Die oberste Umweltbehörde der USA, die
EPA, warnt in einem neuen Bulletin davor, dass ein Bestandteil in Teflon-Beschichtungen - Perfluoroktansäure (PFOA) - möglicherweise Krebs verursachen kann. Während der
Hersteller DuPont die Position vertritt, die Chemikalie sei für Menschen harmlos, hat man bei der EPA doch mittlerweile ernste Bedenken.
Untersuchungen der
Centers for Disease Control (CDC) haben laut
USA Today ergeben, dass bis zu 95 % der US-amerikanischen Bevölkerung nachweisbare Mengen von PFOA im Blut haben. Diese Zahlen sind umso Besorgnis erregender, als sich nun im Tierversuch die
Substanz bei Ratten und Mäusen als Krebsverursacher herausgestellt hat.
"Our concern is that this is a very unique chemical," says Richard Wiles with the Environmental Working Group. "It lasts, literally, for eternity, and now it has been determined to be a likely human carcinogen. That ranks it up there with DDT, PCBs and dioxin as a very serious hazard. It needs to be banned."
Teflon und PFOA finden sich nicht nur in Topf-, Backblech- und Pfannenbeschichtungen, sondern auch in Goretex-Kleidung, Pizzakartons und anderen Fastfood-Verpackungen, schmutzresistenten Teppichen oder auch Computerchips und Benzinleitungen.