Manchmal liest man Nachrichten, bei denen man sich wirklich fragt, ob die Forscher nichts Wichtigeres zu tun haben. So
heute bei der BBC;
A study by University College London found the more fundamental problem is that too many people fail to keep themselves cool during a hot snap. The researchers found that long runs of successive hot days were particularly associated with higher death rates. The study is published online in the journal Environmental Research.
Die Kurzfassung:
Die meisten Menschen, die während einer Hitzewelle sterben, tun dies, weil sie ihren Körper nicht ausreichend gekühlt haben.
Hintergrund ist, dass oft Todesfälle den erhöhnten Ozon- oder Schadstoffwerten in der Luft zugeschrieben werden, wenn die Temperaturen steigen. Tatsächlich sterben aber vor allem Senioren, die unter gestiegenen Temperaturen besonders leiden, während Hitzewellen an Überwärmung des Körpers. Auffällig ist, dass die Sterberaten am Anfang des Sommers höher sind als im heißeren Spätsommer, es findet also eine Anpassung an die warmen Temperaturen statt, bzw. die Leute sind dann besser vorbereitet auf die Hitze.
In Großbritannien sterben jährlich etwa 800 Menschen in Wärmeperioden als Folge der Hitze, im Rekordsommer 2003 waren es mehr als 3.000. Angesichts der klimatischen Veränderungen rechnen Experten damit, dass wir es häufiger mit extremen Wetterlagen und deren gesundheitlichen Auswirkungen zu tun bekommen werden.