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Notapotheke per SMS
Dringend eine Apotheke gesucht... Wochenende?
Wer sein Handy dabei hat und die Postleitzahl der Gegend weiss, in der er sich befindet, kann sich die Adresse der nächsten gerade diensthabenden Nacht- und Not-Apotheke jetzt per SMS kommen lassen.
So geht's:
SMS mit folgendem Text erstellen: NOTAPO PLZ (also z.B. NOTAPO 22765)
SMS senden an: 82682 (ohne Vorwahl)
Daraufhin kommt eine Antwort-SMS mit Namen, Öffnungszeit, Straße und Postleizahl der apotheke, die gerade Notdienst hat.
Die SMS an den Service kostet etwa 49 Cent (je nach Provider), die Antwort-SMS ist kostenfrei.
Wer sein Handy dabei hat und die Postleitzahl der Gegend weiss, in der er sich befindet, kann sich die Adresse der nächsten gerade diensthabenden Nacht- und Not-Apotheke jetzt per SMS kommen lassen.
So geht's:
SMS mit folgendem Text erstellen: NOTAPO PLZ (also z.B. NOTAPO 22765)
SMS senden an: 82682 (ohne Vorwahl)
Daraufhin kommt eine Antwort-SMS mit Namen, Öffnungszeit, Straße und Postleizahl der apotheke, die gerade Notdienst hat.
Die SMS an den Service kostet etwa 49 Cent (je nach Provider), die Antwort-SMS ist kostenfrei.
Apropos Fragen Sie Ihren Arzt...
Neulich musste ich zum Hausarzt, weil ich einen komischen Ausschlag bekam. Vermutlich irgendeine Allergie, obwohl ich sonst nicht dazu neige.
Meinen Lieblingshausarzt habe ich leider an die Politik verloren, also habe ich mich in meinem Wohnumfeld umgeschaut und den nächsten besten Hausarzt ausprobiert.
Der Hausarzt hat Logorrhöe, ich schwöre es. Er hat mich skrupellos vollgequatscht, mit lauter Dingen, die überhaupt nichts mit meinem Ausschlag zu tun haben. Ich bin jetzt Bestens über seine Meinung zu Wohnungsgesellschaften, Hartz IV, Mieterhöhungen und der allgemeinen politischen Lage informiert. Nur mit Mühe konnte ich seinen Gesprächsfluß auf mein eigentliches Anliegen lenken. Ich unterbrach ihn schließlich mitten in einer philosophischen Ausführung mit dem Hinweis, dass ich heute nochmal zur Arbeit muß.
Er schrieb mir dann ohne weitere Untersuchung eine Überweisung zum Dermatologen auf, und ein Medikament, das ich mir auf Privatrezept (selber zahlen!) in der Apotheke besorgen sollte.
In der Apotheke wurde mir etwas bang. Ich habe gehört, dass Antiallergika manchmal das eigene Immunsystem bremsen. Das könnte ich gerade nicht gut gebrauchen. Mein Immunsystem ist immer noch eifrig mit Fußreparaturen beschäftigt und wird dafür auch gebraucht.
Ich frage die Apothekerin also, wie das aufgeschrieben Medikament denn wirkt. Sie schaut in den Computer und sagt: "Das ist gegen Herzbeschwerden und hohen Blutdruck." - "Wie bitte?" Frage ich nach. Tatsächlich.
Ein Glück habe ich nachgefragt. Mein Blutdruck ist per se eher niedrig. Wenn ich das eingenommen hätte... Es ist auch so gar nicht das, was ich brauche.
Ich rufe den Hausarzt an. "Ach, herrjeh," sagt er fröhlich, "da bin ich im Computer wohl in der Zeile verrutscht. Na, das macht nix, ham Sie was zu Schreiben, ich sage Ihnen, wie das eigentlich heißt:" - "Danke, nicht nötig:" Sage ich und lege den Höhrer auf.
Von einer Freundin mit Neurodermitis lasse ich mir dann die richtigen Medikamente durchgeben. Sie helfen auch prima. Das nächste mal spare ich mir den Arzt gleich.
Meinen Lieblingshausarzt habe ich leider an die Politik verloren, also habe ich mich in meinem Wohnumfeld umgeschaut und den nächsten besten Hausarzt ausprobiert.
Der Hausarzt hat Logorrhöe, ich schwöre es. Er hat mich skrupellos vollgequatscht, mit lauter Dingen, die überhaupt nichts mit meinem Ausschlag zu tun haben. Ich bin jetzt Bestens über seine Meinung zu Wohnungsgesellschaften, Hartz IV, Mieterhöhungen und der allgemeinen politischen Lage informiert. Nur mit Mühe konnte ich seinen Gesprächsfluß auf mein eigentliches Anliegen lenken. Ich unterbrach ihn schließlich mitten in einer philosophischen Ausführung mit dem Hinweis, dass ich heute nochmal zur Arbeit muß.
Er schrieb mir dann ohne weitere Untersuchung eine Überweisung zum Dermatologen auf, und ein Medikament, das ich mir auf Privatrezept (selber zahlen!) in der Apotheke besorgen sollte.
In der Apotheke wurde mir etwas bang. Ich habe gehört, dass Antiallergika manchmal das eigene Immunsystem bremsen. Das könnte ich gerade nicht gut gebrauchen. Mein Immunsystem ist immer noch eifrig mit Fußreparaturen beschäftigt und wird dafür auch gebraucht.
Ich frage die Apothekerin also, wie das aufgeschrieben Medikament denn wirkt. Sie schaut in den Computer und sagt: "Das ist gegen Herzbeschwerden und hohen Blutdruck." - "Wie bitte?" Frage ich nach. Tatsächlich.
Ein Glück habe ich nachgefragt. Mein Blutdruck ist per se eher niedrig. Wenn ich das eingenommen hätte... Es ist auch so gar nicht das, was ich brauche.
Ich rufe den Hausarzt an. "Ach, herrjeh," sagt er fröhlich, "da bin ich im Computer wohl in der Zeile verrutscht. Na, das macht nix, ham Sie was zu Schreiben, ich sage Ihnen, wie das eigentlich heißt:" - "Danke, nicht nötig:" Sage ich und lege den Höhrer auf.
Von einer Freundin mit Neurodermitis lasse ich mir dann die richtigen Medikamente durchgeben. Sie helfen auch prima. Das nächste mal spare ich mir den Arzt gleich.
Und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
Gerade in der Apotheke. Ich hole ein Medikament ab.
"Davon dürfen Sie maximal zwei am Tag nehmen." sagt die Apotheken-Fachverkäuferin zu mir. Ich stutze innerlich, nicke, bezahle. Wie ich sehr wohl weiß, beträgt schon die Initialdosis dieses Medikaments zwei Stück. Ich vergewissere mich auf dem Heimweg, dass das die richtige Dosierung ist - es ist.
Zu Hause der Blick auf den Beipackzettel:
bzw. weiter im Text: "Je nach Stärke der Beschwerden alle 6 bis 8 Stunden 1 Tablette, maximal 3 Tabletten am Tag."
Es geht eben nichts über (ungefragt gelieferte) Beratung durch jemanden mit einer Fachausbildung.
"Davon dürfen Sie maximal zwei am Tag nehmen." sagt die Apotheken-Fachverkäuferin zu mir. Ich stutze innerlich, nicke, bezahle. Wie ich sehr wohl weiß, beträgt schon die Initialdosis dieses Medikaments zwei Stück. Ich vergewissere mich auf dem Heimweg, dass das die richtige Dosierung ist - es ist.
Zu Hause der Blick auf den Beipackzettel:
Erstdosis: 2 Tabletten. Folgedosis: 1 Tablette. Tageshöchstdosis: 3 Tabletten.
bzw. weiter im Text: "Je nach Stärke der Beschwerden alle 6 bis 8 Stunden 1 Tablette, maximal 3 Tabletten am Tag."
Es geht eben nichts über (ungefragt gelieferte) Beratung durch jemanden mit einer Fachausbildung.
Posted by Ishtar on Thursday, April 6. 2006 at 09:42 in Erfahrungsberichte, Vermischtes
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