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Radiotipp: DLF - Forschung aktuell: Anti Ageing vs. Schulmedizin
Deutschlandfunk, 31.12.2006, 16:30-17:00 Uhr.
Wissenschaft im Brennpunkt: Praxis Dr. Jungbrunnen
Anti-Aging-Ärzte im Clinch mit der Schulmedizin - Von Grit Kienzlen
Jugendlichkeit und neue Lebensfreude, das sind die erklärten Behandlungsziele von Anti-Aging-Medizinern. Zur Prävention von altersbedingten Krankheiten und Beschwerden empfehlen sie Ernährungsumstellungen und Sportprogramme, verschreiben Hormone und Vitamine, interessieren sich neuerdings auch für Stammzelltherapien. Ihre Patienten sind nicht krank, sondern Gesunde mit Befindlichkeitsstörungen; Wohlhabende, die sich etwas Gutes tun möchten; Investoren in ein vermeintlich langes und beschwerdefreies Leben. Wiewohl sie den Bedarf für eine gute Vorsorgemedizin anerkennen, bemängeln Hormonfachärzte das fehlende wissenschaftliche Fundament für die Methoden der Anti-Aging-Medizin.
-- Quelle: dradio.de
Posted by Ishtar on Saturday, December 30. 2006 at 07:05 in Alternativ Heilen
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Defined tags for this entry: AntiAgeing, Ernährung, Gesundheitsversorgung, Hormone, Vitamine, Vorsorge
Eigelb schützt vor Makula-Degeneration
Als Makula (Gelber Fleck, llat. Macula lutea) wird der Bereich der menschlichen Netzhaut bezeichnet, der die größte Dichte von Sehzellen (Stäbchen- und Zapfenzellen) aufweist. Er befindet sich in der Mitte der Netzhaut (Retina) und hat einen Durchmesser von etwa 5 mm. Die Sehzellen des gelben Flecks sind hauptsächlich die für die Farbwahrnehmung verantwortlichen Zapfen. (Quelle: Wikipedia)
Die sogenannte Makula-Degeneration oder auch Netzhaut-Degeneration ist eine Veränderung dieses Netzhaut-Bereiches, die in unterschiedlichen Formen auftritt (hier bei Netdoktor nachzulesen)
Die altersabhängige Makula-Degeneration ist die Hauptursache für starke Sehbehinderung und Blindheit bei älteren Menschen in den Industrieländern. In Deutschland leiden schätzungsweise ein bis zwei Millionen Menschen an einer Makuladegeneration, die Mehrheit ist von der altersabhängigen Makuladegeneration betroffen. (Quelle: Netdoktor)

In der akuellen Ausgabe des Journal of Nutrition kann man lesen, dass bereits der Verzehr von nur einem (!) Ei mit Eigelb am Tag wichtige Nährstoffe liefert, die diesen Prozess der Degeneration verlangsamen oder ihm sogar vorbeugen können.
Ein paar Reserven schaden nicht
"Du mußt doch was zum Zusetzen haben." habe ich noch im Ohr und "Junge, isst Du auch genug?" beides von einer fast 100-jähigen Frau, die zwei Weltkriege durchgemacht hatte, an meinen damaligen, sehr dünnen Lebenspartner gerichtet, ihren Enkelsohn.
Während heutzutage Anorexie auch für Männer ein erstrebenswertes Ziel zu sein scheint, auch wenn Männern ein höherer BMI immer noch eher verziehen wird als Frauen, die sich gefälligst an den Maßen von Barbie oder wenigstens Supermodels zu orientieren haben, scheint es, daß die alten Weisheiten nicht bloß im Hinblick auf drohende Hungersnöte ihre Berechtigung hatten.
"Iss Dich alt - Studie zeigt - Länger leben durch Übergewicht" betitelt die Rheinische Post heute einen Beitrag über eine aktuelle Studie, die erstaunliche Erkenntnisse für das Zeitalter des Fitness- und Diätwahns mit sich bringt.
Die Sterberate der Untergewichtigen war demnach am höchsten, dicht gefolgt von denen mit sogenanntem 'klinischem' Übergewicht (BMI >30).
Kritiker wie Udo Pollmer stellen den Wert des BMI (Body Mass Index) schon länger in Frage. Seine ausgezeichneten Beiträge zu Ernährungsthemen für den Deutschlandfunk kann man auch als Audio-on-Demand nachhören. Ein Interview mit ihm - u.a. zum Thema ernährungsgestörte Diät-Fachleute - findet man bei der WELT.
Während heutzutage Anorexie auch für Männer ein erstrebenswertes Ziel zu sein scheint, auch wenn Männern ein höherer BMI immer noch eher verziehen wird als Frauen, die sich gefälligst an den Maßen von Barbie oder wenigstens Supermodels zu orientieren haben, scheint es, daß die alten Weisheiten nicht bloß im Hinblick auf drohende Hungersnöte ihre Berechtigung hatten.
"Iss Dich alt - Studie zeigt - Länger leben durch Übergewicht" betitelt die Rheinische Post heute einen Beitrag über eine aktuelle Studie, die erstaunliche Erkenntnisse für das Zeitalter des Fitness- und Diätwahns mit sich bringt.
Wer leichtes Übergewicht hat, kann damit rechnen, länger zu leben. Diese überraschende Erkenntnis fördert eine amerikanische Studie zu Tage: Die Sterblichkeitsrate von über 80-Jährigen mit leichtem Übergewicht ist niedriger als die von Menschen mit einem normalen Body-Mass-Index (BMI)
Die Sterberate der Untergewichtigen war demnach am höchsten, dicht gefolgt von denen mit sogenanntem 'klinischem' Übergewicht (BMI >30).
Kritiker wie Udo Pollmer stellen den Wert des BMI (Body Mass Index) schon länger in Frage. Seine ausgezeichneten Beiträge zu Ernährungsthemen für den Deutschlandfunk kann man auch als Audio-on-Demand nachhören. Ein Interview mit ihm - u.a. zum Thema ernährungsgestörte Diät-Fachleute - findet man bei der WELT.
Folsäure fördert Gehirnfunktionen
Insbesondere ältere Menschen können nach neuesten Erkenntnissen von regelmässigen Gaben von Folsäure profitieren. In einer Studie, die mit 50-70 Jahre alten Probanden durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass die Gruppe, die 800 internationale Einheiten Folsäure am Tag erhielt, gegenüber der Kontrollgruppe deutlich besser abschnitt.
Bei Gedächtnistests schnitten die Patienten mit Folsäure ab wie vergleichbare Patienten ohne Folsäure, die 5 1/2 Jahre jünger waren. Bei Muskeltests und der Geschwindigkeit von Informationsverarbeitung machten sie immerhin noch zwei Jahre gegenüber den Placebo-Patienten gut.
Alle Teilnehmer hatten ausserdem hohe Homocysteinmengen im Blut, die als Marker für Herzerkrankungen und Prädisposition für Alzheimer gelten - dagegen litt kein Teilnehmer vor der Studie an Folsäuremangel.
Folsäure kommt natürlich vor allem in dunkelgrünen Blattgemüsen wie Grünkohl und Spinat vor, ausserdem in Rosenkohl, Leber, Spargel und Kichererbsen.
Bei Gedächtnistests schnitten die Patienten mit Folsäure ab wie vergleichbare Patienten ohne Folsäure, die 5 1/2 Jahre jünger waren. Bei Muskeltests und der Geschwindigkeit von Informationsverarbeitung machten sie immerhin noch zwei Jahre gegenüber den Placebo-Patienten gut.
Alle Teilnehmer hatten ausserdem hohe Homocysteinmengen im Blut, die als Marker für Herzerkrankungen und Prädisposition für Alzheimer gelten - dagegen litt kein Teilnehmer vor der Studie an Folsäuremangel.
Folsäure kommt natürlich vor allem in dunkelgrünen Blattgemüsen wie Grünkohl und Spinat vor, ausserdem in Rosenkohl, Leber, Spargel und Kichererbsen.
Posted by Ishtar on Friday, June 24. 2005 at 07:25 in Aus aller Welt
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