Viren und Vogelgrippe / Schweinepest und nur eine Frage der Zeit. Eventuell muss auch die bisherige Praxis der Grippeimpfungen im Hinblick auf die neuen Ergebnisse überdacht werden.
(Bericht bei der BBC)
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Grippe-Pandemie, hausgemacht
Seit Monaten geht ein Gespenst um - die nächste große, weltumspannende Grippewelle, auch Pandemie genannt. Ihr wahrscheinlichster Auslöser ist (auch wenn sich Seuchen nicht unbedingt an statistische Vorhersagen zu halten pflegen) eine Abart der viel gefürchteten Vogelgrippe. Wenn diese sich unglücklich mit einem Influenza-Virus kreuzt, das auf den Menschen übertragbar ist, stehen uns binnen Tagen Millionen Kranke und vermutlich auch Millionen Tote ins Haus. Ungefähr alle 40 Jahre tritt eine solche verheerende Grippewelle auf, und die 40 Jahre sind längst um...
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