...wünsche ich euch. Ich hoffe, ihr werdet reich beschenkt und könnt die Tage zum entspannen und erholen nutzen.
Jedoch ist Weihnachten auch immer ein Grund, Symptome nicht ernst zu nehmen. Da ich dieses Weihnachten Dienst habe, sehe und höre ich oft von einigen Fällen, dass es einen nur noch wundern kann. Nicht nur dass der vorweihnachtliche Stress unterschätzt und ignoriert wird, sondern dass viele sich den Bauch so voll schlagen, dass der Gang ins Krankenhaus ignoriert oder besonders angegangen wird.
Daher möchte ich euch einige Anekdoten erzählen, die sich wahrscheinlich in jedem Krankenhaus zu immer der selben Zeit, nämlich zu Weihnachten, ereignen.
Ein Beispiel von der Gastroenterologie: Ein Mann kommt am Abend nach der Feier und dem üppigen Mahl ins Krankenhaus. Er äußerte starke Magenschmerzen und heftiges Sodbrennen. Er schien sich Sorgen zu machen, dass er wohlmöglich eine schwere Magenerkrankung hatte. Nachdem eine sorgfältige Anamnese durchgeführt wurde, war der Grund klar. Er hatte einfach zuviel gegessen. Wahrscheinlich war sein Magen dermaßen überlastet, dass es schon weh tat.
Die Lehre darauß: Mäßigt euch über die Feiertage. Es gibt wahrscheinlich mehr als genug Essen über die drei Tage. Ein Tag zuhause, eins bei Verwandten und eins bei Freunden. Dass verkraftet der Magen nur, wenn er es eh schon gewohnt ist oder wenn man sich zügelt.
Ein Beispiel von der Kardiologie: Eine Frau (kann auch gern ein Mann sein ^^ ) kommt am 2. Weihnachtsfeiertag-Abend ins Krankenhaus. Sie äußert Herzschmerzen, die seit Tagen nicht weggehen wollen. Vor allem traten die Brustschmerzen einige Tage vor Weihnachten auf, als die ganzen Geschenke besorgt werden mussten und alles für die Feier geplant und besorgt werden musste. Am schlimmsten war das Gefühl im Kaufhaus, im Gedrängel und beim Anstehen an der Kasse. Erneut traten die Symptome zu Weihnachten auf, als der Mann/die Frau nicht bei den Vorbereitungen half, die Kinder rumnervten und der Braten einfach nicht so wurde, wie gewünscht. Die beiden Weihnachtsfeiertage gingen so. Der Schmerz trat hin und wieder mal auf, nach dem zu viel gegessen wurde, oder man sich beeilen musste, rechtzeitig beim Essen der Bekannten zu sein.
Diagnose: Angina pectoris mit fraglichem stummen Herzinfarkt.
Die Lehre darauß: Geht gleich bei den ersten Symptomen eines Angina pectoris-Anfalles zum Arzt oder ins Krankenhaus. Nicht erst warten und einen Infarkt riskieren, weil man doch schließlich "unentbehrlich" ist.
Vor allem kann ich jedem nur raten: Lasst es ruhig angehen. Streicht lieber ein paar Termine und schlaft dafür länger aus, macht ein Spaziergang, genießt die Zeit mir euren Liebsten. Das Leben ist zu kurz, um sich für 3 Tage im Jahr so ein Stress zu machen.
Und ganz wichtig: Zeigt eurer Familie und Freunden lieber das ganze Jahr über, das ihr sie lieb habt. Dann ist ein übermäßiger Beweis an Weihnachten nicht nötig. (Oder konvertiert einfach zu einer Religion, die kein Weihnachten hat.

)