Entries tagged as Übergewicht
Lesetipp: Fat Factors
In der New York Times ist vorgestern ein Artikel erschienen, in dem es um den aktuellen Stand der Forschung in Sachen Üergewicht und Infektionen geht.
Der englischsprachige Artikel ist sehr lang, zeigt aber einige sehr spannende Faktoren auf - wie etwa Zusammenhänge bestimmter Formen von Fettleibigkeit mit Infektionen mit einer Art Vogelgrippe (SMAM-1) und einem Adenovirus-Typ. Die Forscher sprechen auch von "infectobesity".
Weit davon entfernt, endgültige Ergebnisse präsentieren zu wollen, bietet der Artikel einen recht umfangreichen Überblick über die neueste Forschung. Empfehlenswerte Lektüre.
New York Times - Fat Factors - By ROBIN MARANTZ HENIG
Der englischsprachige Artikel ist sehr lang, zeigt aber einige sehr spannende Faktoren auf - wie etwa Zusammenhänge bestimmter Formen von Fettleibigkeit mit Infektionen mit einer Art Vogelgrippe (SMAM-1) und einem Adenovirus-Typ. Die Forscher sprechen auch von "infectobesity".
Weit davon entfernt, endgültige Ergebnisse präsentieren zu wollen, bietet der Artikel einen recht umfangreichen Überblick über die neueste Forschung. Empfehlenswerte Lektüre.
New York Times - Fat Factors - By ROBIN MARANTZ HENIG
Posted by Ishtar on Tuesday, August 15. 2006 at 16:37 in Vermischtes
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Kurzmeldung: Übergewicht hilft dem Herzen
Skurril ist es schon, wenn man sowas liest, besonders da doch gerade Herzpatienten auf Teufel komm raus abnehmen sollen. Heute in der WELT gefunden
Ältere Patienten mit Herzinsuffizienz haben eine bessere Lebenserwartung, wenn sie deutliches Übergewicht (Body-Mass-Index über 35) haben.
Dies ist das Ergebnis einer Studie des Klinikums Ludwigshafen, die an über 2600 Patienten durchgeführt wurde. Vermutlich, so die Forscher, machten die ausreichenden Fettreserven die Patienten robuster gegenüber Belastungen. Allerdings konnte dieser Effekt nur bei über 65jährigen beobachtet werden.
Wer nicht abnimmt soll zahlen
Die CSU hat angekündigt, bei der nächsten Stufe der Gesundheitsreform Strafen gegen uneinsichtige Kranke beschließen zu wollen. So sollten zum Beispiel übergewichtige Kranke abnehmen - oder sonst notfalls mehr zahlen. -- Quelle: Spiegel Online
Mit sowas war ja irgendwie zu rechnen. Ich frage ich allerdings, wie das dann aussieht. Bleibt es dem Mediziner (der seinen Patienten frühzeitig fachgerecht hätte beraten und beim Abnehmen unterstützen müssen, auch unter Hinzuziehung von Optionen wie Kuren, die Geld der Krankenkassen kosten) überlassen, beim Blick auf die Waage und den BMI festzustellen, daß ein Patient klinisch übergewichtig ist, um ihm dann gleich vor Ort seine Zuzahlung abzuknöpfen?
Oder ist Übergewicht beim Arztbesuch bereits a priori moralisch verwerflich und wird der Einfachheit halber mit erhöhten Beiträgen bestraft?
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Posted by Ishtar on Friday, July 21. 2006 at 16:00 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Gesundheitsversorgung, Kosten, Krankenkassen, Patienten, Politik, Übergewicht
Gesundheitsrisiko Übergewicht
Dass massives Übergewicht ein Gesundheitsrisiko darstellt, ist nicht neu. Dass die steigende Zahl massiv übergewichtiger Patienten aber auch eine Herausforderung für Krankenhäuser, Ärzte, Pfleger und die Ausrüstung im Medizinbetrieb darstellt, wird vielen erst bewußt, wenn der Ernstfall eintritt.
So schreibt die WELT heute:
Die Rede ist vor allem von den USA, wo Medizintechnikhersteller langsam auf den neuen Markt ansprechen. Erneut die WELT:
Dennoch ist die Ausrüstung für den schwerstmöglichen Fall (pun intended) keineswegs Standard, und bei vielen Behandlungsmethoden weiß man schlicht nicht, wie sie sich auf Fettleibige auswirken, Medikamente etwa können ganz anders oder gar nicht wirken. Krankenhäuser lernen erst nach und nach, ihren Betrieb auch an die Bedürfnisse extrem fettleibiger Patienten anzupassen, und es ist noch viel Forschungsarbeit vonnöten.
Noch besser wäre allerdings, es patientenseitig gar nicht erst so weit kommen zu lassen...
So schreibt die WELT heute:
Doch in den meisten Krankenhäusern und Arztpraxen wird weiter so behandelt, als gäbe es keine Patienten mit Gewichtsproblemen. Daß auch das Personal damit ein Problem hat, begreifen Krankenschwestern, Pfleger und Mediziner meist erst, wenn es fast zu spät ist: Wenn der Blutdruckmesser nicht mehr um den Oberarm paßt, die Nadel für die intravenöse Versorgung im Fett steckenbleibt oder beim Umdrehen des bettlägerigen Patienten der Rücken knackst. Nur langsam wächst das Bewußtsein, daß dicke Patienten eine spezielle Behandlung brauchen.
Die Rede ist vor allem von den USA, wo Medizintechnikhersteller langsam auf den neuen Markt ansprechen. Erneut die WELT:
In der Industrie hat das Umdenken längst begonnen. Das Unternehmen Quick-Medical im nordwestlichen Bundesstaat Washington etwa hat sich auf die Herstellung von Waagen spezialisiert, die selbst bei 450 Kilogramm Gewicht noch nicht am Anschlag sind. Ob Apparate für Mammographien, Blutdruckmesser, Rollstühle oder OP-Hemden - fast alles wird inzwischen auch in der Version XXXXXL angeboten.
Dennoch ist die Ausrüstung für den schwerstmöglichen Fall (pun intended) keineswegs Standard, und bei vielen Behandlungsmethoden weiß man schlicht nicht, wie sie sich auf Fettleibige auswirken, Medikamente etwa können ganz anders oder gar nicht wirken. Krankenhäuser lernen erst nach und nach, ihren Betrieb auch an die Bedürfnisse extrem fettleibiger Patienten anzupassen, und es ist noch viel Forschungsarbeit vonnöten.
Noch besser wäre allerdings, es patientenseitig gar nicht erst so weit kommen zu lassen...
Posted by Ishtar on Tuesday, May 9. 2006 at 07:59 in Aus aller Welt
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Britische Jugendliche sind zu fett
Mehr als ein Viertel der Kinder an weiterführenden Schulen in Großbritannien sind gesundheitsbedrohlich übergewichtig, meldet der Guardian unter Berufung auf eine nationale Gesundheitsstatistik. Der Anteil der fettleibigen Kinder hat sich damit binnen eines Jahrzehnts verdoppelt.
Gesundheitsexperten warnen, daß die Folgeerscheinungen massiven Übergewichts - Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes - schon bald diese Generation sehr viel früher und stärker treffen werden als die vorangegangenen.
Gesundheitsexperten warnen, daß die Folgeerscheinungen massiven Übergewichts - Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes - schon bald diese Generation sehr viel früher und stärker treffen werden als die vorangegangenen.
This is serious news, because obesity in adolescence is associated with the premature onset of Type 2 diabetes and cardiovascular diseases.
"It really augurs very badly for the future health of the population as these children move from adolescence to adulthood. We are in danger of raising a generation of people who have a shorter life expectancy than their parents."
He said that increased inactivity among children, such as not walking or cycling to school, coupled with more "energy dense foods" was fuelling the crisis. "Being obese at adolescence increases the cancer risk by 21% for girls and 14% for boys."
"In my youth, playing cricket and tennis were the norm. These have now been replaced by watching television and playing video games." -- Colin Waine, Chairman des National Obesity Forum
Posted by Ishtar on Saturday, April 22. 2006 at 07:52 in Aus aller Welt
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Ein dicker Bauch ist schlecht für's Herz
Eine Meldung bei den Krankenkassen-News (u.a.)
Fett am Körper ist nirgendwo richtig schön - am Bauch ist es dazu noch gefährlich. In einer weltweiten Studie ermittelten Hausärzte an mehr als 177 000 Patienten den Bauchumfang sowie den Body-Mass-Index BMI. Menschen, die einen großen Bauchumfang hatten, waren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders gefährdet. Der BMI hingegen konnte keine Kategorisierung ergeben.
Bei Frauen ist ein Bauchumfang ab 88 Zentimetern bei Männern ab 102 Zentimetern gefährlich.
Gesundheitsrisiko Übergewicht
Dass Übergewicht den Körper belastet und ein Gesundheitsrisiko darstellt, ist Allgemeinwissen. Amerikanische Mediziner haben jetzt auf ein weiteres Problem hingewiesen: für besonders fettleibige Menschen benötigt man, um ihnen intramuskuläre Spritzen korrekt setzen zu können, unter Umständen besonders lange Nadeln.
In einer Studie in den USA, wo die Fettleibigkeitsraten immer noch stark ansteigen, stellten Wissenschaftler fest, dass bei 2/3 aller übergewichtigen Patienten bei Spritzen die Wirkstoffe nicht da ankommen, wo sie hinmüssen, um ihre optimale Wirkung zu entfalten. Das Fettgewebe hat deutlich weniger Blutgefäße und transportiert die Wirkstoffe schlechter oder gar nicht. Zusätzlich kan es durch die Fehl-Spritzen zu lokalen Infektionen oder Gewebsreizungen kommen.
Voller Artikel bei medpagetoday.com
In einer Studie in den USA, wo die Fettleibigkeitsraten immer noch stark ansteigen, stellten Wissenschaftler fest, dass bei 2/3 aller übergewichtigen Patienten bei Spritzen die Wirkstoffe nicht da ankommen, wo sie hinmüssen, um ihre optimale Wirkung zu entfalten. Das Fettgewebe hat deutlich weniger Blutgefäße und transportiert die Wirkstoffe schlechter oder gar nicht. Zusätzlich kan es durch die Fehl-Spritzen zu lokalen Infektionen oder Gewebsreizungen kommen.
Voller Artikel bei medpagetoday.com
Posted by Ishtar on Tuesday, November 29. 2005 at 08:58 in Vermischtes
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