Entries tagged as AIDS
Welt-AIDS-Tag
"Gemeinsam gegen Aids. Wir übernehmen Verantwortung für uns selbst und andere" - so lautet das Motto der Gemeinschaftsaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Auch in diesem Jahr wird die Aktion von einem prominenten Botschafterteam unterstützt: Moderatorin Verona Pooth, Rapper Samy Deluxe, Comedian Thomas Hermanns und Schauspieler Benno Fürmann.
Die Medien machen natürlich, das ist der Sinn, heute AIDS zu ihrem Thema, und die Kampagne liest man am besten direkt auf der offiziellen Webseite des Welt-AIDS-Tages in Deutschland nach. Deswegen ersparen wir uns eine Zusammenfassung der vielen News und verweisen lieber direkt auf die Kampagne.
Artikel zu AIDS im Medblog: http://med-blog.de/medblog/plugin/tag/AIDS
Internationale Seite: World AIDS Day

Die Medien machen natürlich, das ist der Sinn, heute AIDS zu ihrem Thema, und die Kampagne liest man am besten direkt auf der offiziellen Webseite des Welt-AIDS-Tages in Deutschland nach. Deswegen ersparen wir uns eine Zusammenfassung der vielen News und verweisen lieber direkt auf die Kampagne.
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Internationale Seite: World AIDS Day
Posted by Ishtar on Friday, December 1. 2006 at 16:05 in Vermischtes
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Südafrika: Medikamentenresistente Tuberkulose breitet sich aus
Super TB 'now endemic in KZN' kann man bei der südafrikanischen Zeitung "The Mercury" (hier bei Independent Online) lesen. KZN steht für KwaZulu-Natal, auch die Gartenprovinz genannt, eine sehr fruchtbare Gegend Südafrikas, in der die meisten Zulus leben.
In Anbetracht der Tatsache, dass zwischen 2002 und 2004 weltweit gerade einmal 347 Menschen an XDR-TB, einer extrem gegen Medikamente resistenten Variante des Tuberkulose-Erregers, gestorben sind, sind 60 Todesfälle innerhalb nicht einmal eines Jahres in einer relativ kleinen Region extrem Besorgnis erregend.
Auch wenn die bisherigen Opfer fast alle HIV-positiv waren, steht zu befürchten, dass sich derartige Erreger weiter verbreiten und auch weiter mutieren.
Medical officials in Tugela Ferry have warned that the Extreme Drug Resistant Tuberculosis (XDR-TB) outbreak, which has killed 60 people in the area since January last year, could get worse. This included eight people admitted to hospital with XDR-TB between March and August this year who have also died.
Dr Tony Moll, Principal Medical Officer at the Church of Scotland Hospital in Tugela Ferry, said three patients remained at the hospital with XDR-TB. He had hope that "at least one of them will survive".
XDR-TB is a virulent form of TB which is resistant to the two drugs used to treat multi-drug resistant TB, and to which people with HIV and Aids are particularly susceptible.
In Anbetracht der Tatsache, dass zwischen 2002 und 2004 weltweit gerade einmal 347 Menschen an XDR-TB, einer extrem gegen Medikamente resistenten Variante des Tuberkulose-Erregers, gestorben sind, sind 60 Todesfälle innerhalb nicht einmal eines Jahres in einer relativ kleinen Region extrem Besorgnis erregend.
Auch wenn die bisherigen Opfer fast alle HIV-positiv waren, steht zu befürchten, dass sich derartige Erreger weiter verbreiten und auch weiter mutieren.
Posted by Ishtar on Monday, September 11. 2006 at 11:25 in Aus aller Welt
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Anti-AIDS-Gel geht in die Erprobungsphase
Bei einem südafrikanischen Nachrichtendienst ist zu lesen:
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
Manto gives anti-Aids gel green light.
Health Minister Manto Tshabalala-Msimang told delegates: "Microbicides represent empowerment for many women who need to protect themselves from the risk associated with unprotected sex."
Microbicides in development take the form of a gel, cream, sponge or ring that releases an active ingredient that can kill or deactivate HIV cells during sexual intercourse.
"The invention of an effective microbicide will ensure that the health of women in relation to sexually transmitted infections will no longer depend on their ability to negotiate safer sex and the balance of power in their relationship with men," Tshabalala-Msimang said.
Tshabalala-Msimang said several potential microbicides were being tested globally, with five out of six products in an advanced stage of being tested in South Africa and elsewhere.
Anders gesagt, obwohl sich die pharmazeutische Industrie ziert, da viele noch keinen profitablen Markt für biozide Gele erkennen können - so zumindest ein Sprecher von Johnson & Johnson - gibt es Versuche, entsprechende Produkte zur Marktreife zu bringen, was (nicht nur) die südafrikanische Regierung gern unterstützen möchte. Das Ziel ist eine Substanz, die HI-Viren beim ungeschützten Geschlechtsverkehr abfängt und tötet, ähnlich wie derzeit spermizide Gele und Schäume funktionieren.
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Posted by Ishtar on Friday, April 28. 2006 at 01:00 in Aus aller Welt
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Defined tags for this entry: Afrika, AIDS, Forschung, Frauen, Malaria, Medikamente, Pharmaindustrie, WHO
1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag

Welt-Aids-Tag - www.weltaidstag.de
Schlaglichter aus aller Welt zum Thema AIDS
- Lesotho - 1/3 der 1,8 Millionen Bevölkerung sind mit AIDS infiziert, die Lebenserwartung hat sich in den letzten 15 Jahren beinahe halbiert. Nun will das kleine Land kostenlose flächendeckende AIDS-Tests anbieten. (via Deutsche Welle)
- Geschätzte 12 Millionen Kinder in Afrika sind AIDS-Waisen, viele denken an Selbstmord (via WELT)
- Pharmakonzerne verzweifeln am AIDS-Virus (via WELT am Sonntag)
- Der Vatikan macht eine "pansexuelle Kultur, die die Sexualität abwertet" für AIDS verantwortlich und hält weiterhin Keuschheit für die einzige Option. (via Netzeitung).
- Nach Angaben des Berliner Robert-Koch-Instituts haben sich im diesem Jahr in Norddeutschland rund 450 Menschen neu mit dem HI-Virus infiziert, der die Immunschwächekrankheit Aids auslösen kann. Mehr als 8.500 Menschen im Norden lebten Ende 2005 mit einer HIV-Infektion oder Aids-Erkrankung, bundesweit sind es nach Schätzungen des Instituts rund 49.000 Menschen. (via NDR)
- In Japan sind Homosexualität und AIDS Tabuthemen (via WELT)
- Indonesien steht vor einer AIDS-Epidemie - offizielle Zahlen sprechen von 130.000 Infizierten, angesichts von rund 600.000 Drogenabhängigen und einer riesigen Anzahl an "Sexarbeitern" dürfte die tatsächliche Zahl und die Neuninfektionsrate jedoch alle Erwartungen übersteigen (via Voice of America)
Jede Minute stirbt ein Kind an AIDS
Heute in verschiedenen Medien, darunter hier das Schweizer Fernsehen (SF-DRS):
Auch wir vom Medblog unterstützen die Kampagne der UNICEF:
Unite for Children.
Und wo wir gerade so schön bei Zahlen sind:
Jede Minute stirbt ein Kind unter 15 Jahren an Aids und ein weiteres steckt sich mit dem HI-Virus an. UNICEF und UNAIDS starteten deshalb die neue fünfjährige Anti-Aids-Kampagne "United for Children, United against Aids".
Die bisherige weltweite Kampagne gegen HIV/Aids vernachlässige ausgerechnet die jüngsten und hilflosesten Mitglieder der Gesellschaft, warnten das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF und das UNO-Aidsbekämpfungsprogramm (UNAIDS).
Von den drei Millionen Aidstoten im Jahr 2004 war jeder sechste ein Kind. Aber nur fünf Prozent aller infizierten Kinder werden mit den lebenserhaltenden Mitteln behandelt.
Auch wir vom Medblog unterstützen die Kampagne der UNICEF:
Unite for Children.

Und wo wir gerade so schön bei Zahlen sind:
- Alle 10 Sekunden stirbt ein Mensch an den Folgen der Nikotinsucht (laut WHO)
- Alle 10 Sekunden stirbt ein Mensch an einem Mangel an sauberem Trinkwasser (Klaus Töpfer, 2004),
alle 8 Sekunden ein Kind an verunreinigtem Wasser. - Alle 4 Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger.
- Jedes Jahr sterben in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara 4,7 Millionen Kinder.
Vogelgrippe: Kofi Annan gegen Pharmapatente
Der UN-Generalsekretär Kofi Annan hat angekündigt, daß die Vereinten Nationen im Falle einer Vogelgrippe-Pandemie öffentlich alle Patenten für Medikamente, die die Erkrankung betreffen, ausser Kraft setzen wollen.
Es könne nicht angehen, dass Menschen in armen Ländern von einer angemessenen medizinischen Versorgung ausgeschlossen blieben, betonte UNO-Generalsekretär Annan am Sitz der Weltgesundheitsorganisation in Genf. Er werde sich darum bemühen, auch die Pharmaindustrie für dieses Ziel zu gewinnen. (via Deutschlandradio)Bei den ärmeren Nationen dürfte dieser Vorstoß auf viel Beifall treffen, ob die Pharmaindustrie dagegen begeistert ist darf bezweifelt werden. Denkt man Annans Anstz konsequent weiter, dürften auch für AIDS- oder Malariamedikamente Patenten folgerichtig ausgesetzt werden, und Staaten wie Brasilien oder Thailand (wir berichteten) sich in ihrer Haltung bestärkt sehen.
Posted by Ishtar on Saturday, October 8. 2005 at 07:53 in Aus aller Welt
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Thailand produziert Generika gegen AIDS
Während Brasilien es mit Erpressung geschafft hat, einen amerikanischen Pharmakonzern zur Absenkung der Preise für dessen patentierte AIDS-Medikamente zu bewegen, hat die thailändische Regierung die Drohung der Brasilianer wahr gemacht.
In Thailand sind rund 1 Million Menschen mit HIV infiziert. Vergangenen Herbst hat das thailändische Gesundheitsministerium angekündigt, im eigenen Land billige Kopien patentierter AIDS-Medikamente herstellen zu lassen. Ab Oktober 2005 sollen nun rund 500.000 AIDS-Patienten in Thailand in Krankenhäusern mit Anti-Retroviren-Medikation behandelt werden - für umgerechnet rund 60 Cent pro Behandlung (etwa der Preis einer Mahlzeit in einer Strassenküche). (www.tagesschau.de)
In Thailand sind rund 1 Million Menschen mit HIV infiziert. Vergangenen Herbst hat das thailändische Gesundheitsministerium angekündigt, im eigenen Land billige Kopien patentierter AIDS-Medikamente herstellen zu lassen. Ab Oktober 2005 sollen nun rund 500.000 AIDS-Patienten in Thailand in Krankenhäusern mit Anti-Retroviren-Medikation behandelt werden - für umgerechnet rund 60 Cent pro Behandlung (etwa der Preis einer Mahlzeit in einer Strassenküche). (www.tagesschau.de)
Posted by Ishtar on Sunday, July 17. 2005 at 11:17 in Aus aller Welt
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Brasilien erklärt amerikanischem Pharmakonzern den Krieg
Dass ein Staat einem amerikanischen Pharmakonzern androht, seine Patente zu ignorieren, ja sogar die heimische Industrie quasi zum Rechtsbruch gegen internationales Patentrecht auffordert, dürft in dieser Form noch nicht vorgekommen sein. Der brasilianische Gesundheitsminister Humberto Costa hat kürzlich genau das getan, nachdem der US-Konzern Abbott nicht bereit war, die Preise für sein AIDS-Medikament Kaletra so weit abzusenken, wie es die Brasilianer forderten.
Brasilien hat schon mehrfach in den letzten Jahren mit ähnlichen Drohungen Pharmakonzerne dazu 'ermutigt', ihre Preise insbesondere für AIDS-Medikamente abzusenken. Den Schritt über die reine Drohung hinaus trat Costa nach eigener Aussage an, da es sich um ein Medikament von 'öffentlichem Interesse' handele und man hoffe, in Zukunft auch andere arme Länder mit billigeren Generika beliefern zu können. Menschenrechtsorganisationen begrüßten den Schritt Brasiliens, während Patentrechtler und Pharmakonzerne den Vorstoß mehr oder wenger als staatlich geduldete Wegelagerei, getrieben von Gier, bezeichneten. Die Brasilianer nutzten das Mitleid mit AIDS-Patienten, um Pharmakonzernen ihren 'ehrlich verdienten Gewinn' wegzunehmen und widerrechtlich an die eigenen lokalen Unternehmen zu verteilen.
Brasilien hat schon mehrfach in den letzten Jahren mit ähnlichen Drohungen Pharmakonzerne dazu 'ermutigt', ihre Preise insbesondere für AIDS-Medikamente abzusenken. Den Schritt über die reine Drohung hinaus trat Costa nach eigener Aussage an, da es sich um ein Medikament von 'öffentlichem Interesse' handele und man hoffe, in Zukunft auch andere arme Länder mit billigeren Generika beliefern zu können. Menschenrechtsorganisationen begrüßten den Schritt Brasiliens, während Patentrechtler und Pharmakonzerne den Vorstoß mehr oder wenger als staatlich geduldete Wegelagerei, getrieben von Gier, bezeichneten. Die Brasilianer nutzten das Mitleid mit AIDS-Patienten, um Pharmakonzernen ihren 'ehrlich verdienten Gewinn' wegzunehmen und widerrechtlich an die eigenen lokalen Unternehmen zu verteilen.
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Posted by Ishtar on Monday, July 4. 2005 at 08:28 in Pharmaindustrie
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