Entries tagged as Asthma
Heuschnupfen im Winter
Allergiker, die sich fragen, ob sie gerade an eingebildeten Symptomen leidet, können (nicht) aufatmen: die Symptome sind real.
Es ist schlicht und ergreifend zu warm, und obwohl die Pollen z.B. der Haselnüsse erst Mitte bis Ende Januar "fällig" sind, fliegen sie in vielen Regionen Deutschlands bereits jetzt. Wer also eine Erkältung vermutet, könnte auch an Heuschnupfen leiden - mitten im Dezember.
Wird es kälter, setzt der Pollenflug aus, aber sobald es wieder wärmer wird, geht der Pollenflug weiter, und damit auch der Heuschnupfen. Schöne Aussichten...
Erkältung oder allergisches Asthma? Ich bin derzeit wohl nicht die einzige die sich diese Frage stellt. Vielleicht sollte ich Antihistamine statt Schleimlöser einnehmen...
Heuschnupfen-Allergiker haben bereits irritiert die Ärzte aufgesucht: Zum ersten Mal überhaupt sind in verschiedenen Teilen Deutschlands zu dieser Jahreszeit Pollen von Haselnuss, Birke und Erle gemessen worden.schreibt die WELT
Es ist schlicht und ergreifend zu warm, und obwohl die Pollen z.B. der Haselnüsse erst Mitte bis Ende Januar "fällig" sind, fliegen sie in vielen Regionen Deutschlands bereits jetzt. Wer also eine Erkältung vermutet, könnte auch an Heuschnupfen leiden - mitten im Dezember.
Wird es kälter, setzt der Pollenflug aus, aber sobald es wieder wärmer wird, geht der Pollenflug weiter, und damit auch der Heuschnupfen. Schöne Aussichten...
Erkältung oder allergisches Asthma? Ich bin derzeit wohl nicht die einzige die sich diese Frage stellt. Vielleicht sollte ich Antihistamine statt Schleimlöser einnehmen...
Vorsicht bei Duftspendern
Eitketten lesen ist angesagt.
Meines Erachtens sollte jeder eine Substanz meiden, die derartige Auswirkungen hat...
Man fragt sich allerdings schon, wieso die Schädlichkeit von1,4-Dichlorbenzol irgendjemanden überrascht.
Aus der Schadstoffliste (sic!) der enius AG:
Eine in Reinigungsmitteln und Duftspendern enthaltene Chemikalie hat sich als offenbar sehr gefährlich herausgestellt. Der Stoff Dichlorbenzol bewirkt laut einer amerikanischen Studie eine reduzierte Lungenfunktion. Das könnte auf Schädigungen der Organe hinweisen. Zum Schutz vor allem von Kindern mit Atemwegserkrankungen solle man Produkte mit der Substanz meiden. -- Quelle: RP Online
Meines Erachtens sollte jeder eine Substanz meiden, die derartige Auswirkungen hat...
Man fragt sich allerdings schon, wieso die Schädlichkeit von1,4-Dichlorbenzol irgendjemanden überrascht.
Aus der Schadstoffliste (sic!) der enius AG:
Gesundheitsgefährdung:
Einatmen oder Verschlucken kann zu Gesundheitsschäden führen.
Gesundheitsschädlich beim Verschlucken.
Kann die Atemwege reizen: z.B. Brennen der Nasen- und Rachenschleimhaut, Reizhusten, Atemnot.
möglicherweise krebserzeugend
Nervenschäden sind möglich, z.B. Krämpfe, Zittern, Lähmungen
Reizt die Augen und die Haut.
Risiko der Fruchtschädigung nicht zu befürchten
Schädigung des Blutes
Schädigung von Leber und Nieren möglich
Posted by Ishtar on Monday, August 7. 2006 at 09:06 in Vermischtes
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Reizgas im Hallenbad
Heute berichten die Medien (hier z.B. bei FOCUS) darüber, dass Hallenbäder - besonders bei Kindern - Asthma fördern können. Hintergrund ist die Chlorung des Schwimmbadwassers, im geschlossenen Raum des Hallenbades wirkt das Chlor besonders gut.
Mehr dazu gibt es heute um 14:30 Uhr auch bei BR alpha in der Sendung nano.
Mir fällt dazu nur ein, daß ich mal einen Arzt gefeuert habe, nachdem er mir erklärte, meine Asthmaattacken in Hallenbädern seien psychosomatisch bedingt. (notabene, ich liebe Schwimmen).
Plantschen im Becken macht Spaß und Schwimmen ist gesund. Allerdings nicht immer, ergab eine neue europäische Studie. Kinder, die oft ins Hallenbad gehen, leiden demnach häufiger an Atemwegserkrankungen und Asthma. (...)
Schuld an den Atemwegserkrankungen sei wahrscheinlich die chemische Verbindung Stickstoff-Trichlorid, vermutet Studienleiter Alfred Bernard von der Louvain-Universität in Brüssel. Das Reizgas entstünde, wenn sich gechlortes Wasser mit Urin, Schweiß und anderen organischen Stoffen im Wasser verbinde und sei leicht einzuatmen. - Quelle: BR
Mehr dazu gibt es heute um 14:30 Uhr auch bei BR alpha in der Sendung nano.
Mir fällt dazu nur ein, daß ich mal einen Arzt gefeuert habe, nachdem er mir erklärte, meine Asthmaattacken in Hallenbädern seien psychosomatisch bedingt. (notabene, ich liebe Schwimmen).
Posted by Ishtar on Wednesday, July 19. 2006 at 10:04 in Vermischtes
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Antibiotika, Asthma und Ohrenentzündung
Es gibt immer mehr Beweise für einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Antibiotika in der frühen Kindheit und einer späteren Asthmaerkrankung. Eine Studie der University of British Columbia mit 12.082 Teilnehmern ist zu dem Ergebnis gekommen, dass jene Kinder, die unter einem Jahr mit Antibiotika behandelt wurden, über ein doppelt so hohes Asthmarisiko verfügen. Die Wissenschafter schreiben in dem Fachmagazin Chest, dass weitere Antibiotikagaben innerhalb des ersten Lebensjahres das Asthmarisiko noch weiter steigerten. -- Quelle: Der Standard
Die Wissenschaftler gehen davon aus, daß die Antibiotikagaben im jungen Alter gutartige Bakterien der Darmflora schädigen und das Immunsystem damit stark beeinträchtigen. Besonders oft werden Antibiotika im Kleinkindalter bei Ohrenentzündungen gegeben, die jedoch häufig durch Viren statt durch Bakterien verursacht sind.
GlaxoSmithKline kündigte gerade groß einen Impfstoff gegen Ohrenentzündungen an, und besonders Eltern damit geplagter Kinder dürften über die Nachricht glücklich sein.
Hauptauslöser der Ohrenentzündung sind zwei Bakterienstämme, nämlich Streptococcus pneumoniae und Haemophilus influenzae. Bisherige Impfstoffe schützten wohl vor den Streptokokken, nicht aber vor den anderen Erregern. Dieser Mangel wurde nun bei der neuen Impflösung behoben, indem man elf unterschiedliche Streptokokken-Stämme mit dem Protein des Influenza-Stammes zusammenbrachte. - Quelle: taz
Allerdings hat die Impfung bei bestimmten Erregertypen - auf die sie spezifisch angelegt ist - nur eine Erfolgsquote von 35 Prozent.
Und die Gabe von Antibiotika könnte sich auch bei bakteriellen Ohrenentzündungen erübrigen - ebenfalls im oben genannten taz-Artikel zu lesen:
Die Wissenschaftler träufelten 15 Patienten mehrmals täglich einige verdünnte Essigtropfen ins Ohr und verglichen ihr Wohlergehen mit 15 Patienten, die per antibiotischer Ohrenlösung behandelt wurden. Drei Wochen später waren die Essig-Anwender komplett beschwerdefrei, die Heilungsquote bei den Antibiotikum-Probanden lag hingegen nur bei 65 Prozent.
Posted by Ishtar on Thursday, March 16. 2006 at 18:48 in Vermischtes
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Asthma-Patienten sollten Salz sparen
Neuesten Studien zufolge wirkt sich ein erhöhter Konsum von Salz negativ auf Asthmaerkrankungen aus, insbesondere bei anstrengungsinduziertem Asthma (EIA, exercise induced asthma).
Es wurden zwei Gruppen von Asthmatikern mit salzarmen und salzreichen Diäten untersucht, wobei die Salzmenge der salzreichen Diät etwa der entsprach, die durchschnittliche US-Amerikaner mit ihrer Nahrung täglich zu sich nehmen.
Es wurden zwei Gruppen von Asthmatikern mit salzarmen und salzreichen Diäten untersucht, wobei die Salzmenge der salzreichen Diät etwa der entsprach, die durchschnittliche US-Amerikaner mit ihrer Nahrung täglich zu sich nehmen.
At the end of two weeks, the volunteers on the high-salt diet showed a dramatic decline in lung function after physical activity. Their forced expiratory volume in one second (FEV1) -- a standard measure of lung function -- taken 20 minutes after exercise dropped by 27.4 percent over the two weeks, compared with a 7.9 percent decline for those on the low-salt diet.
Veränderungen des FEV1 von mehr als 10 Prozent gelten als abnormal und höchst bedenklich.
Eine salzreiche Ernährung kann u.a. zu einem Blutdruckanstieg führen, der auch die Lungenblutgefässe zum Anschwellen bringt und damit die Verkrampfung der Atemwege fördert. Aber auch andere von Salz beeinflussbare physiologische Faktoren spielten eine Rolle. Die gesamte Studie erscheint in der Juniausgabe von Medicine & Science in Sports & Exercise.
Posted by Ishtar on Monday, June 20. 2005 at 08:02 in Aus aller Welt
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Koffein gegen Asthma
Kaffee als Medikament? Entgegen oft und gern wiederholter Behauptungen, Koffein sei gesundheitsschädigend, gibt es auch Positives über den anregenden Bestandteil des Kaffees zu vermelden.
Was hier das Doctor's Book of Home Remedies (neben vielen anderen lesenswerten Tipps für Asthmapatienten) empfiehlt, ist keine allzu neue Erkenntnis, aber nach und nach macht man sich doch daran, die Wirkung des Koffeins auf Asthma genauer zu erforschen.
Koffein ist ein enger Verwandter von Theophyllin, einem Wirkstoff, der in Asthmamedikamenten Verwendung findet. Koffein führt zu einer milden Entkrampfung, Entspannung und Erweiterung der Atemwege. Natürlich kann Koffein nicht mit einem entzündungshemmenden Medikament verglichen werden und sollte dieses auch nicht ersetzen, aber Kaffee verbessert die Lungenfunktion für etwa 2 bis 4 Stunden merklich.
Ein Abstract der zugehörigen Studie ist hier zu lesen.
Count on caffeine in a pinch. You're out in the wilderness and suddenly realize that you left your inhaler at home. What do you do if you feel an attack coming on? Head for the coffee pot. "A couple of cups of strong coffee will have a beneficial effect on asthma," says allergist Allan Becker, M.D., assistant professor of medicine at the University of Manitoba, who tested the effects of caffeine on asthma.
Was hier das Doctor's Book of Home Remedies (neben vielen anderen lesenswerten Tipps für Asthmapatienten) empfiehlt, ist keine allzu neue Erkenntnis, aber nach und nach macht man sich doch daran, die Wirkung des Koffeins auf Asthma genauer zu erforschen.
Koffein ist ein enger Verwandter von Theophyllin, einem Wirkstoff, der in Asthmamedikamenten Verwendung findet. Koffein führt zu einer milden Entkrampfung, Entspannung und Erweiterung der Atemwege. Natürlich kann Koffein nicht mit einem entzündungshemmenden Medikament verglichen werden und sollte dieses auch nicht ersetzen, aber Kaffee verbessert die Lungenfunktion für etwa 2 bis 4 Stunden merklich.
Ein Abstract der zugehörigen Studie ist hier zu lesen.
Posted by Ishtar on Wednesday, June 15. 2005 at 11:16 in Alternativ Heilen
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