Entries tagged as Forschung
Nanopartikel - Risiko und Chance
In immer mehr Produkten sind Nanopartikel enthalten, da sie fast universell einsetzbar sind. Dazu gehören zum Beispiel Wandfarben, Autolacke, Haushaltsreiniger, Medikamente und Regenjacken. Durch die Nanos erhalten die Produkte ganz neue Eigenschaften. Waschbecken und Glastische bleiben immer sauber, Regenjacken und mit Spezialspray behandelte Schuhe sind monatelang wasserdicht.
Aber auch in Kosmetika sind Nanopartikel zu finden, und die Folgen für die Gesundheit sind bislang faktisch unbekannt.
Nanopartikel stellen eine besondere Zustandsform der Materie zwischen dem einzelnen Molekül und dem festen Körper mit neuen Eigenschaften dar. Sie sind nicht nur 10.000 Mal kleiner als der Durchmesser eines Menschenhaares, sie sind auch rund tausend Mal kleiner als rote Blutkörperchen und können deshalb beliebig durch die feinsten menschlichen Blutgefäße strömen und anschließend von Tumorzellen millionenfach aufgenommen werden. - Quelle: 3sat
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Gates Foundation spendet 104 Millionen für TB-Bekämpfung
Die TB Alliance befasst sich mit der Erforschung neuer Medikamente gegen Tuberkulose, mit dem Ziel eine "schnellere und effektivere Behandlung" der Tuberkulose zu entwickeln.
Angesichts der Tatsache, daß immer mehr Erreger gegen Antibiotika resistent werden, ist das auch dringend nötig. Wir alle möchten nicht auf einem Planeten leben, auf dem durch Tröpfcheninfektion übertragene TB-Erreger gegen Penicillin resistent geworden sind... ein weiteres Problem ist, daß die derzeitige Behandlung aufwändig und langwierig ist. Bislang sind bis zu 130 Dosen der gängigen Medikation über einen Zeitraum von 6 Monaten nötig, das Ziel ist eine Therapie, die mit ungefähr 10 Dosen auskommt (und dabei die 4 bislang verwendeten Medikamente vom Markt verdrängen soll).
The four standard drugs used to treat tuberculosis are more than 40 years old and take at least six months to work effectively. When the long treatment is not completed or drug supply is interrupted, multi-drug resistant forms of TB can emerge. In addition, TB is a leading killer of people living with HIV/AIDS, but current TB treatment cannot easily be combined with the anti-retrovirals used to treat HIV. - Quelle: Medicalnewstoday.com
Von der Spende der Gates Foundation profitiert u.a. auch der Bayer Konzern, der mit der TB Alliance ein neues Breitband-Antibiotikum entwickelt, Moxifloxacin, und im Gegenzug versprochen hat, das Medikament in den Ländern die es am dringendsten benötigen, zu niedrigen Preisen auf den Markt zu bringen.
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Ein paar Reserven schaden nicht
Während heutzutage Anorexie auch für Männer ein erstrebenswertes Ziel zu sein scheint, auch wenn Männern ein höherer BMI immer noch eher verziehen wird als Frauen, die sich gefälligst an den Maßen von Barbie oder wenigstens Supermodels zu orientieren haben, scheint es, daß die alten Weisheiten nicht bloß im Hinblick auf drohende Hungersnöte ihre Berechtigung hatten.
"Iss Dich alt - Studie zeigt - Länger leben durch Übergewicht" betitelt die Rheinische Post heute einen Beitrag über eine aktuelle Studie, die erstaunliche Erkenntnisse für das Zeitalter des Fitness- und Diätwahns mit sich bringt.
Wer leichtes Übergewicht hat, kann damit rechnen, länger zu leben. Diese überraschende Erkenntnis fördert eine amerikanische Studie zu Tage: Die Sterblichkeitsrate von über 80-Jährigen mit leichtem Übergewicht ist niedriger als die von Menschen mit einem normalen Body-Mass-Index (BMI)
Die Sterberate der Untergewichtigen war demnach am höchsten, dicht gefolgt von denen mit sogenanntem 'klinischem' Übergewicht (BMI >30).
Kritiker wie Udo Pollmer stellen den Wert des BMI (Body Mass Index) schon länger in Frage. Seine ausgezeichneten Beiträge zu Ernährungsthemen für den Deutschlandfunk kann man auch als Audio-on-Demand nachhören. Ein Interview mit ihm - u.a. zum Thema ernährungsgestörte Diät-Fachleute - findet man bei der WELT.
Prozac - neue Hoffnung bei Alzheimer?
Der Wirkstoff Fluoxetin, besser bekannt unter dem Handelsnamen Prozac, ist eines der Medikamente, die weltweit am häufigsten gegen schwere Formen der Depression verschrieben werden. Wie ein US-Forscherteam am Cold Spring Harbor Laboratory auf Long Island nun im Fachblatt "PNAS" berichtet, läßt sich die Wirkungsweise des Medikaments möglicherweise auch für die Behandlung von anderen neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson nutzbar machen.
(...)
Es zeigte sich, daß Prozac die Bildung spezieller Vorläufer-Nervenzellen (ANP, Amplifying Neural Progenitors) anregt. Die Zellen vermitteln die Bildung von reifen Nervenzellen aus Stammzellen und übernehmen damit eine wichtige Hilfsfunktion.
Besonders bei degenerativen Hirnerkrankungen könnte sich dieser Wirkmechanismus von Fluoetin als nützlich erweisen. Dem gehen die Forscher jetzt nach.
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde Naturheilverfahren
Morgen, am Dienstag, dem 16. Mai, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Naturheilverfahren
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Joseph Beuth, Direktor des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren an der Universitätsklinik Köln
Moderation: Barbara Winkler
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Probekapitel: Natural Hormonal Enhancement
Auf der Webseite extique.com tummelt sich jemand, der sich im Wesentlichen mit den Auswirkungen von Bewegung und gezieltem Körpertraining auf den Hormonhaushalt des Körpers befaßt hat. Das klingt wiederum nach Sportmedizin, ist aber auch das nur am Rande.
(Das: best viewed with IE verzeihe ich demAautor ausnahmsweise.. das Web scheint nicht ganz sein Thema zu sein...)
Also, worum geht es?
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Am Ende der Nahrungskette
Less antibiotic use in food animals leads to less drug resistance in people, study shows
Australien hat die Verwendung von Antibiotika der Gruppe Fluoroquinolone in Tierfutter verboten. In der Folge sanken bei menschlichen Patienten die Infektionen mit antibiotikaresistenten Stämen von Campylobacter jejuni, einem Bakterium, das typische Durchfallerkranungen nach Kontakt mit verunreinigten Lebensmitteln auslöst.
Fluoroquinolone sind in den meisten Industrienationen in Tierfutter zulässig. In Norwegen und Schweden, wo das Mittel schon geraume Zeit verboten ist, treten weniger schwere Infektionen mit resistenten Formen von Campylobacter jenuni auf:
Campylobacter isolates were collected from almost 600 patients in five Australian states. Only 2 percent were resistant to ciprofloxacin, a type of fluoroquinolone. In countries that allow fluoroquinolone use in animals, the prevalence of drug resistance can be as high as 29 percent. -- mercola.com
Eine großangelegte wissenschaftliche Studie zu Fluoroquinolonen und Campylobacter jenuni erscheint in der aktuellen Ausgabe von Clinical Infectious Diseases :
Low-Level Fluoroquinolone Resistance among Campylobacter jejuni Isolates in Australia
Wieder einmal zeigt sich sehr schön, daß Antibiotika die Nahrungskette hindurchwandern - ein Punkt, den ich aus eigener Erfahrung kenne, da ich gegen einige in der Tierzucht verwendete Antibiotika allergisch bin - und daß wir uns keinen Gefallen damit tun, Stoffe, die für uns medizinisch überlebensnotwendig sein könnten, ihrer Funktion zu berauben, indem wir auf Wegen wie Tierfutter resistente Stämme heranzüchten.
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Anti-AIDS-Gel geht in die Erprobungsphase
Manto gives anti-Aids gel green light.
Health Minister Manto Tshabalala-Msimang told delegates: "Microbicides represent empowerment for many women who need to protect themselves from the risk associated with unprotected sex."
Microbicides in development take the form of a gel, cream, sponge or ring that releases an active ingredient that can kill or deactivate HIV cells during sexual intercourse.
"The invention of an effective microbicide will ensure that the health of women in relation to sexually transmitted infections will no longer depend on their ability to negotiate safer sex and the balance of power in their relationship with men," Tshabalala-Msimang said.
Tshabalala-Msimang said several potential microbicides were being tested globally, with five out of six products in an advanced stage of being tested in South Africa and elsewhere.
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
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Medikamente in Gelee
Bei ihrer Neuentwicklung bedienen sich die Forscher einer Methode, die dem Prinzip eines Zweikomponentenklebers nicht unähnlich ist. Durch die Spritze werden zwei Flüssigkeiten verabreicht: ein flüssiger, biologisch abbaubarer Kunststoff, der etwa ein Medikament enthalten kann, und ein Enzym. Erst an der Einspritzstelle im Körper reagiert das Enzym mit dem flüssigen Kunststoff und verwandelt ihn in ein Gel - das dann an Ort und Stelle verbleibt. Im Gegensatz zu bisherigen Entwicklungsversuchen sind die Bestandteile des neuen Gels ungiftig. Genausowenig sind schädliche, belastende Prozeduren - wie etwa starkes Erhitzen - notwendig, um die Substanz zu gelieren. Dadurch wird weder Körpergewebe geschädigt noch die Wirksamkeit von Medikamenten eingeschränkt, die mit dem Hydrogel verabreicht werden sollen. -- (via WELT)
Die Forscher sehen Anwendungsgebiete etwa in der Krebstherapie oder auch bei der Regeneration von Körpergewebe.
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Dauerlärm erhöht das Herzinfarktrisiko
Dass Lärm krank macht, wissen wir schon seit langem und ignorieren es als Nebeneffekt moderner Lebens- und Arbeitsmethoden. Eine Studie der Berliner Charité gibt uns nun dramatische Zahlen zu der verdrängten Gesundheitsgefährdung.
The Australian berichtet:
New research has found general environmental noise, such as the roar of city traffic, increases the risk of heart attack by almost 50 per cent for men and 200 per cent for women.
Noisy workplaces are another health danger, increasing the risk of heart attack by almost a third for men, although not for women.
The researchers, who studied 4115 patients in Berlin's 32 hospitals between 1998 and 2001, said the findings showed the need for tougher regulations against workplace noise .
They called for ear protection to be compulsory in workplaces where noise levels exceed 65 to 75 decibels. The noise level in a busy large office is typically about 60 decibels.
Ob dies Konsequenzen auf den Arbeitsalltag hat,
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