Entries tagged as Depression
Antidepressiva per Geschmackssinn auswählen?
Kann man in Zukunft mit einem einfachen Geschmackstest herausfinden, welches das richtige (wirksame) Medikament bei der Behandlung von Depressionen ist?
Das zumindest hoffen britische Forscher, die mit gesunden Testpersonen Geschmackstests durchgeführt haben bei denen gezielt bestimmte Neurotransmitter im Hirn blockiert wurden.
Während Veränderungen des Geschmackssinns bislang vor allem zu den "Nebenwirkungen" bzw. Symptomen einer Depression / eines gestörten Neurotransmitterhaushaltes zählen, könnte genau diese Veränderung des Geschmackssinnes künftig dabei helfen, das am Besten wirkende Medikament auszuwählen.
Das zumindest hoffen britische Forscher, die mit gesunden Testpersonen Geschmackstests durchgeführt haben bei denen gezielt bestimmte Neurotransmitter im Hirn blockiert wurden.
Während Veränderungen des Geschmackssinns bislang vor allem zu den "Nebenwirkungen" bzw. Symptomen einer Depression / eines gestörten Neurotransmitterhaushaltes zählen, könnte genau diese Veränderung des Geschmackssinnes künftig dabei helfen, das am Besten wirkende Medikament auszuwählen.
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Posted by Ishtar on Thursday, December 7. 2006 at 07:06 in Aus aller Welt
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Thema: Gender-Medizin
Gefunden bei "dieStandard":
Das zweite fixe Thema des informellen EU-Gesundheitsministerrats ist die Frauengesundheit. "Es gibt einfach männer- und frauenspezifische Bedürfnisse in Sachen Gesundheit. Es gibt Gesundheitsrisiken und Krankheiten, die ausschließlich bei Frauen auftreten oder bei Frauen häufiger vorkommen und anders oder schwerwiegender verlaufen als bei Männern. Auch die Inanspruchnahme von Gesundheitsangeboten, von Zugang und Nutzung, ist bei Frauen und Männern in vielen Aspekten verschieden", sagte dazu Rauch-Kallat.
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Posted by Ishtar on Tuesday, April 25. 2006 at 10:47 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Depression, Frauen, Gesundheitsversorgung, Infarktrisiko, Kardiologie, Politik, Psychiatrie
Filmfestival Ausnahmezustand
Ab 27. April findet ein Bundesweites Filmfestival zum Thema Depression - Psychische Erkrankungen statt. Es startet in Berlin und tourt anschließend von Mai bis Oktober 06 durch verschiedene Städte.
Veranstaltet wird das Filmfestival vom Leipziger Verein Irrsinnig Menschlich e.V. und den Berliner Programm- Machern EYZ mit ihrem Kinoverleih BFILM.
Sie "wollen Menschen ins Gespräch bringen, zu einem Thema, das uns Angst macht, das wir tabuisieren, über das wir in der Öffentlichkeit nur ungern sprechen: Psychische Erkrankungen. Dabei ist jeder dritte Mensch einmal in seinem Leben davon betroffen.
Beunruhigend: Obwohl das Wissen der Bevölkerung über psychische Krankheiten in den letzten Jahren zugenommen hat, ist die öffentliche Einstellung gegenüber Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen noch ablehnender geworden"
Unterstützt wird das Festival von der Aktion Mensch und dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.
Es werden acht aktuelle Dokumentationen aus Deutschland, den USA, Frankreich, Schweiz, Italien und Norwegen gezeigt, in herausragender digitaler Qualität.
In den Kinos kann das Publikum mit Menschen, die psychische Krankheit durchgemacht haben, Angehörigen und Experten diskutieren.
Festivalpartner vor Ort sind Selbsthilfegruppen, Verbände, Organisationen und Einrichtungen, die sich für die Erhaltung der seelischen Gesundheit engagieren.
Infos unter www.ausnahmezustand-filmfest.de
Veranstaltet wird das Filmfestival vom Leipziger Verein Irrsinnig Menschlich e.V. und den Berliner Programm- Machern EYZ mit ihrem Kinoverleih BFILM.
Sie "wollen Menschen ins Gespräch bringen, zu einem Thema, das uns Angst macht, das wir tabuisieren, über das wir in der Öffentlichkeit nur ungern sprechen: Psychische Erkrankungen. Dabei ist jeder dritte Mensch einmal in seinem Leben davon betroffen.
Beunruhigend: Obwohl das Wissen der Bevölkerung über psychische Krankheiten in den letzten Jahren zugenommen hat, ist die öffentliche Einstellung gegenüber Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen noch ablehnender geworden"
Unterstützt wird das Festival von der Aktion Mensch und dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.
Es werden acht aktuelle Dokumentationen aus Deutschland, den USA, Frankreich, Schweiz, Italien und Norwegen gezeigt, in herausragender digitaler Qualität.
In den Kinos kann das Publikum mit Menschen, die psychische Krankheit durchgemacht haben, Angehörigen und Experten diskutieren.
Festivalpartner vor Ort sind Selbsthilfegruppen, Verbände, Organisationen und Einrichtungen, die sich für die Erhaltung der seelischen Gesundheit engagieren.
Infos unter www.ausnahmezustand-filmfest.de
Posted by Brangäne on Friday, April 14. 2006 at 11:52 in Alles nur im Kopf
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Diabetes meets Depression
In Deutschland leiden mindestens fünf Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression und bis zu acht Millionen an Diabetes. Die Zahl der Doppelerkrankungen steigt rapide: "Wir gehen davon aus, daß inzwischen jeder vierte Diabetiker unter depressiven Symptomen leidet und bei jedem achten Patienten eine klinisch relevante Depression vorliegt", sagt Psychodiabetologe Bernd Kulzer vom Diabetes-Zentrum Bad Mergentheim. Nach diesen Berechnungen sind eine Million Menschen doppelt erkrankt. -- Quelle: WELT am Sonntag
Die meisten Diabetiker ahnen jedoch nichts von ihrer lebensbedrohlichen Doppelbelastung, die immer noch viel zu selten von den Ärzten richtig diagnostiziert wird. Dass ein chronisches Leiden wie Diabetes mit seinen vielen Beeinträchtigungen und Schmerzen Depressionen fördert, ist nicht überraschend, Endokrinologische Zusammenhänge sind weitestgehend unerforscht, sicher ist aber, daß depressive Diabetiker eine massiv gesenkte Lebenserwartung zu verzeichnen haben. Depressive Diabetiker haben gegenüber ihren seelisch unbelasteten Leidensgenossen eine um 54 % erhöhte Sterblichkeitsquote.
Die WELT am Sonntag:
Je trauriger der Diabetes-Patient ist, so die Schlußfolgerung, desto schneller ist er auch tot..
Posted by Ishtar on Sunday, February 19. 2006 at 08:56 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Depression, Diabetes
SSRI in der späten Schwangerschaft schlecht fürs Kind
Ein aktueller Artikel aus dem Ärzteblatt bringt mich gleich in zweifacher Hinsicht zum Kopfschütteln. Auszug:
Das erste was ins Auge sticht ist die starke Häufung vonFachchinesisch Medizinerlatein. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, daß ein Fachblatt sich einer gewissen Fachsprachlichkeit bedient, aber man kann es auch übertreiben. Zum Beispiel existieren so schöne Wörter wie Häufigkeit (statt Inzidenz), Kinderärztin (Pädiaterin) oder Erweiterung (statt Dilatation), und bei "Exposition mit Antidepressiva" verlässt es mich völlig... die schwangere Patientin wurde nicht "dem Medikament ausgesetzt" das irgendwo durchs All schwebte, sondern sie hat es - vermutlich aufgrund ärztlicher Verordnung - eingenommen.
Womit wir beim zweiten Punkt wären... welcher Arzt verordnet um Himmels willen einer hochschwangeren Patientin Medikamente, die dermaßen massiv in endokrinologische Vorgänge eingreifen? Eine Schwangerschaft ist eine so starke hormonelle und psychische Veränderung, daß Eingriffe in den ohnehin labilen Neurotransmitterhaushalt sich per se verbieten sollten; und jede Frau die einigermaßen bei Sinnen ist sollte wissen, daß alle Arten von verabreichten Medikamenten im Körper einer Schwangeren (und damit im Blutkreislauf des Kindes) nur im absoluten Notfall etwas verloren haben...
Das soll nun nicht rechtfertigen, daß den Kindern spätere Schäden bleiben durch eine medizinisch notwendige Behandlung der Mutter, aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Medikation sollte man sich meines Erachtens als allererstes stellen...
Die Exposition mit Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI in der Spätschwangerschaft kann möglicherweise eine schwere pulmonale Hypertonie des Neugeborenen auslösen. Die Erkrankung ist selten, kann aber tödlich verlaufen, weshalb die Ergebnisse einer Fall-Kontroll-Studie im New England Journal of Medicine (2006; 354: 579-587) die US-amerikanische Aufsichtsbehörde FDA auf den Plan gerufen hat.
Die Pädiaterin Christina Chambers von der Universität von Kalifornien in San Diego hatte 377 Frauen befragt, deren Kinder nach der Geburt eine primäre pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) entwickelt hatten. Diese Erkrankung ist relativ selten, aber gravierend. Die Inzidenz wird auf 1 bis 2 pro 1.000 Geburten geschätzt, von denen 10 bis 20 Prozent an den Folgen einer respiratorischen Insuffizienz sterben. Ursache ist eine fehlende Dilatation der Lungengefäße nach der Geburt.
Das erste was ins Auge sticht ist die starke Häufung von
Womit wir beim zweiten Punkt wären... welcher Arzt verordnet um Himmels willen einer hochschwangeren Patientin Medikamente, die dermaßen massiv in endokrinologische Vorgänge eingreifen? Eine Schwangerschaft ist eine so starke hormonelle und psychische Veränderung, daß Eingriffe in den ohnehin labilen Neurotransmitterhaushalt sich per se verbieten sollten; und jede Frau die einigermaßen bei Sinnen ist sollte wissen, daß alle Arten von verabreichten Medikamenten im Körper einer Schwangeren (und damit im Blutkreislauf des Kindes) nur im absoluten Notfall etwas verloren haben...
Das soll nun nicht rechtfertigen, daß den Kindern spätere Schäden bleiben durch eine medizinisch notwendige Behandlung der Mutter, aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Medikation sollte man sich meines Erachtens als allererstes stellen...
Weniger Fehltage, mehr psychische Erkrankungen
Von Handelsblatt bis Financial Times meldet die Presse, hier stellvertretend n-tv:
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen...
Mehr Depressionen und Süchte - Krankenstand auf RekordtiefVor allem aus Angst um den Arbeitsplatz, aber auch weil sie die Kosten der medizinischen Versorgung scheuen, dürften viele Menschen heute nicht mehr zum Arzt gehen, wenn sie krank sind. Das freut den Arbeitgeber, denn wer spricht schon gern über die Kehrseite der Medaille:
Halbierte sich der Krankenstand über alle Krankheiten hinweg seit Beginn der 90er Jahre fast, stieg der Anteil der Arbeitsunfähigkeit wegen psychischer Störungen seither um 28 Prozent an.
Neben privaten Erlebnissen könnten vor allem belastende Situationen am Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit und Armut Auslöser psychischer Störungen wie Depressionen oder Sucht sein, so die BKK. Insgesamt habe die Gesetzliche Krankenversicherung im vergangenen Jahr 6,7 Milliarden Euro für Therapien und Krankengeld wegen psychischer Störungen ausgegeben. -- (Quelle: n-tv)
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen...
Posted by Ishtar on Friday, December 2. 2005 at 08:20 in Vermischtes
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Depressionen: nur jeder 10. wird angemessen behandelt
Im Jahr 2004 haben sich 13.000 Menschen in Deutschland umgebracht, das sind circa. 15 % aller Depressionspatienten - deutlich mehr als im europäischen Durchschnitt. Nach Schätzungen gehen ohnehin 40 Prozent aller Depressions-Betroffenen nicht zum Arzt, und von denen, die professionelle Hilfe suchen, erhalten nur ca. 10 Prozent eine dem aktuellen Stand entsprechende, angemessene Therapie. Grund dafür sind vor allem Wissensmängel und Therapiefehler der behandelnden Ärzte.
Voller Artikel bei Medizinauskunft.de
Voller Artikel bei Medizinauskunft.de
Posted by Ishtar on Thursday, October 20. 2005 at 00:11 in Alles nur im Kopf
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Defined tags for this entry: Depression
Hund auf Rezept
Um gegen die rasant steigenden Gesundheitskosten anzugehen, geht man in Großbritannien neue Wege. Patienten mit Herzerkrankungen und chronisch Depressive erhalten finanzielle Beihilfe von bis zu 1.000 Pfund für Tierarztrechnungen und Futter, wenn sie sich einen Hund zulegen. Hintergrund ist, dass die Beschäftigung mit einem Haustier die Patienten dazu bringt, sich regelmäßig zu bewegen und ihnen einen Gefährten gibt, für den sie da sind und der für sie da ist. Bei beiden Patientengruppen sind verbesserte Rekonvaleszenzzeiten zu beobachten und eine langfristige Verbesserung der Gesundheit - die Zahl der im Krankenhaus verbrachten Tage sinkt.
Nicht alle sind wirklich vom Sinn der Maßnahme überzeugt. Simon Williams, Vorsitzender einer Patientenvereinigung, sagte
In England gibt es seit längerer Zeit die Organisation "Pets as Therapy." In ihrem "Auftrag" besuchen 3.500 Hunde und 90 Katzen Erwachsene und Kinder in Krankenhäusern, um sich streicheln und mit sich spielen zu lassen und zum Wohlbefinden der Hospitalisierten beizutragen.
Sicher hat Simon Williams Recht, dass (nicht nur in UK) das Geld im Gesundheitssystem an allen Ecken und Enden fehlt. Aber ob man das Geld wirklich sinnvoller als für eine aktive Gesundheitsverbesserung einsetzen kann, die die Lebensqualität von Patienten verbessert?
Nicht alle sind wirklich vom Sinn der Maßnahme überzeugt. Simon Williams, Vorsitzender einer Patientenvereinigung, sagte
I would need convincing that this a prudent way to look after the budget. I am sure the NHS could put this money to better use.Dagegen stellt Gill Galliano, Sprecher eines Trusts, der Gelder für solche Aktionen bereitstellt, fest:
Caring for a pet can help patients to recover faster. They feel less isolated and undertake increased activity. This has a direct impact on their physical and mental health. The benefit for the NHS is that the patients are able to take care of themselves and do not have to visit hospital so frequently.Das bestätigen auch Studien der Universität von Pennsylvania - sie konnten belegen, dass sich Patienten nach einem Herzinfarkt sehr viel schneller erholten, wenn sie einen Hund besaßen und sich um ihn kümmern mussten.
In England gibt es seit längerer Zeit die Organisation "Pets as Therapy." In ihrem "Auftrag" besuchen 3.500 Hunde und 90 Katzen Erwachsene und Kinder in Krankenhäusern, um sich streicheln und mit sich spielen zu lassen und zum Wohlbefinden der Hospitalisierten beizutragen.
Sicher hat Simon Williams Recht, dass (nicht nur in UK) das Geld im Gesundheitssystem an allen Ecken und Enden fehlt. Aber ob man das Geld wirklich sinnvoller als für eine aktive Gesundheitsverbesserung einsetzen kann, die die Lebensqualität von Patienten verbessert?
Gesundheitsrisiko Armut
Nicht nur bei den Nachbarn auf den britischen Inseln bedeutet Armut und niedriger sozialer Status automatisch, dass man sehr wahrscheinlich früher stirbt.
Neu ist die Erkenntnis nicht unbedingt. Im Oktober letzten Jahres etwa zitiert die taz eine dpa-Meldung:
Neu ist die Erkenntnis nicht unbedingt. Im Oktober letzten Jahres etwa zitiert die taz eine dpa-Meldung:
Die soziale Herkunft bestimmt offenbar das körperliche Wohlergehen. Sterblichkeit, Krankheits- und Unfallhäufigkeit liegen bei sozial Benachteiligten schon in jungen Jahren höher, teilte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit. Ein Projekt von 23 europäischen Staaten soll die Chancen angleichen.und einige Wochen später, als man - Überraschung, Überraschung! - mal wieder in allen Medien darauf kam, dass Armut und Arbeitslosigkeit depressiv und krank machen:
Ein armer Mensch ist oft auch ein kranker Mensch, weiß die Wissenschaft. Er wird früher invalid und stirbt eher als ein wohlhabender Zeitgenosse. <...> Rolf Rosenbrock etwa, Gesundheitsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin, unterteilt die Nation in fünf Gruppen. Wer zum ärmsten Fünftel gehört, stirbt im Schnitt fünf bis sieben Jahre früher als ein Angehöriger der Oberschicht. In Berlin-Kreuzberg etwa sterben doppelt so viele Menschen vor dem 65. Lebensjahr wie im wohlhabenden Stadtteil Zehlendorf.
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Posted by Ishtar on Monday, July 25. 2005 at 08:38 in Gesundheitspolitik
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Antidepressiva nach dem Herzinfarkt
1999 wurde in den USA eine dreijährige Studie abgeschlossen, die sich u.a. mit der Wirkung von Psychotherapie in der Nachsorge für Herzinfarktpatienten befasste. Sie stand unter dem Titel Enhancing Recovery in Coronary Heart Disease (ENRICHD). Wissenschaftler der Universität Stanford haben sich nun die Daten der Studie ein zweites Mal vorgenommen. Das auch für Experten überraschende Ergebnis war, dass die Psychotherapie wenig Erfolg brachte, aber die Medikation mit Antidepressiva, insbesondere SSRI, die Wahrscheinlichkeit, einen zweiten, möglicherweise tödlichen Herzinfarkt zu erleiden, um bis zu 43% senkte.
"The main finding of this study is that antidepressant use post-AMI by depressed patients in the ENRICHD clinical trial was associated with significantly lower rates of the study primary end points, death and reinfarction [recurrent heart attack]," the authors write.
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Posted by Ishtar on Wednesday, July 6. 2005 at 09:27 in Vermischtes
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