Österreich: Zweiklassenmedizin
So wird um Windeln für Pflegebedürftige genauso gestritten wie um Transporte schwer Kranker. Es entbehrt schon nicht eines gewissen Zynismus, wenn man Krebspatienten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Chemo schickt und dabei nur darauf verweist, dass die Patienten ja ihre Therapie weiter erhalten. Wie sie dagegen in ihrem geschwächten Zustand dorthin und wieder zurückkommen, ist ihr Privatproblem.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es ist, nach einer Chemotherapie im Bus nach Hause fahren zu müssen...
Ein Meinungsforschungsinstitut hat in einer telefonischen Blitzumfrage bei den Österreichern nachgehakt, wie sie ihr Gesundheitssystem derzeit bewerten. Das Ergebnis: Für 61 Prozent ist die Zwei-Klassen-Medizin längst Realität
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Reise- und Tropenmedizin
Morgen, am Dienstag, dem 23. August, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Tropen- und Reisemedizin
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Gerd-Dieter Burchard, Leiter der Klinik am Berndhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg
Moderation: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Pommes frites erhöhen das Brustkrebsrisiko
Bereits eine Tüte Pommes pro Woche, verzehrt vor dem 5. Lebensjahr, kann das Brustkrebsrisiko einer Frau nach dem 60. Lebensjahr um 27 Prozent erhöhen, so die Forscher. Ausschlaggebend ist dabei wahrscheinlich die Zubereitungsmethode, die viele gesättigte Fette, Transfette und Acrylamid mit sich bringt.
Abstract der Studie:
Preschool diet and adult risk of breast cancer
International Journal of Cancer
Karin B. Michels, Bernard A. Rosner, Wm. Cameron Chumlea, Graham A. Colditz, Walter C. Willett
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Mindestens 79 Kinder sterben an Enzephalitis
"The government is talking about the death of children in government hospitals. What about the children who died in private nursing homes or in villages without medicines?'' so Dr. Radha Mohan Agarwal, Kinderarzt in GorakhpurDerzeit sind wenigstens 182 Kinder in Krankenhäusern der Provinz mit Enzephalitis in Behandlung, auch von diesen werden noch einige sterben.
Gegen die sogenannte Japanische Enzephalitis, die eng mit FSME verwandt ist, gäbe es Impfstoffe, diese sind jedoch zu teuer.
"We do not have the funds. We had a target to vaccinate 7 million children up to the age of 10, but we could vaccinate only 200,000 children.'' (O.P. Singh, state director-general of health)Indien will nun bei UNICEF und der WHO um Hilfe ersuchen.
UPDATE (23:20)
Mittlerweile sind 100 Personen an der Japanischen Enzephalitis gestorben, mit weiteren ist zu rechnen. Und auch die Überlebenden sind unter Umständen auf immer gezeichnet, schwere Behinderungen sind nicht selten die Folge.
"The number of dead due to the brain fever or Japanese encephalitis outbreak in eastern Uttar Pradesh has risen to 100. Most of the dead in Gorakhpur are children and more than 200 persons are in hospital, many of them in a critical condition. The disease has also affected the brain of a large number of children making them disabled for life." (New Delhi TV)
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Fataler Fehler
Als SchülerInnen meinten wir natürlich, dass es dies in Deutschland nicht geben könne. Aber wir wurden in unserer Naivität eines Besseren belehrt. Unsere Lehrerin erzählte uns von einem Bericht in der Lübecker Zeitung von gestern und heute.
Ein fünf Monate altes herzkrankes Baby, wurde mit einem Herzkatheter untersucht und überstand dieses auch recht gut. Es wurde nach der Untersuchung auf die Intensivstation verlegt, wo es eine Glukoselösung erhalten sollte. Leider verwechselte die behandelnde Krankenschwester die Flasche für die Glukoselösung mit der für Kaliumchlorid.
Folge für das Kind war, dass es einen Herzstillstand erlitt und auch nach 2-stündiger Reanimation nicht das Bewusstsein wieder erlangte.
Bluetooth beim Schlaganfall
In der Erstversorgung get es um Minuten - jede Minute die das Gehirn ohne ausreichende Blutversorgung bleibt ist eine zuviel. Bevor jedoch ggf. wirksame Medikamente, die Blutgerinnsel auflösen, gegeben werden können, muss bislang mittels CT oder MRI festgestellt werden, welche Art Schlaganfall der Patient erlitten hat. Diese Untersuchungen können erst im Krankenhaus durchgeführt werden, was sich auch aus Kapazitätsgründen an Kliniken als Flaschenhals erweisen kann.
Bei einer zügigen Behandlung innerhalb der ersten drei Stunden besteht für viele Patienten die Chance einer vollständigen Wiederherstellung. In Großbritannien erleiden laut BBC 130.000 Personen im Jahr einen Sschlaganfall, beinahe die Hälfte aller Patienten stirbt daran.
Dr. Alistair McEwan, Leiter der Forschungsgruppe, sagte
"This is just the beginning. It's possible, for example, that images could be sent over the Internet to the hospital from the ambulance, and be reported by a radiologist, so that the hospital can be prepared for the patient before they arrive."Möglicherweise lässt sich die Technologie auch zur Untersuchung von Migräne, Tumoren, Lebererkrankungen und kardiologischen Symptomen einsetzen.
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Geld macht nicht glücklich - von wegen!
Die Soziologen Glenn Firebaugh (Pennsylvania State Universit) und Laura Tach (Studentin der Harvard University) haben sich die Zahlen des 1972-2002 General Social Survey der USA vorgenommen und analysiert. Sie untersuchten die Bereiche Bildung, Gesundheit, Erscheinungen des Alterns, Rssse und Familienstand. Ihr Ergebnis: je reicher jemand im Vergleich zu seinen Altersgenossen ist, desto glücklicher ist er auch.
"We find with and without controls for age, physical health, education and other correlates of happiness that the higher the income of others in one's age group, the lower one's happiness." (G. Firebaugh)
Bezeichnend sind an der Studie zwei Dinge.
1. Relevant ist der Studie nach zu urteilen vor allem das Einkommen relativ zu anderen, nicht das absolute Einkommen. Die Autoren der Studie gehen so weit, sich Gedanken um die Frage eines ungebremsten Konsumrausches in den USA zu machen.
2. Auch wenn wohlhabend zu sein ein wichtiger Faktor für Glück ist, ist der wichtigste der Studie nach körperliche Gesundheit. Mögliche Korrelationen zwischen Armut und Krankheit findet jedoch keinen Eingang in die Studie.
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Preiswerte Zahnärzte in Europa
Mit diesem Problem sind wir offensichtlich nicht alleine. Auf der Webseite
OuchMyTooth 
hat sich nun ein Däne daran gemacht, in Europa günstige Zahnärzte zu suchen und den Kontakt zwischen Zahnarzt / Dentallabor und Patient zu vermitteln. Bislang listet seine Seite Zahnärzte in Frankreich, Deutschland, Dänemark, Ungarn, Polen, Spanien (speziell noch einmal Teneriffa), Schweden und der Türkei auf. Warum also nicht den Urlaub in der Sonne mit ein paar günstigeren Zahnarztbehandlungen verbinden? Oder sich das neue Gebiss beim Kurlaub in Ungarn anpassen lassen?
Bislang ist das Angebot noch recht übersichtlich. Die Idee könnte allerdings Schule machen. Wenn jetzt noch User-Ratings möglich wären...
Meine Wunschdatenbank: Deutschlands (Zahn-) Ärzte mit Berichten zufriedener und weniger zufriedener Patienten und einem Preisspiegel. Vermutlich standesrechtlich schwierig, aber DAS würde mal für eine Qualitätsoffensive und Transparenz der Kosten im Gesundheitswesen sorgen.... CIAO, übernehmen Sie!
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Allergien bei Kindern
Morgen, am Dienstag, dem 16. August, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Allergien bei Kindern
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Carl Peter Bauer, Ärztlicher Direktor der Fachklinik Geißach
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Bestseller Tamiflu
Tamiflu (Markenname für Oseltamivir) ist ein Neuraminidasehemmer, der das Enzym Neuraminidase der Influenza-A- und -B-Viren blockiert, welches essentiell für die Vermehrung und Verbreitung der Viren ist.
Nach Angaben von Roche haben bereits 25 Nationen Tamiflu bestellt.
Auch verschiedene asiatische Staaten wollen (mehr) Tamiflu kaufen. Der philippinische Gesundheitsminister Francisco Duque kritisierte in Bangkok das Monopol von Roche. Er rief die WHO und ihre Mitgliedstaaten auf dafür zu sorgen, dass ein Grippe-Impfstoff auch von anderen hergestellt werde.
Roche erwägt angeblich eine Schenkung von Tamilfu an einige südostasiatische Staaten - man sei sich der eigenen "Verantwortung bewußt".
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