Entries tagged as Functional Food
Gentechnik und die Folgen
Vermutlich versaue ich mir mit dem Posten dieses Beitrags jede Chance, jemals in die USA einreisen zu dürfen... sei es drum, ich halte den Beitrag von Jeffrey Smith für extrem wichtig - er zeigt die medizinischen Risiken von genetisch veränderten Nahrungsmitteln und per Gentechnik erzeugten Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln auf. Technikfolgenabschätzung heisst das schöne deutsche Wort, das die Gentechniklobby fröhlich ignoriert.
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Grüntee schützt das Herz
Eine mehr als zehn Jahre andauernde Studie, an der rund 40.000 Japaner teil genommen haben, liefert neue Erkenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen eines regelmäßgen Grünteekonsums, berichtet The New Scientist.
Während in früheren Studien oft von einer Schutzwirkung des grünen Tees bei bestimmten Krebsarten berichtet wurde, konnten die Forscher hier keine solchen Effekte bestätigen. Dafür senkt aber der Verzehr von mindestens einem halben Liter grünem Tee pro Tag das Risiko für Herzkreislauferkrankungen um etwa 25 %, selbst wenn man alle anderen Lebensstilfaktoren herausrechnet, die das Ergebnis beeinträchtigen könnten.
Wie genau der grüne Tee diesen Schutz im Körper bewirkt, ist noch unklar. Forscher vermuten, es könne mit bestimmten Antioxdantien im Tee, den Polyphenolen, zusammen hängen. Polyphenole beeinflussen im Tierversuch u.a. den Fettstoffwechsel.
Ein kürzlich in The New Scientist veröffentlichter (und bereits heftig umstrittener) Artikel mit dem Titel "The Antioxidant Myth" wirft allerdings ein anderes Bild auf die Wirkung von Antioxidantien.
Das, was Naturheilkundler und alternative Mediziner schon seit langem behaupten, erweist sich nun auch für die klassische Medizin als Faktum - synthetische Vitamine und zusätzlich geschluckte Kapseln sind oft wirkungslos, wenn nicht sogar schädlich:
Während in früheren Studien oft von einer Schutzwirkung des grünen Tees bei bestimmten Krebsarten berichtet wurde, konnten die Forscher hier keine solchen Effekte bestätigen. Dafür senkt aber der Verzehr von mindestens einem halben Liter grünem Tee pro Tag das Risiko für Herzkreislauferkrankungen um etwa 25 %, selbst wenn man alle anderen Lebensstilfaktoren herausrechnet, die das Ergebnis beeinträchtigen könnten.
Wie genau der grüne Tee diesen Schutz im Körper bewirkt, ist noch unklar. Forscher vermuten, es könne mit bestimmten Antioxdantien im Tee, den Polyphenolen, zusammen hängen. Polyphenole beeinflussen im Tierversuch u.a. den Fettstoffwechsel.
Ein kürzlich in The New Scientist veröffentlichter (und bereits heftig umstrittener) Artikel mit dem Titel "The Antioxidant Myth" wirft allerdings ein anderes Bild auf die Wirkung von Antioxidantien.
Das, was Naturheilkundler und alternative Mediziner schon seit langem behaupten, erweist sich nun auch für die klassische Medizin als Faktum - synthetische Vitamine und zusätzlich geschluckte Kapseln sind oft wirkungslos, wenn nicht sogar schädlich:
While the epidemiological evidence linking dietary antioxidant intake and reduce incidence of risks of a range of disease is strong, when such antioxidants have been extracted, purified, or synthesised and put into supplements, the results, according to the randomized clinical trials (RCTs), do not produce the same benefits, and may even be harmful. - Quelle: Foodnavigator.com
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Posted by Ishtar on Thursday, September 14. 2006 at 14:08 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Ernährung, Forschung, Functional Food, Kardiologie, Pharmaindustrie, Tee, Vitamine
Nanopartikel - Risiko und Chance
Vor kurzem brachte der NDR eine Infosendung mit dem Schwerpunkt Nanopartikel / Nanotechnologie.
Aber auch in Kosmetika sind Nanopartikel zu finden, und die Folgen für die Gesundheit sind bislang faktisch unbekannt.
In immer mehr Produkten sind Nanopartikel enthalten, da sie fast universell einsetzbar sind. Dazu gehören zum Beispiel Wandfarben, Autolacke, Haushaltsreiniger, Medikamente und Regenjacken. Durch die Nanos erhalten die Produkte ganz neue Eigenschaften. Waschbecken und Glastische bleiben immer sauber, Regenjacken und mit Spezialspray behandelte Schuhe sind monatelang wasserdicht.
Aber auch in Kosmetika sind Nanopartikel zu finden, und die Folgen für die Gesundheit sind bislang faktisch unbekannt.
Nanopartikel stellen eine besondere Zustandsform der Materie zwischen dem einzelnen Molekül und dem festen Körper mit neuen Eigenschaften dar. Sie sind nicht nur 10.000 Mal kleiner als der Durchmesser eines Menschenhaares, sie sind auch rund tausend Mal kleiner als rote Blutkörperchen und können deshalb beliebig durch die feinsten menschlichen Blutgefäße strömen und anschließend von Tumorzellen millionenfach aufgenommen werden. - Quelle: 3sat
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Posted by Ishtar on Friday, June 23. 2006 at 09:31 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Dermatologie, Forschung, Functional Food, HighTech, Pharmaindustrie, Politik
Grapefruits und Cholesterin
Heute in der WELT zu lesen:
Ob ein gesenkter Cholesterinspiegel das Herz vor Erkrankungen schützt, ist eine andere Frage... eventuell produziert auch der Körper wegen des gestressten Herzmuskels das entzündungshemmende, glättende, Löcher flickende Cholesterin. Dennoch ist die Studie interessant, vor allem für Menschen denen ihre Ärzte Lipidabsenker verschrieben haben - die Grapefruit ist nicht nur gesünder sondern auch billiger und hat den zusätzlichen Vorteil, Vitamine mitzubringen.
A grapefruit a day...
Im Auge behalten sollte man ausserdem, daß der Verzehr von Grapefruits ohnehin anscheinend pharmakologisch bedeutsam ist - so wird u.a. auf die Problematik hingewiesen, daß Cholesterinsenker und Grapefruitsaft sich nicht vertragen, und generell Grapefruitsaft in der Kombination mit Medikamenten erwünschte und unerwünschte Nebenwirkungen verstärken kann.
Forscher der Hebrew University School of Pharmacy in Jerusalem haben in einer Studie nachgewiesen, daß durch den Verzehr von Grapefruits der Cholesterinspiegel im Blut deutlich gesenkt wird. Damit können sie Herzerkrankungen vorbeugen. Unter Leitung von Shela Gorinstein waren drei Gruppen von Testpersonen untersucht worden. In einer Gruppe wurden keine Grapefruits verkostet; die Teilnehmer der beiden anderen Gruppen aßen 30 Tage lang täglich eine Grapefruit - und zwar in der einen Gruppe rote, in der anderen helle Pampelmusen. Bei allen Grapefruit-Essern senkte sich der Cholesterinspiegel deutlich, während er in der Kontrollgruppe unverändert blieb. Noch überraschender: Die Wirkung der roten Grapefruits war nochmals signifikant größer als bei den hellen Früchten. Die Forscher kennen die Ursache für diesen Effekt nicht, vermuten jedoch, daß die roten Früchte Wirkstoffe enthalten, die hellen Pampelmusen fehlen.
Ob ein gesenkter Cholesterinspiegel das Herz vor Erkrankungen schützt, ist eine andere Frage... eventuell produziert auch der Körper wegen des gestressten Herzmuskels das entzündungshemmende, glättende, Löcher flickende Cholesterin. Dennoch ist die Studie interessant, vor allem für Menschen denen ihre Ärzte Lipidabsenker verschrieben haben - die Grapefruit ist nicht nur gesünder sondern auch billiger und hat den zusätzlichen Vorteil, Vitamine mitzubringen.
A grapefruit a day...
Im Auge behalten sollte man ausserdem, daß der Verzehr von Grapefruits ohnehin anscheinend pharmakologisch bedeutsam ist - so wird u.a. auf die Problematik hingewiesen, daß Cholesterinsenker und Grapefruitsaft sich nicht vertragen, und generell Grapefruitsaft in der Kombination mit Medikamenten erwünschte und unerwünschte Nebenwirkungen verstärken kann.
Posted by Ishtar on Thursday, February 16. 2006 at 08:51 in Vermischtes
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Radiotipp: DLF - Marktplatz - Nahrungsergänzungsmittel
Morgen, am Donnerstag, dem 3. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" den Marktplatz
Thema:
Ausgleich für Ernährungssünden oder fragwürdiger Nutzen?
Nahrungsergänzungsmittel
Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
marktplatz@dradio.de
Posted by Ishtar on Wednesday, November 2. 2005 at 15:28 in Vermischtes
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Broccoli verringert das Lungenkrebsirisko - mit den richtigen Genen
Der regelmäßige Verzehr von Kreuzblütler-Gemüse wie Kohl oder Broccoli kann das Lungenkrebsrisiko um bis zu 72 Prozent senken - vorausgesetzt, man gehört zum richtigen genetischen Typus.
Die Studie, die in The Lancet erscheint, belegt eindrucksvoll etwas, das Patienten schon lange wissen - dass nämlich nicht alle Therapien bei allen Patienten gleichermaßen wirksam sind, dass Medikamente (und in diesem Sinne sind auch Gemüse Medikamente) bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Wirkungen entfalten. Diese Erkenntnis muß in manchen Medizinerköpfen erst noch ankommen, und insofern gebührt den Forschern schon dafür eine Anerkennung.
Der genaue Mechanismus beim Kohlgemüse hängt mit dem Isothiozyanat-Stoffwechsel zusammen.
Die Studie in The Lancet:
Brennan P et al. Effect of cruciferous vegetables on lung cancer in patients stratified by genetic status: a mendelian randomization approach. The Lancet. 2005; 366:1558-1560.
Die Studie, die in The Lancet erscheint, belegt eindrucksvoll etwas, das Patienten schon lange wissen - dass nämlich nicht alle Therapien bei allen Patienten gleichermaßen wirksam sind, dass Medikamente (und in diesem Sinne sind auch Gemüse Medikamente) bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Wirkungen entfalten. Diese Erkenntnis muß in manchen Medizinerköpfen erst noch ankommen, und insofern gebührt den Forschern schon dafür eine Anerkennung.
Der genaue Mechanismus beim Kohlgemüse hängt mit dem Isothiozyanat-Stoffwechsel zusammen.
Die Schutzfunktion der Isothiozyanate wird auch wesentlich durch die genetische Veranlagung der Patienten beeinflusst. So zeigte sich, dass jene Menschen, denen die Gene zum Abbau der chemischen Substanzen fehlten - das betraf 60 Prozent der Studienteilnehmer - einen deutlich höheren Schutz vor Lungenkrebs hatten, als Patienten mit diesen Genen. In dieser Untersuchung wurde erstmals ein Zusammenhang zwischen Isothiozyanat-Messungen und einem niedrigeren Krebsrisiko belegt. Andere Studien basierten bislang nur auf Ernährungsfragebögen, die aber keine Aussagen darüber zulassen, wieviel Isothiozyanat-Mengen im Körper vorhanden sind. (via netdoktor.at)
Die Studie in The Lancet:
Brennan P et al. Effect of cruciferous vegetables on lung cancer in patients stratified by genetic status: a mendelian randomization approach. The Lancet. 2005; 366:1558-1560.
Schokoriegel für die Gesundheit?
Bereits seit einigen Tagen berichtet die englischsprachige Presse darüber, dass Mars, der Hersteller des gleichnamigen Schokoriegels und anderer Süßigkeiten, eine neue Gruppe von Wirkstoffen in der Kakaobohne entdeckt hat, die als Grundlage für neuartige Medikamente gegen Diabetes oder koronare Erkrankungen dienen könnten. Auch die deutsche Financial Times hat diese Meldung mittlerweile im Angebot, konzentriert sich in ihrem Text aber - natürgemäß - mehr auf marktanalytische Fragen, die sich für Süßwarenhersteller und Lebensmittelkonzerne ganz allgemein aus einem wachsenden Bewußtsein für den Zusammenhang zwíschen Gesundheit und Ernährung ergeben. "Functional foods" könnten der Renner des nächsten Jahrzehnts werden. So gibt es in Amerika auch schon mit Phytoöstrogenen versehenen Fruchtsaft, der den Cholesterinspiegel senken soll. (Manche Kritiker bezeichnen solche Produkte auch als frankenfoods...)
USA Today titelte: Take 2 M&Ms And Call Me In The Morning.
Die in der Kakaobohne entdeckten möglichen Wundersubstanzen, von den Forschern bei Mars Flavonole genannt, kommen allerdings in handelsüblichen Schokoladenprodukten gar nicht vor - sie werden in der herkömmlichen Kakaoproduktion zerstört. Mars hat in USA jetzt einen Riegel mit dem Namen CocoaVia auf den Markt gebracht, der die "gesunden" Anteile des Kakaos in leckeres Naschwerk verpackt.
USA Today titelte: Take 2 M&Ms And Call Me In The Morning.
Die in der Kakaobohne entdeckten möglichen Wundersubstanzen, von den Forschern bei Mars Flavonole genannt, kommen allerdings in handelsüblichen Schokoladenprodukten gar nicht vor - sie werden in der herkömmlichen Kakaoproduktion zerstört. Mars hat in USA jetzt einen Riegel mit dem Namen CocoaVia auf den Markt gebracht, der die "gesunden" Anteile des Kakaos in leckeres Naschwerk verpackt.
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Posted by Ishtar on Wednesday, July 27. 2005 at 11:04 in Aus aller Welt
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