Viagra, das vor allem als Medikament zur Behandlung von Impotenz bekannt ist, könnte sich bald auch seinen Weg auf die Rezeptblöcke von Kardiologen erobern. Sildenafil, der Wirkstoff in Viagra, erweitert die Blutgefäße der Genitalien, um so den Blutzufluß zu erleichtern und eine Erektion stabil zu halten. Der gleiche Mechanismus hilft auch bei bestimmten Formen von Bluthochdruck.
Forscher der
Johns Hopkins University haben festgestellt, dass Viagra die Funktion des Herzens (zum Positiven) verändern kann - es reduziert die Wirkung von Streßhormonen auf das Herz und behandelt und verhindert kardiologische Schäden bei Bluthochdruck. Im Tierversuch senkte es die (künstlich erhöhte) Herzschlagrate um bis zu 50 Prozent.
Auch Herzinfarkt-Folgen wie ein verhärteter Herzmuskel und
Hypertrophie verbesserten sich bei Sildenafil-Gaben.
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