Entries tagged as Afrika
Südafrika: Medikamentenresistente Tuberkulose breitet sich aus
Super TB 'now endemic in KZN' kann man bei der südafrikanischen Zeitung "The Mercury" (hier bei Independent Online) lesen. KZN steht für KwaZulu-Natal, auch die Gartenprovinz genannt, eine sehr fruchtbare Gegend Südafrikas, in der die meisten Zulus leben.
In Anbetracht der Tatsache, dass zwischen 2002 und 2004 weltweit gerade einmal 347 Menschen an XDR-TB, einer extrem gegen Medikamente resistenten Variante des Tuberkulose-Erregers, gestorben sind, sind 60 Todesfälle innerhalb nicht einmal eines Jahres in einer relativ kleinen Region extrem Besorgnis erregend.
Auch wenn die bisherigen Opfer fast alle HIV-positiv waren, steht zu befürchten, dass sich derartige Erreger weiter verbreiten und auch weiter mutieren.
Medical officials in Tugela Ferry have warned that the Extreme Drug Resistant Tuberculosis (XDR-TB) outbreak, which has killed 60 people in the area since January last year, could get worse. This included eight people admitted to hospital with XDR-TB between March and August this year who have also died.
Dr Tony Moll, Principal Medical Officer at the Church of Scotland Hospital in Tugela Ferry, said three patients remained at the hospital with XDR-TB. He had hope that "at least one of them will survive".
XDR-TB is a virulent form of TB which is resistant to the two drugs used to treat multi-drug resistant TB, and to which people with HIV and Aids are particularly susceptible.
In Anbetracht der Tatsache, dass zwischen 2002 und 2004 weltweit gerade einmal 347 Menschen an XDR-TB, einer extrem gegen Medikamente resistenten Variante des Tuberkulose-Erregers, gestorben sind, sind 60 Todesfälle innerhalb nicht einmal eines Jahres in einer relativ kleinen Region extrem Besorgnis erregend.
Auch wenn die bisherigen Opfer fast alle HIV-positiv waren, steht zu befürchten, dass sich derartige Erreger weiter verbreiten und auch weiter mutieren.
Posted by Ishtar on Monday, September 11. 2006 at 11:25 in Aus aller Welt
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Über 2000 Tote durch Cholera in Angola
Über die Vogelgrippe und H5N1 redet jeder, wohl auch, weil sie auch uns mal erwischen könnten, und selbst tendenziell exotische Erkrankungen wie das West Nile Virus, die jährlich einige Todesopfer in den USA mit sich bringen, werden bei jedem Todesfall in den zivilisierten Nationen sofort wieder medienmäßig hervorgekramt.
Epidemien wie die jüngste Cholera-Epidemie in Angola dagegen sind oft nur am Rande erwähnenswert, sei es weil Cholera für uns fern scheint, sei es weil ohnehin nur wieder ein paar Afrikaner daran sterben.
Epidemien wie die jüngste Cholera-Epidemie in Angola dagegen sind oft nur am Rande erwähnenswert, sei es weil Cholera für uns fern scheint, sei es weil ohnehin nur wieder ein paar Afrikaner daran sterben.
Pestausbruch im Kongo
Gefunden in der WELT
Die deutschen Soldaten, die im Rahmen der Sicherung der ersten freien Wahlen ind en Kongo abgeordnet wurden, sind allerdings nicht in den betroffenen Gebieten sondern primär in der Hauptstadt Kinshasa im Einsatz.
Die Lungenpest hat laut Wikipedia eine Sterblichkeitsrate von 95%.
In der Demokratischen Republik Kongo sind bei einem Ausbruch der Pest mehr als 100 Menschen gestorben. Die Fälle würden aus dem Osten des afrikanischen Landes gemeldet, teilt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch mit. 19 kämen aus der Umgebung des Bezirks Ituri im Nordosten, der mit 1000 Pestfällen jährlich eines der am stärksten von der Seuche betroffenen Gebiete weltweit ist. Nun seien 100 Menschen mit Lungenpest und eine unbekannte Zahl mit Beulenpest registriert worden. Experten der WHO, der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sowie des kongolesischen Gesundheitsministeriums untersuchten die Lage vor Ort.
Die deutschen Soldaten, die im Rahmen der Sicherung der ersten freien Wahlen ind en Kongo abgeordnet wurden, sind allerdings nicht in den betroffenen Gebieten sondern primär in der Hauptstadt Kinshasa im Einsatz.
Die Lungenpest hat laut Wikipedia eine Sterblichkeitsrate von 95%.
Posted by Ishtar on Thursday, June 15. 2006 at 07:51 in Aus aller Welt
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Anti-AIDS-Gel geht in die Erprobungsphase
Bei einem südafrikanischen Nachrichtendienst ist zu lesen:
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
Manto gives anti-Aids gel green light.
Health Minister Manto Tshabalala-Msimang told delegates: "Microbicides represent empowerment for many women who need to protect themselves from the risk associated with unprotected sex."
Microbicides in development take the form of a gel, cream, sponge or ring that releases an active ingredient that can kill or deactivate HIV cells during sexual intercourse.
"The invention of an effective microbicide will ensure that the health of women in relation to sexually transmitted infections will no longer depend on their ability to negotiate safer sex and the balance of power in their relationship with men," Tshabalala-Msimang said.
Tshabalala-Msimang said several potential microbicides were being tested globally, with five out of six products in an advanced stage of being tested in South Africa and elsewhere.
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
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Posted by Ishtar on Friday, April 28. 2006 at 01:00 in Aus aller Welt
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Defined tags for this entry: Afrika, AIDS, Forschung, Frauen, Malaria, Medikamente, Pharmaindustrie, WHO
191 Tote bei Durchfallepidemie in Botswana
Während bei uns langsam die kollektive Hysterie wegen der Vogelgrippe ausbricht, obwohl noch kein Mensch in Deutschland daran erkrankt ist, haben andere Länder mit unmittelbareren Epidemien zu kämpfen.
Aus der taz:
Aus der taz:
In Botswana hat der Ausbruch einer Durchfall-Erkrankung 191 Menschen das Leben gekostet. "Bisher haben wir 191 Tote und 10.339 Infizierte zu beklagen", erklärte Colo Boitshoko vom Gesundheitsministerium gestern in der Hauptstadt Gaborone. Bei den Opfern handele es sich vor allem um Kleinkinder und Babys. Seit Januar habe sich die Krankheit explosionsartig ausgebreitet. Die Ursache für die schnelle Ausbreitung des Durchfalls - der normalerweise durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen wird - sei völlig unklar. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei gebeten worden, Gewebeproben zu untersuchen
Posted by Ishtar on Tuesday, March 7. 2006 at 08:05 in Aus aller Welt
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Hörgeräte für Afrika
Gern werden in Deutschland Brillen, Rollstühle und ähnliches Gerät für afrikanische Länder gesammelt. Schwierig wird es bei Hightech, die nicht nur vor Ort wartbar sein muß, sondern auch spezifischen Anforderungen genügen sollte.
Der einzige Hersteller für Hörgeräte in Afrika, Godisa in Botswana, hat sich auf preisgünstige Hörgeräte für Entwicklungsländer spezialisiert und ein besonders robustes kleines Solar-Hörgerät extra für die Länder südlich der Sahara produziert:
Quelle: BoingBoing - danke für den Hinweis an nasebaer.
Der einzige Hersteller für Hörgeräte in Afrika, Godisa in Botswana, hat sich auf preisgünstige Hörgeräte für Entwicklungsländer spezialisiert und ein besonders robustes kleines Solar-Hörgerät extra für die Länder südlich der Sahara produziert:
Quelle: BoingBoing - danke für den Hinweis an nasebaer.
Posted by Ishtar on Wednesday, January 25. 2006 at 08:24 in Vermischtes
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