Entries tagged as Ärzte
Lesebefehl: Was wirklich passiert
Alle Gesundheitsreformen der letzten Jahre hatten nur ein Ziel, nämlich die gesamten Leistungserbringer derart in finanzielle Misslage zu bringen, dass man sich förmlich nach einem Heilsbringer in Form eines professionellen Großbetriebes sehnt, der einem die Last der stetigen Existenzbedrohung von den Schultern nimmt. Durch die Reformen wurde sicherlich auch Geld für die Krankenkassen gespart, aber das war nur der nachrangige Sinn, in Wahrheit wurde hier die komplette Privatisierung der gesamten Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung vorbereitet.
Unbedingt lesen!
(via FIXMBR)
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Mythos Cholesterin
Dass das jedoch nicht bloss keineswegs der medizinischen Weisheit letzter Schluß ist (sondern sogar falsch), ist eine wissenschaftlich belegbare Tatsache. Nicht erst, seit Anthony Colpo mit seinem Buch The Great Cholesterol Con
Der schwedische Mediziner Uffe Ravnskov hat sich bereits 1991 daran gemacht, die wissenschaftlichen Behauptungen über die Zusammenhänge zwischen Cholesterin in den Blutwerten, Cholesterin in der Nahrung und Herz-Kreislauferkrankungen zu analysieren. Und er kommt zu einem - für viele überraschenden - Ergebnis.

Uffe Ravnskov, Udo Pollmer - Mytos Cholesterin
Die zehn grössten Irrtümer
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Arbeitsmedizin
Morgen, am Dienstag, dem 1. August, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Arbeitsmedizin
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Andreas Weber, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Institutes für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation an der Sporthochschule Köln
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Kurzmeldung: Hygiene mangelhaft
Viele Ärzte in Großbritannien waschen sich nicht regelmäßig die Hände und verschleppen damit unter anderem so gefährliche Krankheitserreger wie die Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA), die schwere Entzündungen auslösen können. 38 Prozent der Mediziner reinigten ihre Hände selbst dann nicht, nachdem sie mit Blut in Berührung gekommen waren, berichtet jetzt eine Gruppe um Professor Ben Fletcher von der Universität in Hertfordshire im "Journal of Hospital Infection". Demnach hätten 25 Prozent der Mediziner selbst nach dem Kontakt mit Fäkalien auf eine Handwäsche verzichtet.
Und da wundert sich noch jemand über iatrogene Krankheiten oder die Ausbreitung resistenter Staphylokokken?
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Behandlungsfehler
Morgen, am Dienstag, dem 18. Juli, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde:Behandlungsfehler
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast:
Prof. Matthias Schrappe, Dekan der Universität Witten-Herdecke, Vorsitzender Aktionsbündnis Patientensicherheit
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Rauchverbot für Ärzte und Erzieher
In öffentlichen Verkehrsmitteln ist Rauchen schon lange verboten. Der Bremer Senat ist jedoch noch einen Schritt weiter gegangen. Künftig darf weder in Krankenhäusern noch in Kindergärten oder Schulen der Glimmstängel rausgeholt werden.
-- Quelle: STERN
Ich warte ja schon drauf dass jetzt jemand sein verfassungsmässiges Recht auf freie Glimmstängelentfaltung einklagt. Aber ich kann nur sagen: richtig so. Wer in einem Krankenhaus als Ärztin oder Pfleger arbeitet, sollte auf das Rauchen verzichten - den Patienten zuliebe. Wer Patient ist sollte ohnehin nicht rauchen. Und Lehrerinnen und Erzieher haben eine Vorbildfunktion, die impliziert, dass man selbst nicht raucht, wenn es den Schülern verboten ist.
Ich hoffe, es schließen sich noch mehr Bundesländer an.
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Ärztestreik - in Indien
Ein seit einer Woche anhaltender Streik von Krankenhausärzten hat die Gesundheitsversorgung in Indien empfindlich beeinträchtigt. Die Gesundheitsbehörde der Hauptstadt Neu Delhi bat das Verteidigungsministerium und die Staatsbahn, den bestreikten Krankenhäusern Ärzte aus ihren Diensten zur Verfügung zu stellen. In der Metropole Kalkutta ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung Aussagen der Gesundheitsdirektorin Joyshree Mitra Ghosh von Donnerstag zufolge „ernsthaft beeinträchtigt“.
Auch in den Bundesstaaten Punjab, Gujarat, Maharashtra und Orissa mussten Krankenhäuser Patienten abweisen. Unter den Abgewiesenen waren Schwangere und Menschen mit Knochenbrüchen. - Quelle: Ärzteblatt
Hintergrund des Streiks, der von jungen Ärzten "in Ausbildung an Staatskrankenhäusern" getragen wird, ist ein Plan der indischen Regierung, etwa die Hälfte aller Medizinstudienplätze per Quotenregelung an Angehörige der unteren Kasten und ethnischer Minderheiten zu vergeben. Die Studienplätze für Medizin sind extrem begehrt, und die Studenten fürchten, daß die Zugangsberechtigungen nicht mehr nach Leistung vergeben werden. Zahlen über die Effektivität einer bereits geltenden Quotenregelung (22,5 %) liegen ebenfalls nicht vor.
Bezeichnend ist wohl auch, daß die (öffentliche) Gesundheitsversorgung anscheinend primär von den Jungärzten getragen wird.
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Aktueller TV-Tipp: Ärzte, Kassen, Lobbyisten
Gäste:
Wolfgang Böhmer (CDU), Ministerpräsident Sachsen-Anhalt
Daniel Bahr (FDP), gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion
Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes
Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Marburger Bundes
Anke Martiny, stellvertretende Vorsitzende von Transparency International Deutschland
Die volle Beschreibung der Sendung gibt es hier beim ZDF.
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Radiotipp: DLF - Rebellion im Krankenzimmer
Rebellion im Krankenzimmer - Der Streit um die Wissenschaft in der Heilkunst
Den vollen Infotext zur Sendung gibt es hier.
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Eine Frage der Wahrnehmung
Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen in Zukunft die Kosten einer Akupunkturbehandlung nur noch bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen übernehmen. (Hervorhebung durch mich)
Hintergrund ist eine Langzeitstudie, die die Wirksamkeit von Akupunktur und Pseudoakupunkur untersucht hat.
Danach brachte die Akupunktur nur bei chronischen Schmerzen in Knie und Rücken bessere Therapieerfolge als die Standardtherapie, sagte der Vorsitzende des Bundesausschusses, Rainer Hess.
Interessant. Wenn alle Therapiemethoden dermassen genau auf ihre Wirksamkeit hin untersucht würden und dann ggf. bei nachweislich schlechter Wirksamkeit aus dem Leistungskatalog genommen würden, wäre das Angebot von Therapieleistungen vermutlich weit übersichtlicher.
Bei der Tagesschau etwa ist zu lesen:
Für die Behandlung von Kopfschmerzen wurde den Angaben zufolge zwischen beiden Akupunkturformen und der Standardtherapie kein Unterschied festgestellt.Anders gesagt, die nebenwirkungsfreie Akupunktur wird deswegen nicht bezahlt, weil sie genauso gut wie die nebenwirkungsbehaftete Behandlung mit Schmerzmitteln wirkt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Siemens BKK hat eine Beschwerde beim Bundesgesundheitsministerium angekündigt.
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