Entries tagged as Gesundheitsversorgung
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Sodbrennen
Morgen, am Dienstag, dem 12. Dezember, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Echt ätzend - wenn Sodbrennen chronisch wird
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Live aus der Uniklinik für Viszerale und Gefäßchirurgie Köln
Moderation: Christian Floto und Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Bandscheibenvorfall - OP oder nicht?
Eine Untersuchung belegt: Physiotherapie hilft bei Bandscheiben-Vorfall ähnlich gut wie eine OP. Die Entfernung von Bandscheiben zählt indes zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen bei Menschen mit Rückenschmerzen. -- Quelle WELT
Wo man auch hinschaut - die OP beim Bandscheibenvorfall ist heutzutage quasi ein Routineeingriff. Steht man als Betroffener aber vor der Frage, OP oder nicht, wird es schon schwieriger.
Ist immer eine Operation notwendig?
Nein. Die Literatur geht von etwa 70% aller Bandscheibenvorfälle aus, die konservativ, d.h. ohne Operation, durch zeitweise Schonung, Medikamentengabe, Physiotherapie und Physikalische Therapie erfolgreich behandelt werden kann. Unter günstigen Umständen kann ein Bandscheibenvorfall nach etwa 4 Wochen schrumpfen. Er macht dadurch weniger Beschwerden und ist besser therapierbar. - Quelle: www.bandscheibe.de
Eine individuelle Antwort auf die Frage kann man nur gemeinsam mit dem behandelnden Arzt finden.
Wichtig scheint allerdings vor allem zu sein, daß der Patient sich aktiv für die OP entscheidet, wenn es denn eine OP sein soll.
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Das Wort zum Sonntag: Armut und Krankheit, das dynamische Duo
Armut macht immer mehr Deutsche krank. Wer arbeitslos ist, braucht mehr Medikamente, erkrankt schneller psychisch oder stirbt früher. Wissenschaftler und Sozialverbände schlagen Alarm und üben harsche Kritik am Gesundheitssystem in der Bundesrepublik.schreibt die Financial Times.
Wer in Deutschland arm ist, hat ein doppelt so hohes Risiko, krank zu werden, wie Menschen mit höherem Einkommen – und eine um bis zu zehn Jahre geringere Lebenserwartungnotiert der Tagesspiegel, und weist auch gleich darauf hin, dass nicht nur jeder 5. Einwohner Berlins, sondern auch jedes 5. Kind in Deutschland in Armut lebt. Da stößt dann das kürzliche Urteil des Bundessozialgerichtes, das die Hartz IV-Sätze als verfassungsgemäß verabschiedete, doppelt sauer auf, denn
Gerade Kinder und Jugendliche würden am schlimmsten unter Armut leiden, da z.B. für Schulbedarf überhaupt kein Betrag im Eckregelsatz vorhanden sein. Zudem bekämen diese nur 60 bzw. 80 Prozent der Leistungen. -- Quelle: Erwerbslosenforum.de
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Kliniken verschwenden Milliarden
Das AOK-Institut legt einen neuen Krankenhausreport vor. Danach wären bei den deutschen Kliniken Einsparungen von fast vier Milliarden Euro in der Verwaltung möglich. Hauptproblem ist der Mangel an Effizienz.
-- Quelle: DIE WELT, image: annia316
Im Kreuzfeuer der Kritik stehen besonders nicht privatisierte Kliniken, die oft eine zu schwerfällige Bürokratie haben, das meiste Geld werde "in den Verwaltungsetagen" sinnlos verbraten.
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Dump-A-Patient
In einem der ärmsten Stadtteile von Los Angeles, salopp nur als 'skid row', etwa "Pennergegend" bezeichnet, liefern Ambulanzen und Krankenhäuser unerwünschte, nicht zahlungsfähige oder nicht krankenversicherte Patienten einfach ab, anders gesagt sie setzen sie vor Obdachlosencentern oder auch sonstwo einfach auf die Straße.
Während Offfizielle der betroffenen Krankenhäuser lautstark dementieren, sprechen die Aussagen von James Frailey, einem Angestellten einer privaten Krankentransportfirma, eine andere Sprache.
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Radiotipp: DLF - Marktplatz - Selbstbestimmt Leben
Morgen, am Donnerstag, dem 19. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" den Marktplatz
Thema:
Selbstbestimmt leben - Hilfsmittel und Dienstleistungen für Behinderte und Pflegebedürftige
Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann
Live von der Rehacare auf dem Messegelände in Düsseldorf
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
marktplatz@dradio.de
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The Town Of Allopath
animierter Film (mit Ton)
Storyboard / Farbcomic (ohne Ton)
Vorsicht, Satire!
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Radiotipp: DLF Marktplatz - Cash oder Chipkarte
Morgen, am Donnerstag, dem 5. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" den Marktplatz
Thema:
Cash statt Chipkarte
Selbstzahler-Leistungen in der Arztpraxis
Am Mikrofon: Birgid Becker
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
marktplatz@dradio.de
Das schreibt dradio.de über die Sendung:
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Gesundheitsreform: Mehrkosten in Milliardenhöhe?
Der geplante Aufbau eines Gesundheitsfonds wird nach Berechnungen der gesetzlichen Krankenkassen "verheerende Auswirkungen" haben und Zusatzkosten in Milliardenhöhe verursachen. Die Verwaltungskosten, um die Beiträge einzuziehen, stiegen demnach von 1,3 auf 2,5 Milliarden Euro pro Jahr.
(...)
Die Bundesverbände von AOK, BKK und IKK sowie die Kassenverbände warnten, der Fonds und seine regionalen Inkassostellen würden ein organisatorisches Chaos wie zuletzt bei der Bundesagentur für Arbeit produzieren, weil Technik und Mitarbeiter fehlten. Normalerweise benötige man für eine funktionierende Infrastruktur mehrere Jahre Vorlauf.
Auch die Arbeitgeber halten von den neuesten Plänen von Ulla Schmidt und Co. nicht wirklich viel, wenn auch aus anderen Gründen.
Der Fonds bedeute "noch mehr Staat in der Gesundheitspolitik - das Gegenteil wäre aber richtig". "Auf der Einnahmenseite ist der Status Quo immer noch besser als ein solcher Fonds, der für lange Zeit die falschen Strukturen zementieren würde."zitiert das Manager-Magazin Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
Die Koalition solle zunächst durch zusätzlichen Wettbewerb für mehr Effizienz im Gesundheitswesen sorgen und "auf der Ausgabenseite ansetzen".Nötig sei ein Konzept, das bei allen Beteiligten - Ärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen, Industrie - für mehr Wettbewerb sorge.
Einen ausführlichen Artikel über die Kritikpunkte am geplanten Gesundheitsfond und seine zu erwartenden technischen Schwierigkeiten und Kosten findet man beim Handelsblatt:
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Wer nicht abnimmt soll zahlen
Die CSU hat angekündigt, bei der nächsten Stufe der Gesundheitsreform Strafen gegen uneinsichtige Kranke beschließen zu wollen. So sollten zum Beispiel übergewichtige Kranke abnehmen - oder sonst notfalls mehr zahlen. -- Quelle: Spiegel Online
Mit sowas war ja irgendwie zu rechnen. Ich frage ich allerdings, wie das dann aussieht. Bleibt es dem Mediziner (der seinen Patienten frühzeitig fachgerecht hätte beraten und beim Abnehmen unterstützen müssen, auch unter Hinzuziehung von Optionen wie Kuren, die Geld der Krankenkassen kosten) überlassen, beim Blick auf die Waage und den BMI festzustellen, daß ein Patient klinisch übergewichtig ist, um ihm dann gleich vor Ort seine Zuzahlung abzuknöpfen?
Oder ist Übergewicht beim Arztbesuch bereits a priori moralisch verwerflich und wird der Einfachheit halber mit erhöhten Beiträgen bestraft?
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