Substanz in Bohnen wirkt gegen Krebs
InsP5 hemmt im Tierversuch nicht nur das Wachstum von Krebszellen, sondern verstärkt auch bei Lungen- und Eierstockkrebszellen die Wirkung zytotoxischer (klassischer) Krebsmedikamente, wie sie in der Chemotherapie eingesetzt werden. Die Forscher hoffen, dass man InsP5 einsetzen könnte, um Krebszellen vor dem Einsatz von Medikamenten gezielt zu schwächen.
Dass der regelmäßige Verzehr von Bohnen u.a. wegen ihrer Ballaststoffe und der enthaltenen Antioxidanzien der Gesundheit zuträglich ist, wissen wir schon länger. Besonders reich an Antixoidanzien sind kleine rote (Adzuki) Bohnen, rote Kidney Bohnen, Pinto-Bohnen und schwarze Bohnen.
Die Studie wird in der am 15. September erschienen Ausgabe des Cancer Research Magazine publiziert:
Maffucci T et al. Inhibition of the Phosphatidylinositol 3-Kinase/Akt Pathway by Inositol Pentakisphosphate Results in Antiangiogenic and Antitumor Effects. Cancer Res 2005; 65(18): 8339-49
Continue reading "Substanz in Bohnen wirkt gegen Krebs"
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Es darf abgerechnet werden
Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) haben sich auf die maßgeblichen Bausteine des Klinik-Abrechnungssystems 2006 geeinigt. Kern der Vereinbarung ist der Fallpauschalen- oder DRG-Katalog (Diagnosis Related Groups), der im Jahr 2006 insgesamt 954 Fallgruppen enthält. Damit verfügt der im Vergleich zum Vorjahr in Teilen umstrukturierte und erweiterte Katalog über 76 zusätzliche Fallpauschalen. Komplexe Behandlungsgeschehen werden nach Angaben der Beteiligten nun genauer differenziert. Die Selbstverwaltungspartner gehen davon aus, dass dadurch eine adäquatere Vergütung möglich wird.
Gleichzeitig erfolgte eine Einigung bei den Abrechnungsbestimmungen und bei der Festlegung von Zusatzentgelten, das heißt für Leistungen, die neben den DRG-Pauschalsätzen abgerechnet werden können. Für 2006 wurden insgesamt 83 Zusatzentgelte vereinbart – 12 mehr als im Jahr 2005 (71 Zusatzentgelte). (nach zvk.org)
Wenig erreicht wurde allerdings bei sogenannten teilstationären Behandlungen. Ursprünglich sollten auch diese Leistungen vollständig mit eigenen Fallpauschalen erfasst werden, man konnte sich aber nur auf zwei Fälle einigen.
Ausführliche Informationen zu den Fallpauschalen gibt es bei http://www.g-drg.de/
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Indien: Impfungen gegen japanische Enzephalitis
People are still coming to hospitals with unconscious children in their arms. Some of them are coming to us very late.sagt etwa ein Kinderarzt des BRD Medical College Gorakhpur.
Viele Todesfälle hätten dennoch verhindert werden können - knapp über die Grenze hinweg in China gab es genug Impfstoffe, um eine weitere Eskalation der Lage zu verhindern - doch Bürokratie und die Frage der Finanzierung haben eine schnelle Hilfe verhindert.
Continue reading "Indien: Impfungen gegen japanische Enzephalitis"
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Radiotipp: DLF - Wenn die Schulmedizin nicht mehr weiterhilft
Morgen, am Donnerstag, dem 15. September, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" den Marktplatz
Thema: Wenn die Schulmedizin nicht mehr weiterhilft - alternative Heilmethoden
Am Mikrofon: Theo Geers
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
marktplatz@dradio.de
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Verhindert die Pille Multiple Sklerose ?
Anders als vielfach angenommen scheinen orale Kontrazeptiva das Risiko einer Multiplen Sklerose (MS) nicht zu erhöhen. In einer Fall-Kontroll-Studie in den Archives of Neurology (2005; 62: 1362-1365) erkrankten regelmäßige Anwenderinnen der “Pille” sogar zu 40 Prozent seltener als die Kontrollen. Ein weiterer Befund ist ein erhöhtes Erkrankungsrisiko in den ersten 6 Monaten nach der Entbindung.
Die Ursachen der multiplen Sklerose, die zu den Autoimmunerkrankungen zählt, liegen völlig im Dunkeln. Umso heftiger sind die Spekulationen. Da Frauen doppelt so häufig erkranken wie Männer, wird häufig ein Einfluss der weiblichen Geschlechtshormone angenommen. Es soll sogar Experten geben, die Frauen mit einer familiären Belastung von der Einnahme der “Pille” abraten. Nach den Ergebnissen der jetzt vorliegenden Studie von Álvaro Alonso von der Harvard School of Public Health in Boston besteht hierzu jedoch kein Anlass.
Volle Artikel unter http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21370
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Ein Kind mit drei Eltern

Image: BBC
Voller Artikel bei BBC News (in Englisch).
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Omega 3 Fettsäuren - Esst mehr Fisch?
Eßt mehr Fisch! tönte es vor einer Weile mal wieder durch die Presse. Diesesmal als Allheilmittel des Aufmerksamkeits Defizit Syndrom, statt böser Psychopharmaka.
Während der Artikel der Welt sogar noch verhältnismäßig ausgewogen ist, da nicht nur auf Fisch sondern auch auf Leinsamen verwiesen wird, blieb im Rundfunk oder diversen TV-Shows nur der Ratschlag hyperaktive Kinder mehr fetten Fisch essen zu lassen.
Nicht immer darf Information auf einen winzigen Kern reduziert werden. In diesem Fall aus zwei verschiedenen Gründen.
Omega-3 Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fettsäuren, was bedeutet dass sie lebensnotwendig sind, aber vom Körper nicht selbst hergestellt werden können.
Inzwischen wird davon ausgegangen, dass sie sich auf verschiedene Zivilisationskrankheiten positiv auswirken können. Sie gelten als Hilfe gegen ein geschwächtes Immunsystem, gegen die Demineralisierung der Knochen, gegen Herzinfarkte, Bluthochdruck und Erkrankungen der Herzkranzgefäße, senken den Cholesterinspiegel, sollen sich ausserdem positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit bei Alzheimer oder Autismus auswirken und frühzeitig bei Übergewicht und Neigung zu Diabetes gegensteuern.
Continue reading "Omega 3 Fettsäuren - Esst mehr Fisch?"
no comments yet, be the first! Trackbacks (2)
E. Coli Superbug
Die Baterien, die ins Auge der Forscher gerückt sind, wurden 2001 erstmals entdeckt. Man bezeichnet sie als CTX-M-15, von dem es diverse Varianten gibt. Dieses Bakterium gehört zu den Kolibakterien, die Infektionen der Harnwege verursachen können. Möglicherweise gehen bis zu einem Viertel der Todesfälle, die untersucht wurden, auf das Konto dieses Erregers.
Das Bakterium scheint durch Nahrung in den Körper zu gelangen, bei den meisten Patienten befand sich das Bakterium im Verdauungstrakt. Dort verursacht es meist eher unbemerkte Infekte. Wer dann aus anderen Gründen Antiobiotika erhält, züchtet sich damit womöglich einen resistenten Stamm heran, während die normalen, gesunden E. coli im Körper von den Antiobiotika eliminiert wurden. Der resistente Erreger kann jetzt sein Werk tun...
In UK gibt es den Erreger nicht in Fleischprodukten, aber in spanischem Hühnerfleisch oder japanischem Rind wurde bereits CTX-M-15 gefunden. In Argentinien, Asien und Kontinentaleuropa scheint der Erreger laut The Guardian mittlerweile weiter verbreitet zu sein. CTX-M-15 ist resistent gegen Standard-Antibiotika wie Penicillin und Cephalosporin. Bislang hat man nur wenige wirksame Gegenmittel gefunden.
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Magenerkrankungen
Morgen, am Dienstag, dem 13. September, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde:Magenerkrankungen
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Herbert Koop, Chefarzt der Inneren Klinik - HELIOS Klinikum Berlin-Buch
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
no comments yet, be the first! Trackbacks (0)
Ghislaine Saint-Pierre Lanctôt - Die Medizin Mafia
Ghislaine Saint-Pierre Lanctôt ist Medizinerin und hat viele Jahre als solche praktiziert. Enttäuscht von den Mißständen des Medizinsystems hat sie sich dann der Kritik an der Medizin verschrieben.

Ghislaine Saint-Pierre Lanctôt - Die Medizin Mafia
Schon beim ersten Anlesen des Buches bin ich irritiert. Das Buch ist in Schwarz, Grau und zwei Gelbtönen als Schmuckfarben gehalten, die Typographie ist chaotisch - da werden mehrere Fonts, darunter der Hausfont der Anthroposophen, bunt durcheinandergemischt, allein im Inhaltsverzeichnis tummeln sich drei verschiedene Schriftarten in unterschiedlichen Größen, durch das gesamte Buch zieht sich ein typographisches Chaos, das offensichtlich gewollt ist, die Lesbarkeit aber nicht eben erhöht. Und auch die Qualität der Übersetzung läßt zu wünschen übrig - ganze Passagen lesen sich wie frisch aus einer Übersetzungssoftware, ohne dass sie Korrektur gelesen wurden; in der Interpunktion behält die Übersetzerin ihre falschen Kommasetzungen wenigstens konsistent durch das Buch bei.
Continue reading "Ghislaine Saint-Pierre Lanctôt - Die Medizin Mafia"
1 Comment Trackbacks (0)
View as PDF: This month | Full blog

