Wissenschaftler der Florida State University haben festgestellt, dass Eltern in den USA schon frühzeitig gesellschaftliche Stereotype auf ihre Kinder projizieren:
Little girls as young as three are being cautioned by their parents to watch their weight, according to researchers here. At the same time, three-year-old boys are being urged to eat hearty and become big guys.
Florida State University investigators have found that parents fret that their three-year-old sons aren't eating enough and that their three-year-old daughters are eating too much.
Although there was no difference in the body mass index measurements between the three-year-old boys and girls, mothers reported that their daughters ate enough food, but their sons did not (p<.01), the researchers reported in the December issue of International Journal of Eating Disorders. -- (via medpagetoday.com, free subscription required)
Sowohl Mütter als auch Väter berichteten über ihre Töchter, sie äßen genug oder zu viel, über die Söhne dagegen, sie äßen nicht genug, um mal starke Jungs zu werden. Bei gleichem BMI wurden die Kinder je nach Geschlecht als zu dünn oder zu dick eingestuft. Mit steigendem BMI (18 % der Kinder in der Studie waren übergewichtig) stiegen auch die Auseinandersetzungen der Eltern mit ihren Töchtern über das Essen, nicht jedoch mit den Söhnen.
Die Wissenschaftler befürchten, daß hier frühzeitig aufgrund von verinnerlichten gesellschaftlichen Schönheitsidealen die Weichen für Eßstörungen und auch Fehlernährung von Mädchen gelegt werden könnten.
Friday, December 16. 2005 at 11:38 (Link) (Reply)