Radiotipp: DLF - Sprechstunde Naturheilverfahren
Morgen, am Dienstag, dem 16. Mai, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Naturheilverfahren
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Joseph Beuth, Direktor des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren an der Universitätsklinik Köln
Moderation: Barbara Winkler
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Kamillentee mit Nebenwirkungen
Ganz besonders gilt das, wenn man sehr starke und massiv mit (Neben-) Wirkungen behaftete Medikamente einnimmt. In dem Fall, der die Forscher zu ihrer Warnung veranlasste, war ein Patient, der nach einer Herz-OP einen Gerinnungshemmer (Warfarin) nehmen musste, nach dem Verzehr von Kamllentee mit schweren inneren Blutungen eingeliefert worden.
Warfarin is derived from coumarin, a chemical compound with anti-coagulant properties found in many plants, including chamomile. "It seems the chamomile acted synergistically with the warfarin in this case," says Dr. Pilote. -- Quelle: medicalnewstoday.com
Offensichtlich hat hier der Tee die gerinnungshemmende Wirkung des Cumarinderivats verstärkt. Andere Lebensmittel, die solche Wirkungen verstärken können, sind zum Beispiel Wolkenohrpilze, Knoblauch und Ingwer.
Kamillentee wird gern gegen Übelkeit und Verdauungsbeschwerden und als Einschlafhilfe eingesetzt und ist auch in Krankenhäusern durchaus ein übliches Getränk. Sicherheitshalber warnen die Wissenschaftler auch vor dem Gebrauch von Kamillenlotion, wenn man Gerinnungshemmer einnimmt.
Das zeigt wieder einmal sehr schön, dass auch unsere Nahrung einen erheblichen Einfluß auf unser Wohlbefinden hat und es mit einer bloßen Medikamentengabe keinesfalls getan ist.
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Probekapitel: Natural Hormonal Enhancement
Auf der Webseite extique.com tummelt sich jemand, der sich im Wesentlichen mit den Auswirkungen von Bewegung und gezieltem Körpertraining auf den Hormonhaushalt des Körpers befaßt hat. Das klingt wiederum nach Sportmedizin, ist aber auch das nur am Rande.
(Das: best viewed with IE verzeihe ich demAautor ausnahmsweise.. das Web scheint nicht ganz sein Thema zu sein...)
Also, worum geht es?
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EU-Gesundheitsportal geht an den Start
Informationen zu einer Vielzahl von Themen rund um die Gesundheit liefert ein neues elektronisches Portal der Europäischen Kommission. Auf der für Laien und Fachleute zugänglichen Homepage gibt die Brüsseler Behörde zum Beispiel Antworten auf Fragen zu ansteckenden Krankheiten, den Gefahren des Bioterrorismus oder des Drogenkonsums, Ernährungstipps und gesundheitliche Ratschläge für die Reise. - Quelle: Ärzteblatt
Die Adresse des neuen Dienstes: http://health.europa.eu
Noch sind die meisten der Informationen nur auf Englisch verfügbar, aber die Übersetzung in die Amtssprachen der EU soll folgen. Neben nützlichen Hinweisen für Laien sind hier auch Datenerhebungen der EU zu verschiedenen Gesundheitsthemen zu finden, sowie weiterführende Informationen zu laufenden EU-Projekten und Themenschwerpunkten rund um Medizin, Gesellschaft und Gesundheit.
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Face the Sun! - Aktion gegen Hautkrebs
Jeder fünfte Mann und jede zehnte Frau zwischen 20 und 40 Jahren in Deutschland haben ein erhöhtes Risiko für Schwarzen Hautkrebs. Das teilen die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) in Berlin mit. - Quelle: n-tv
Unter dem Titel "Face the Sun" hat deswegen die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention eine Initiative gestartet, die vor allem jungen Erwachsenen einen verantwortungsbewußten Umgang mit den bräunenden Sonnenstrahlen nahebringen soll.
Die Webseite zur Aktion gibt sich betont cool und hip und jugendlich und liefert eine (unnötigerweise mit Flash) modern aufgemachte FAQ, de unter anderem solche Infotexte bietet:
Warum steigt die Zahl der Hautkrebserkrankungen?
Vor allem, weil wir uns viel mehr der UV-Strahlung aussetzen als früher. Wir haben heute nämlich immer mehr Freizeit. Und die verbringen wir gerne in der Sonne. Ob beim Latte Macchiato im Straßencafe oder bei Funsportarten wie Surfen, Kitesegeln, Biken, Snowbording, immer ist die UV-Strahlung der Sonne dabei. Außerdem hält der Reiseboom in südliche Länder oder Skigebiete an und mit ihm der Sonnenkonsum. Kein Wunder also, dass sich in Deutschland die Hautkrebsfälle in den letzten zehn Jahren verdoppelt haben. Tendenz steigend.
Aha, der Latte Macchiato und die Funsportarten also...
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Gesundheitsrisiko Übergewicht
So schreibt die WELT heute:
Doch in den meisten Krankenhäusern und Arztpraxen wird weiter so behandelt, als gäbe es keine Patienten mit Gewichtsproblemen. Daß auch das Personal damit ein Problem hat, begreifen Krankenschwestern, Pfleger und Mediziner meist erst, wenn es fast zu spät ist: Wenn der Blutdruckmesser nicht mehr um den Oberarm paßt, die Nadel für die intravenöse Versorgung im Fett steckenbleibt oder beim Umdrehen des bettlägerigen Patienten der Rücken knackst. Nur langsam wächst das Bewußtsein, daß dicke Patienten eine spezielle Behandlung brauchen.
Die Rede ist vor allem von den USA, wo Medizintechnikhersteller langsam auf den neuen Markt ansprechen. Erneut die WELT:
In der Industrie hat das Umdenken längst begonnen. Das Unternehmen Quick-Medical im nordwestlichen Bundesstaat Washington etwa hat sich auf die Herstellung von Waagen spezialisiert, die selbst bei 450 Kilogramm Gewicht noch nicht am Anschlag sind. Ob Apparate für Mammographien, Blutdruckmesser, Rollstühle oder OP-Hemden - fast alles wird inzwischen auch in der Version XXXXXL angeboten.
Dennoch ist die Ausrüstung für den schwerstmöglichen Fall (pun intended) keineswegs Standard, und bei vielen Behandlungsmethoden weiß man schlicht nicht, wie sie sich auf Fettleibige auswirken, Medikamente etwa können ganz anders oder gar nicht wirken. Krankenhäuser lernen erst nach und nach, ihren Betrieb auch an die Bedürfnisse extrem fettleibiger Patienten anzupassen, und es ist noch viel Forschungsarbeit vonnöten.
Noch besser wäre allerdings, es patientenseitig gar nicht erst so weit kommen zu lassen...
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde Knochenkrankheiten
Morgen, am Dienstag, dem 9. Mai, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Knochenkrankheiten - Osteoporose und Morbus Paget
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Dr. Jutta Semler, Chefärztin der Abt. Stoffwechselerkrankungen des Immanuel-Krankenhauses, Berlin
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Am Ende der Nahrungskette
Less antibiotic use in food animals leads to less drug resistance in people, study shows
Australien hat die Verwendung von Antibiotika der Gruppe Fluoroquinolone in Tierfutter verboten. In der Folge sanken bei menschlichen Patienten die Infektionen mit antibiotikaresistenten Stämen von Campylobacter jejuni, einem Bakterium, das typische Durchfallerkranungen nach Kontakt mit verunreinigten Lebensmitteln auslöst.
Fluoroquinolone sind in den meisten Industrienationen in Tierfutter zulässig. In Norwegen und Schweden, wo das Mittel schon geraume Zeit verboten ist, treten weniger schwere Infektionen mit resistenten Formen von Campylobacter jenuni auf:
Campylobacter isolates were collected from almost 600 patients in five Australian states. Only 2 percent were resistant to ciprofloxacin, a type of fluoroquinolone. In countries that allow fluoroquinolone use in animals, the prevalence of drug resistance can be as high as 29 percent. -- mercola.com
Eine großangelegte wissenschaftliche Studie zu Fluoroquinolonen und Campylobacter jenuni erscheint in der aktuellen Ausgabe von Clinical Infectious Diseases :
Low-Level Fluoroquinolone Resistance among Campylobacter jejuni Isolates in Australia
Wieder einmal zeigt sich sehr schön, daß Antibiotika die Nahrungskette hindurchwandern - ein Punkt, den ich aus eigener Erfahrung kenne, da ich gegen einige in der Tierzucht verwendete Antibiotika allergisch bin - und daß wir uns keinen Gefallen damit tun, Stoffe, die für uns medizinisch überlebensnotwendig sein könnten, ihrer Funktion zu berauben, indem wir auf Wegen wie Tierfutter resistente Stämme heranzüchten.
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Die Sozialarbeiterin und die Psychiatrie: Meine erste aufgebrochene Tür
Meine Kollegen haben aufgeschrieben, dass die Sozialstation Glückauf angerufen hat, zwei mal schon. Wegen Frau Nöte.
Die Sozialstation Glückauf soll Frau Nöte zweimal täglich ihre Medikamente verabreichen, und ihr zweimal wöchentlich beim Putzen helfen.
Frau Nöte hat heute Morgen für die Medikamente die Tür nicht geöffnet, und heute Vormittag fürs Putzen auch nicht.
Hm.
Ich bin eh schon besorgt.
Gestern bei meinem Hausbesuch hat Frau Nöte mir überhaupt nicht gefallen. Sie konnte gar nicht richtig sprechen. Hilflos und zitternd saß sie auf ihrem Sofa und sah mich aus panikgeweiteten Augen an. Es kam mir so vor, als wüsste sie auch nicht, welchen Wochentag oder welche Tageszeit wir haben.
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