Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Adipositas und Übergewicht
Morgen, am Dienstag, dem 25. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Adipositas und Übergewicht
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Alfred Wirth, Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, Teutoburger-Wald-Klinik, Bad Rothenfelde
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Taiwan produziert Tamiflu-Kopie für den Eigenbedarf
"It means we have shown our goodwill to Roche and we appreciate their patent. But to protect our people is the utmost important thing." sagte ein Vertreter der taiwanesischen Gesundheitsbehörde. (via BBC Health)Das National Health Institute of Taiwan gab bekannt, das Medikament schneller und deutlich preisgünstiger als Roche produzieren zu können.
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Eine kurze Geschichte vom Fisch
Ihre Ergebnisse:
- Selbst der regelmäßige Verzehr kleiner Mengen Fisch senkt das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, um 17 %. Mit jeder weiteren Portion Fisch kann man das Risiko um weitere 3-4 Prozent reduzieren.
- Ein moderater Fischverzehr geht mit einer Absenkung des Risikos für nicht-tödliche Herzinfarkte um fast 30 % einher. Hier bringt eine weitere Erhöhung der Fischmenge keine messbaren Veränderungen des Risikos.
- Regelmäßiger Fischverzehr reduziert auch das Schlaganfall-Risiko um 12 %, mit weiteren Portionen Fisch die Woche um jeweils 2 % pro Fischmahlzeit.
Auch Schwangeren bzw. gebärfähigen Frauen empfehlen die Wissenschaftler den Fischverzehr, sie sollten aber darauf achten, besonders stark mit Quecksilber und Blei belastete Fischsorten (z.B. Haifisch, Schwertfisch, Königsmakrele) zu meiden. Die möglichen langfristigen Auswirkungen einer Schwermetallvergiftung sind nach Aussage der Forscher weniger schwerwiegend als der Velust der protektiven Wirkungen von Fisch für die Gesamtgesundheit, insbesondere das kardiovaskuläre System.
Voller Artikel u.a. bei medpagetoday.com
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Antibakterielle Seife ist überflüssig
Auch die Verwendung von antiseptischen Waschlotionen etwa in Kindergärten oder Schulen führt nicht dazu, dass weniger Infektionskrankheiten weitergegeben werden. Experten gaben zu bedenken, dass dies auch darauf zurückzuführen sei, dass vor allem die Handwaschtechniken nicht dazu geeignet seien, die bakterielle Last abzusenken.
Fazit: für den Endverbraucher sind antibakterielle Seifen und Waschlotionen im Normalfall reine Geldverschwendung.
Voller Artikel bei medopagetoday.com
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Depressionen: nur jeder 10. wird angemessen behandelt
Voller Artikel bei Medizinauskunft.de
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Betablocker: eine schlechte Wahl bei Bluthochdruck
Voller Artikel bei medpagetoday.com (in Englisch)
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
John E. Sarno - Von Rückenschmerzen befreit

John E. Sarno - Von Rückenschmerzen befreit
Wie der Geist den Körper heilt
Das englische Original, "Healing Back Pain", genießt im angelsächsischen Raum eine Art Kultstatus. John Sarno hat lange Jahre mit Physio- und Psychotherpaeuten und seinen Rückenschmerzpatienten gearbeitet. Der deutsche Untertitel, "Wie der Geist dem Körper hilft", zeigt sehr genau auf, wohin seine Reise ihn geführt hat.
Sarno geht davon aus, dass ein Großteil aller Rückenbeschwerden, die beim modernen Menschen auftreten, psychisch bedingt sind, eine Art Verspannung des tragenden Muskelgewebes darstellen, und nur in wenigen Fällen von tatsächlichen körperlichen Schädigungen wie etwa Bandscheibenvorfällen ausgehen. Mit seinen Patienten hat er es geschafft, sich den inneren Quellen des Schmerzes zu nähern, ihnen zu zeigen, welche psychische Funktion der physiologische Schmerz erfüllt, sich in den Schmerz hinein- und ihn dadurch wegzudenken, dass man ihn als das akzeptiert, was er ist: eine normale Lebensäußerung.
Continue reading "John E. Sarno - Von Rückenschmerzen befreit"
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Schlafmedizin
Morgen, am Dienstag, dem 18. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Schlafmedizin
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Dr. Thomas Penzel, Klinik für Innere Medizin der Universität Marburg
Moderation: Judith Grümmer
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Pilzbrutstätte Kissen
Die mikroskopisch kleinen Gewäche gedeihen auf menschlichen Hautschuppen und dem Kot von Staubmilben. Insbesondere in synthetischen Kissen, gern auch als Allergikerkissen bezeichnet, fanden sie Aspergillus fumigatus. Dieser Pilz besiedelt bevorzugt Lungen und Nebenhöhlen, wo er Infekte auslöst. Er kann vor allem Asthma verstärken und bei Leukämiepatienten Infektionen des Knochenmarks hervorrufen. Aber auch Brot- und Bierhefen sowie Pilze, die normalerweise an feuchten Wänden hausen, wurden gefunden.
Der Leiter der Untersuchung, Professor Ashley Woodcock, sagte, man habe es bei Kissen quasi mit Miniatur-Ökosystemen zu tun.
Asthmapatienten raten die Forscher, ihre Kissen regelmässig desinfizieren zu lassen oder zu erneuern, und dabei vorzugsweise Synthetikkissen gegen Federkissen einzutauschen.
Voller Artikel bei BBC Health
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Tamiflu - was ist das eigentlich?
Was ist Tamiflu und wie wirkt es?
Tamiflu® ist der Markenname des Roche-Konzerns für ein Medikament, das pharmazeutisch als Oseltavimir-Phosphat bezeichnet wird. Es ist ein sogenannter Neuraminidase-Hemmer, das bedeutet, das Medikament blockiert bestimmte Substanzen, die ein Grippevirus benötigt um sich zu vermehren. Der Virus wird also nicht durch das Medikament eliminiert, aber er kann sich auch nicht weiter im Körper ausbreiten, womit das Immunsystem besser Karten hat, den Eindringling zu bekämpfen. Neben Tamiflu gibt es nur noch ein weiteres Antigrippemedikament, das ähnlich arbeitet, Relenza® (Zanamivir) von GlaxoSmithKline.
Zu Tamiflu und Zanamivir gibt es zwei ausgezeichnete und aktuelle Wikipedia-Artikel.
gesundheit.com schreibt
Tamiflu hat sich in verschiedenen Situationen als wirksames Mittel zur Grippeverhütung erwiesen, indem es bei Ausbruch einer Grippewelle einen sofortigen Schutz gewährt.und spricht sogar von der "ultimativen Waffe gegen die Grippe." Das ist so nicht richtig. Tamiflu kann den Verlauf einer Grippe mildern. Verhindern kann es die Infektion jedoch nicht, ebensowenig wie eine (dennoch anzuratende) Grippeschutzimpfung.
Soll ich Tamiflu sicherheitshalber kaufen?
Tamiflu ist aus gutem Grund ein verschreibungspflichtiges Medikament. Ohne Rezept geht gar nichts und ein Arzt darf das Rezept nicht einfach so aus Gefälligkeit ausstellen. Im kleinen (Bürger) wie im großen (Regierungen) sind aber derzeit regelrechte Hamsterkäufe losgebrochen. Eine verständliche Reaktion, denn wenn eine Vogelgrippe-Pandemie ausbricht, wird vermutlich nicht für alle genug des Medikamentes da sein, und wer wäre nicht gern gerüstet, statt vielleicht dann in eine virenverseuchte Arztpraxis hinaus zu müssen. Während sonst gern die Eigenverantwortung des Bürgers für seine Gesundheitsvorsorge angemahnt wird, soll er sich hier darauf verlassen, dass der Staat es schon richten wird. Eine Empfehlung dazu können wir nicht abgeben. Die Meinung eines Arztes zum Thema kann man hier in den Kieler Nachrichten lesen.
Auf keinen Fall sollte Tamiflu jedoch ohne ärztliches Anraten eingenommen werden. Die Gefahr, durch übereilte Anwendung eines solchen Medikamentes, das dem Notfall vorbehalten bleiben muss, nicht nur den eigenen Körper zu schädigen, sondern vor allem auch neue resistente Stämme zu schaffen, ist riesengroß.
Dazu passt auch die Meldung, dass es bereits Vogelgrippe-Erreger gibt, die gegen Tamiflu resistent sind, was uns zur nächsten Frage bringt.
Hilft Tamiflu gegen die Vogelgrippe?
boerse.ard.de schreibt:
Tamiflu werden von Experten die besten Chancen eingeräumt, eine mögliche Vogelgrippe-Epidemie in Zaum zu halten. Das Mittel hatte sich für Roche zum Kassenschlager entwickelt, nachdem es die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Schutz vor einer massenhaften Verbreitung der Vogelgrippe empfohlen hatte.Ob Tamiflu jedoch tatsächlich helfen wird, wenn ein auf Menschen übertragbares Vogelgrippevirus entsteht, ist unklar. Es besteht die Wahrscheinlichkeit und Hoffnung, dass das Medikament ggf. helfen kann, die Erkrankung einzudämmen. Sicher ist das aber nicht.
View as PDF: This month | Full blog

