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Schmerzmittel senken Darmkrebsrisiko
Forscher der Universität Harvard haben festgestellt, dass der regelmässige Gebrauch nichtsteroidaler Analgetika (NSAIDs), also rezeptfreier handelsüblicher Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (Markenname Aspirin) oder Ibuprofen (Advil, Dolormin, Aktren) das Darmkrebsrisiko deutlich senkt.
Wieder einmal stammen die zugrundeliegenden Daten aus der Nurses Health Study. Die Forscher aus Harvard berichten, dass die langfristige Anwendung von Aspirin oder anderen NSAIDs das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, um bis zu 53% absenken kann. Die Absenkung ist abhängig von der Höhe der wöchentlichen Dosis und der Anzahl der Jahre, die das Medikament eingenommen wird. Die Wirkung ist erst nach frühestens 10 Jahren messbar.
Ob die Schmerzmittel eventuell als Antikrebsmedikamente oder Prävention eingesetzt werden können, muss erst noch erforscht werden. In der Krebs-Nachsorge bei Darmkrebs hat sich Aspirin ja bereits als hilfreich erwiesen. Die Forscher weisen allerdings auch darauf hin, dass eine Dauermedikation mit Aspirin nicht unbeträchtliche Nebenwirkungen, wie z.B. gastronintestinale Blutungen, mit sich bringt. Hier müssen Schaden und Nutzen gegeneinander abgewogen werden.
Die Studie erscheint in der aktuelle Ausgabe des Journal of the American Medical Association.
Artikel bei Forbes.com
Artikel bei BBC News
Wieder einmal stammen die zugrundeliegenden Daten aus der Nurses Health Study. Die Forscher aus Harvard berichten, dass die langfristige Anwendung von Aspirin oder anderen NSAIDs das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, um bis zu 53% absenken kann. Die Absenkung ist abhängig von der Höhe der wöchentlichen Dosis und der Anzahl der Jahre, die das Medikament eingenommen wird. Die Wirkung ist erst nach frühestens 10 Jahren messbar.
Ob die Schmerzmittel eventuell als Antikrebsmedikamente oder Prävention eingesetzt werden können, muss erst noch erforscht werden. In der Krebs-Nachsorge bei Darmkrebs hat sich Aspirin ja bereits als hilfreich erwiesen. Die Forscher weisen allerdings auch darauf hin, dass eine Dauermedikation mit Aspirin nicht unbeträchtliche Nebenwirkungen, wie z.B. gastronintestinale Blutungen, mit sich bringt. Hier müssen Schaden und Nutzen gegeneinander abgewogen werden.
Die Studie erscheint in der aktuelle Ausgabe des Journal of the American Medical Association.
Artikel bei Forbes.com
Artikel bei BBC News
Posted by Ishtar on Wednesday, August 24. 2005 at 07:30 in Aus aller Welt
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Aspirin und Vitamin E wirkungslos gegen Krebs
Während Acetylsalicylsäure (ASS oder Aspirin) offenbar in der Darmkrebs-Nachsorge nützlich ist, werden bislang angenommene präventive Wirkungen der Substanz bei Brustkrebs oder Darmkrebs nicht bestätigt. Wie das Journal of the American Medicine berichtet, konnte durch die Auswertung der Daten der großangelegten Womens Health Study festgestellt werden, dass weder Aspirin noch Vitamin E das Risiko, an Brust- oder Darmkrebs zu erkranken, senken.
Immerhin kam die Studie zu dem Ergebnis, dass regelmäßige Vitamin-E-Gaben bei Frauen über 65 Jahren das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle um 25 Prozent verringern. Dieser Effekt trat aber nur in dieser Altersgruppe, nicht bei jüngeren Teilnehmerinnen auf.
Immerhin kam die Studie zu dem Ergebnis, dass regelmäßige Vitamin-E-Gaben bei Frauen über 65 Jahren das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle um 25 Prozent verringern. Dieser Effekt trat aber nur in dieser Altersgruppe, nicht bei jüngeren Teilnehmerinnen auf.
Posted by Ishtar on Wednesday, July 6. 2005 at 09:09 in Aus aller Welt
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Acetylsalicylsäure in der Darmkrebs-Nachsorge
FOCUS online meldet am 01.07. "Der Schmerzmittel-Wirkstoff ASS kann die Todesrate von Darmkrebs reduzieren." Die FAZ ist da weniger zimperlich und schreibt den Erfolg gleich den Aspirin-Erfindern auf den Leib: "Bayer: "Aspirin"-Wirkstoff senkt Rückfallrate bei Darmkrebs" lautet hier die Schlagzeile.
Bereits auf dem jährlichen Meeting der American Society of Clinical Oncology im Mai in Florida stellten die Forscher ihre Studie vor.
Schon frühere Studien hatten ermittelt, dass ASS (Acetylsalicylsäure) die Bildung von Polypen im Darm behindert. Ebenso verhindert ASS anscheinend bestimmte Verletzungen der Darmwand, die sich zu Krebs auswachsen können. In den USA ist Darmkrebs die zweithäufigste tödliche Krebsart.
Über die Wirkung von Aspirin auf bestehende unbehandelte Krebserkrankungen kann dagegen keine Aussage getroffen werden.
Die Studie: Fuchs C, Meyerhardt D, Helseltine K, et al. Influence of regular aspirin use on survival for patients with stage III colon cancer: Finding from Intergroup trial CALGB 89803. American Society of Clinical Oncology 2005; Abstract #3530.
Bereits auf dem jährlichen Meeting der American Society of Clinical Oncology im Mai in Florida stellten die Forscher ihre Studie vor.
Patienten, die nach einer Operation und Chemotherapie regelmäßig ASS einnahmen, hatten 48 Prozent weniger Rückfälle als eine Vergleichsgruppe.(FOCUS).
Schon frühere Studien hatten ermittelt, dass ASS (Acetylsalicylsäure) die Bildung von Polypen im Darm behindert. Ebenso verhindert ASS anscheinend bestimmte Verletzungen der Darmwand, die sich zu Krebs auswachsen können. In den USA ist Darmkrebs die zweithäufigste tödliche Krebsart.
Über die Wirkung von Aspirin auf bestehende unbehandelte Krebserkrankungen kann dagegen keine Aussage getroffen werden.
Die Studie: Fuchs C, Meyerhardt D, Helseltine K, et al. Influence of regular aspirin use on survival for patients with stage III colon cancer: Finding from Intergroup trial CALGB 89803. American Society of Clinical Oncology 2005; Abstract #3530.
Posted by Ishtar on Sunday, July 3. 2005 at 08:15 in Aus aller Welt
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Aspirin und Ibuprofen erhöhen das Brustkrebsrisiko
Einer Studie des National Cancer Institute zufolge kann die regelmässige dauerhafte Verwendung sogenannter nichtsteroidaler Analgetika, wie Acetylsalicylsäure (Aspirin) und Ibuprofen bei Frauen das Brustkrebsrisiko deutlich erhöhen. Bei nur gelegentlicher Verwendung der Medikamente war dagegen keine signifikante Erhöhung feststellbar.
Diabetikern, Herz-Kreislauf-Patienten und Menschen mit entzündlichen Darmveränderungen wird auch in Deutschland zu einer täglichen Einnahme von Aspirin geraten. Ob das allerdings wirklich wirkungsvoll und sinnvoll ist, ist umstritten. Dafür ist vor allem die tägliche Anwendung über Jahre hinaus unter Umständen fatal.
Noch 2004 behauptete eine Studie, Aspirin könne bei bestimmten Brustkrebsvarianten sogar hilfreich sein.
Neither regular use (more than once a week) of any NSAID (aspirin and ibuprofen combined) nor regular use of aspirin was associated with breast cancer risk
Diabetikern, Herz-Kreislauf-Patienten und Menschen mit entzündlichen Darmveränderungen wird auch in Deutschland zu einer täglichen Einnahme von Aspirin geraten. Ob das allerdings wirklich wirkungsvoll und sinnvoll ist, ist umstritten. Dafür ist vor allem die tägliche Anwendung über Jahre hinaus unter Umständen fatal.
Taking ibuprofen every day for at least five years increased a woman's chance of developing breast cancer by 50 percent, compared to women who did not regularly take the drug.(www.mercola.com)
Daily use of aspirin for five years or more caused a woman's risk of ER/PR-negative breast cancer (not sensitive to estrogen or progesterone) to spike by 80 percent, compared to non-regular aspirin users.
Noch 2004 behauptete eine Studie, Aspirin könne bei bestimmten Brustkrebsvarianten sogar hilfreich sein.
Posted by Ishtar on Saturday, June 18. 2005 at 08:05 in Aus aller Welt
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