Wo geht das Geld der Kassen hin?
Die Kassen sind leer, hört man allen Ortens. Und doch scheinen sie immer mal wieder Finanzen für ein paar Extras locker machen zu können. Aber nicht für Oma Trude die mit ihrem Rheuma dringend mal wieder in Kur müsste, nein ... da muss man schon Vorstand sein:
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
In einem Fall berichte der Rechnungshof von einer ungenannten Krankenkasse, die ihren Verwaltungsräten Leistungen erstattet habe, die nicht im Katalog der gesetzlichen Versicherung enthalten seien.
Dazu hätten das Potenzmittel Viagra, Haarwuchsmittel und orthopädische Matratzen gehört. Auch hätten Vorstand und Verwaltungsrat auf Kassenkosten mehrtägige Reisen unternommen, an denen auch die jeweiligen Lebenspartner teilgenommen hätten.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Posted by Mela on Wednesday, August 6. 2008 at 08:42 in Krankenkassen
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Gesundheitskarte - Kosten und Nutzen
Beim CCC kann man ein höchst aufschlußreiches Dokument - nämlich eine Kosten-Nutzen-Analse der geplanten und zum Teil schon im Testeinsatz befindichen sogenannten Gesundheitskarte finden:
Die Analyse liegt als PDF-Dokument vor unter http://www.ccc.de/updates/2006/gesundheitskartenfuckup.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ulla Schmidt...
In bester Tradition staatlicher Software-Großprojekte wird hier sehenden Auges ein weiteres extrem kostenträchtiges Prestigeprojekt angegangen, dessen Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Risiken und absehbaren Problemen steht. Eine erste Sichtung der Daten deutet auf eine massive Kostenexplosion bei der Einführung der Gesundheitskarte und ein weiteres Technologie-Desaster hin. -- Quelle: Chaos Computer Club
Die Analyse liegt als PDF-Dokument vor unter http://www.ccc.de/updates/2006/gesundheitskartenfuckup.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ulla Schmidt...
Posted by Ishtar on Friday, November 24. 2006 at 12:51 in Gesundheitspolitik, Krankenkassen
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Buntes Krankenkassenkaleidoskop
Die kleine Presseschau am Samstag. Spricht für sich selbst.
Das Handelsblatt von gestern:
So geheim sind die Geheimpläne also. Dazu gehört unter anderem, Bundestagsabgeordnete mit sachlicher Kritik zu konfrontieren. Das geht nun wirklich nicht!
Ein Ministerpräsident kommt den Kassen mit:
Das Handelsblatt von gestern:
Die Krankenkassen planen entgegen offiziellen Bekundungen offenbar doch eine massive Kampagne gegen die schwarz-rote Gesundheitsreform. Dies geht aus vertraulichen Unterlagen der Spitzenverbände der Krankenkassen hervor, die dem Handelsblatt vorliegen.
So geheim sind die Geheimpläne also. Dazu gehört unter anderem, Bundestagsabgeordnete mit sachlicher Kritik zu konfrontieren. Das geht nun wirklich nicht!
Ein Ministerpräsident kommt den Kassen mit:
es gehe den Kassen nur um ihre Macht-Position, nicht um das Wohl der Menschen. - Quelle: MDRDas ist ausgerechnet von einem Politiker eine starke Nummer.
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Posted by Ishtar on Saturday, July 29. 2006 at 15:00 in Gesundheitspolitik, Krankenkassen
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Gesundheitsreform: Mehrkosten in Milliardenhöhe?
Heute im Hamburger Abendblatt zu lesen:
Auch die Arbeitgeber halten von den neuesten Plänen von Ulla Schmidt und Co. nicht wirklich viel, wenn auch aus anderen Gründen.
Einen ausführlichen Artikel über die Kritikpunkte am geplanten Gesundheitsfond und seine zu erwartenden technischen Schwierigkeiten und Kosten findet man beim Handelsblatt:
Der geplante Aufbau eines Gesundheitsfonds wird nach Berechnungen der gesetzlichen Krankenkassen "verheerende Auswirkungen" haben und Zusatzkosten in Milliardenhöhe verursachen. Die Verwaltungskosten, um die Beiträge einzuziehen, stiegen demnach von 1,3 auf 2,5 Milliarden Euro pro Jahr.
(...)
Die Bundesverbände von AOK, BKK und IKK sowie die Kassenverbände warnten, der Fonds und seine regionalen Inkassostellen würden ein organisatorisches Chaos wie zuletzt bei der Bundesagentur für Arbeit produzieren, weil Technik und Mitarbeiter fehlten. Normalerweise benötige man für eine funktionierende Infrastruktur mehrere Jahre Vorlauf.
Auch die Arbeitgeber halten von den neuesten Plänen von Ulla Schmidt und Co. nicht wirklich viel, wenn auch aus anderen Gründen.
Der Fonds bedeute "noch mehr Staat in der Gesundheitspolitik - das Gegenteil wäre aber richtig". "Auf der Einnahmenseite ist der Status Quo immer noch besser als ein solcher Fonds, der für lange Zeit die falschen Strukturen zementieren würde."zitiert das Manager-Magazin Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
Die Koalition solle zunächst durch zusätzlichen Wettbewerb für mehr Effizienz im Gesundheitswesen sorgen und "auf der Ausgabenseite ansetzen".Nötig sei ein Konzept, das bei allen Beteiligten - Ärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen, Industrie - für mehr Wettbewerb sorge.
Einen ausführlichen Artikel über die Kritikpunkte am geplanten Gesundheitsfond und seine zu erwartenden technischen Schwierigkeiten und Kosten findet man beim Handelsblatt:
Posted by Ishtar on Tuesday, July 25. 2006 at 07:58 in Krankenkassen
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Schöngerechnet
Gestern im Ärzteblatt:
Mal ganz abgesehen davon, daß auch dieser Artikel auf die um 17 Prozent gestiegenen Arzneimittelausgaben hinweist (und das bei sinkenden Verordnungen, in wessen Taschen unsere Krankenkassenbeiträge da wohl fließen?) finde ich die Arithmetik der Krankenkassenüberschüsse höchst faszinierend.
Als Kontrapunkt:
Bei einem Bundeszuschuss von rund 4,2 Milliarden Euro davon zu reden, man habe 800 Millionen Überschuß erwirtschaftet, ist nicht mal mehr schöngerechnet, das ist einfach himmelschreiende Dummheit. Für mich heißt das, man hat 3,4 Milliarden Euro mehr ausgegeben als man in den Kassen hatte (und die 800 Millionen sollten dann bitte zur Schuldentilgung verwendet oder zum selben Zweck zurück an die Bundesegierung überweisen werden). Bundeszuschüsse als einem zustehende Einnahmen zu verrechnen zeugt von mehr Ignoranz als es sich irgendein Unternehmen, geschweige denn eine gesetzliche Krankenkasse, angesichts des organisierten Staatsbankrotts leisten kann.
Der Überschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fiel im vergangenen Jahr weitaus geringer aus als erwartet. Zwar liegen für die Betriebskrankenkassen noch keine offiziellen Zahlen vor, doch beläuft sich das Plus der übrigen gesetzlichen Krankenkassen auf allenfalls rund 800 Millionen Euro. Im Jahr 2004 betrug der GKV-Überschuss noch mehr als vier Milliarden Euro.
Mal ganz abgesehen davon, daß auch dieser Artikel auf die um 17 Prozent gestiegenen Arzneimittelausgaben hinweist (und das bei sinkenden Verordnungen, in wessen Taschen unsere Krankenkassenbeiträge da wohl fließen?) finde ich die Arithmetik der Krankenkassenüberschüsse höchst faszinierend.
Als Kontrapunkt:
Bei den gesetzlichen Krankenkassen drohen Beitragserhöhungen um 0,5 Prozent. Grund: Der Bund kürzt 2007 seinen Zuschuss von 4,2 Milliarden Euro um 1,5 Milliarden. 2008 wird er ganz gestrichen. Die Kassen kostet das zusammen mit der höheren Mehrwertsteuer jährlich 5 Milliarden Euro. Und die holen sie sich über höhere Beiträge von den Versicherten zurück. -- Quelle: Berlin Online
Bei einem Bundeszuschuss von rund 4,2 Milliarden Euro davon zu reden, man habe 800 Millionen Überschuß erwirtschaftet, ist nicht mal mehr schöngerechnet, das ist einfach himmelschreiende Dummheit. Für mich heißt das, man hat 3,4 Milliarden Euro mehr ausgegeben als man in den Kassen hatte (und die 800 Millionen sollten dann bitte zur Schuldentilgung verwendet oder zum selben Zweck zurück an die Bundesegierung überweisen werden). Bundeszuschüsse als einem zustehende Einnahmen zu verrechnen zeugt von mehr Ignoranz als es sich irgendein Unternehmen, geschweige denn eine gesetzliche Krankenkasse, angesichts des organisierten Staatsbankrotts leisten kann.
Posted by Ishtar on Thursday, February 23. 2006 at 08:33 in Krankenkassen
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Kosten, Kranke, Korruption
In der Berliner Morgenpost heute zu lesen:
Was muß man sich unter Korruption vorstellen?
Wegen der Korruption im internationalen Gesundheitswesen haben Millionen Menschen keine ausreichende medizinische Versorgung. Zudem fördert dieser Zustand die Verbreitung resistenter und tödlicher Krankheitserreger, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht der in Berlin ansässigen Organisation Transparency International (TI) hervorgeht. "Korruption im Gesundheitssektor kostet mehr als Geld", erklärte TI-Chefin Huguette Labelle. "Der Preis für die Korruption im Gesundheitswesen wird in menschlichen Leben bezahlt."
Was muß man sich unter Korruption vorstellen?
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Posted by Ishtar on Thursday, February 2. 2006 at 07:56 in Aus aller Welt, Gesundheitspolitik, Krankenkassen, Pharmaindustrie, Vermischtes
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4 Milliarden für die Gesundheitskarte
Aus der Financial Times:
Verkauft wird dem Patienten (der keine Wahl hat, insofern wird sie uns aufgezwungen) die Karte als das ultimative Mittel zur Kosteneinsparung und natürlich dient das Ganze allein zum Segen des Patienten und zur Gesundung des Gesundheitswesens.Vor gar nicht allzu langer Zeit bezifferte das Bundesgesundheitsministerium die Kosten noch auf 1,4 Mrd. Euro, u.A. unter Auslassung der investiven und laufenden Kosten für Arztpraxen.
Kostensteigerungen bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte könnten sich in den kommenden Jahren zu einer Belastung für die gesetzlichen Krankenkassen entwickeln. Nach Schätzung des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV) werden die Kosten für die Ausgabe der 80 Millionen Karten und den Aufbau der Infrastruktur bei 4 Mrd. Euro liegen.
Verkauft wird dem Patienten (der keine Wahl hat, insofern wird sie uns aufgezwungen) die Karte als das ultimative Mittel zur Kosteneinsparung und natürlich dient das Ganze allein zum Segen des Patienten und zur Gesundung des Gesundheitswesens.Vor gar nicht allzu langer Zeit bezifferte das Bundesgesundheitsministerium die Kosten noch auf 1,4 Mrd. Euro, u.A. unter Auslassung der investiven und laufenden Kosten für Arztpraxen.
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Posted by Ishtar on Saturday, January 28. 2006 at 05:52 in Gesundheitspolitik, Krankenkassen
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Augenwischend
"Guten Tag Frau Eckenfels, wir machen da eine Umfrage für die AOK. Wir haben festgestellt das ihr Mann und sie noch keine der neuen Versichertenkarten mit Bild haben. Dies ist aber seit diesem Jahr vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Sollen wir ihnen mal den Antrag zuschicken?"
1. Hierbei handelt es sich natürlich mitnichten um eine neue Versichertenkarte und diese ist auch nicht von der Bundesregierung vorgeschrieben, auch wenn schon defakto beschlossene Sache. Es handelt sich um die neue Gesundheitskarte, die weit mehr Features und Unterschiede zur alten Karte besitzt als 'nur' ein Bild. Aufklärung? Information? Fehlanzeige.
2. Ginge es nur um eine Karte mit Foto und wäre diese vom Gesetzgeber vorgeschrieben.. dann wäre es ein sinnloser Rauswurf von Versicherungsgeldern, denn warum nachfragen für etwas das man ohnehin in Kauf nehmen muß? Mindestens eine Telefoneinheit plus Kosten für die Hotlinemitarbeiter für 2.865.019 Mitglieder (AOK Mittlerer Oberrhein)? Wieviel Behandlungen könnte man davon finanzieren?
Fazit: Hier scheinen unwissende Testpersonen für die neue Gesundheitskarte gesucht zu werden. Ebenso transparent wie das kommende System selbst.
P.S: Auf einen Beschwerdeanruf bei der AOK wurde noch einmal bestätigt das es sich bei der neuen Versichertenkarte mit Bild um eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme handeln würde. Fakt ist, das sich diese noch in der Testphase befindet.
1. Hierbei handelt es sich natürlich mitnichten um eine neue Versichertenkarte und diese ist auch nicht von der Bundesregierung vorgeschrieben, auch wenn schon defakto beschlossene Sache. Es handelt sich um die neue Gesundheitskarte, die weit mehr Features und Unterschiede zur alten Karte besitzt als 'nur' ein Bild. Aufklärung? Information? Fehlanzeige.
2. Ginge es nur um eine Karte mit Foto und wäre diese vom Gesetzgeber vorgeschrieben.. dann wäre es ein sinnloser Rauswurf von Versicherungsgeldern, denn warum nachfragen für etwas das man ohnehin in Kauf nehmen muß? Mindestens eine Telefoneinheit plus Kosten für die Hotlinemitarbeiter für 2.865.019 Mitglieder (AOK Mittlerer Oberrhein)? Wieviel Behandlungen könnte man davon finanzieren?
Fazit: Hier scheinen unwissende Testpersonen für die neue Gesundheitskarte gesucht zu werden. Ebenso transparent wie das kommende System selbst.
P.S: Auf einen Beschwerdeanruf bei der AOK wurde noch einmal bestätigt das es sich bei der neuen Versichertenkarte mit Bild um eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme handeln würde. Fakt ist, das sich diese noch in der Testphase befindet.
Wir glauben ihnen nicht das sie ins Koma fallen, machen sie doch mal vor...
In diesem Satz kann man die Versuche des Sozialgerichts Halle zusammenfassen, das dem Rentner Armin Schenk das aus dem Ausland eingeführte Schweineinsulin nicht mehr länger zahlen möchte.
Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts vom 18. Mai 2004 müssen die Krankenkassen keine Kosten von in Deutschland nicht zugelassenen Medikamenten übernehmen. Zwar wurde dieses Urteil durch ein weiteres Urteil des Bundessozialgerichts vom 19. Oktober 2004 entschärft das die Übernahme in folgenden Punkten doch anordnet -
Die Kasse will die Kosten für das von Schenk verlangte Schweineinsulin nicht mehr übernehmen - und den renitenten Kläger "spätestens im Januar" in eine Klinik stecken.
Auch das Gericht meint, dort solle überprüft werden, ob Schenk vom Schweineinsulin auf gentechnisch hergestelltes Humaninsulin - oder auch eines seiner künstlichen Derivate (sogenannte Insulin-Analoga) - umzustellen sei. Daß Schenk dadurch in Lebensgefahr geraten könnte, glaubt die Richterin nicht.
...
Die ärztlichen Unterlagen, die für Schenk sprechen, findet das Gericht unter Berufung auf den Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) nicht ausreichend. Dabei hat Schenk nachweislich versucht, ohne Schweineinsulin auszukommen. Im Dezember 1996 und im Februar 1997, nachdem er einige Zeit Humaninsulin nahm, fiel er ins Koma. Nur die Intensivmedizin rettete ihn. Schenk: "In 35 Jahren mit Schweineinsulin hatte ich keine einzige lebensbedrohliche Komplikation. Mit Humaninsulin bin ich in nur zwei Monaten zweimal dem Tod nahe gekommen."
Artikel der 'Welt' von heute
Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts vom 18. Mai 2004 müssen die Krankenkassen keine Kosten von in Deutschland nicht zugelassenen Medikamenten übernehmen. Zwar wurde dieses Urteil durch ein weiteres Urteil des Bundessozialgerichts vom 19. Oktober 2004 entschärft das die Übernahme in folgenden Punkten doch anordnet -
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Posted by Mela on Wednesday, December 28. 2005 at 08:03 in Gesundheitspolitik, Krankenkassen
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Im Zweifel für den Patienten?
Krankenkassen müssen bei lebensbedrohlichen Krankheiten auch die Kosten für Behandlungsmethoden außerhalb der Schulmedizin übernehmen. Das gilt nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts dann, wenn damit eine "nicht ganz entfernt liegende Aussicht" auf Heilung oder Besserung besteht.
Voraussetzung für die Kostenübernahme sei jedoch, dass es keine anerkannten schulmedizinischen Behandlungsmethoden gebe und dass es sich um eine lebensbedrohlich oder tödlich verlaufende Erkrankung handle. -- (via tagesschau.de)
Leider werden von dieser Regelung nur eine abzählbare Zahl Patienten profitieren, die an so exotischen Autoimmun- oder ähnlichen Erkrankungen leiden, dass es für die Medizinindustrie nicht lukrativ genug ist, Therapieformen zu entwickeln. Krebspatienten etwa, denen die sogenannten anerkannten Therapieformen nicht helfen (oder die Lage verschlimmern) bleibt auch weiter nur, selbst zu zahlen oder sich in ihr Schicksal zu fügen. Dennoch ist es ein wesentlicher Schritt für die Patientenrechte.
Posted by Ishtar on Saturday, December 17. 2005 at 08:08 in Alternativ Heilen, Gesundheitspolitik, Krankenkassen
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