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Wer sich etwas gutes tun will und ein paar wirklich gesunde Fette zu sich nehmen, hat in Mandeln einen ausgezeichneten Energie- und Nährstoffspender gefunden. Sie liefern essentielle Fettsäuren. Vitamin E, viele Mineralien und sind echte Kraftpakete.
Allerdings sind konventionell erzeugte Mandeln - wie so viele Produkte - auch echte Schadstoffpakete, Mandeln werden in großen Monokultur-Plantagen (besonders in Spanien und Kalifornien) angebaut und kräftig gegen Schädlinge gespritzt, und trotz der harten Schale bleibt davon einiges in der Frucht zurück.
Ein weiteres Problem ist, dass Mandeln oft nur erhitzt (geröstet, pasteurisiert) in den Handel kommen, was die Keimbelastung senkt, aber gleichzeitig die Fette und Eiweiße verändert und ihrer gesundheitlichen Wirkungen beraubt - nicht nur Rohköstler schwören auf rohe, unverarbeitete Mandeln.
Das Almond Board of California, die grösste Lobbyvereinigung der Mandelproduzenten in USA, muss allerdings den gesetzlichen Vorgaben der USA (die was Keime angeht stark paranoid sind, in diesem Fall geht es um Salmonellen) genügen, und darf in Zukunft nur noch "pasteurisierte" Mandeln in den Verkehr bringen. Dagegen sprechen sich viele Verbrauchergruppen aus gutem Grund aus.
Allerdings sind konventionell erzeugte Mandeln - wie so viele Produkte - auch echte Schadstoffpakete, Mandeln werden in großen Monokultur-Plantagen (besonders in Spanien und Kalifornien) angebaut und kräftig gegen Schädlinge gespritzt, und trotz der harten Schale bleibt davon einiges in der Frucht zurück.
Ein weiteres Problem ist, dass Mandeln oft nur erhitzt (geröstet, pasteurisiert) in den Handel kommen, was die Keimbelastung senkt, aber gleichzeitig die Fette und Eiweiße verändert und ihrer gesundheitlichen Wirkungen beraubt - nicht nur Rohköstler schwören auf rohe, unverarbeitete Mandeln.
Das Almond Board of California, die grösste Lobbyvereinigung der Mandelproduzenten in USA, muss allerdings den gesetzlichen Vorgaben der USA (die was Keime angeht stark paranoid sind, in diesem Fall geht es um Salmonellen) genügen, und darf in Zukunft nur noch "pasteurisierte" Mandeln in den Verkehr bringen. Dagegen sprechen sich viele Verbrauchergruppen aus gutem Grund aus.
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Posted by Ishtar on Friday, May 18. 2007 at 14:51 in Vermischtes
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Udo Pollmer - Esst endlich normal!
Wer abnehmen will, braucht drei Dinge:
Richtig?
Nein. Grundfalsch. Und zwar in allen Punkten.
oder, etwas knapper und prägnanter: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter."
- einen starken Willen
- eine kalorienreduzierte Diät
- reichlich Bewegung
Richtig?
Nein. Grundfalsch. Und zwar in allen Punkten.
Diäten sind sinnlos und machen die meisten Menschen dicker, sagt der Ernährungsexperte Udo Pollmer. Warum dennoch immer wieder neue Wunderdiäten angeboten werden und Millionen Menschen - den seit langem bekannten Jo-Jo-Effekt ignorierend - jedes Mal von neuem darauf anspringen, erklärt er in seinem neuesten Buch. "Esst endlich normal! Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht", lautet der Titel, erschienen im Piper-Verlag.schreibt etwa 3sat in der Wissenschaftssendung nano zu einem Interview mit Udo Pollmer zu seinem neuen Buch
oder, etwas knapper und prägnanter: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter."
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Posted by Ishtar on Sunday, March 25. 2007 at 11:25 in Gesundheitspolitik, Vermischtes
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Radiotipp: DLF - Forschung aktuell: Anti Ageing vs. Schulmedizin
Deutschlandfunk, 31.12.2006, 16:30-17:00 Uhr.
Wissenschaft im Brennpunkt: Praxis Dr. Jungbrunnen
Anti-Aging-Ärzte im Clinch mit der Schulmedizin - Von Grit Kienzlen
Jugendlichkeit und neue Lebensfreude, das sind die erklärten Behandlungsziele von Anti-Aging-Medizinern. Zur Prävention von altersbedingten Krankheiten und Beschwerden empfehlen sie Ernährungsumstellungen und Sportprogramme, verschreiben Hormone und Vitamine, interessieren sich neuerdings auch für Stammzelltherapien. Ihre Patienten sind nicht krank, sondern Gesunde mit Befindlichkeitsstörungen; Wohlhabende, die sich etwas Gutes tun möchten; Investoren in ein vermeintlich langes und beschwerdefreies Leben. Wiewohl sie den Bedarf für eine gute Vorsorgemedizin anerkennen, bemängeln Hormonfachärzte das fehlende wissenschaftliche Fundament für die Methoden der Anti-Aging-Medizin.
-- Quelle: dradio.de
Posted by Ishtar on Saturday, December 30. 2006 at 07:05 in Alternativ Heilen
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Defined tags for this entry: AntiAgeing, Ernährung, Gesundheitsversorgung, Hormone, Vitamine, Vorsorge
Eigelb schützt vor Makula-Degeneration
Als Makula (Gelber Fleck, llat. Macula lutea) wird der Bereich der menschlichen Netzhaut bezeichnet, der die größte Dichte von Sehzellen (Stäbchen- und Zapfenzellen) aufweist. Er befindet sich in der Mitte der Netzhaut (Retina) und hat einen Durchmesser von etwa 5 mm. Die Sehzellen des gelben Flecks sind hauptsächlich die für die Farbwahrnehmung verantwortlichen Zapfen. (Quelle: Wikipedia)
Die sogenannte Makula-Degeneration oder auch Netzhaut-Degeneration ist eine Veränderung dieses Netzhaut-Bereiches, die in unterschiedlichen Formen auftritt (hier bei Netdoktor nachzulesen)
Die altersabhängige Makula-Degeneration ist die Hauptursache für starke Sehbehinderung und Blindheit bei älteren Menschen in den Industrieländern. In Deutschland leiden schätzungsweise ein bis zwei Millionen Menschen an einer Makuladegeneration, die Mehrheit ist von der altersabhängigen Makuladegeneration betroffen. (Quelle: Netdoktor)

In der akuellen Ausgabe des Journal of Nutrition kann man lesen, dass bereits der Verzehr von nur einem (!) Ei mit Eigelb am Tag wichtige Nährstoffe liefert, die diesen Prozess der Degeneration verlangsamen oder ihm sogar vorbeugen können.
Nicolai Worm - Syndrom X
Dr. Nicolai Worm, in Deutschland einer grösseren Zahl von Lesern vor allem durch sein Buch "Low-Carb" bekannt, legte im Jahr 2000 mit "Syndrom X" sein erstes grösseres Werk zum Thema Ernährung und Medizin vor. Im Gegensatz zu dem reinen "Diät"-Buch Low Carb geht Worm hier sehr genau ins Detail (und Gericht) mit der modernen Ernährung.
Zunächst erläutert der Autor, was überhaupt unter Syndrom X zu verstehen ist. In den USA spricht man auch von metabolischem Syndrom oder Insulinresistenz, und die meisten Wohlstandsbürger kennen die verbundenen Diagnosen - schlechte Cholesterinwerte, Übergewicht, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen - kurz: Zivilisations- oder Wohlstandskrankheiten.

Nicolai Worm - SYNDROM X - oder: Ein Mammut auf dem Teller
Zunächst erläutert der Autor, was überhaupt unter Syndrom X zu verstehen ist. In den USA spricht man auch von metabolischem Syndrom oder Insulinresistenz, und die meisten Wohlstandsbürger kennen die verbundenen Diagnosen - schlechte Cholesterinwerte, Übergewicht, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen - kurz: Zivilisations- oder Wohlstandskrankheiten.
Grüntee schützt das Herz
Eine mehr als zehn Jahre andauernde Studie, an der rund 40.000 Japaner teil genommen haben, liefert neue Erkenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen eines regelmäßgen Grünteekonsums, berichtet The New Scientist.
Während in früheren Studien oft von einer Schutzwirkung des grünen Tees bei bestimmten Krebsarten berichtet wurde, konnten die Forscher hier keine solchen Effekte bestätigen. Dafür senkt aber der Verzehr von mindestens einem halben Liter grünem Tee pro Tag das Risiko für Herzkreislauferkrankungen um etwa 25 %, selbst wenn man alle anderen Lebensstilfaktoren herausrechnet, die das Ergebnis beeinträchtigen könnten.
Wie genau der grüne Tee diesen Schutz im Körper bewirkt, ist noch unklar. Forscher vermuten, es könne mit bestimmten Antioxdantien im Tee, den Polyphenolen, zusammen hängen. Polyphenole beeinflussen im Tierversuch u.a. den Fettstoffwechsel.
Ein kürzlich in The New Scientist veröffentlichter (und bereits heftig umstrittener) Artikel mit dem Titel "The Antioxidant Myth" wirft allerdings ein anderes Bild auf die Wirkung von Antioxidantien.
Das, was Naturheilkundler und alternative Mediziner schon seit langem behaupten, erweist sich nun auch für die klassische Medizin als Faktum - synthetische Vitamine und zusätzlich geschluckte Kapseln sind oft wirkungslos, wenn nicht sogar schädlich:
Während in früheren Studien oft von einer Schutzwirkung des grünen Tees bei bestimmten Krebsarten berichtet wurde, konnten die Forscher hier keine solchen Effekte bestätigen. Dafür senkt aber der Verzehr von mindestens einem halben Liter grünem Tee pro Tag das Risiko für Herzkreislauferkrankungen um etwa 25 %, selbst wenn man alle anderen Lebensstilfaktoren herausrechnet, die das Ergebnis beeinträchtigen könnten.
Wie genau der grüne Tee diesen Schutz im Körper bewirkt, ist noch unklar. Forscher vermuten, es könne mit bestimmten Antioxdantien im Tee, den Polyphenolen, zusammen hängen. Polyphenole beeinflussen im Tierversuch u.a. den Fettstoffwechsel.
Ein kürzlich in The New Scientist veröffentlichter (und bereits heftig umstrittener) Artikel mit dem Titel "The Antioxidant Myth" wirft allerdings ein anderes Bild auf die Wirkung von Antioxidantien.
Das, was Naturheilkundler und alternative Mediziner schon seit langem behaupten, erweist sich nun auch für die klassische Medizin als Faktum - synthetische Vitamine und zusätzlich geschluckte Kapseln sind oft wirkungslos, wenn nicht sogar schädlich:
While the epidemiological evidence linking dietary antioxidant intake and reduce incidence of risks of a range of disease is strong, when such antioxidants have been extracted, purified, or synthesised and put into supplements, the results, according to the randomized clinical trials (RCTs), do not produce the same benefits, and may even be harmful. - Quelle: Foodnavigator.com
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Posted by Ishtar on Thursday, September 14. 2006 at 14:08 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Ernährung, Forschung, Functional Food, Kardiologie, Pharmaindustrie, Tee, Vitamine
Mit Vitamin C gegen Brustkrebs
Aus der Ärztezeitung:
Immer wieder kann man durch allerlei Studien gestützt lesen, dass Vitamin C doch nicht das Wundermittel sei, für das es lange Zeit gehalten wurde - ob gegen die banale Erkältung oder gegen Krebs.
Insofern ist diese Studie ein wichtiger Meilenstein, der auch die Arbeiten von Linus Pauling stützt.
Frauen mit Brustkrebs profitieren von Vitamin-C-Infusionen
Ascorbinsäure wirkt tumortoxisch / Patientinnen, die hochdosiert Vitamin C erhielten, blieben länger tumorfrei als Frauen der Vergleichsgruppe.
(Es) wurden unerwünschte Wirkungen der Antikrebstherapie wie Übelkeit und Erbrechen, Schlafstörungen, Antriebsmangel und Depressionen oder auch Schleimhaut- und Hautreaktionen im Vergleich zu Ausgangslage gelindert.
Auch im Vergleich zur Kontrollgruppe gingen diese Symptome signifikant zurück. Zugleich beobachtete man in der Vitamin-C-Gruppe ein signifikant verlängertes tumorfreies Intervall.
Immer wieder kann man durch allerlei Studien gestützt lesen, dass Vitamin C doch nicht das Wundermittel sei, für das es lange Zeit gehalten wurde - ob gegen die banale Erkältung oder gegen Krebs.
Insofern ist diese Studie ein wichtiger Meilenstein, der auch die Arbeiten von Linus Pauling stützt.
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Posted by Ishtar on Tuesday, September 5. 2006 at 08:46 in Alternativ Heilen, Vermischtes
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Mythos Cholesterin
"Ihre Cholesterinwerte sind zu hoch" heisst es schon Mal beim Arzt, und dann wird Fett gespart, Margarine aufs Brot gekratzt und die bösen bösen Eier verteufelt, und der Körper geht in Schockstarre, rechnet er doch fest dank jahrelanger Indoktrination damit, dass nun bald das letzte Stündlein geschlagen hat und der Herzinfarkt naht.
Dass das jedoch nicht bloss keineswegs der medizinischen Weisheit letzter Schluß ist (sondern sogar falsch), ist eine wissenschaftlich belegbare Tatsache. Nicht erst, seit Anthony Colpo mit seinem Buch The Great Cholesterol Con
haarklein anhand von jeder Menge wissenschaftlichen Studien (genau denen die das medizinische Establishment selbst gern zitiert) belegt, was wirklich dran ist am Mythos Cholesterin, gibt es Kritiker an dieser These.
Der schwedische Mediziner Uffe Ravnskov hat sich bereits 1991 daran gemacht, die wissenschaftlichen Behauptungen über die Zusammenhänge zwischen Cholesterin in den Blutwerten, Cholesterin in der Nahrung und Herz-Kreislauferkrankungen zu analysieren. Und er kommt zu einem - für viele überraschenden - Ergebnis.
Dass das jedoch nicht bloss keineswegs der medizinischen Weisheit letzter Schluß ist (sondern sogar falsch), ist eine wissenschaftlich belegbare Tatsache. Nicht erst, seit Anthony Colpo mit seinem Buch The Great Cholesterol Con
Der schwedische Mediziner Uffe Ravnskov hat sich bereits 1991 daran gemacht, die wissenschaftlichen Behauptungen über die Zusammenhänge zwischen Cholesterin in den Blutwerten, Cholesterin in der Nahrung und Herz-Kreislauferkrankungen zu analysieren. Und er kommt zu einem - für viele überraschenden - Ergebnis.

Uffe Ravnskov, Udo Pollmer - Mytos Cholesterin
Die zehn grössten Irrtümer
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Posted by Ishtar on Tuesday, August 8. 2006 at 05:55 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Bücher, Cholesterin, Ernährung, Forschung, Herz, Infarktrisiko, Kardiologie, Ärzte
Dr. Joseph Mercola - Total Health Program
Dr. Joseph Mercola ist eine der wohl schillerndsten Persönlichkeiten der amerikanischen Gesundheits- und Ernährungsszene. Er vertritt sehr kontroverse und oft stark von den Lehrmeinungen des Establishment abweichende Positionen zu einer Vielzahl von medizinischen und Gesundheitsthemen. Vermutlich ist auch deswegen seine Webseite mercola.com eine der meistbesuchten zum Thema Gesundheit und Ernährung.
Themen die er sich gern vornimmt, sind die gesundheitlichen Folgen des Verzehrs von Zucker oder Aspartam, oder die in USA übliche Zwangsfluoridierung von Wasser. Aber auch zu Themen wie Omega-3-Fettsäuren, Kokosöl, Asthma, Milchprodukten, Diabetes oder Vogelgrippe hat der Mediziner eine Menge zu sagen.
In seinem Buch, das er ganz dezent
nennt, umreisst er noch einmal die Grundlagen seines Gesundheitsprogramms, das einen völligen Verzicht auf Getreide, Zucker und Transfette sowie eine auf micronutrients und power foods aufbauende Ernährung mit einem Schwerpunkt auf Antoxidanzien und Omega-3-Fettsäuren empfiehlt.
Schon vor einigen Jahren schaffte es sein Buch The No-Grain Diet
auf die NY Times Bestsellerliste.
Themen die er sich gern vornimmt, sind die gesundheitlichen Folgen des Verzehrs von Zucker oder Aspartam, oder die in USA übliche Zwangsfluoridierung von Wasser. Aber auch zu Themen wie Omega-3-Fettsäuren, Kokosöl, Asthma, Milchprodukten, Diabetes oder Vogelgrippe hat der Mediziner eine Menge zu sagen.
In seinem Buch, das er ganz dezent
nennt, umreisst er noch einmal die Grundlagen seines Gesundheitsprogramms, das einen völligen Verzicht auf Getreide, Zucker und Transfette sowie eine auf micronutrients und power foods aufbauende Ernährung mit einem Schwerpunkt auf Antoxidanzien und Omega-3-Fettsäuren empfiehlt.
Schon vor einigen Jahren schaffte es sein Buch The No-Grain Diet
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Posted by Ishtar on Saturday, July 22. 2006 at 10:06 in Vermischtes
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Vorsicht Muscheln!
Alle Jahre wieder ... kommen die Warnungen vor Hepatitis-A bei Verzehr von Muscheln besonders im Mittelmeerraum.
Die Kurzfassung: Auch Kochen tötet den Hepatitis-A-Erreger nicht, jedenfalls nicht bei herkömmlichen Zubereitungsarten. Sowohl gekochte als auch gegrillte Muscheln erreichen etwa eine Kerntemperatur von 70 Grad C, um den Virus zu erlegen, sind jedoch für "längere Zeit" 85°C vonnöten. Unbedenklich sind dagegen Spaghetti Vongole bzw. alle Arten von Zubereitungen, bei denen die Muscheln lange in Sauce mitgekocht wurden.
Die Forscher empfehlen Meeresfrüchteliebhabern mit Ziel Mittelmeer, sich vorsorglich gegen Hepatitis-A impfen zu lassen.
Voller Artikel in der Süddeutschen:
Hepatitis A - Kochen schützt nicht vor Gelbsucht
"Hauptsache, nicht roh!", lautete ein gängiger Rat vor dem Verzehr von Meeresfrüchten aus dem Mittelmeer-Raum. Eine italienische Studie hat dies widerlegt und gleichzeit herausgefunden, wie man Muscheln trotzdem essen kann. - Quelle: Süddeutsche Zeitung
Die Kurzfassung: Auch Kochen tötet den Hepatitis-A-Erreger nicht, jedenfalls nicht bei herkömmlichen Zubereitungsarten. Sowohl gekochte als auch gegrillte Muscheln erreichen etwa eine Kerntemperatur von 70 Grad C, um den Virus zu erlegen, sind jedoch für "längere Zeit" 85°C vonnöten. Unbedenklich sind dagegen Spaghetti Vongole bzw. alle Arten von Zubereitungen, bei denen die Muscheln lange in Sauce mitgekocht wurden.
Die Forscher empfehlen Meeresfrüchteliebhabern mit Ziel Mittelmeer, sich vorsorglich gegen Hepatitis-A impfen zu lassen.
(...) neue Studien zeigten, dass Muscheln und Meeresfrüchte aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika nach wie vor zu mindestens 20 Prozent mit Hepatitis -A-Viren verseucht sind. „Und dabei wurden nur Proben aus den sauberen Gewässern der Klasse A und B untersucht. Vor allem die so genannten Venusmuscheln waren belastet. Aber auch in den bekannten Miesmuscheln reichert sich das Virus an, und sogar mit Gelbsuchterregern infizierte Austern wurden gefunden.“
Voller Artikel in der Süddeutschen:
Hepatitis A - Kochen schützt nicht vor Gelbsucht
Posted by Ishtar on Wednesday, July 19. 2006 at 10:22 in Aus aller Welt
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