Entries tagged as Allergien
Heuschnupfen im Winter
Heuschnupfen-Allergiker haben bereits irritiert die Ärzte aufgesucht: Zum ersten Mal überhaupt sind in verschiedenen Teilen Deutschlands zu dieser Jahreszeit Pollen von Haselnuss, Birke und Erle gemessen worden.schreibt die WELT
Es ist schlicht und ergreifend zu warm, und obwohl die Pollen z.B. der Haselnüsse erst Mitte bis Ende Januar "fällig" sind, fliegen sie in vielen Regionen Deutschlands bereits jetzt. Wer also eine Erkältung vermutet, könnte auch an Heuschnupfen leiden - mitten im Dezember.
Wird es kälter, setzt der Pollenflug aus, aber sobald es wieder wärmer wird, geht der Pollenflug weiter, und damit auch der Heuschnupfen. Schöne Aussichten...
Erkältung oder allergisches Asthma? Ich bin derzeit wohl nicht die einzige die sich diese Frage stellt. Vielleicht sollte ich Antihistamine statt Schleimlöser einnehmen...
Reizgas im Hallenbad
Plantschen im Becken macht Spaß und Schwimmen ist gesund. Allerdings nicht immer, ergab eine neue europäische Studie. Kinder, die oft ins Hallenbad gehen, leiden demnach häufiger an Atemwegserkrankungen und Asthma. (...)
Schuld an den Atemwegserkrankungen sei wahrscheinlich die chemische Verbindung Stickstoff-Trichlorid, vermutet Studienleiter Alfred Bernard von der Louvain-Universität in Brüssel. Das Reizgas entstünde, wenn sich gechlortes Wasser mit Urin, Schweiß und anderen organischen Stoffen im Wasser verbinde und sei leicht einzuatmen. - Quelle: BR
Mehr dazu gibt es heute um 14:30 Uhr auch bei BR alpha in der Sendung nano.
Mir fällt dazu nur ein, daß ich mal einen Arzt gefeuert habe, nachdem er mir erklärte, meine Asthmaattacken in Hallenbädern seien psychosomatisch bedingt. (notabene, ich liebe Schwimmen).
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Pilzerkrankungen
Morgen, am Dienstag, dem 4. Juli, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Pilzerkrankungen
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Hans-Christian Korting, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität, München
Moderation: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Alles Pollen oder was?
Die Pollenbelastung in Deutschland ist nach Expertenauskunft so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. „Die Anzahl der Pollen hat in diesem Jahr deutlich zugenommen“, sagte der Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (Ecarf), Torsten Zuberbier. (...) Nach dem ungewöhnlich harten Winter versuchen die Bäume jetzt, ihr Wachstum zu beschleunigen und bilden dafür massiv Pollen nach“, sagte Zuberbier. Die Belastung für Allergiker stieg durch den Regen in den vergangenen Wochen allerdings noch weiter an. „Mit dem Regen sinken die Pollen zwar kurzfristig zum Boden, aber am Anfang eines Schauers werden die Pollen durch die Tropfen aufgebrochen und setzen so die im Inneren enthaltenen Allergene frei.“
Bisher flogen vor allem Pollen von frühblühenden Bäumen wie Birken durch die Luft. Das wird sich aber schon bald ändern. Dann werden Gräserpollen umherfliegen. „Wie stark die Belastung durch die Gräserpollen sein wird, kann niemand mit Sicherheit sagen“, sagte Zuberbier. Der Regen habe den Pflanzen in den vergangenen Wochen aber optimale Wachstumsbedingungen geboten. „Daher kann man annehmen, dass sich auch die Gräser prächtig entwickelt haben.“ - Quelle: Handelsblatt, Hervorhebung durch mich
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Nahrungsmittelallergien
Morgen, am Dienstag, dem 25. April, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Priv.-Doz. Dr. Jörg Kleine-Tebbe, Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Apropos Fragen Sie Ihren Arzt...
Meinen Lieblingshausarzt habe ich leider an die Politik verloren, also habe ich mich in meinem Wohnumfeld umgeschaut und den nächsten besten Hausarzt ausprobiert.
Der Hausarzt hat Logorrhöe, ich schwöre es. Er hat mich skrupellos vollgequatscht, mit lauter Dingen, die überhaupt nichts mit meinem Ausschlag zu tun haben. Ich bin jetzt Bestens über seine Meinung zu Wohnungsgesellschaften, Hartz IV, Mieterhöhungen und der allgemeinen politischen Lage informiert. Nur mit Mühe konnte ich seinen Gesprächsfluß auf mein eigentliches Anliegen lenken. Ich unterbrach ihn schließlich mitten in einer philosophischen Ausführung mit dem Hinweis, dass ich heute nochmal zur Arbeit muß.
Er schrieb mir dann ohne weitere Untersuchung eine Überweisung zum Dermatologen auf, und ein Medikament, das ich mir auf Privatrezept (selber zahlen!) in der Apotheke besorgen sollte.
In der Apotheke wurde mir etwas bang. Ich habe gehört, dass Antiallergika manchmal das eigene Immunsystem bremsen. Das könnte ich gerade nicht gut gebrauchen. Mein Immunsystem ist immer noch eifrig mit Fußreparaturen beschäftigt und wird dafür auch gebraucht.
Ich frage die Apothekerin also, wie das aufgeschrieben Medikament denn wirkt. Sie schaut in den Computer und sagt: "Das ist gegen Herzbeschwerden und hohen Blutdruck." - "Wie bitte?" Frage ich nach. Tatsächlich.
Ein Glück habe ich nachgefragt. Mein Blutdruck ist per se eher niedrig. Wenn ich das eingenommen hätte... Es ist auch so gar nicht das, was ich brauche.
Ich rufe den Hausarzt an. "Ach, herrjeh," sagt er fröhlich, "da bin ich im Computer wohl in der Zeile verrutscht. Na, das macht nix, ham Sie was zu Schreiben, ich sage Ihnen, wie das eigentlich heißt:" - "Danke, nicht nötig:" Sage ich und lege den Höhrer auf.
Von einer Freundin mit Neurodermitis lasse ich mir dann die richtigen Medikamente durchgeben. Sie helfen auch prima. Das nächste mal spare ich mir den Arzt gleich.
Umweltkrankheit Heuschnupfen
Was habe ich nicht alles für Erklärungsmodelle durchlitten, von den schlechten Genen bis zur psychischen Verweigerungshaltung... Tatsache ist, daß Menschen deren Eltern Allergiker sind, eine höhere Chance haben, ebenfalls allergisch zu reagieren.
Ein Freund fragte mich neulich, ob es nicht absurd sei, auf etwas Natürliches wie Pollen allergisch zu reagieren. So absurd ist das jedoch gar nicht, und eigentlich auch nicht krank, sondern eine gesunde Reaktion des Immunsystems. In der WELT am Sonntag ist heute ein sehr gut aufbereiteter Artikel zum Thema Heuschnupfen erschienen, dessen Lektüre ich allen Betroffenen wie Nicht-Betroffenen ans Herz legen möchte.
Daraus:
Der letzte Schnee ist kaum geschmolzen, schon macht sich der Frühling für Millionen Menschen nachhaltig bemerkbar: Die Nase trieft, die Augen brennen. Die Heuschnupfensaison beginnt.
Jedes Jahr dauert sie ein bißchen länger - als Folge der globalen Erwärmung. Die Menge der pro Pflanze freigesetzten Pollen wächst, und der Blütenstaub wirkt immer aggressiver. Das führt zu einer steigenden Zahl von Heuschnupfenpatienten auch in Altersklassen, die bisher kaum betroffen waren.
"In der Sprechstunde sehen wir zunehmend Patienten, die mit 70 oder 75 Jahren erstmals über Heuschnupfen klagen", sagt Torsten Zuberbier, Allergologe an der Berliner Charité. Einen ähnlichen Trend beobachtet Hartwig Lauter, Chefarzt am Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft im sauerländischen Schmallenberg: "Der Anteil der über 50jährigen, die eine Pollenallergie neu entwickeln, nimmt dramatisch zu." Parallel leiden immer jüngere Altersklassen unter dem Pollenflug. "Mittlerweile sind schon Babys im ersten Lebensjahr von Heuschnupfen betroffen."
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Heuschnupfen durch Carotin
Forscher des Departments of Public Health in Fukuoka (Japan) untersuchten an 1000 Frauen den Zusammenhang von Ernährung und Pollenallergie. Es zeigte sich, daß ein erhöhter Verzehr von kalzium-, magnesium- und phosphorhaltigen Nahrungsmitteln das Heuschnupfenrisiko senkt, während es bei einem Speisezettel mit viel Beta-Carotin (Möhren, Aprikosen, Tomaten) ansteigt. Vitamin C und E hatten keinen Einfluß. -- Quelle: Die WELT
Leider erfährt man in diesem Text nicht, wie sich die Versuchspersonen ansonsten ernährten, und wie es mit Kreuz- und anderen Allergien bei den Untersuchten aussieht... ich habe zum Beispiel festfestellt, daß ein Verzicht auf Geterideprodukte (Weizen, Roggen!) meine Probleme mit Gräserpollen erheblich vermindert. Interessant finde ich, daß Vitamin C bei der Studie keinen Einfluß hatte - Vitamin C wirkt nämlich im Körper wie ein Antihistamin. Auch hier: Von welchen Dosen da wohl die Rede ist?
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Neurodermitis
Morgen, am Dienstag, dem 22. November, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Neurodermitis
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogäste: Dr. Regina Fölster-Holst, Leiterin der Neurodermitis-Sprechstunde der Universitäts-Hautklinik Kiel und Thomas Schwennesen, 1. Vorsitzender des Deutschen Neurodermitis Bundes, Hamburg
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Die neue Allergenkennzeichnung
- glutenhaltige Getreide (Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Dinkel, Kamut oder Hybridstämme davon)
- Krebstiere
- Eier
- Fisch
- Erdnüsse
- Soja
- Milch (einschließlich Laktose)
- Schalenfrüchte (Mandeln, Haselnuss, Walnuss, Kaschunuss, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss, Queenslandnuss)
- Sellerie
- Senf
- Sesamsamen
- Schwefeldioxid und Sulfite (ab 10 Milligramm pro Kilogramm oder Liter)
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