Folsäure fördert Gehirnfunktionen
Insbesondere ältere Menschen können nach neuesten Erkenntnissen von regelmässigen Gaben von Folsäure profitieren. In einer Studie, die mit 50-70 Jahre alten Probanden durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass die Gruppe, die 800 internationale Einheiten Folsäure am Tag erhielt, gegenüber der Kontrollgruppe deutlich besser abschnitt.
Bei Gedächtnistests schnitten die Patienten mit Folsäure ab wie vergleichbare Patienten ohne Folsäure, die 5 1/2 Jahre jünger waren. Bei Muskeltests und der Geschwindigkeit von Informationsverarbeitung machten sie immerhin noch zwei Jahre gegenüber den Placebo-Patienten gut.
Alle Teilnehmer hatten ausserdem hohe Homocysteinmengen im Blut, die als Marker für Herzerkrankungen und Prädisposition für Alzheimer gelten - dagegen litt kein Teilnehmer vor der Studie an Folsäuremangel.
Folsäure kommt natürlich vor allem in dunkelgrünen Blattgemüsen wie Grünkohl und Spinat vor, ausserdem in Rosenkohl, Leber, Spargel und Kichererbsen.
Bei Gedächtnistests schnitten die Patienten mit Folsäure ab wie vergleichbare Patienten ohne Folsäure, die 5 1/2 Jahre jünger waren. Bei Muskeltests und der Geschwindigkeit von Informationsverarbeitung machten sie immerhin noch zwei Jahre gegenüber den Placebo-Patienten gut.
Alle Teilnehmer hatten ausserdem hohe Homocysteinmengen im Blut, die als Marker für Herzerkrankungen und Prädisposition für Alzheimer gelten - dagegen litt kein Teilnehmer vor der Studie an Folsäuremangel.
Folsäure kommt natürlich vor allem in dunkelgrünen Blattgemüsen wie Grünkohl und Spinat vor, ausserdem in Rosenkohl, Leber, Spargel und Kichererbsen.
Posted by Ishtar on Friday, June 24. 2005 at 07:25 in Aus aller Welt
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Hitzealarm
Die klimatische Erwärmung ist nicht aufzuhalten. Mit ihr zusammen haben wir uns neuen Gesundheitsrisiken zu stellen - zum Beispiel den vorrückenden Zecken, gedeihenden Salmonellen und Legionellen, oder auch massenhaft als Ohnmacht und Kollaps zu Tage tretenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Der Artikel in der ZEIT, trefflich betitelt mit "Deutschland im Fieber" , befasst sich sehr ausführlich mit der Erwärmung Deutschlands. Sehenswert ist z.B. die Grafik auf der zweiten Seite zur Temperaturverteilung.
Deutsche Behörden sind einem Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" zufolge nicht ausreichend auf länger andauernde Hitzeperioden vorbereitet. Dem Bericht zufolge hatte der Leiter für Medizin-Meteorologie beim Deutschen Wetterdienst, Gerd Jendritzky, am vergangenen Wochenende für den Südwesten Deutschlands Hitzealarm ausgelöst. Besonders alte und kranke Menschen sollten wegen des extrem warmen Wetter gewarnt werden. Die Warnungen seien allerdings in weiten Teilen Deutschlands verpufft, da die Gesundheitsämter vieler Bundesländer nicht einmal alle Adressen der Altenheime zur Verfügung gehabt hättenso der SPIEGEL in seiner Online-Ausgabe.
Der Artikel in der ZEIT, trefflich betitelt mit "Deutschland im Fieber" , befasst sich sehr ausführlich mit der Erwärmung Deutschlands. Sehenswert ist z.B. die Grafik auf der zweiten Seite zur Temperaturverteilung.
Posted by Ishtar on Thursday, June 23. 2005 at 13:45 in Vermischtes
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Zink - wichtige Nahrungsergänzung bei Diabetes
Zink ist nach neuesten Erkenntnissen in der Behandlung von Diabetes ein wichtiges Mineral.
Zink unterstützt die Insulinwirkung bei Diabetikern und ist damit in der Lage, Einfluss auf die Blutzuckerregulation zu nehmen. Außerdem ist Zink für die Insulinspeicherung notwendig und stellt ein in der pharmazeutischen Industrie gängiges Retardierungsverfahren (zinkverzögerte Insuline) dar. Die erhöhte Zinkausscheidung mit dem Urin bei Diabetikern macht eine zusätzliche Zinkzufuhr sinnvollBesonders geeignet ist Zinkhistidin, das auch starke antioxidative Wirkung im Körper entfaltet. Zink wirkt entzündungshemmend und immunstabilisierend und damit auch gegen den diabetischen Fuß bzw. offene Beine. Aufgrund der vielfältigen positiven Auswirkungen von Zink auf den Organismus sollten Diabetiker und ihre Therapeuten eine Zinktherapie bzw. regelmäßige Gabe des Minerals in Erwägung ziehen.
Fast Food verursacht Bauchspeicheldrüsenkrebs
In einer aktuellen Studie der University of Hawaii kamen US-amerikanische Forscher zu dem Ergebnis, dass ein übermäßiger Verzehr von Hot Dogs, Würsten und anderen industriell verarbeiteten Fleischwaren – sogenannten processed meats – zu einem erhöhten Risiko von Bauchspeicheldrüsenkrebs führen kann
via Newswire (voller Artikel hier)
Posted by Ishtar on Wednesday, June 22. 2005 at 07:53 in Aus aller Welt
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Neues Portal für Diabetiker
Seit kurzem ist http://www.diabsite.de/ am Start. Die Seite versteht sich als
Diabetes-Portal von Diabetikern, mit Diabetikern, für Diabetiker und alle, die am Diabetes mellitus interessiert sind.Hier finden interessierte Laien wie Mediziner und Journalisten Informationen zur neuesten Forschung rund um Diabetes, zu Studien, Geräten, Infostrecken zu Schwerpunktthemen und allgemeine Infos zum Leben mit Diabetes. Ein Kontaktforum gibt es ebenfalls.
Posted by Ishtar on Wednesday, June 22. 2005 at 07:46 in Vermischtes
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Defined tags for this entry: Diabetes
Infrarotmessungen am Flughafen helfen Viren zu erkennen
In Taiwan hat man eine neue Methode entwickelt, einreisende Passagiere am Flughafen mit Hilfe von Infrarotkameras auf Erkrankungen hin zu untersuchen. Spätesten seit SARS ist man in Südostasien empfindlich geworden, was Infektionen angeht. Mit Hilfe dieser neuartigen Screeningmethode, die Patienten mit einer Körpertemperatur über 38 Grad anzeigt und diese gleich an die Gesundheitsbehörden weiterleitet, konnten im vergangenen Jahr 83 % aller importierten Fälle von Dengué-Fieber in Taiwan rechtzeitig diagnostiziert werden.
Die Passagiere, die bei den Infrarottests mit Verdacht auf Dengué-Fieber auffällig waren, mussten eine Blutprobe abgeben und bekamen ein Moskitonetz ausgehändigt, um evtl. Erreger nicht an heimische Moskitos weiterzureichen. Nach 24 Stunden mussten sie wieder bei den Behörden vorstellig werden, bis dahin waren die Blutproben ausgewertet.
Während die frühere Methode, Passagiere Fragebögen ausfüllen zu lassen, keine Infektionen frühzeitig erkannte, wurden im vergangenen Jahr 40 importierte Fälle von Dengué-Fieber erkannt.
Die Kosten der neuen Technik an beiden internationalen Flughäfen einschließlich Gehälter für geschultes Personal beliefen sich für Taiwan auf rund 85.000 Dollar. Jeder eingeschleppte und unerkannt gebliebene Fall von Dengué-Fieber führt zu rund 85 Folgeerkrankungen, von denen jeder einzelne durchschnittlich 1000 Dollar für die Behandlung verschlingt - die 85.000 Dollar sind also gut investiertes Geld.
Vermutlich werden auch andere Flughäfen in Asien und vielleicht in aller Welt bald mit Infrarotkameras Passagiere auf Erkrankungen checken - mit fortschreitender Technik können dann vielleicht auch andere Erkrankungen durch schnelles Screening erkannt werden. Es ist allerdings auch damit zu rechnen, dass dann Passagiere evtl. wegen bestimmter Erkrankungen gar nicht mehr ins Land gelassen werden - bei Einreise Blutprobe, Schweissanalyse oder ähnliches könnte obligatorisch werden, und fremde Staaten fröhlich im Zuge der eigenen Gesundheitsvorsorge medizinische Daten über Passagiere sammeln, die sie rein gar nichts angehen - ein zweischneidiges Schwert.
Die Passagiere, die bei den Infrarottests mit Verdacht auf Dengué-Fieber auffällig waren, mussten eine Blutprobe abgeben und bekamen ein Moskitonetz ausgehändigt, um evtl. Erreger nicht an heimische Moskitos weiterzureichen. Nach 24 Stunden mussten sie wieder bei den Behörden vorstellig werden, bis dahin waren die Blutproben ausgewertet.
Während die frühere Methode, Passagiere Fragebögen ausfüllen zu lassen, keine Infektionen frühzeitig erkannte, wurden im vergangenen Jahr 40 importierte Fälle von Dengué-Fieber erkannt.
Die Kosten der neuen Technik an beiden internationalen Flughäfen einschließlich Gehälter für geschultes Personal beliefen sich für Taiwan auf rund 85.000 Dollar. Jeder eingeschleppte und unerkannt gebliebene Fall von Dengué-Fieber führt zu rund 85 Folgeerkrankungen, von denen jeder einzelne durchschnittlich 1000 Dollar für die Behandlung verschlingt - die 85.000 Dollar sind also gut investiertes Geld.
Vermutlich werden auch andere Flughäfen in Asien und vielleicht in aller Welt bald mit Infrarotkameras Passagiere auf Erkrankungen checken - mit fortschreitender Technik können dann vielleicht auch andere Erkrankungen durch schnelles Screening erkannt werden. Es ist allerdings auch damit zu rechnen, dass dann Passagiere evtl. wegen bestimmter Erkrankungen gar nicht mehr ins Land gelassen werden - bei Einreise Blutprobe, Schweissanalyse oder ähnliches könnte obligatorisch werden, und fremde Staaten fröhlich im Zuge der eigenen Gesundheitsvorsorge medizinische Daten über Passagiere sammeln, die sie rein gar nichts angehen - ein zweischneidiges Schwert.
Posted by Ishtar on Tuesday, June 21. 2005 at 10:09 in Aus aller Welt
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Asthma-Patienten sollten Salz sparen
Neuesten Studien zufolge wirkt sich ein erhöhter Konsum von Salz negativ auf Asthmaerkrankungen aus, insbesondere bei anstrengungsinduziertem Asthma (EIA, exercise induced asthma).
Es wurden zwei Gruppen von Asthmatikern mit salzarmen und salzreichen Diäten untersucht, wobei die Salzmenge der salzreichen Diät etwa der entsprach, die durchschnittliche US-Amerikaner mit ihrer Nahrung täglich zu sich nehmen.
Es wurden zwei Gruppen von Asthmatikern mit salzarmen und salzreichen Diäten untersucht, wobei die Salzmenge der salzreichen Diät etwa der entsprach, die durchschnittliche US-Amerikaner mit ihrer Nahrung täglich zu sich nehmen.
At the end of two weeks, the volunteers on the high-salt diet showed a dramatic decline in lung function after physical activity. Their forced expiratory volume in one second (FEV1) -- a standard measure of lung function -- taken 20 minutes after exercise dropped by 27.4 percent over the two weeks, compared with a 7.9 percent decline for those on the low-salt diet.
Veränderungen des FEV1 von mehr als 10 Prozent gelten als abnormal und höchst bedenklich.
Eine salzreiche Ernährung kann u.a. zu einem Blutdruckanstieg führen, der auch die Lungenblutgefässe zum Anschwellen bringt und damit die Verkrampfung der Atemwege fördert. Aber auch andere von Salz beeinflussbare physiologische Faktoren spielten eine Rolle. Die gesamte Studie erscheint in der Juniausgabe von Medicine & Science in Sports & Exercise.
Posted by Ishtar on Monday, June 20. 2005 at 08:02 in Aus aller Welt
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Aspirin und Ibuprofen erhöhen das Brustkrebsrisiko
Einer Studie des National Cancer Institute zufolge kann die regelmässige dauerhafte Verwendung sogenannter nichtsteroidaler Analgetika, wie Acetylsalicylsäure (Aspirin) und Ibuprofen bei Frauen das Brustkrebsrisiko deutlich erhöhen. Bei nur gelegentlicher Verwendung der Medikamente war dagegen keine signifikante Erhöhung feststellbar.
Diabetikern, Herz-Kreislauf-Patienten und Menschen mit entzündlichen Darmveränderungen wird auch in Deutschland zu einer täglichen Einnahme von Aspirin geraten. Ob das allerdings wirklich wirkungsvoll und sinnvoll ist, ist umstritten. Dafür ist vor allem die tägliche Anwendung über Jahre hinaus unter Umständen fatal.
Noch 2004 behauptete eine Studie, Aspirin könne bei bestimmten Brustkrebsvarianten sogar hilfreich sein.
Neither regular use (more than once a week) of any NSAID (aspirin and ibuprofen combined) nor regular use of aspirin was associated with breast cancer risk
Diabetikern, Herz-Kreislauf-Patienten und Menschen mit entzündlichen Darmveränderungen wird auch in Deutschland zu einer täglichen Einnahme von Aspirin geraten. Ob das allerdings wirklich wirkungsvoll und sinnvoll ist, ist umstritten. Dafür ist vor allem die tägliche Anwendung über Jahre hinaus unter Umständen fatal.
Taking ibuprofen every day for at least five years increased a woman's chance of developing breast cancer by 50 percent, compared to women who did not regularly take the drug.(www.mercola.com)
Daily use of aspirin for five years or more caused a woman's risk of ER/PR-negative breast cancer (not sensitive to estrogen or progesterone) to spike by 80 percent, compared to non-regular aspirin users.
Noch 2004 behauptete eine Studie, Aspirin könne bei bestimmten Brustkrebsvarianten sogar hilfreich sein.
Posted by Ishtar on Saturday, June 18. 2005 at 08:05 in Aus aller Welt
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Koffein gegen Asthma
Kaffee als Medikament? Entgegen oft und gern wiederholter Behauptungen, Koffein sei gesundheitsschädigend, gibt es auch Positives über den anregenden Bestandteil des Kaffees zu vermelden.
Was hier das Doctor's Book of Home Remedies (neben vielen anderen lesenswerten Tipps für Asthmapatienten) empfiehlt, ist keine allzu neue Erkenntnis, aber nach und nach macht man sich doch daran, die Wirkung des Koffeins auf Asthma genauer zu erforschen.
Koffein ist ein enger Verwandter von Theophyllin, einem Wirkstoff, der in Asthmamedikamenten Verwendung findet. Koffein führt zu einer milden Entkrampfung, Entspannung und Erweiterung der Atemwege. Natürlich kann Koffein nicht mit einem entzündungshemmenden Medikament verglichen werden und sollte dieses auch nicht ersetzen, aber Kaffee verbessert die Lungenfunktion für etwa 2 bis 4 Stunden merklich.
Ein Abstract der zugehörigen Studie ist hier zu lesen.
Count on caffeine in a pinch. You're out in the wilderness and suddenly realize that you left your inhaler at home. What do you do if you feel an attack coming on? Head for the coffee pot. "A couple of cups of strong coffee will have a beneficial effect on asthma," says allergist Allan Becker, M.D., assistant professor of medicine at the University of Manitoba, who tested the effects of caffeine on asthma.
Was hier das Doctor's Book of Home Remedies (neben vielen anderen lesenswerten Tipps für Asthmapatienten) empfiehlt, ist keine allzu neue Erkenntnis, aber nach und nach macht man sich doch daran, die Wirkung des Koffeins auf Asthma genauer zu erforschen.
Koffein ist ein enger Verwandter von Theophyllin, einem Wirkstoff, der in Asthmamedikamenten Verwendung findet. Koffein führt zu einer milden Entkrampfung, Entspannung und Erweiterung der Atemwege. Natürlich kann Koffein nicht mit einem entzündungshemmenden Medikament verglichen werden und sollte dieses auch nicht ersetzen, aber Kaffee verbessert die Lungenfunktion für etwa 2 bis 4 Stunden merklich.
Ein Abstract der zugehörigen Studie ist hier zu lesen.
Posted by Ishtar on Wednesday, June 15. 2005 at 11:16 in Alternativ Heilen
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Weltblutspendetag - World Blood Donor Day
Heute ist Weltblutspendetag. Die WHO ruft auf, Blut zu spenden und will mit ihren Sonderaktionen auf die Wichtigkeit von Blutspenden für Medizin und humanitäre Aufgaben hinweisen.


Posted by Ishtar on Tuesday, June 14. 2005 at 00:01 in Aus aller Welt
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