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In der New York Times ist vorgestern ein Artikel erschienen, in dem es um den aktuellen Stand der Forschung in Sachen Üergewicht und Infektionen geht.
Der englischsprachige Artikel ist sehr lang, zeigt aber einige sehr spannende Faktoren auf - wie etwa Zusammenhänge bestimmter Formen von Fettleibigkeit mit Infektionen mit einer Art Vogelgrippe (SMAM-1) und einem Adenovirus-Typ. Die Forscher sprechen auch von "infectobesity".
Weit davon entfernt, endgültige Ergebnisse präsentieren zu wollen, bietet der Artikel einen recht umfangreichen Überblick über die neueste Forschung. Empfehlenswerte Lektüre.
New York Times - Fat Factors - By ROBIN MARANTZ HENIG
Der englischsprachige Artikel ist sehr lang, zeigt aber einige sehr spannende Faktoren auf - wie etwa Zusammenhänge bestimmter Formen von Fettleibigkeit mit Infektionen mit einer Art Vogelgrippe (SMAM-1) und einem Adenovirus-Typ. Die Forscher sprechen auch von "infectobesity".
Weit davon entfernt, endgültige Ergebnisse präsentieren zu wollen, bietet der Artikel einen recht umfangreichen Überblick über die neueste Forschung. Empfehlenswerte Lektüre.
New York Times - Fat Factors - By ROBIN MARANTZ HENIG
Posted by Ishtar on Tuesday, August 15. 2006 at 16:37 in Vermischtes
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Mythos Cholesterin
"Ihre Cholesterinwerte sind zu hoch" heisst es schon Mal beim Arzt, und dann wird Fett gespart, Margarine aufs Brot gekratzt und die bösen bösen Eier verteufelt, und der Körper geht in Schockstarre, rechnet er doch fest dank jahrelanger Indoktrination damit, dass nun bald das letzte Stündlein geschlagen hat und der Herzinfarkt naht.
Dass das jedoch nicht bloss keineswegs der medizinischen Weisheit letzter Schluß ist (sondern sogar falsch), ist eine wissenschaftlich belegbare Tatsache. Nicht erst, seit Anthony Colpo mit seinem Buch The Great Cholesterol Con
haarklein anhand von jeder Menge wissenschaftlichen Studien (genau denen die das medizinische Establishment selbst gern zitiert) belegt, was wirklich dran ist am Mythos Cholesterin, gibt es Kritiker an dieser These.
Der schwedische Mediziner Uffe Ravnskov hat sich bereits 1991 daran gemacht, die wissenschaftlichen Behauptungen über die Zusammenhänge zwischen Cholesterin in den Blutwerten, Cholesterin in der Nahrung und Herz-Kreislauferkrankungen zu analysieren. Und er kommt zu einem - für viele überraschenden - Ergebnis.
Dass das jedoch nicht bloss keineswegs der medizinischen Weisheit letzter Schluß ist (sondern sogar falsch), ist eine wissenschaftlich belegbare Tatsache. Nicht erst, seit Anthony Colpo mit seinem Buch The Great Cholesterol Con
Der schwedische Mediziner Uffe Ravnskov hat sich bereits 1991 daran gemacht, die wissenschaftlichen Behauptungen über die Zusammenhänge zwischen Cholesterin in den Blutwerten, Cholesterin in der Nahrung und Herz-Kreislauferkrankungen zu analysieren. Und er kommt zu einem - für viele überraschenden - Ergebnis.

Uffe Ravnskov, Udo Pollmer - Mytos Cholesterin
Die zehn grössten Irrtümer
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Posted by Ishtar on Tuesday, August 8. 2006 at 05:55 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Bücher, Cholesterin, Ernährung, Forschung, Herz, Infarktrisiko, Kardiologie, Ärzte
Vorsicht bei Duftspendern
Eitketten lesen ist angesagt.
Meines Erachtens sollte jeder eine Substanz meiden, die derartige Auswirkungen hat...
Man fragt sich allerdings schon, wieso die Schädlichkeit von1,4-Dichlorbenzol irgendjemanden überrascht.
Aus der Schadstoffliste (sic!) der enius AG:
Eine in Reinigungsmitteln und Duftspendern enthaltene Chemikalie hat sich als offenbar sehr gefährlich herausgestellt. Der Stoff Dichlorbenzol bewirkt laut einer amerikanischen Studie eine reduzierte Lungenfunktion. Das könnte auf Schädigungen der Organe hinweisen. Zum Schutz vor allem von Kindern mit Atemwegserkrankungen solle man Produkte mit der Substanz meiden. -- Quelle: RP Online
Meines Erachtens sollte jeder eine Substanz meiden, die derartige Auswirkungen hat...
Man fragt sich allerdings schon, wieso die Schädlichkeit von1,4-Dichlorbenzol irgendjemanden überrascht.
Aus der Schadstoffliste (sic!) der enius AG:
Gesundheitsgefährdung:
Einatmen oder Verschlucken kann zu Gesundheitsschäden führen.
Gesundheitsschädlich beim Verschlucken.
Kann die Atemwege reizen: z.B. Brennen der Nasen- und Rachenschleimhaut, Reizhusten, Atemnot.
möglicherweise krebserzeugend
Nervenschäden sind möglich, z.B. Krämpfe, Zittern, Lähmungen
Reizt die Augen und die Haut.
Risiko der Fruchtschädigung nicht zu befürchten
Schädigung des Blutes
Schädigung von Leber und Nieren möglich
Posted by Ishtar on Monday, August 7. 2006 at 09:06 in Vermischtes
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Migräne und Herzinfarkt
Migräne verdoppelt das Risiko für Herzinfarkt und Angina Pectoris, hat eine jüngst im amerikanischen Ärzteblatt "Jama" veröffentlichte Studie ergeben. Dies gilt insbesondere für jene Form der Migräne, die sich mit neurologischen Beeinträchtigungen wie Sprachschwierigkeiten, Seh- und Gefühlsstörungen ankündigt. Eine solche Aura erleben 15 Prozent der bundesweit rund zwölf Millionen Migränepatienten, bevor eine halbe bis eine Stunde später der eigentliche Kopfschmerz einsetzt. -- Quelle: WELT am Sonntag
Da Frauen besonders häufig (etwa doppelt so oft wie Männer) von Migräneattacken geplagt werden, besteht hier auch ein erhöhtes Risiko. Über den ursächlichen Zusammenhang sind die Forscher jedoch noch im Unklaren.
Elektrizität beschleunigt die Wundheilung
Forscher der Aberdeen University haben festgestellt, dass der Körper mittels schwacher elektrischer Felder die Wundheilung fördert.
Mit diesen neuen Erkenntnissen, die u.a. auf die Arbeit eines deutschen Forschers aus dem 19. Jahrhundert zurückgehen, hoffen die Wissenschaftler, Wundheilungsprozesse durch die Gabe geeigneter Substanzen wie Prostaglandine oder auch via Anwendung piezoelektrischer Felder um bis zu 50% beschleunigen zu können.
"These natural signals are instantaneous. The moment you make a wound, there's an electrical signal at the wound edge and it lasts as long as it takes the wound to heal up," said Professor McCaig.
Further tests showed epithelial cells, the building blocks of skin tissue, sensed and followed electric fields towards the wound site using two molecular structures, or receptors. One mobilises cells to creep in the direction of the electric field, while the other shuts down any signals that threaten to send the cell off course.
"They're stimulated to move, but they're also told where to find the centre of the wound, so these electrical signals are telling cells, 'get charging, get yourself in there'," Prof McCaig said. - Quelle: The Guardian
Mit diesen neuen Erkenntnissen, die u.a. auf die Arbeit eines deutschen Forschers aus dem 19. Jahrhundert zurückgehen, hoffen die Wissenschaftler, Wundheilungsprozesse durch die Gabe geeigneter Substanzen wie Prostaglandine oder auch via Anwendung piezoelektrischer Felder um bis zu 50% beschleunigen zu können.
Posted by Ishtar on Thursday, July 27. 2006 at 13:43 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Forschung
Kann eine einzelne Hirnzelle denken?
Heute nur ein Lesetipp:
Voller Artikel in der ZEIT:
Kann eine einzelne Nervenzelle denken? Oder was hat Hirnforschung mit Jennifer Aniston zu tun?
Ein Team von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) und des California Institute of Technology (Caltech) hat entdeckt, dass einzelne Nervenzellen (Neuronen) in der Lage sind, eine Art Vorstellung von Dingen oder Personen zu entwickeln. Diese Forschung widerspricht der Auffassung der meisten Neurowissenschaftler, wonach einzelne Zellen nichts anderes sind, als kleine Pixel in einem großen, sehr komplexen System. Die Frage lautet also: "Kann eine einzelne Nervenzelle denken?", so Dr. Christof Koch vom Caltech, der die Ergebnisse dieser Forschung am 9. Juli auf dem Forum of European Neuroscience Societies (FENS) 2006 in Wien vorstellte.
"Was ist Bewusstsein? Das ist eine grundlegende Frage, die beantwortet werden muss", sagte Dr. Koch.
Voller Artikel in der ZEIT:
Kann eine einzelne Nervenzelle denken? Oder was hat Hirnforschung mit Jennifer Aniston zu tun?
Posted by Ishtar on Tuesday, July 11. 2006 at 10:52 in Alles nur im Kopf, Aus aller Welt, Vermischtes
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Defined tags for this entry: Forschung, Neurologie
Schmerzmittel Wärmflasche
Ein unwahrscheinlicherer Forschungsgegenstand als die Wärmflasche ist im Hochsommer kaum vorstellbar. Dennoch fanden britische Mediziner heraus: Das Hausmittel macht nicht nur kalte Winternächte kuschlig, sondern wirkt in den Zellen wie ein Schmerzmittel. -- Quelle: Spiegel online
Ich musste bei den Zeilen erst mal grinsen... ist es doch hier gerade eher tropisch und was mich interessiert ist vor allem Kühlung. aber es ist doch schön zu lesen, dass alte Hausmittelchen ihre Berechtigung haben und dem nun auch die Wissenschaft zustimmt.
Und wie funktioniert das nun?
"Schmerzen bei Bauchkrämpfen, Blasenentzündung oder bei der Menstruation entstehen durch verminderte Durchblutung und durch Dehnung der inneren Organe", sagte der Physiologe Brian King vom University College London bei der Jahrestagung der Physiological Society. Dabei würden Schmerzrezeptoren aktiviert.
Wird jedoch die Haut in der Nähe des Schmerzherdes auf über 40 Grad Celsius erwärmt, springen bestimmte Wärmerezeptoren an. Das konnten King und seine Kollegen in Untersuchungen nachweisen. Die Sensoren für Wärme wiederum können jene für Schmerzen blockieren - so dass der Schmerz nicht mehr wahrgenommen wird.
Natürlich wollen die Forscher ihren Patienten jetzt nicht Wärmflaschen empfehlen - daran ließe sich wohl auch nicht genug verdienen. Statt dessen wollen sie mit den Erkenntnissen aus ihren Experimenten versuchen, Medikamente zu entwickeln, die gezielt am gleichen Rezeptortyp andocken können und damit Schmerzen langfristig hemmen sollen.
Ich nehme dann die Wärmflasche, vielen Dank.
Posted by Ishtar on Thursday, July 6. 2006 at 11:20 in Vermischtes
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Notfall-Wundversorgung mit Ultraschall
"Ultrasound to treat war wounds" - etwa: Ultraschall zur Behandlung von Kriegsverletzungen - betitelt die BBC einen Artikel über eine im Entstehen begriffene neue medizintechnische Entwicklung, die aus Mitteln der US-Militärs finanziert wird.
Das Gerät soll als eine Art Bandage um zu behandelnde Körperzonen gelegt werden können und mittels Ultraschall zunächst gerissene Gefäße und Blutungen lokalisieren, dafür wird ein sogenannter "Doppler-Ultraschall" (Doppler-Sonographie) eingesetzt. Das ist kein neues Verfahren - neu wird allerdings sein, dass es sich um ein besonders kleines, leichtgewichtiges Gerät handeln soll, das auch von Laien (Soldaten) nach kurzer Einweisung angewendet werden kann.
Neu ist auch, daß ein Ultraschall-Impuls erzeugt werden soll, der dann die lokalisierten Gewebs- bzw. Gefäßrupturen verschließen (kauterisieren) soll.
Das Projekt mit dem Namen Deep Bleeder Acoustic Coagulation (DBAC) wird von zwei Forscherteams verfolgt, die beide Gelder von der entsprechenden US-Behörde bekommen haben. Auf der einen Seite forscht ein Team von Siemens, auf der anderen Seite ein Team von Philips, jeweils mit Unterstützung aus Universitäten. Für die kommenden 4 Jahre sind 50 Mio. Dollar für das Projekt veranschlagt.
Die medizinische Seite ist klar, aber die technische ist kompliziert. Man darf also gespannt sein...
Ich finde es interessant, daß solche Anwendungen vom Militär und für das Militär entwickelt werden. Ein transportables Gerät, das auch von Nichtmedizinern bedient werdn kann, wäre auch für die zivile Notfallversorgung sicher interessant. Falls die Militärs damit rausrücken.
Zum Weiterlesen:
Voller Artikel bei der BBC
Das Gerät soll als eine Art Bandage um zu behandelnde Körperzonen gelegt werden können und mittels Ultraschall zunächst gerissene Gefäße und Blutungen lokalisieren, dafür wird ein sogenannter "Doppler-Ultraschall" (Doppler-Sonographie) eingesetzt. Das ist kein neues Verfahren - neu wird allerdings sein, dass es sich um ein besonders kleines, leichtgewichtiges Gerät handeln soll, das auch von Laien (Soldaten) nach kurzer Einweisung angewendet werden kann.
Neu ist auch, daß ein Ultraschall-Impuls erzeugt werden soll, der dann die lokalisierten Gewebs- bzw. Gefäßrupturen verschließen (kauterisieren) soll.
Das Projekt mit dem Namen Deep Bleeder Acoustic Coagulation (DBAC) wird von zwei Forscherteams verfolgt, die beide Gelder von der entsprechenden US-Behörde bekommen haben. Auf der einen Seite forscht ein Team von Siemens, auf der anderen Seite ein Team von Philips, jeweils mit Unterstützung aus Universitäten. Für die kommenden 4 Jahre sind 50 Mio. Dollar für das Projekt veranschlagt.
Die medizinische Seite ist klar, aber die technische ist kompliziert. Man darf also gespannt sein...
Ich finde es interessant, daß solche Anwendungen vom Militär und für das Militär entwickelt werden. Ein transportables Gerät, das auch von Nichtmedizinern bedient werdn kann, wäre auch für die zivile Notfallversorgung sicher interessant. Falls die Militärs damit rausrücken.
Zum Weiterlesen:
Voller Artikel bei der BBC
Posted by Ishtar on Saturday, July 1. 2006 at 11:22 in Aus aller Welt
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Kunstlicht und Brustkrebs
Heute in der WELT:
Hintergrund ist eine Untersuchung einer Forscherin der Stony Brook Universität New York, die die Lebensgewohnheiten von Frauen mit und einer Kontrollgruppe von Frauen ohne Brustkrebserkrankungen untersuchte.
Nächtliches Kunstlicht fördert Brustkrebs.
US-Studie: Entscheidend ist die Störung der Melatonin-Produktion - Schichtarbeiter sind nicht betroffen
Hintergrund ist eine Untersuchung einer Forscherin der Stony Brook Universität New York, die die Lebensgewohnheiten von Frauen mit und einer Kontrollgruppe von Frauen ohne Brustkrebserkrankungen untersuchte.
65 Prozent der Frauen mit Brustkrebs tendierten dazu, häufiger in der Nacht bei Kunstlicht wach zu sein - zum Beispiel weil sie unter Schlafstörungen litten.Allerdings ist nicht das Kunstlicht an sich das Problem, sondern gestörte Schlafrhythmen. Bei Schichtarbeiterinnen trat der Effekt nämlich nicht auf. Die Forscher vermuten viel mehr, dass der wesentliche Faktor ein hormoneller bzw. ein auf einer gestörten Biochemie beruhender ist:
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Posted by Ishtar on Thursday, June 29. 2006 at 08:35 in Vermischtes
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Der große Unterschied
Morgen, am Dienstag, dem 27 Juni, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Der große Unterschied - Medizinische Behandlung bei Frauen
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Vera Regitz-Zagrosek, Center for Cardiovascular Research, Charité Campus Mitte, Berlin
Moderation: Barbara Weber
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Posted by Ishtar on Monday, June 26. 2006 at 08:58 in Vermischtes
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